Normale Mutter-Kind Bindung überhaupt noch möglich?

Folgende Vorgeschichte:

Eine Frau bringt eine Tochter zur Welt. Jedoch hat sie nur wenig Interesse an dem Kind (auch die Schwangerschaft war mehr so eine 'Will ich-will ich nicht' Reise) und bricht wenige Wochen nach der Geburt auf, um einen Job im Ausland anzunehmen.
In den zwei Wochen, in denen sie mit dem Kind zusammen war hatte sie es kaum wirklich auf dem Arm.
Die Tochter bleibt beim Ehemann zurück, der seinen Job auf nahezu komplettes Home-Office umstellt und sich sehr intensiv um das Baby kümmert, die Mutter wird über Mails, Nachrichten etc. auf dem Laufenden gehalten.

Nach zwei Jahren macht die Mutter einen kurzen Besuch zu Hause, hat dabei kaum Kontakt mit dem Kind, in erster Linie, weil das Kleine ihr sehr wenig interesse entgegenbringt. Sie reist enttäuscht Endeffekt wieder ins Ausland ab.

Zwei Jahre später kehrt sie nach Hause zurück, dort scheint die Tochter sie jedoch zu 'fürchten' oder komplett zu ignorieren
Als sie ihre Tochter eines Abends mehr oder minder unfreiwillig beim Beten belauscht (der Vater und dessen Familie sind sehr religiös, die Mutter hält davon hingegen wenig) bekommt sie mit, wie die Kleine Gott darum bittet ihren, Vater, ihren Onkel, dessen Freundin etc. etc. zu beschützen
So u.a. auch die bereits vor ihrer Geburt verstorbene (aber innerhalb der Familie des Vaters noch relativ präsente) Schwester ihres Vaters...jedoch nicht die Mutter selbst.

Diese versucht mit ihrem Mann darüber zu sprechen und der zeigt sich zwar verständnisvoll, erklärt ihr aber, dass er seiner Tochter kaum vorschreiben kann, wen sie in ihr Gebet einschließt...
Auf seinen Rat etwas mit der Tochter zu unternehmen versucht die Mutter genau dies, doch selbst Aktivitäten, die der Kleinen normalerweise Spaß machen möchte sie mit der Mutter nicht ausüben und sobald der Vater dabei ist kommt sich die Mutter vor, als sei sie bestenfalls geduldet.

Meine Frage nun: Lässt sich hier überhaupt noch eine halbwegs 'normale' Mutter-Kind Beziehung aufbauen? Und wenn ja, wie sollte das vonstatten gehen bzw. wie sollte die Mutter handeln, um eine solche aufzubauen?

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Augenkontakt in der Psychotherapie?

Hallo zusammen,

warum fällt es Menschen schwer, die frühkindliche Traumata ( Gewalt) von Eltern erlebt haben Augenkontakt/ Blickkontakt in der Psychotherapie zu halten, wenn sie in ihrer Kindheit keine Nähe erfahren haben. Oder wenn der Kontakt in der Kindheit fehlte, der in der Therapie entsteht. Ich hoffe ihr versteht, was ich meine. Ich mache gerade eine Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie-+ Traumatherapie. In der Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie ist es ja so, dass PsychotherapeutenInnen warten und Raum für Gefühle und Gedanken geben. Demnach entsteht meistens auch Stille.

Und man wird auch angeschaut, auch wenn man nichts sagt. Es fällt mir schwer, das zuzulassen und auszuhalten und sage dann etwas ( dass es mir schwer fällt/ das unangenehm ist)ich unterbreche das meistens. Ich muss mich dann ablenken. Wir haben diese Woche geschaut, woran das liegt. Und meine Therapeutin wollte genauer wissen, warum es mir so schwer fällt es auszuhalten. Und dann habe ich erstmal gewartet. Meistens wenn ich dann überlege und dabei nichts sage, diese Stille zulasse, kommt ein Gedanke. Ich habe ihr dann gesagt, dass ich in der Kindheit fast/ bis gar keine Nähe erfahren habe und dieser Kontakt gefehlt hat.

Ich finde die Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie sehr interessant und glaube, dass ich davon sehr profitieren werde. Es geht ja in dieser Therapieform viel um Beziehung und innere Konflikte, frühkindliche Erfahrungen, die man gemacht hat.

Ich freue mich über Antworten und den Austausch.

Liebe Grüße

Schule, Angst, Gefühle, Beziehung, Gewalt, Psychologie, Analyse, Bindung, Kindheit, Liebe und Beziehung, Psychotherapie, Tiefenpsychologie, Traumatherapie, Übertragung, Verhaltenstherapie, Augenkontakt, Inneres Kind, Kindheitserinnerungen, traumatisiert
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Wie soll ich mit der Person nun verfahren, Thema Beziehung?

Hallo zusammen,

Habe da vor einiger Zeit jemanden kennengelernt, leider besteht nur noch Kontakt über den Whatsapp Messenger - wegen der Pandemie.

