Nachträgliche Untauglichkeit/Dienstunfähigkeit (Zivildienst/Österreich)?

Ich habe Anfang Oktober mit meinem Zivildienst angefangen. Dort bestanden meine Aufgaben darin, den Betreuern einer Tagesförderstätte bei der Betreuung unserer Kunden zu helfen (Kunden holen, beim Hochheben helfen usw.) und die Einrichtung zu desinfizieren. Damit hatte ich auch überhaupt kein Problem, ich bin auch der Behindertenbetreuung auch keinesfalls abgeneigt. Mein Problem begann vor kurzem. Ich bekam schlagartig extreme Kopfschmerzen. Am Anfang dachte ich es wären normale Kopfschmerzen, welche ziemlich häufig seit meiner Kindheit habe (wegen Skoliose). Jedoch hatte dann auch gleichzeitig einen Schwächeanfall, begleitet von starker Übelkeit, Lichtempfindlichkeit, Schwindel, einem Blutdruck von 170/90 und einem heftigen Taubheitsgefühl in allen Extremitäten. Also wurde ich mit der Rettung ins nächstgelegene Krankenhaus gebracht. Die Tests waren alle unauffällig, also eigentlich sollte es mir gut gehen. Die Diagnose lautete dann, dass ich eine Stressattacke hatte, verursacht durch Hyperventillation, obwohl die Krankenschwester in meiner Zivildiensteinrichtung den Sanitätern versicherte, dass ich nicht hyperventilierte. Ich wurde danach am selben Tag noch entlassen, verbrachte aber die Weihnachtszeit mit immer schlimmer werdenden Nacken/Kopfschmerzen im Bett. Am 26.12 waren die Schmerzen unaushaltbar und als dann mein rechter Arm komplett taub wurde, beschloss ich zu meinem Hausarzt zu gehen. Diesem schilderte ich meine Situation und er sagte ebenfalls das, was sie Ärzte im Krankenhaus sagten (Stressattacke verursacht durch Hyperventillation). Gegen meine Nackenschmerzen bekam ich eine Spritze in meine Wirbelsäule, welche aber keine Wirkung zeigte. Also ohne eine definitive Diagnose ging ich wieder normal zur Arbeit. Ich setzte meinen Arbeitsalltag für ca. eine Woche normal fort. Ich musste ganz normal Hebearbeiten verrichten und meine anderen Aufgaben abarbeiten. Dann aber, als ich dabei war den Tisch zu decken, kamen die Kopfschmerzen plötzlich wieder und hatte den gleichen "Anfall", nur, dass er dieses mal noch viel heftiger war, als der erste. Wieder wurde ich mit der Rettung ins Krankenhaus geliefert, aber dieses mal in eine Neurologische Fachklinik. Dort machten sie wieder die gleichen Tests, welche wieder kein Ergebnis lieferten, jedoch sagte mein behandelnder Arzt zu mir, dass es sich hier ziemlich wahrscheinlich um eine starke Migräneattacke handelt. Er hat mir ebenfalls eine Überweisung für ein MRT (Schädel und Halswirbelsäule) gegeben. Als ich entlassen wurde wusste ich, dass es so unmöglich weitergehen kann. Also rief ich meine Vorgesetzte an und sagte ihr, dass ich dieser Arbeit nicht mehr nachkommen kann, da ich seit dem zweiten "Anfall" nur noch an heftigen Kopf/Nackenschmerzen leide. Meine Vorgesetzte sagte, dass ich eine amtsärztliche Untersuchung an mir durchführen lasse könne. Jetzt zu meiner Frage: Ist es in meiner Situation möglich, dass ich mit diesen Beschwerden und den Befunden als dienstunfähig anerkannt werde?


Bundesheer Gesundheit und Medizin Zivildienst
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Nach Bundesheer vorübergehender Untauglichkeit zum Zivildienst wechseln?

Hallo!

Dies hier bezieht sich hauptsächlich an Leute aus Österreich!

Ich war letztes Jahr eine Woche im Bundesheer (Garde), rüstete dann aber in der selben Woche noch ab! Grund: Knieschmerzen aufgrund einer Wachstumskrankheit! (Hatte bei der Einberufung auch nen Befund mit aber die meinten nur Befreiungen schreiben zu müssen -.-) Im Heeresspital meinte der Oberarzt "Ja das hätten sie ja schon längst operieren lassen sollen, sie werden sonst immer wieder Schmerzen bekommen" ...

Somit wurde ich 1 Jahr vorübergehend Untauglich geschrieben... Habe im Mai erneute (Kurz-)Stellung, mit einem neuem Befund von meinem Orthophäden, wo ebenfalls drinsteht, dass ich mich einer operativen Sanierung unterziehen müsste... Die OP will ich aber auf keinen Fall machen, da man da alle Bänder durchtrennen und dahinter einen Knochen abpfeilen müsste! Das zahlt sich für mich nicht aus, außerdem gehe ich doch nicht unters Messer um für die dann wieder tauglich zu sein!

Jetzt wollte ich fragen, ob ich FALLS ich tauglich werden sollte, trotzdem noch zum Zivildienst wechseln kann! Ich hoffe ja generell auf die permanente Untauglichkeit, da ich gerade voll im Studium bin! Wenn, dann auf jeden Fall zum Zivildienst, das Heer hat mich psychisch doch sehr mitgenommen!

Vielleicht kennt sich hier einer ja aus oder hat etwas ähnliches durchlebt?! Bitte sagt mir, dass das möglich ist!

Freue mich schon auf die Antworten und Danke!

Bundesheer Grundwehrdienst Knieschmerzen Österreich OP Zivildienst
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