Berufseinstieg nach Master (Finance)? Wo und wie?

Guten Tag liebes Forum!

Ich bin etwas unsicher, wo und wie ich nach meinem Master in der Arbeitswelt Fuß fassen sollte und würde mich sehr über euren persönlichen Rat freuen.Ich bin 25 Jahre alt, studiere zurzeit Quantitative Accounting and Finance im Master und bin in ca. 3 Monaten fertig. Nebenbei arbeite ich als Werkstudent im Finance & Controlling Bereich bei der KPMG. Da ich bald mit meinem Master fertig bin, würde ich sehr gerne auch bald anfangen zu arbeiten und habe da einige gute Aussichten, aber bin mir unsicher, wo genau ich am besten anfangen sollte.

Meine Optionen:

  • Junior SAP Beraterin im Bereich Finance & Controlling bei einer Consulting Group für mittelständische Unternehmen (aber mir wurde auch die Möglichkeit gegeben mich in anderen SAP Modulen schulen zu lassen)
  • Junior Finance Consultant oder Junior Controller bei der KPMG (oder einer der anderen Big4)
  • Eine andere Junior Position im Bereich Finance und/oder Controlling in einem mittelständischen Unternehmen
  • Eine Traineestelle im Bereich Finance 

Ich bin mir sehr unsicher bei meiner Auswahl, weil ich mir nach ca. 7-10 Jahren auch vorstellen kann, einen Jobwechsel durchzuführen und da weiß ich nicht so genau, wie meine Chancen stehen: Angenommen, ich fange als SAP Beraterin im Financebereich an und möchte nach 10 Jahren aber lieber in einem klassischen Bürojob als Controller oder im Finance Bereich arbeiten. Ginge das? 

Auch, wobei ich noch unsicher bin ist, ob ein Direkteinstieg oder lieber erst einmal ein Traineeprogramm die bessere Wahl ist...

Ich danke euch vielmals für eure Hilfe und wünsche euch besinnliche Weihnachtstage und einen guten Rutsch! 

SAP, Finanzen, Berufswahl, Master, Karriere, Berufseinstieg, Beruf und Büro
1 Antwort
Kann man eine berufliche Ausbildung „strecken“?

Seit ich vor ca. 5,5 Jahren aus der „Klapse“ entlassen wurde, werde ich wie ein Kind behandelt, ich besitze eine „Mittlere Reife“ 2017 mit einem Schnitt von 2,8( aber mit „Behinderten-Bonus[Nachteilsausgleich]“ und einer 4 in „Englisch bzw. Chemie“, meine Mum kritisiert mich immer noch dafür, dabei brauche ich „vor Hamburg/Hannover[in meinem „Kaff“ in Schleswig-Holstein]“ sowieso kein Englisch), danach habe 2 Jahre „Fachhochschulreife mit Schwerpunkt Informationstechnik“, „versucht“( eher als „soziales Experiment“ verstanden, Schnitt 4,8), was mir gar nicht zugesagt hat, d.h. ich bin seit Sommer 2019 (also 0,5 Jahr), praktisch Arbeitslos, Geschichte zu studieren habe ich aufgeben, weil es für mich keinen Sinn ergibt, 3 Jahre französisch(hatte ich nie) zu lernen, nur um den Franzosen nach der Uni zu sagen, dass sie „ H****sohn“ sind( 99%, außer „Jeanne d‘Arc, Marie Antoinette“ und eine paar Minderjährige „P************“ aus Lille).
Nein ich bin nicht, obwohl es so aussieht, „Lernbehindert“, eher zu langsam für diese Gesellschaft, habe „kreative Differenzen“ und könnte bei mehr als 5 Personen in der Arbeit ( aber auch im „Leben“ , wenn man mich zu sehr „reizt“) „aggressiv“ werden.