Vorweg wir Wohnen in der gleichen Ortschaft, und vor der bekannt Gabe der Aktuellen Situation habe ich hier meine Liebe gestanden, nun ist es halt so das wir hin und wieder über Whatsapp schreiben und das wesentliche dabei vergessen, denn Sie reagiert nicht immer und scheint in Ihrer Arbeit zu sehr vertieft zu sein, oder möchte einfach nicht gefeuert werden. Sie sagte Ende Februar das wir uns mal Treffen müssen wegen der Sache und dann mal drüber reden, aber leider wurde daraus nichts bisher und Sie ständig damit konfrontieren möchte ich auch nicht, es ist ja bekannt das Frauen in der Regel etwas länger benötigen um solch eine Situation zu bearbeiten.

Ich weiß jedoch das die Beziehung gut verlaufen würde, wenn Sie mehr Aktivitäten zeigen würde, aber ich möchte Sie nicht verjagen oder ähnliches, schließlich Liebe ich Sie.

Ab und zu Treffe ich Sie auch bei uns in der Einkaufszentrum und halten Smalltalkes, aber das war es schon - leider.

Habe auch erfahren wo Sie genau wohnt und wollte eine Überraschungs Geschenk in ihr Briefkasten legen - oder soll ich das nicht tun? - Dann ist sie hinterher noch Unsicherer

Ich weiß von ihr das Sie nicht verletzt werden möchte und das habe ich auch nicht vor und versuche das nicht zu tun, denn ihr damaliger Freund das getan hat und Sie von da an niemanden mehr an sich herangelassen hat, Sie wohnt alleine und hat immer zutun.

Was würdet ihr tun in solch einer Situation?

Ich möchte Sie echt gerne als Frau haben, nicht als Statussymbol sondern einfach damit ich endlich mal wieder nicht alleine bin. Ggf könnte sich ja was daraus entwickeln müssen uns beide erst richtig Kennenlernen aber ich bin da sehr zuversichtlich.

Liebe, Freundschaft, Beziehung, Bindung, Liebe und Beziehung, Umgang
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Beziehugs-/Sexualtiätsformen?

Guten Abend,

man macht sich ja immer so seine Gedanken zum Thema Liebe, Sex und Beziehungen. Meine letzte Beziehung ist schon 5 Jahre her und ich muss sagen ich komme gute alleine klar, kann meine eig. Entscheidungen, Handlungen, Taten und Wege selber frei wählen ohne irgendwie wirklich Rücksicht auf einen Partner zu nehmen. Verliebt war ich noch nicht und wenn mal Gefühle da waren war es eher ein schwärmen, welches nach einiger Zeit auch wieder davon flog und ich meistens diese Beziehung auch beendet habe. Natürlich ist ein menschliches Verlagen nach liebe, Zärtlichkeiten und Leidenschaft und klar probiere ich mich da schon etwas aus (natürlich steige ich nicht mit jedem gleich ins Bett), dennoch ist auch für mich eine F+ sehr anstrengen und kräfte zerrent, da ich dennoch immer das verlangen verspüre wenn ich eine anziehende Person kennen lerne was körperlichen eventuell wenn es sich ergeben sollte einzugehen und mir jede Möglichkeit gerne offen lasse. Auch bin ich neugierig, da jede Person "anderst" ist und ich aufs neue immer wieder interessante Menschen begegne, manche langweilen mich nach einiger zeit wieder und andere bleiben länger und villt auch für immer, dass kann man ja nie vorher wissen. Auch will ich gerne meine Sexuellen Bedürfnisse ausleben und mich einfach in den Momenten treiben lassen, eine Beziehung würde mich hingegen nur einschränken und fesseln. Klar kann es passieren das irgendwann der/die-jenige auftaucht aber momentan sieht meine Situation eher so aus und ich habe oft das Problem das ich den Personen schon sage das ich keine Bindung haben möchte aber viele wollen auch diese Unsicherheit nicht das ich womöglich jemanden anderen begegne, was ich total nach empfinden kann. Ich weiß also nicht wirklich ob ich Monogam bin (was ich zurzeit eher nicht denke, aber falls ich eine Beziehung eingehe sollte schon Rücksicht nehmen kann, aber nicht weiß wie lange mich das glücklich mach, da ich Angst habe was zu verpassen) und Polygamie würde ich jetzt auch nicht zu 100% sagen. Auch kommt mir der Gedanke auf das ich alleine doch eher am glücklichsten bin und einfach freier. Meine Frage wäre nun welche Form von Sexualbeziehungen würde man das denn genau unterordnen, da mich die ganze Sache schon etwas verunsichert und ich zugeben muss selber nicht wirklich im klaren darüber zu sein was ich möchte, da ich was zwischenmenschlich betrift sehr wechselwirkend bin und gerne schon eine Form "Liebe" und Zärtlichkeiten austausche aber meistens ohne wirklich tiefliegende Gefühle. Aber zugleich brauche ich immer das Abendteuer.

