Mathe, Prozesskostenrechnung?

Hallo, nehmen wir folgendes an:

Ein UN produziert bisher 2 Varianten von Smartphones A und B. Die Selbstkosten der beiden Varianten wurden anhand der Prozesskostenrechnung ermittelt. Bisher wurden von A 100.000 Stk und von B 25000 Stk produziert.

Für den dabei anfallenden Prozess Material bestellen betrug die Prozessmenge 500. D. h es wurden 500 Bestellung durchgeführt.

Weiterhin ist bekannt, dass die Kosten anhand folgender Verteilung auf Stückzahlen und Varianten aufgeschlüsset wurden:

Für den Prozess Material bestellen 20% auf die Stückzahlabhängige Prozessmenge und 80% auf die Variantenzahlabhängige Prozessmenge.

Dies würde bisher bedeuten: 500 * 0,2 = 100 Prozesse stückzahlabhängig und 5000,8 = 400 Prozesse Variantenzahlabhänig.

Jetzt: Das UN beschließt die Variante A nicht mehr zu produzieren, und stattdessen von der Variante B 100.000 Stk zu produzieren.

Wie hoch ist die voraussichtliche Prozessmenge für den Prozess Material bestellen jetzt?

400 ist falsch? Weiß ich mit sicherheit.

Hat jemand eine Idee wie man dies berechnet?

Hmm, 20% der Prozessmenge fallen Stückzahlabhängig an 80% Variantenabhängig. Jetzt gibt es aber nur noch eine Variante.

Hmm, stückzahlmäßig prodzuziere ich ja nur noch 100.000 Stück statt vorher 125.000 Stk. Das heißt 100 * 100.000 / 125000 = 80 Prozesse.

400 Prozesse waren es Variantenabhängig. Vorher hatte ich zwei Varianten.

Jetzt nur noch eine . Also würde ich sagen 400 Prozesse : 2 = 200 Prozesse.

Damit komme ich insgesamt auf 200 + 80 = 280 Prozesse.

Hat jemand einen anderen Vorschlag?






Mathe, controlling
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Welche Möglichkeiten gibt es, bilanzielle Auswirkungen von IFRS 16 zu minimieren?

Hallo,

ich bin Student und schreibe gerade eine Hausarbeit zum neuen Leasingstandard IFRS 16 sowie Möglichkeiten für den Leasingnehmer, dessen bilanzielle Auswirkungen gering zu halten. Ich bin leider kein Profi auf diesem Gebiet und deshalb unsicher, ob meine Ausführungen korrekt sind.

Offensichtliche Ausnahmen nach IFRS 16.5, 16.6 und 16.8 sind Leasingverträge mit geringer Laufzeit (< 12 Monate) und geringem Wert (< 5.000 USD). Ansonsten habe ich nun definiert, dass die bilanziellen Auswirkungen vor allem durch eine Reduktion des Bilanzanssatzes eingedämmt werden können. Um das zu erreichen gibt es viele Möglichkeiten, ich habe nun die folgenden formuliert:

  • Laufzeit möglichst kurz halten um dadurch den entsprechenden Bilanzansatz zu minimieren.
  • Wenn der Vertragszinssatz nicht bekannt ist, kann der Grenzfremdkapitalzinssatz genutzt werden. Wenn dieser höher ist, sinkt der Bilanzansatz.
  • Nutzungs- und erfolgsabhängige Leasingraten müssen nicht in den Bilanzansatz mitaufgenommen werden, wodurch dieser sinkt.
  • Lease-or-Buy-Entscheidungen nochmal evaluieren, manchmal können auch nur Teile des Leasingvertrages gekauft werden, um den Bilanzansatz des restlichen Leasinggeschäfts zu senken.

Meine Fragen wären nun, ob das so korrekt ist und ob ich noch weitere wesentliche Ausnahmen bzw. Möglichkeiten die Auswirkungen einzudämmen übersehen habe?

Ich wäre super dankbar, wenn ihr eure Meinungen und Gedanken zu der Thematik mit mir teilen würdet! :)

Danke euch allen schon mal im Voraus!

Beste Grüße

Paul

controlling, IFRS, Jahresabschluss, Leasing, Rechnungslegung, Auto und Motorrad, Wirtschaft und Finanzen
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Controller Lebenslauf Feedback / Gehaltsvorstellungen für einen Einsteiger?

Hallo zusammen, 

ich habe in meinem Lebenslauf jetzt so viel wie möglich gelöscht und gekürzt, aber immerhin scheint er nicht wirklich so zu sein wie er sollte.

Ich bewerbe mich zur Zeit um Stellen als Trainee im Controlling und als Junior Controller. Ja, ich weiß, ich bin ziemlich alt dafür, das liegt aber eher daran, dass ich nicht in Deutschland aufgewachsen bin... Ich kann wahrscheinlich nur hoffen, dass einige Personaler das nachvollziehen können werden.