Deshalb sitze ich die meiste Zeit in meinem Bett (von ca. 16 Stunden in etwa min. 12 Stunden) und schreibe ab und zu mal an meinen Romanen in dem Genre „Urban Fantasy/ Kunstmärchen als Dystopie“ weiter oder höre „depressive“ Musik ( im Moment: „https://youtu.be/jGTCHlxhtak“ )

Die Frage ist, ob man eine berufliche Ausbildung „strecken“ kann, von 2-3,5 Jahren auf ca. 5-10 Jahre( wegen meiner „Langsamkeit“)

oder weiß jemand was ich sonst machen könnte, auch siehe Umfrage

Bitte keine Vorschläge wie „Klapse“ oder „Diagnosen“, die habe ich, erkenne ich nicht an und eure Antworten in diese Richtung werden von mir gemeldet und wenn möglich gestriked.

Kann man eine berufliche Ausbildung „strecken“?
Schauen ob das mit der Ausbildung funktioniert 55%
Weiter schreiben und als Pseudonym in der Stadt „aufhängen“ 27%
Pfandflaschen/ Leergut von Rentnern abgeben meist unbezahlt 9%
Abitur nachholen( obwohl bei „Langsamkeit“ überflüssig) 9%
Wegen der Aggressionen unter- bis unbezahlt Sachen zerstören 0%
Unbezahlt „Scheißjobs“ siehe bei „Spiegel“ 0%
„Märchenonkel“ in „Sozialeinrichtungen“ ( Kinder oder Senioren) 0%
Ausbildung, Berufswahl, Berufseinstieg, Teilzeitausbildung, Ausbildung und Studium, Abstimmung, Umfrage
13 Antworten
Einstiegsgehalt nach Studium?

Folgendes zur Situation:

  • Ich habe Ende Mai meinen Bachelor in Hotelmanagement, Abi habe ich mit 1.9 gemacht
  • Seit drei Jahren jobbe ich umfangreich in einem Hotel (kenne mich dort in allen Bereichen aus und zähle zu einer Geschätzten Mitarbeiterin)
  • Mein Chef bietet mir nun folgendes an: Assistenz der Hotelleitung +Bankettleitung.. Für 2.500€ brutto

Was haltet ihr davon? Ich persönlich finde es recht unfair, da ich sehr qualifiziert bin, den Betrieb und unsere Gäste in und auswendig kenne und mein Chef weiß dass er mit mir eine vertrauensvolle, kompetente und zuverlässige Mitarbeiterin hat. Außerdem übernehme ich viel Verantwortung mit solchen Aufgaben. Da finde ich 2.5 doch etwas mager. Angeblich haben die vorherigen Assistenten auch nicht mehr als das bekommen, aber das heißt ja nicht dass ich mich dem anschließen muss. Der Betrieb ist relativ klein (~25 Mitarbeiter). Work-Life Balance ist hingegen gut, die Entlohnung fällt jedoch auch bei Kollegen eher schlecht aus, Weihnachtsgeld und Zuschläge fürs Wochenende oder Nachtdienste gibt es keine. Trinkgeld auch kaum.

Er will sich nächste Woche nochmal mit mir zusammensetzen um alles genau zu besprechen, bis dahin brauche ich eine grobe Vorstellung was ich verlangen kann. Dafür bitte ich um euren Rat, da es mein erster Richtiger Berufseinstieg ist.

2.500 ist gerecht 91%
Deutlich mehr (über 3000€/brutto) 9%
Mehr (bis 3000€/brutto) 0%
Studium, Gehalt, Hotel, Bachelor, Berufseinstieg, Chef, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
10 Antworten
Master oder Berufseinstieg?

Hallo zusammen,

die Frage wurde zwar oft gestellt aber ich finde einfach keine passende Antwort für mich.

Ich werde bald 27 und habe seit Oktober 2018 meinen Abschluss eines vollzeit Bachelorstudiums (2,2) in Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau an einer Fachhochschule.

Praktikum und Bachelorarbeit mit Verlängerung als Ferienarbeit habe ich in einem mittelständischen Maschinenbauunternehmen Bereich Automobilzulieferer gemacht.

Seit Februar 2019 nehme ich am PreMasterProgramm bei Bosch teil. Das würde voraussichtlich bis Januar 2020 gehen.

Dann würde ich ein vollzeit Masterstudium Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau an der gleichen FH antreten. Ist ein konsekutiver Masterstudiengang der auf den vorangegangen Bachelorstudium aufbaut und mehr praxisrelevante Themen beinhaltet.

