Großonkel ist durch Vergewaltigung von amerikanischen Soldaten gezeugt worden?

Mein Großonkel ist in unserer Familie sehr unbeliebt, wenn nicht sogar verhasst. Er ist sehr jähzornig, impulsiv und cholerisch. Er möchte gerne alles bestimmen und mischt sich überall ein. Seine verstorbene Frau hat er das ganze Leben lang betrogen, hat sich nur deshalb nicht getrennt, weil er dann kein zu Hause mehr gehabt hätte.

Heute hat sich mein Vater wieder mal heftig mit dem Großonkel gestritten. Es ging darum, dass mein Großonkel Grabdekorationen vom Grab der Urgroßeltern zu Geld machen wollte.

Meine Oma hat mir im Stillen erzählt, dass mein Großonkel überhaupt nicht der Sohn vom Uropa ist. Meine Uroma wurde nach Kriegsende von einem amerikanischen Soldaten vergewaltigt und dabei kam mein Großonkel heraus. Er wurde aber wie alle anderen Kinder auch behandelt. Es zeigte sich aber schnell, dass der Großonkel eben ganz anders war, als der Rest der Familie. Sowohl körperlich als auch innerlich. Mein Opa und seine anderen Brüder waren groß, schlank und kräftig, während der Großonkel klein und sehr dick ist. Und während mein Opa und seine Brüder fröhliche und großzügige Gesellen waren, ist der Großonkel egoistisch und jähzornig. Mein Großonkel weiß das aber alles nicht und glaubt, er wäre auch ein Sohn des Uropas.

Ich muss das überhaupt erstmal verdauen. Irgendwie ist mir der Großonkel dadurch noch fremder geworden, als sowieso schon. Jeder in der Familie weiß, dass er "nicht so richtig dazu gehört". Nur er selbst weiß es nicht. Und deshalb hat jeder natürlich Angst, man könnte sich mal verraten oder etwas zu viel sagen, wenn der Großonkel dabei ist.

Ich weiß noch gar nicht, wie ich das alles verdauen soll. Was soll ich tun?

Habt ihr ähnliche Schicksalsschläge in eurer Familie?

Liebe, Familie, Geschichte, Menschen, Krieg, Deutschland, Vergewaltigung, Gesellschaft, Nachkriegszeit, Schicksal, Soldat, Zweiter Weltkrieg, Alliierte, kriegsende
11 Antworten
Meint er es ernst mit mir?

Hallo allerseits :),

ich versuche, mein Problem wirklich so kurz wie möglich zu schildern! :D

Mein Freund (34) und ich (29) sind seit ca. 1 1/2 Jahren in einer Fernbeziehung (England/Deutschland). Er arbeitet bei der Armee seit 2009, hat 2 Häuser dort. Ich bin Erzieherin.

Nun kam das Thema auf, wohin die Beziehung in der Zukunft gehen soll. Aus diversen Gründen (die ich ihm sehr gut begründet habe und welche legitim sind), präferiere ich Deutschland. Er müsste sich allerdings hier eine Ausbildung suchen und quasi bei 0 anfangen.

Etwas widerwillig, hat er dem zugestimmt. Wir diskutieren dieses Thema nun schon seit Januar und er tut nichts, was hilfreich wäre, damit er nächstes Jahr nach Deutschland kann - allem voran, deutsch lernen! Da ich Germanistik auf Lehramt studiert hatte, wäre ich bestens in der Lage, ihm es beizubringen - aber von ihm kommt keinerlei Initiative.

Immer nur: Ja, ich sollte wirklich anfangen - und dann, nichts!

Das Ganze ähnelt einer Achterbahnfahrt: Ja, ich will mir dir zusammen sein, ich komme! - Aber ich muss so viel aufgeben! - Nein, ich will mit dir zusammensein, ich weiß es! - Aber ich habe so hart an meiner Karriere gearbeitet!

Das nun schon seit Januar und mittlerweile bin ich abgebrannt.

Euer Bauchgefühl vom Lesen würde mich hierzu interessieren. Meines sagt mir nämlich, dass er niemals kommen wird.