Naja, das war jetzt eine kurze Zusammenfassung, hoffe das man ein bisschen durch das Chaos einen Durchblick hat.

Danke im Vorfeld schon einmal :)

Freundschaft, Beziehung, Sex, Sexualität, Psychologie, Bindung, Liebe und Beziehung
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Mein Freund der Narzisst?

Ich wünsche erstmal jedem der das liest einen schönen Abend.

Vor einem Monat habe ich in einer Gruppe im Internet einen besonderen Menschen kennengelernt. Er war mir sofort sympathisch und wir haben uns auf Anhieb gut verstanden. Schließlich haben wir angefangen über Snapchat privat zu schreiben. Und nach einer Woche, in der wir jeden Tag sehr viel geschrieben haben, hat er mir dann (betrunken) gestanden dass er ein Narzisst ist. Ich wusste erst überhaupt nicht was das bedeuten soll. Aber als ich mich ausreichend informiert hatte, konnte ich es nicht glauben. Zu mir ist er aus meiner Sicht immer liebe- und verständnisvoll. Als er am nächsten Tag gelesen hat was er getan hat, hat er mir erklärt, dass er zu Menschen entweder extrem loyal ist oder sie ausnutzt und dass er zu mir loyal ist weil er "echtes Interesse" an mir hat. Ich habe ihm daraufhin gesagt, dass ich es akzeptiere, da er ja zu mir loyal ist. Nach noch einer Woche mit sehr intensivem Kontakt durch das Telefon hat er mir das erste Mal gesagt, dass er mich liebt und dass ich die erste Person bin die er wirklich liebt. Daraufhin sind wir eine Beziehung eingegangen obwohl wir uns durch die Entfernung noch nicht im echten Leben sehen konnten. Eigentlich läuft gerade alles gut zwischen uns aber manchmal benimmt er sich echt komisch. Manchmal ärgert er mich indem er irgendwelche Sachen sagt, die mich eifersüchtig oder traurig machen. Wenn ich ihm dann sage dass es nicht okay ist, dann sagt er, dass es ihm leid tut und dass er mich nur necken wollte. Er redet oft darüber wie er andere Menschen schlecht macht oder manipuliert. Dann habe ich immer Angst dass er sowas bei mir auch machen könnte.

Kann mir jemand Tipps geben wie die Beziehung mit einem Narzissten besser funktionieren kann?

Liebe, Freundschaft, Angst, Beziehung, Psychologie, Bindung, Liebe und Beziehung, Narzissmus, Vertrauen, narzisst, narzisstische Persönlichkeitsstörung
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Er ist sich plötzlich unsicher?

Hey, ich habe einen jungen kenngelernt auf den ich bereits 1 jahr stand nun lernte ich ihn kennen und alles ist perfekt gewesen. Nun kann ich die Situation einfach nicht mehr einschätzen. Am Anfang war ich mir unsicher mit ihm, er war darüber sehr traurig weil er meinte das er sich Hoffnungen macht, vorallem wenn er eine Person, in dem Fall mich, schon geküsst hat und ich ihm früh genug bescheit geben soll, weil ihn sowas anscheinend emotional sehr mitnimmt ( er wurde in vergangenen Beziehungen bereits verletzt ). Also sagte ich ihm offen was genau meine „Sorgen“ sind und why ich mir unsicher bin ( sexuelle Aspekte etc) er beruhigte mich und zeigte auch sehr Verständnis. Ich gewann auch nach und nach mehr Vertrauen zu ihm und wurde mir auch sicher mit ihm, er war danach so glücklich drüber das ich das alles doch nicht beenden will und er war schon sehnsüchtig danach mich wieder zu sehen. Er sagte z.b zu mir oft das ich ihm dabei helfen kann ein besserer Mensch zu werden und wie reif er mich findet.Wir telefonieren hauptsächlich statt zu schreiben es gab anfangs sogar Tage da haben wir unbewusst über 10h telefoniert ( inzwischen aber telefonieren wir nicht solange, das war bevor wir uns getroffen hatten) wir haben auch nicht jeden Tag Kontakt sondern dazwischen waren immer Pausen wo ich ihm nicht schrieb und er mir nicht aber alles war im Gleichgewicht jeder hatte auch mal Zeit für sich. Wir haben uns insgesamt 4-5 mal getroffen, bei den letzten zwei treffen etwas rummgemacht ( ich wusste auch noch nicht wie man richtig küsst da ich auch noch nie einen Freund hatte, deshalb haben wir zum üben einfach uns ziemlich oft geküsst ) im Endeffekt fanden wir es beide schön nur einmal konnte er sich gegen Ende nicht so zusammenreißen und er ist ein bisschen „wild“ geworden ( das war beim 3 treffen) .Ich persönlich empfand das nicht als schlimm weil ich es selber wollte. Er sprach mich dann auch beim nächsten Treffen darauf an und wirkte auch sehr verunsichert er meinte das wir uns diesmal vielleicht zurückhalten sollten, damit es mir nicht zu schnell geht, da ich sowas auch noch nicht hatte und ich mich nicht unwohl fühlen soll. Dann beim letzten Treffen meinte er auch das er sich unsicher geworden ist er zugeben muss das er schon Gefühle für mich hat ich sagte dann das es mir auch so geht aber er meinte das er einfach bindungsangst hat und er iwie dauerhaft hinterfragen muss ob er sowas wie mich überhaupt verdient hat und und und ... soviel mehr, danach folgte Deep Talk über sein Leben und wie es ihm gerade geht ( ihm gehts nicht so gut). Naja ich meinte zu ihm das wir das alles beenden können wenn er mag, er meinte dann aber neinn und das er das noch möchte, ich fragte ihn ob er Zeit braucht und er meinte ja die drei Wochen Quarantäne hat er ja Zeit
oft werden Dinge nur als Ausreden benutzt ich weiß nicht ob ich den ganzen ne Chance geben soll und dem trauen wurde auch schonmal verletzt und möchte das nicht wieder.

