Sich selbständig machen mit 18 jahren? Möglich? Wenn ja wie soll das alles gehen?

13 Antworten

Ohne Kenntnisse und fundierte Ausbildung Selbstständig machen, der beste Weg zum H4. Ohne Geld keine Chance.

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Die Frage ist ja wie ich das Geld machen soll für den Laden alles andere ist möglich und wird ganz sicher nicht pleite gehen

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@skyisthelimit20

Mit Arbeit kann man Geld verdienen, Die Selbstständigkeit wird aber dann noch paar Jahre in die Ferne rücken.

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Ich würde zuerst eine Ausbildung machen, wo du die nötigen Kenntnisse erlernen kannst. Vielleicht findest du einen Partner, der das nötige Geld hat

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Danke :) den Laden möchte ich ganz alleine machen mit Mitarbeitern also fremde Leute die ich einstelle

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Auf alle Fälle eine möglichst qualifizierte Ausbildung! Leider ist die Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann in aller Regel zum Regale befüllen verkommen. Du brauchst im Kerngeschäft allerdings mehr als Grundlagen.

Also geht es um Warenkunde. Dann geht es um das Beratungs- bzw. Verkaufsgespräch.

Dann geht es um kaufmännisches Wissen. Es geht natürlich auch um Marketing. Alle möglichen Bereiche werden durch irgendwelche Vorschriften/Gesetze geordnet. Selbst bei der einfachsten Internetseite ist man schon mit den ersten Dingen dabei.

Es geht um Haftung und Garantie. Nur weil Du einem Kunden Garantie leisten musst, bedeutet das nicht, dass Du auch Anspruch hast bei Deinem Lieferanten. Und so gibt es da jede Menge zu wissen. Alles für den Kaufmann wichtig.

Auch im Steuerrecht sollte man sich auskennen. Du brachst die Kenntnisse nicht bis ins letzte Detail, dafür sollte man Spezialisten haben. Aber das ist ähnlich wie mit dem Marketing. Ich brauche kein Texter zu sein und kein Fotograf um die Wirkung einer Werbung messen zu können.

Der Start ist finanziell wirklich nicht einfach. Ob Ladengeschäft oder nicht. In der Regel bekommt man nichts auf Rechnung, wenn man gerade anfängt. Muss also sofort für alles bezahlen. Ein Kredit ist auch doof, selbst wenn man ihn kriegt. Schließlich fallen die Einnahmen nicht immer mit den Kreditzahlungen zusammen. Außerdem muss gleich die Wiederbeschaffung finanziert werden.

Einfaches Beispiel: Du kaufst eine Ware für 15 Euro. Im Verkauf bringt sie 24 Euro. Steuern lassen wir mal weg. Jetzt bekommt erst der Lieferant sein Geld. Bleiben 9 Euro. Dann Miete, Werbung und noch ein paar Kosten. Wurden zu wenige verkauft sind wir jetzt schon im Minus. Eigentlich sollte doch aus den Einnahmen die Ware wieder im Laden liegen können. In der Theorie einfach, in der Praxis ein Drahtseilakt.

Man muss sehr genau mit seinen Zahlen umgehen können und sehen, was geht und was nicht geht. Dann kann man auch erfolgreich werden. Leider gelingt das nur sehr wenig Leuten. Die Gewerbean- und -abmeldungen halten sich die Waage. Mal hier 10.000 mehr mal da. Es sind natürlich auch immer die Abmeldungen dabei, die lange am Markt waren und Erfolg hatten. Aber das sind nicht viele.

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