Könntet ihr euch bitte meinen Lebenslauf (hier: http://docdro.id/KwicAG3) anschauen? 

Für euer Feedback wäre ich euch sehr dankbar. 

Ich bin mir bewusst, dass ich noch nie wirklich in einem Unternehmen langen Fuß gefasst habe und trotzdem meine Leistung sehr hoch bewerte. Ich weiß aber leider nicht, wie ich das verbessern könnte, damit der Lebenslauf weniger inkonsistent wirkt. 

Die Ursache für die zwei Zeitarbeiten waren erstens, dass ich schon damals wusste, dass nach 1 Jahr ich meinen Master in England machen würde, was bedeutet, dass ich ganz im Sinne eines Unternehmens nichts langfristiges hätte annehmen können. Nach der ersten Zeitarbeit habe ich zu einer anderen Zeitarbeitsfirma gewechselt einfach weil die etwas im Controlling für mich hatten, was ja mein Wunschbereich war. 

Warum ich nicht einfach sofort mein Masterstudium gemacht habe, ist einfach weil ich damals noch ukrainischer Bürger war und mir Nicht-EU-Studiengebühren einfach nicht hätte leisten können.

Ich kann mir aber nicht vorstellen, wie ich die Ursache für die Zeitarbeit und das nicht gleich nach dem Bachelor-Studium angenommene Masterstudium in den Lebenslauf oder sogar ins Anschreiben reinschließen könnte. 

Weiterhin habe ich mein Studium an der HAW abgebrochen, wenn ich es aber weglasse, würde das zu einer wesentlichen Lücke führen.

Nun, ich bin mir auch bewusst, dass zu dem Problem mit dem Alter kommt noch fehlende berufliche Erfahrung und auch dass selbst im Studium gab es vom Controlling nicht so viel wie in einem Studium mit Controlling als Schwerpunkt oder gar Controlling Studium. Ich wollte schon immer im Controlling arbeiten, doch habe ich bis jetzt fast nur in der Buchhaltung gearbeitet, einfach weil das das Einzige war, wo man mich genommen hat.

Ich denke daran, dass ich aus diesem Grund bereit sein sollte, umzuziehen und somit einfach überall im deutschsprachigen Raum zu bewerben und jedes Gehalt ab 36.000 pro Jahr akzeptieren.

Was haltet ihr davon?

Danke

Bewerbung, controlling, Ausbildung und Studium
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produktivstunden der Mitarbeiter - Controlling?

Hallo Leute,

ich bin recht neu im Bereich Controlling. Ich arbeite im Supply Chain > Logistik und nun kam die Anregung die produktivstunden der Mitarbeiter (personalisiert) gegenüber den Arbeitsprozessen zu stellen. Hierzu wurden wir explizit nach dem Nutzen gefragt weshalb ich folgende Punkte aufgeschrieben habe:

·        Kalkulation der Stundenlöhne auf Prozesse

·        Darstellung der Kosten pro Task

·        Berücksichtigung von aktiven und inaktiven (Krankheit, Elternzeit, ...) Arbeitskräften in verschiedenen Berechnungen

·        Identifizierung von Überbelastung (Arbeitsstunden vs. Prozesse)

·        Identifizierung von Low Performern und damit Ursachenforschung bzw. Maßnahmenentwicklung = individuelle Produktivität

·        Servicegrad über Prozesse

·        Dauer von einzelnen Tasks/Tätigkeiten

·        Ermittlung Indexes wie z.B. durchschnittliche Dauer der Reparaturen von bestimmten Sets, durchschnittliche Dauer von Prozessen, Tasks

·        Bessere Ressourcenplanung (zukünftig) möglich wenn die Arbeitszeiten der einzelnen Mitarbeiter bekannt sind, z.B. Saisonanstieg > Anstieg der Prozesse, bessere Ermittlung des Personalbedarfs möglich (wenn Indexes vorhanden sind, noch besser bzw. gezielter)

Fallen Euch weitere Dinge ein wieso Stunden/Fehlzeiten der Mitarbeiter als Kennzahl genutzt werden sollten bzw. welchen Vorteil sie bieten?

Vielen Dank im Voraus

controlling, Kennzahlen
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Kaufmännischer Job neben staatlich geprüfter Betriebwirt - Abendschule?

Hallo meine Lieben,

ich beende im Sommer meine Ausbildung als Kauffrau im Einzelhandel. Da mich dieser Beruf langweilt und ich sehr wissbegierig bin, fange ich im Spätsommer eine Abendschule/Abendstudium zur staatlich geprüften Betriebwirtin an.

Ich habe meinen FOR schon vor meiner Ausbildung gehabt. Da ich wärend meiner Schulzeit leider „Stinkefaul“ war, hab ich den Ernst der Lage nicht erkannt so kein Abi gemacht....