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Trotz Bindungsangst in einer Beziehung?

Hey,

Ich glaube ich habe Bindungsangst. Bin mir aber nicht sicher und bin auch noch kurz davor eine Beziehung zu führen... Irgendetwas hält mich jedoch zurück...

Die emotionale und körperliche Nähe wird mir meistens zu viel und brauche dann viel Zeit zum Runterzukommen und mich zu beruhigen. Aber ohne ihn will ich auch nicht weiter.

Wenn wir uns umarmen (ca. 10 Minuten), dann genieße ich es, doch nach paar Minuten wird mir schlecht, im Sinne von schwindelig und fange schon an hin und her zu schwanken und zucke bzw. zittere dann ab und zu. Hat er zumindest gemeint, war mir überhaupt nicht bewusst gewesen (ich werde nicht geil oder in der Art) und will mich dann am besten aus dem Staub machen, weil es mir zu viel wird. Ich sehne mich schon immer nach Berührungen, Umarmungen von ihm, aber das ganze zerstört einfach nur alles. Er hat es auch bemerkt, dass was bei mir schief läuft und meinte zu mir, dass ich mich nicht binden soll, wenn es nicht anders geht. Aber sich ohne zu binden eine Beziehung zu führen? Geht es denn überhaupt? Ich glaube nicht.

Zudem bin ich 20 und weiblich und bin ein Scheidungskind, vielleicht beeinflusst das ganze ja auch irgendwie ein Teil und bin auch eine HSP.

Hat jemand einen Partner, der unter Bindungsangst leidet und wie war es bei euch?

Danke im Voraus!

Liebe, Beziehung, Bindung, Liebe und Beziehung, Bindungsangst
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Bachelorarbeit - Fehler nach dem Binden aufgefallen?

Hallo, ich habe gestern meine Bachelorarbeit (dreifach) drucken und binden lassen, war sowieso schon nervös - und dann ist mir erst spät abends aufgefallen, dass ich auf dem Deckblatt bei der Anschrift nur meine Straße als Wohnort, ohne Stadt und Postleitzahl angegeben habe! (Auf dem Musterdeckblatt meiner Uni steht nur "Anschrift" als Vorgabe, aber eigentlich müsste man von selbst verstehen was gemeint ist) Ich weiß nicht wie mir sowas ausgerechnet beim Deckblatt passieren konnte, während ich den Rest der Arbeit gefühlt hundertmal überprüft und korrigiert hab, und mache mir jetzt große Sorgen dass ich die Bachelorarbeit neu drucken und binden lassen muss! Meint ihr wegen diesem Fehler (alles andere stimmt soweit) kann mir die Abgabe verweigert werden, oder gibt das lediglich Punktabzug? Auf der Seite von der Uni bzw. vom Prüfungsamt, wo ich die Arbeit abgeben muss, steht nix dazu. Dazu kommt; wegen Corona muss ich die Bachelorarbeit jetzt sowieso per Post und zusätzlich per Mail schicken, das ist noch zusätzlicher Stress, und vielleicht schauen die dann genauer drauf...? Ich war an sich schon wegen Corona und wegen meiner Bachelorarbeit die letzten Tage furchtbar gestresst, und dann noch sowas! Ich weiß auch nicht ob die Kopierläden wegen dem Coronavirus überhaupt noch offen bleiben demnächst... Würdet ihr also sagen, das ist nur ein kleiner Fehler, und die Bachelorarbeit wird so auch angenommen, oder ist das wirklich schon was Großes (immerhin ist es das Deckblatt)?

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Das Gedicht für sie zum Lesen, wenn Sie wach wird gut (Sie hatte anstrengende Tage hinter sich)?

Guten Morgen süßes Murmeltuer         

Still und leise, und auf diese Weise, schick ich dieses Gedicht so früh auf eine kleine Reise.        

Es kommt aus Herzen und mit vielen Grüßen soll es Dir den Tag versüßen.     

