Ich bin vor kurzem erst innerhalb meiner Stadt umgezogen, aber in meiner Wohnung ist es so laut, dass ich es keinen Tag länger da aushalte. Ein dummer Fehler, ich hätte das schon vor Einzug merken müssen. Ich habe dadurch wieder verstärkt psychische Probleme bekommen (Angststörung, Depression). Jetzt bin ich vorübergehend wieder bei meinen Eltern, aber natürlich ist das keine Dauerlösung (ich bin 26).
Die letzten Monate habe ich immer versucht, in meiner Heimatstadt etwas gutes bezahlbares zu finden und habe auch zweimal echt tolle Angebote bekommen für sehr gute Wohnungen, die ich hätte kriegen können, die ich aber wieder abgelehnt habe (zum Erstaunen aller). Irgendwie hat mein Bauchgefühl jedes mal gesagt, dass ich das nicht will und dass es mich auf Dauer unglücklich macht. Ich arbeite etwas außerhalb in einem kleinen Dorf und könnte auch in einen der umliegenden Orte ziehen. Allerdings wäre ich dann weiter weg von meiner Familie. Die Stadt hier ist schon cool und alles aber ich sehne mich so sehr nach etwas neuem (ich bin schon hier seit ich ein Baby bin). Ich möchte keinen Beton mehr sehen, sondern Wiesen und Wälder und Seen. Findet ihr das nachvollziehbar? Oder meint ihr, ich sollte lieber hier in der Stadt weiter was suchen, weil es natürlich mehr Angebote gibt?
Mein Wunsch wäre in einer der zwei Kleinstädte in der Nähe meiner Arbeit zu wohnen, aber da gibt es fast nie Angebote.
Vielen Dank schon mal und sorry für den langen Text.