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Wie umgehen mit neuem Mitbewohner?

Hallo liebe Community,

seit einigen Wochen haben wir einen neuen Mitbewohner.

Wir leben in einer 5-er WG und hatten Mühe, einen passenden Bewerber zu finden.

Nun, da es geklappt hat, sind alle sehr zufrieden, bis auf mich, jedenfalls mein erster Eindruck.

Meine Mitbewohner scheinen von seiner extrovertierten, kommunikativen Art mitgerissen, auch wenn sich manche von ihnen bereits über ihn lustig machen, vermutlich wegen seiner naiven, dennoch altersgerechten Fokussierung auf bestimmte Themen.

Und hier setzt mein Problem an: er ist Anfang 20. Ich bin Ende 20, und war früher Leistungssportler, habe 6 mal die Woche trainiert, sag entsprechend aus, nur habe ich dafür jetzt keine Zeit mehr und sehe entsprechend nicht mehr so aus.

Seine Hauptthemen gehen über Ernährung und Kohlenhydrate und Trainingsmethoden und Tabellen zu Nahrungsmitteln nicht wesentlich hinaus, und mich langweilt das, weil ich diese Gespräche vor über 10 Jahren schon geführt habe, als sie für mich aktuell waren.

Nun weiss ich nicht, wie ich damit umgehen soll, ich möchte keine Schützengrabenverteilung innerhalb unserer Wohngemeinschaft, und ich möchte nicht herablassend wegen der meiner Ansicht nach oberflächlichen und eindimensionalen, seichten Themen werden, kann mir aber nicht mehr so wirklich helfen, auch wenns erst einige Wochen sind, die wir zusammen verbracht haben.

Inputs? Danke!

Ernährung, Kommunikation, Thema, Altersunterschied, WG, Wohngemeinschaft, mitbewohner, Themenwahl, Wohngemeinschaft WG

Wieso ignorieren viele Leute Fakten zur Attraktivität?

Die meisten Menschen haben große Schwierigkeiten, zu akzeptieren, dass wir oft nach Attraktivität beurteilt werden. Selbst wenn wir es vermeiden wollen, können wir unseren Instinkt nicht völlig unterdrücken. Unbewusst bevorzugen wir attraktive Menschen, und diese wirken auf uns automatisch sympathischer.

Die Vorstellung, dass in erster Linie der Charakter zählt, ist ein Märchen, das uns schon in der Kindheit eingetrichtert wurde.

Wer waren in der Schule die beliebten Schüler? Oft waren es diejenigen mit „schwachem“ Charakter, die sogar grausam gegenüber anderen sein konnten. Trotzdem wollten fast alle zu ihnen gehören, obwohl sie sich häufig wie die größten Tyrannen verhielten.

Es gibt zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen zu diesem Thema. Studien belegen, dass Attraktivität einen erheblichen Einfluss auf unser Leben hat:

- Attraktive Menschen verdienen im Durchschnitt mehr. Laut einer Studie der University of Texas verdienen attraktive Personen bis zu 10% mehr als ihre weniger attraktiven Kollegen.

- Attraktive Menschen werden als kompetenter wahrgenommen. Der „Halo-Effekt“ führt dazu, dass wir attraktive Menschen mit positiven Eigenschaften wie Intelligenz, Freundlichkeit und Vertrauenswürdigkeit assoziieren.

- Attraktive Menschen haben höhere Chancen auf Anstellungen und Beförderungen. Studien zeigen, dass sie bei Vorstellungsgesprächen erfolgreicher sind, oft unabhängig von ihrer tatsächlichen Qualifikation.

- Attraktive Menschen haben bessere soziale Netzwerke. Sie knüpfen leichter Kontakte, werden schneller akzeptiert und genießen oft einen höheren sozialen Status, der ihnen in vielen Lebensbereichen Vorteile verschafft.