Der Mond ist weg, der Tag erwacht. Morgenrot ich seh, Luna scheint bald über deinem Dach.        

Du hast ganz fest geschlafen, als ich diese Zeilen für Dich schrieb, doch nun bist Du aufgewacht und liest:      

Morgentau ist still erwacht, Schimmer diamant'ner Macht. Spatz und Amsel sich davon betrank, ich lausch andächtig dem Gesang.

Gerade ist bei mir die Sonne aufgegangen, hab Dir gleich die schönsten Strahlen eingefangen.             

Der Mond ist weg, der Tag erwacht. Du hast im Traum an Pferd und Hund gedacht.

Heut' früh am Morgen die Sonne ist mit Vögeleins Gesang erwacht, da hab ich an dich gedacht.             

Öffne die Augen, erlebe die Zeit ein schöner Morgen steht für dich bereit.                   

Sag' Guten Morgen Sonnenschein, lass ihn in dein Herz hinein, vergiss erst mal die ganzen Sorgen, genieße diesen schönen Morgen.         

Du blickt durch's Fenster,  siehst auf Morgenrot folgt Sonnenschein, den ich Dir fing vorhin ein.           

Heute Nacht deine Gedanken in einem tiefen Traum versanken, sich so gern um Pferd und Hund umrankten.               

Wieder niemand sich in dein Zimmer begeben, Dir Speiß und Trank an die Bettdecke gelegen.      Doch genieße diesen Morgen, mach dir bitte trotzdem keine Sorgen!   

Wenn du aus den Federn steigst, die ersten Meter Dir vertreibt du meine Worte jetzt weißt und hoffentlich in schönen Gedanken nun verweilst.   

Alles was ich hiermit wollte nur ein kleines Lächeln sich in deinem Gesicht nun befinden sollte.

Habe ich in der Art noch nie bekommen, hätte ich aber gerne mal 38%
lieb gemeint 31%
Schlecht gelungen 15%
Würde mich darüber freuen 8%
Noch nie so etwas bekommen und möchte ich auch nicht 8%
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Bin ich bindungsängstlich?

Hallo Community,

ich bin seit drei Monaten in einer Beziehung und fühle mich auch prinzipiell wohl. Meine vorherige Beziehung ging ca. 7 Jahre und ich habe mich innerhalb dieser nicht wirklich angenommen gefühlt. Mein Ex hielt mich oft auf Distanz und wollte mir nach so vielen Jahren auch nicht seine Eltern vorstellen, hat mir aber immer erzählt wie sehr er mich liebt. Auch hatten wir keinen gemeinsamen Urlaub oder sonstiges.... Eigentlich war es meine Jugendliebe aber wir haben uns irgendwann einfach auseinandergelebt und dann getrennt, als raus kam, dass er eine 2-jährige Affäre hatte.

Ich bin 27 Jahre alt und mein derzeitiger Freund ebenso.

Nun ist mir innerhalb dieser Beziehung aufgefallen, dass ich mich manchmal schnell eingeengt fühle, wenn mein Freund irgendwelche Ansprüche stellt oder mir sagt was er von mir erwartet.

Am Anfang fiel es mir schwer überhaupt Hilfe von ihm anzunehmen, sei es wegen einem Einkauf, etwas tragen oder sonstiges... Dieser Aspekt hat sich aber reguliert.

Manchmal sind es nur simple Dinge wie z. B. wenn er übers zusammenziehen redet (in der Zukunft) habe ich direkt Gedanken daran, dass ich meine Autonomie verlieren könnte und keine Freiheiten mehr habe, weil ich mich der Beziehung aufopfern muss. Mir ist bewusst, dass sowas nicht sein muss aber irgendwie machen mir diese Gedanken trotzdem Angst.

Mein Freund wollte mich einmal überraschen und von der Arbeit abholen. Er stand wirklich über eine Stunde draußen in der Kälte und hat gewartet bis ich frei habe.... Eigentlich würde sich vllt jedes Mädchen darüber freuen aber ich empfand diese Aktion als einengend, als Kontrolle ....

Mein Freund hat derzeit keine eigene Wohnung und ist deshalb öfter bei mir in der WG, manchmal will ich aber einfach mal alleine sein und denke, dass ich ihn damit verletzte... Er selbst ist aber sehr offen und sagt, dass er alles tun würde, um mich zu entlasten und, dass er mir gar keinen Eindruck vermitteln möchte unter Druck zu sein.

In meiner alten Beziehung war ich oft alleine und konnte machen was ich will, vielleicht bin ich einfach nicht gewohnt einen Menschen permanent und so oft bei mir zu haben?

Habt ihr solche Erfahrungen gemacht oder leidet ihr unter Bindungsangst, wie geht ihr damit um ?

Liebe, Freundschaft, Beziehung, Psychologie, Bindung, Liebe und Beziehung, Paar, Partnerschaft, Vertrauen, Bindungsangst
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Kind hasst die Mutter?