Würde mich sehr über ein paar Antworten freuen :)

PS: Falls sich jemand fragt, warum ich nicht einfach nach England gehe:

  1. Punktebasiertes neues Immigrationssystem - ich würde nicht die 70 Punkte erreichen als Erzieherin
  2. Verdienst in England - lausig! Bei weitaus höheren Lebenshaltungskosten
  3. Brexit
  4. Weitaus familienunfreundlicher als Deutschland

Glaubt mir, ich habe mich da intensiv mit beschäftigt :D

Männer, Beziehung, Karriere, Beziehungsprobleme, Beziehungsstress, Fernbeziehung, Liebe und Beziehung, Soldat
9 Antworten
Welche Unterschiede werden in den drei Briefen deutlich und wie ist die Haltung und Stimmung der Soldaten?

Quelle 1: „Drei Tage lang lagen wir in den Granatlöchern, dem Tod ins Auge sehend, ihn jeden Augenblick erwartend. Dazu kein Tropfen Wasser und der entsetzliche Leichengestank. Die eine Granate begräbt die Toten, die andere reißt sie wieder heraus. Will man sich eingraben, kommt man gleich auf Tote. Ich hatte eine Grup- pe, doch gebetet hat jeder für sich, Das Schlimmste ist das Ablösen, das Rein und Raus. Durch das stândi- ge Sperrfeuer. Hinzu ging es durchs Fort Douaumont, so was habe ich noch nie gesehen. Hier liegt alles voll schwer Verwundeter und riecht nach Toten [...]. Dazu liegt es ebenfalls ständig unter Feuer. Wir hatten unge- fähr 40 Tote und Verwundete [...]. Das war noch wenig für eine Kompanie, wie man hörte. Alle sahen bleich und verzehrt aus. Ich will Euch nicht noch mehr Elend erzählen. Es mag genug sein. Seid herzlichst gegrülst und geküsst und Gott befohlen von Eurem dankbaren Sohn und Bruder Karl."

Quelle 2: „Die letzten zwei Tage in eisigem Schlamm, unter furchtbarem Artilleriefeuer, mit keiner anderen De- ckung als der Enge des Grabens [...). Natürlich hat der boche [herablassende französische Bezeichnung für Deutsche - d. Verf.] nicht angegriffen, das wäre auch zu dumm gewesen [...]. Ergebnis: Ich bin hier mit 175 Mann angekommen und mit 34 zurückgekehrt, von denen einige halb verrückt geworden sind [...]. Sie antwor- teten nicht mehr, wenn ich sie ansprach."

Quelle 3: „Meine sehr teuere und sehr geliebte Marie, Gott hat es so gewollt; dieser Brief ist der letzte, den Sie von mir lesen werden! Ich schreibe ihn, nachdem ich den Befehl bekommen habe, einen Angriff anzuführen, wel- cher die größten Opfer mit sich bringen wird – meines insbesondere. Ich vertraue ihn einem Offizier der 232. Leutnant Ruez an, der ihn Ihnen überbringen wird, wenn mein Opfer vollbracht sein wird. Ich gebe gem mein Leben für Frankreich, für dessen Größe ich immer gearbeitet und gelebt habe. Ich werde als Christ scheiden nachdem ich meine religiösen Pflichten erfüllt habe."

Geschichte, 1. Weltkrieg, Soldat, weltkrieg 1
1 Antwort
Was sind die Unterscheide zwischen den Quellen? Haltung und Stimmung der Soldaten?

Quelle 1: „Drei Tage lang lagen wir in den Granatlöchern, dem Tod ins Auge sehend, ihn jeden Augenblick erwar- tend. Dazu kein Tropfen Wasser und der entsetzliche Leichengestank. Die eine Granate begräbt die Toten, die andere reißt sie wieder heraus. Will man sich eingraben, kommt man gleich auf Tote. Ich hatte eine Grup- pe, doch gebetet hat jeder für sich, Das Schlimmste ist das Ablösen, das Rein und Raus. Durch das stândi- ge Sperrfeuer. Hinzu ging es durchs Fort Douaumont, so was habe ich noch nie gesehen. Hier liegt alles voll schwer Verwundeter und riecht nach Toten [...]. Dazu liegt es ebenfalls ständig unter Feuer. Wir hatten unge- fähr 40 Tote und Verwundete [...]. Das war noch wenig für eine Kompanie, wie man hörte. Alle sahen bleich und verzehrt aus. Ich will Euch nicht noch mehr Elend erzählen. Es mag genug sein. Seid herzlichst gegrülst und geküsst und Gott befohlen von Eurem dankbaren Sohn und Bruder Karl."

