Elektrotechnik - Wechselstrom- Drehstrom- Gleichstrom?

Hi. Ich habe gemerkt, dass ich im Bereich Elektrotechnik wirklich grobe Lücken habe und würde mich über ein paar Antworten freuen.

  1. Ein Generator erzeugt ja eine Spannungsdifferenz. In Schaltbildern werden bei diesem Generator dann immer 2 Leitungen gezeichnet. Bedeutet das, dass wenn beispielsweise in einem Windkraftwerk der Nordsee Strom generiert wird und dieser über eine Wechselstromleitung bis nach München gebracht wird, dann muss auch wieder eine Leitung zurück bis an die Nordsee gelegt werden, damit der Stromkreis funktioniert? Oder kann ich diesen Neutralleiter praktisch an beiden Standorten erden (0-Potential) und habe somit die generierte Spannungsdifferenz auch an meinem Verbrauchergerät.
  2. Drehstrom: Drehstrom wird soweit ich weiss verwendet um sich den Neutralleiter zu sparen (durch Phasenversatz ein Gesamtstrom von 0). warum habe ich dann bei meinem Starkstromausgang zuhause trotzdem 5 Kontake? 3 mal Wechselstrom einmal Neutral und einmal Protective earth. Ich verstehe die Notwendigkeit der PE ehrlich gesagt nicht ganz. Wohin führt der Neutralleiter? Im Optimalfall ist er ja nicht mit Strom belastet und ich könnte ihn mir sparen, aber selbst wenn etwas Strom drauf ist: Was passiert damit? Schicken wir den einfach in den Boden? Oder fließt dieser auch wieder zurück bis zum Kraftwerk?

Entschuldigt meine Naivität.

Ich hoffe ihr könnt mir helfen und es kann gut sein, dass ich noch ein paar mal nachfrage.

Strom, Elektrotechnik, Drehstrom, Wechselstrom
L1 und N (Phase und Neutralleiter) vertauscht - Was passiert dabei mit einer 4 kabeligen (L1, L2, N, PE) Induktionskochplatte? Was ist kaputt?

Hallo!

Wer kennt sich mit 2 Phasigen Induktionskochplatten aus? Oder ist es ein 400 Volt Gerät? Mich würde dann aber wundern, weshalb sie einen N - Leiter hat.

Ich habe bei einer Induktionskochplatte mit CEE 16 Anschluss (4 Kabel - L1, L2, N, PE)einen CEE 32 Stecker angeschlossen und dabei dummerweise den L1 und den N vertauscht (ist halt spiegelverkehrt zur Steckdose ...). Bei der Inbetriebnahme gingen die Ventilatoren und die Steuereinheit ganz normal an (aber leiser als normal). Geheizt hatte sie natürlich nicht. Also kontrollierte ich die Anschlüsse am Stecker und bemerkte meinen Fehler. Nachdem ich sie umklemmte, hatte das Gerät das Wasser im Topf wieder erhitzt. An der Anzeige leuchtete aber nicht mehr die heating- bzw. work-LED und das Gerät schaltete nach ca. 30 Sec. ab - so als ob es keinen Topf erkennt. Ich hatte es mehrmals versucht.

Was ist an der Induktionskochplatte kaputtgegangen?

Um mich nochmal zu den Anschlüssen zu äußern, mir ist bewusst, dass man keinen 16 Amp-Stecker mit einem 32 Amp-Stecker vertauschen sollte, bzw. ein CEE 16 Gerät nicht einfach, ohne es vorher nochmals extra mit drei 16 Amp Automaten abzusichern, an einen 32 Amp Anschluss einsteckt - auch wenn es theoretisch erstmal funktioniert. Ich hatte das nur mit angeführt um die gesamte Situation zu beschreiben und nicht auszuschließen, dass evtl. eine zu hohe Stromstärke auf dem N Leiter die Ursache des Defektes war.

Das man als "nicht-Profi" nicht am Strom rumbauen sollte, weiß ich selbst. Vielen Dank für die Belehrung.

Grüße!

Computer, Technik, Elektrik, Induktionsherd, Technologie, wechselrichter, Drehstrom, Induktionskochfeld

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