Mein sohn ist 9 und wohnt seit 2 Jahren bei seinem papa.

Der Vater ist leider hinterhältig anstatt zusammen zu halten nutzt er jede Gelegenheit mich schlecht zu reden. Genau wie seine Mutter. Die hat sich von geburt an schon sehr rhr eingemischt und kam jeden Tag vorbei um zu schauen ob alles "gut" ist. Leider war ich erst 18 und noch sehr naiv, heutzutage würde ich ein riegel vor Schieben

Egal welchen Konflikt ich mit dem Vater habe, er bespricht das mit unserem Sohn, auch Dinge die garnicht um ihn gehen. Z. B hat er unserem Sohn erzählt das mein Freund im knast gewesen sei (das stimmt, hat aber ein kleines Kind nicht zu interessieren, nur damit er Angst bekommt)

Auch viele lügen hat er erzählt, daß ich sein en kleinen Bruder lieber als ihn hätte da er mehr von mir bekommt ( das stimmt zum Teil da der kleine einfach bei mir wohnt und niemanden außer mich hat, der grosse hat sein Vater sein Opa seine Oma. /ur Oma ur Opa usw.. Mein kleiner hat wirklich nur mich und meinen Freund!!!)

Jetzt ist es so das mein Sohn letztens gegenagdn ist da ich ihm keine paysafe Karte gekauft habe..

Seitdem ist funkstille, er ignoriert meine Anrufe meine Nachrichten ( wenn er die überhaupt liest und nicht der Vater)

Wenn ich ihn morgens in der Schule sehe rennt er weg und geht mir aus dem Weg.

Der Vater ignoriert mich genauso...

Da ich ihn fragen wollte was los sei...

Wahrscheinlich hat er ihn wieder bearbeitet ich würde ihm nichts kaufen oder ähnliches...

Was kann ich noch tun? Ich fühle mich als würde ich überhaupt nicht mehr an ihn ran kommen und als würde sich Das auch nicht mehr großartig ändern.

Kinder, Familie, Freundschaft, Bindung, Hass, Liebe und Beziehung
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Soll ich die Freundschaft + beenden?

Hii ihr Lieben,

ich weiß dass man solch ein Thema eigentlich selbst klären sollte, aber trotzdem bitte ich euch um eure Meinung/Rat.

Meine Situation:

Ich (weiblich) bin seit etwa einem Jahr in einer f+. Anfangs war ich mir ziemlich unsicher ob es das richtige ist mit ihm eine F+ einzugehen. Jedoch habe ich nach ein paar Wochen/ Treffen diese Zweifel verloren. Ich fing an ihn toll zu finden und habe mich über jedes Treffen gefreut. Ich merkte, dass ich mich total abhängig gemacht habe. Ich fragte ihn immer nach den Treffen und er sagte auch immer ja. Er realisierte, dass ich ihn brauchte. Es pendelte sich so ein, dass immer wenn etwas zwischen uns nicht gut lief, ich mir selbst die Schuld dafür gab und deswegen war ich sauer auf mich selbst und traurig. Es gibt Momente da bin ich so glücklich mit ihm & dann gibt es Tage wo ich ihn einfach nicht mehr leiden kann.

mir ist klar geworden, dass ich nur seine Aufmerksamkeit bekomme, wenn ich mit ihm schlafe ( was ja normal für eine f+ ist). Aber wenn ich mit ihm über etwas reden möchte, dann hört er mir nicht zu und beachtet mich nicht. (Stattdessen ist das Handy etc. wichtiger )

ich fühle mich ausgenutzt und würde es gerne beenden, jedoch habe ich auch so viele schöne Momente mit ihm gehabt, die ich nicht einfach so verlieren will.
soll ich lieber den Kontakt abbrechen oder ist es normal das es Momente gibt in denen man nicht glücklich ist ?

Beenden 92%
Behalte ihn 8%
Freundschaft, Beziehung, Beziehungsprobleme, Bindung, Liebe und Beziehung, freundschaft-plus, ...f, Abstimmung, Umfrage
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An wen kann man sich wenden, wenn man „vernünftige“ Bezugspersonen sucht?

Ich habe zu meinen Eltern gar keine Bindung und die Interessen meines Vaters sind:

Bier trinken, Musik hören (Techno), in Clubs feiern gehen, auf Festivals gehen, Filme schauen, zocken (am PC und Spielautomat)

Und meine Mutter ist extrem oberflächlich und arrogant und denkt nur an andere Männer und Shopping. Ich wünsche mir einfach jemanden zu dem ich mal heraufschauen und mit dem ich mich tiefgründig unterhalten kann. Der mir Ratschläge und Tipps geben kann, mit dem man z.B einen Städtetrip machen oder ins Museum gehen oder schick Essen gehen kann.