Quelle 2: „Die letzten zwei Tage in eisigem Schlamm, unter furchtbarem Artilleriefeuer, mit keiner anderen De- ckung als der Enge des Grabens [...). Natürlich hat der boche [herablassende französische Bezeichnung für Deutsche - d. Verf.] nicht angegriffen, das wäre auch zu dumm gewesen [...]. Ergebnis: Ich bin hier mit 175 Mann angekommen und mit 34 zurückgekehrt, von denen einige halb verrückt geworden sind [...]. Sie antwor- teten nicht mehr, wenn ich sie ansprach."

Quelle 3: „Meine sehr teuere und sehr geliebte Marie, Gott hat es so gewollt; dieser Brief ist der letzte, den Sie von mir lesen werden! Ich schreibe ihn, nachdem ich den Befehl bekommen habe, einen Angriff anzuführen, wel- cher die größten Opfer mit sich bringen wird – meines insbesondere. Ich vertraue ihn einem Offizier der 232. Leutnant Ruez an, der ihn Ihnen überbringen wird, wenn mein Opfer vollbracht sein wird. Ich gebe gem mein Leben für Frankreich, für dessen Größe ich immer gearbeitet und gelebt habe. Ich werde als Christ scheiden nachdem ich meine religiösen Pflichten erfüllt habe."

Soldat
2 Antworten
Was haltet ihr von diesen Artikel über die Wehrpflicht?

Guten Abend

https://vorarlberg.orf.at/stories/3051278/

Was denkt ihr darüber?

Also bei den Wehrpflichtdiskussionen ist es ja eh meist das gleiche, dem einen Lager hat es vor 30 Jahren selbst gut getan dort gewesen zu sein und sie haben Angst davor dass ohne Wehrpflicht keine Rettung mehr kommt wenn man sie braucht und sie wissen dass für die verzogene Jugend dass die einzige Erziehungsmöglichkeit ist die funktioniert.

Das andere Lager besteht aus Teilweise kompletten Gegnern des Militärs oder vertritt die Meinung dass es komisch ist dass die Frauen nicht hin müssen oder sieht darin eine Freiheitsberaubung und Zwangsarbeit.

Ich bin gehöre letzterem Lager an bin aber für ein starkes Berufsheer.

Wie in diesem Bericht erläutert haben ja echt - wenn man sich die 18 Jährigen anschaut - sowohl die Mädchen als auch die EU Ausländer gleiche Möglichkeiten, lediglich die österreichischen Jungen müssen wegen ihres Geschlechtes und ihrer Staatsbürgerschaft einen Zwangsdienst leisten.

Libertäre sehe da das Problem ja darin - ich bin übrigens libertär - dass jeder egal ob Mann oder Frau oder welcher Nation er angehört gleiche Rechte und Pflichten haben soll und niemand das Recht hat anderen die nichts verbrochen haben die Freiheit zu nehmen. Also diese Rechte die laut ihnen jedem zustehen sehen sie in der Wehrpflicht verletzt.

Also ich bin wirklich dieser Meinung dass Gesetze niemanden Sonderrechte einräumen und niemanden spezielle Pflichten aufzwingen dürfen. Dass ich dem "benachteiligten Geschlecht" angehöre ist halt mal so, ich muss mich beim pinkeln hinsetzen und ich blute jedes Monat da unten raus und bin körperlich schwächer, aber eben dass dass man die Diskriminerung die die Wehrpflicht bringt damit rechtfertigt dass wir Damen ja eh so viele andere Nachteile haben, das ist der falsche Weg. Wenn man Diskriminerungen abschaffen will dann darf das keine Einbahnstraße sein.

Wie steht ihr dazu?

Ich muss dazu sagen dass die Lage früher natürlich anders war, da waren Frauen praktisch das Eigentum ihrer Väter und später ihrer Ehemänner. Heute gibt es die Wehrpflicht noch, und Frauen haben ansonsten gleiche Rechte und nicht nur dass, es gibt sogar Frauenquoten von 50%.(frauenquoten finde ich eh auch nicht sinnvoll, vorallem nicht wenn diese 50% sind)

contra wehrpflicht 53%
wehrpflicht für beide geschlechter 29%
pro Wehrpflicht 12%
statt der wehrpflicht ein verpflichtente soziales Jahr oder ähnli 6%
anderes 0%
juckt mich nicht 0%
Politik, EU, Militär, Österreich, Soldat, Wehrpflicht, Philosophie und Gesellschaft, Abstimmung, Umfrage
3 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Soldat