Partnerschaft und Beziehungen

Attraktive Menschen profitieren nicht nur beruflich und sozial, sondern auch in ihrem Liebesleben:

- Attraktive Menschen haben es leichter, Partner zu finden. Studien zeigen, dass sie auf Dating-Plattformen mehr Nachrichten erhalten, häufiger angesprochen werden und in der Regel mehr Optionen haben.

- Längere und stabilere Beziehungen: Attraktive Menschen werden oft als vertrauenswürdiger und begehrenswerter angesehen, was zu längeren und stabileren Beziehungen führen kann. Allerdings gibt es auch Hinweise darauf, dass sie öfter betrogen werden, da sie vermehrt Aufmerksamkeit von potenziellen Partnern erhalten.

- Höheres Selbstbewusstsein: Menschen, die als attraktiv gelten, haben oft ein höheres Selbstwertgefühl, was ihnen in sozialen und romantischen Situationen zusätzliche Vorteile verschafft.

Warum fällt es Menschen so schwer, solche Fakten zu akzeptieren? Liegt es daran, dass sie die Härte des Lebens fürchten? Oftmals wird versucht, unangenehme Wahrheiten zu verdrängen oder kleinzureden – ein Phänomen, das häufig in der Masse auftritt.

Ähnlich verhält es sich mit anderen gesellschaftlichen Problemen. Themen wie Ungerechtigkeiten im Bildungssystem, soziale Ungleichheit oder die Klimakrise werden oft ebenfalls ignoriert oder verharmlost, obwohl die Faktenlage eindeutig ist. Statt sich der Realität zu stellen, neigen viele dazu, diese Probleme herunterzuspielen oder gar komplett zu leugnen. Es scheint, als ob das Bedürfnis, die eigene Komfortzone zu schützen, stärker ist als die Bereitschaft, sich mit unangenehmen Wahrheiten auseinanderzusetzen.

Attraktivität, Incel

Freundin ist uneinsichtig wegen der Katzen?

Ich bin 69 Jahre alt und seit fast vier Jahren mit einer 65-jährigen Frau zusammen.

Sie hat in ihrer Wohnung zwei Maine Coon-Katzen, die machen können, was sie wollen.

Anfangs war es sehr schlimm, und ich konnte mich vor den vielen Haaren kaum retten. Nach langer Diskussion wird zumindest die Küchentür zugemacht, damit keine Haare im Essen landen. Dafür dürfen die Katzen jedoch im Wohnzimmer absolut alles.

Wobei ich sagen muss, dass es mehr ein Katzenzimmer ist als ein Wohnzimmer. Egal ob auf der Couch, dem Wohnzimmertisch, dem Esszimmertisch oder den Essstühlen – die Katzen dürfen überall drauf und sich breitmachen. Schon beim Frühstück hängt der große Kater mit den Pfoten auf dem Tisch und bettelt. Da vergeht mir der Hunger.

Sitzen wir dann auf der Couch und ich möchte mit meiner Partnerin ein wenig kuscheln, kommen die Katzen und drängeln sich dazwischen. Sie lässt das zu und meint, die brauchen ihre Streicheleinheiten. So langsam werde ich paranoid und eifersüchtig auf die Katzen, denn die bekommen mehr Liebe und Zuwendung als ich. Auf meine Einwände meint meine Partnerin, ich stelle mich blöd an und diese Art von Katzen lasse sich nicht erziehen.

Ich selbst habe zwar immer nur Hunde gehabt, die auch sehr gut erzogen waren, glaube aber nicht, dass Katzen nicht auch mit der nötigen Konsequenz erzogen werden können.

Ich habe das Gefühl, die Katzen dominieren meine Frau und nicht umgekehrt. An ein Liebesleben ist da nicht mehr zu denken. Komischerweise verhält sie sich bei mir in der Wohnung ganz anders.

Wie kann ich ihr begreiflich machen, dass sie endlich die Katzen erziehen muss?

Beziehungsprobleme, Hauskatze, Katzenhaltung, Katzenverhalten