Ich bin 18 und habe schon an Sugardaddys gedacht, aber das passt einfach nicht zu meinen Vorstellungen. Ich habe keine Lust für Dinge die mir nichts bedeuten z.B teure Handtaschen das dumme, naive Püppchen zu spielen und die Statussymbole älterer Männer (Luxusautos etc.) zu bewundern. Es geht mir nicht um den Luxus, Geld oder um den Sex, sondern ich suche einfach nur eine vernünftige Bezugsperson. Deswegen ist diese Sugardaddy Sch* nix für mich. Aber leider haben ältere Menschen kein Interesse daran eine Bezugsperson für ein Mädchen zu sein, es sei denn sie macht die Beine breit!! Das find ich traurig. Und ich will auch keine professionelle Hilfe, ich will eine richtige Bindung bei der es nicht um oberflächliche Dinge (Geld, Sex, Aussehen) geht. Wo finde ich sowas?

Freundschaft, Psychologie, Bindung, Liebe und Beziehung, Bezugsperson
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Männer/ jung, heranwachsend, Ängste, Liebe?

Moin moin, vielleicht hat jemand einen Ratschlag oder spricht aus Erfahrung...

ich habe einen Jungen kennengelernt, er ist 1 Jahr älter als ich. (Sind beide Anfang 20er) Wenn wir zusammen sind sprich von Angesicht zu Angesicht ist alles ziemlich schön und er kann wahnsinnig gut artikulieren, spricht über interessante Dinge, weswegen ich ihm sehr gerne zuhöre. (Gott und die Welt)

Aber auch „schüttet er mir sein Herz aus“, denke ich zumindest. Sagt liebe Sachen zu mir, macht mir Komplimente etc.pp. Sobald wir jedoch uns 1 Woche nicht sehen und über Messenger schreiben (wie es heutzutage nun mal leider üblich ist) komme ich mir absolut dumm vor - hingehalten, nicht ernst genommen von ihm. Er wirkt teilweise schizophren auf mich.

Ich hab schon einiges erlebt mit meinen jungen Jahren. Ich sage mir immer „er ist nicht so“ und er ist wirklich speziell, aber dafür „lieb“ ich ihn ja so.

Ich habe vor wenigen Wochen einen geliebten und sehr wichtigen Menschen verloren.. daraufhin meinte er, er ist da für mich - ich muss es nur sagen.

Er war nicht da für mich, dann hatten wir eher weniger Kontakt gepflegt weil ich an einen Punkt gelangt bin, an dem ich mich auf mich und wichtigere Dinge konzentriere. Mein Herz ist gefühlt eiskalt.

Aus Respekt habe ich ihm natürlich zum Geburtstag gratuliert. Daraufhin hat er mich zur Feier eingeladen...

Er wollte dass ich bleibe jedoch wollte ich nur das Geschenk abgeben das ich schon hatte. Hat auf cool getan wie üblich vor seinem freunden/ Mutter.

nachdem die Freunde weg waren, waren nur wir zwei da. Draußen auf dem Gehweg er wollte reden mit mir. Ich sagte schieß los. Er wollte auch dass ich diese Nacht dort bleibe. Ich ging nachhause wie vorab schon gesagt.

Lange Rede... er sagte sein Verhalten ist seiner Vergangenheit zu verdanken. Er ist sich unsicher, hat Angst zwecks Bindung, liebe, Beziehung etc. pp

er steht im Riesen Konflikt mit sich selbst.

ich bin sehr loyal, sonst immer verständnisvoll und eine aufrichtige Person/ Frau.

was soll ich denn nur tun?
soll ich es sein lassen?
ihm einfach die Zeit geben?

keine Ahnung wie ich mich verhalten soll und mit ihm umgehen soll.

er mag mich seeehr und hat Gefühle (laut seiner Aussage) hat sich mehrmals verabschiedet mit küssen und Umarmung hier und da.. versucht mich an und wieder zum Lachen zu bringen mit seinen Sprüchen/ Humor


Warum seid ihr Männer manchmal so schwierig...😌

danke wer sich das durchgelesen hat und möglicherweise Ratschläge parat hat.

Liebe, Männer, Freundschaft, Angst, Beziehung, Bindung, Liebe und Beziehung
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Ist das normal, dass man traurig ist, wenn eine Serie zuende geht?

Bevor ihr was schreibt, bitte lest euch den Rest durch, weil ich denke, dass die Frage in der Überschrift nicht präzise genug gestellt wurde.

Mir geht es nicht um den Inhalt der Serie, sondern um das, was danach passiert. Es müssen auch nicht direkt Serien sein, können auch Filme oder Videospiele sein, aber in dem Beispiel beziehe ich mich nur auf Serien.