Nun ist es so, dass ich relativ froh bin wenn meine Ausbildung beendet ist, da mich dieser Beruf im Handel Tierisch langweilt.

Für die Abendschule benötige ich 1 nachweislichen Job im kaufmännischen Bereich. Es ist egal als was. Leider weis ich auch, dass man als gelernte Kauffrau im Einzelhandel schlecht ins Büro kommt.

Dementsprechend möchte ich euch fragen als was man sich am besten bewirbt. Ich mache den Betriebswirten, da ich flexibel in einem Unternehmen einsetzbar sein möchte. Mir macht kaufmännische Arbeit sehr viel Spaß, dementsprechend habe ich mich für diese Weiterbildung entschieden.

Mich möchte jedoch keine Führungsposition, wie es jedoch viele andere wollen die den Betriebswirten anstreben.

Soll ich mich für verschiedene Unternehmen einfach als „kaufmännische Mitarbeiterin“ bewerben, mit der Bemerkung dass ich eine Abendschule zur staatlich geprüften Betriebswirtin anfangen möchte und währenddessen in verschiedenen „betriebswirtschaftlichen“ Bereichen einen Einblick erhalten möchte? Es ist keine Voraussetzung gesetzt, außer das es was mit kaufmännischem arbeiten zutun haben sollte.

ich hoffe ich bekomme konstruktive antworten mit denen ihr mich unterstützen könnt :) !

Marketing, Schule, controlling, Betriebswirtschaft, Kaufmännisch, Lohnbuchhaltung, Personalwesen, Weiterbildung, nach ausbildung, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Rückstellungen bilden bei Marktpreisveränderungen?

hallo freunde,

ich kämpfe hier mit ner aufgabe und zwar lautet die folgendermaßen:

Die Königsbrot KG, Aachen (K), eine Großbäckerei, hat im Juni 01 mit der M&M Mühlen GmbH, Köln, einen Vertrag über den Bezug von Roggenmehl von September 01 bis August 02 abgeschlossen. Es wird eine monatliche Abnahmemenge von 100.000 kg zu einem Preis von €/kg 0,30 vereinbart. Am 31. Dezember 01 beträgt der Marktpreis für Roggenmehl €/kg 0,28.

a) Welche Bedeutung hat der Marktpreis für Roggenmehl für den Jahresabschluss der K zum 31.12.01.

Die Lösung besagt, dass hierbei Rückstellungen für drohende Verluste gebildet werden müssen, da

  • Abschluss des Einkaufsvertrags im Geschäftsjahr 01 = schwebendes Geschäft, soweit Lieferung (Erbringung der Hauptleistungspflicht durch M&M) erst im Geschäftsjahr 02 
  • am 31.12.01 ist bekannt, dass der Marktpreis niedriger als der fest vereinbarten Ein- kaufspreis ist, d.h. aus Sicht des Stichtags 01 ein Verlust droht 

jedoch ergibt das für mich keinen Sinn. Hierbei geht es ja um den Jahresabschluss des K, warum muss er nun Rückstellungen bilden für einen Verlust? Der verminderte Marktpreis spielt ihm doch eher in die Hände, als das es für ihn einen Verlust darstellt, für das er eine Rückstellung bilden muss. Zudem steht hier, dass es ein schwebendes Geschäft ist, wobei es, meiner Meinung nach, keines ist, da er ja ab August schon anfängt zu liefern. daher stellt es für mich zum Abschlussstichtag kein schwebendes Geschäft da, da die Mühle ihre Leistungspflicht zu dem Zeitpunkt schon erbracht hat. Aber ich versteh hierbei nicht, warum es zum Stichtag für K aufgrund der Marktpreisminderung einen Verlust darstellt.

Ich hätte hier nen anderen weg eingeschlagen und zwar gehts hierbei um Rohstoffe, gemäß §253 IV sind für Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens Abschreibungen vorzunehmen, wenn der Marktpreis zum Stichtag sinkt. In Verbindung mit dem strengen Niederstwertprinzip zur Ansetzung des Umlaufvermögens mit dem geringsmöglichsten Wert. Ich hätte nun für die schon auf Lager gegangenen mengen von 100000kg*4 Monate=400000kg*0,3€/kg=120000€ Abschreibungen vorgenommen, in Höhe von der Differenz zu 400000*0,28€/kg=112000€ --> 200000€-112000€=88000€

und das dann folgendermaßen gebucht...

Abschreibungen Rohstoffe 880000 an Rohstoffe 88000€

Kann mir das einer erklären?

vielen lieben dank!

kann mir das vielleicht jemand erklären?

controlling, HGB, Jahresabschluss, Kostenrechnung, Rechnungslegung, Rechnungswesen, Wirtschaft und Finanzen
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