Am liebsten würde ich in einem DAX-Unternehmen wie BMW arbeiten wollen. Habe zwar einen Verwandten da drin, aber ist dennoch schwer.

Soll ich nun in den Beruf einsteigen oder einen Master machen?

Einerseits habe ein Jobangebot in einem guten mittelständischen Unternehmen im Bereich Verpackungsindustrie sehr nahe an meinem jetzigen Heimatort gelegen. Umziehen würde ich eher ungern außer das Unternehmen und die Karrierechancen sind Top. Habe auch weitere Vorstellungsgespräche z.B. bei SAP als Berater. Ich denke mir mit dem Einstieg als Bachelor könnte ich innerhalb dieses Unternehmens Karriere machen. Würde nicht nicht mehr noch weitere 3 Semester als Student rumlungern und könnte endlich mein Leben aufbauen und Dinge wie ein Nebenbusiness anfangen. Könnte dann auch nach Festigung im Beruf einen berufsbegleitenden Master machen, wobei mich das Angebot an Studiengängen an meiner FH diesbezüglich nicht sehr reizt. Es könnte auch sein, dass die Chancen auf einen Einstieg die nächsten Jahre aufgrund der wirtschaftlichen Lage noch schwieriger werden.

Andererseits denke ich mir, dass meine Karrierechancen dann stark von dem Unternehmen und der Branche abhängig sind. Ich sehe jetzt schon wie sehr Unternehmen auf Noten und Unternehmen im Lebenslauf wert legen. Daher denke ich, dass ich mit einem Masterstudium das Maximum rausholen könnte und es in ein DAX-Unternehmen schaffen könnte. Aber sicher weiß man es natürlich nie und wenn sich sowas nicht ergibt würde ich in ein regionales Unternehmen gehen, was ich dann auch mit einem Bachelor schon machen könnte. Ein Masterabschluss mit einer 1 vorne dran ist bestimmt machbar aber auch kein Zuckerschlecken. Ob der Master nicht nur für den Einstieg sondern auch für den späteren Karriereweg hilfreich ist weiß ich nicht. Ich finde ein berufsbegleitender Master ist weniger Wert als ein Vollzeit Master und vom Stressfaktor möchte ich erst gar nicht anfangen.

Letztendlich möchte ich keine falsche Entscheidung durch Ungeduld oder Faulheit treffen. Meine Meinung dazu ist genau so zwiegespalten, wie das Ergebnis aus allen Personen mit denen ich darüber geredet habe.

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Hat jemand Erfahrungen mit der Berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme (BvB)?

Hab dieses Jahr meinen mittleren Schulabschluss gemacht und hab extra keine Ausbildung gesucht, weil ich erstens keine Lust drauf hatte und zweitens mir sicher war das ich in die nächste Klassenstufe (Fachhochschulreife) reinkomme, was aber nicht der Fall war (leider, bin in der Warteschlange..). Jetzt hab ich nichts zu tun und auch keinen Plan was ich nächstes Jahr mache, weshalb ich auch beim Jobcenter einer Berufsberatung zugestimmt habe (hab nie positives von gehört, hatte ja aber nix zu verlieren...) jedenfalls wurde mir eine BvB vorgeschlagen und auch ein Platz für reserviert, was ja schon mal gut ist, da ich jetzt immerhin etwas zu tun habe.

Ich weiß viele Stellen bieten noch einen Ausbildungsplatz an, aber ehrlich gesagt hab ich keine Ahnung welcher Beruf was für mich wäre, da bin ich mir noch total unentschlossen und ehrlich gesagt bin ich auch noch nicht körperlich fit für eine Ausbildung (kommt auf den Beruf an) ,da ich die letzten Jahre echt wie ein faules Säckchen mir die Eier zuhause geschauckelt habe.

Jetzt bietet sich halt die Möglichkeit nicht nur körperlich fitter, sondern auch in einem Beruf eine Ausbildung zu finden, wo ich mich auch wohlfühlen könnte.

Würde mal gerne wissen, ob ihr Erfahrung mit der BvB gemacht habt und/oder ob ihr mir das empfehlen könntet.

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