Ich persönlich finde, dass man nach einer bestimmten Zeit eine Bindung zu den Charakteren aufbaut. Irgendwann lernt man die Personen kennen, weiß wer sie sind, was sie machen, welche Ziele sie verfolgen etc. etc. als würde man sie im realen Leben kennenlernen und sich mit ihnen befreunden. Klingt jetzt vielleicht etwas komisch, aber während man die Serie verfolgt wirkt es für mich so, als wären Sie (die Serie und die Charaktere) ein Bestandteil meines Lebens. Als würdest du eine Rolle in der Serie spielen, der alles beobachtet und jeden kennt. Als wäre es keine Serie, sondern real. Ich hoffe, ihr versteht ungefähr was ich meine. Das was es auch so traurig macht, ist das diese Bindung irgendwann, mit dem Serienfinale, zuende geht. Von dem einem auf den anderen Moment musst du dich von allem verabschieden. Also das, wofür du jahrelang eine Bindung aufgebaut hast, ist einfach nicht mehr da. Du findest sie höchstens als deren Darsteller wieder, aber zu denen hast du ja keine Bindung aufgebaut, sondern an den Charakter, den sie verkörpert haben. Danach fühlst du dich irgendwie leer und brauchst eine kurze Weile um wieder in dein reales Leben zurückzufinden. Man denkt eins, zwei Tage noch dran, aber irgendwann -aller spätestens nach einer Woche hat man alles vergessen.

Und jetzt zu meiner Frage zurück : ist es normal, so zu denken und zu reagieren oder ist man auf irgendeine Art psychisch krank? Ich fühle mich nämlich nicht psychisch krank, aber denke, dass es krank ist sich über diese fiktiven Ereignisse solche Gedanken zu machen. Situationen wie diese hab ich selbst auch oft erlebt, aber auch auf etlichen Foren schon die verschiedensten Dinge dazu von Anderen gelesen. Ich empfinde das für Normal und würde mal eure Meinung dazu wissen.

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Sollte ich weiter mit ihr befreundet sein?

Hallo ihr Lieben,

Meine Freundin und ich haben uns in der 12. Klasse kennengelernt und waren von Anfang an Feuer und Flamme.

Im letzten Halbjahr des 13. Schuljahres kam sie mit ihrem Freund zusammen. Immer wieder gab es Streit zwischen den beiden, weil er sie schlecht behandelt hat. Er hat ihr beispielsweise gesagt, dass sie dick sei oder dass sie ohne Make-Up nicht mit ihm ausgehen dürfe. Ich habe hauptsächlich solche negativen Sachen zu Ohren bekommen, weil ich, als beste Freundin, natürlich alles mit ausgebadet habe. Teilweise war meine Freundin Stunden weinend bei mir. Ich habe das lange einfach nur mit angesehen und versucht sie zu unterstützen, ohne ihn dabei schlecht zu machen. Irgendwann habe ich dann aber doch meine Meinung geäußert, weil die Situation für sie sehr gefährlich wurde (entwickelte eine Essstörung). Anschließend, direkt nach unserem Abitur, brach sie den Kontakt hauptsächlich deshalb abrupt ab. Sie ist dann mit ihrem Freund für ein Jahr nach Australien und ich habe sie noch dreimal angeschrieben, aber bekam nie eine Antwort. 

Dieses Frühjahr hat sie sich dann überraschend bei mir gemeldet: ihr täte das alles sehr leid, sie wisse gar nicht, wie sie sich mir erklären könne und hat um ein Treffen gebeten. Ich habe mich darauf eingelassen, weil ich noch immer sehr an unserer Freundschaft hing. Zunächst war dann alles gut und wir haben uns ausgesprochen. Wir haben auch wieder viel gemeinsam unternommen.

Seit ca. ein bis zwei Monaten ist es aber wieder stiller geworden. Sie meldet sich kaum und wir haben uns bis jetzt auch nicht mehr gesehen. Meine Großmutter ist leider vor fast genau einem Monat verstorben und nichtmal zu diesem Anlass (und ja, sie wusste davon) hat sie sich gemeldet. Ich erhalte aktuell mit Glück zweimal die Woche kurze Nachrichten. Dementsprechend bin ich mittlerweile ziemlich enttäuscht und frustriert. Ich hatte schon früher, vor dem großen Streit, das Gefühl, dass sie mir wichtiger ist, als ich ihr bin.

Ich habe Angst sie darauf anzusprechen, weil ich a) befürchte, dass mir die Antwort nicht gefällt, b) befürchte, dass ich sie verliere und c) es überhaupt nicht erst ansprechen möchte müssen. Es ist doch selbstverständlich, dass man sich bei einer guten Freundin häufiger mal meldet und keine Nachrichten und Fragen teilweise eine Woche im Raum stehen lässt. Vor allem nicht, wenn es um so etwas, wie einen Todesfall in der Familie geht.

Reagiere ich über und habe einfach völlig andere Ansprüche an eine Freundschaft, als sie? Oder verhält sie sich wirklich so blöd, wie ich glaube und ich sollte mir überlegen, ob ich mit ihr „befreundet“ sein will?

Wart ihr schon mal in einer ähnlichen Situation? Wie seid ihr damit umgegangen?

Liebe Grüße und einen schönen Abend

Freizeit, Leben, Ratgeber, Freundschaft, Freunde, Beziehung, Bindung, Charakter, Liebe und Beziehung
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