Freiwilliger Wehrdienst – die neusten Beiträge

Wie wird der neue Wehrdienst?

Wehrpflicht, Wehrdienst und Bundeswehr ist ein "beliebtes" Thema hier auf der Seite.

Aktuell wurde, nach den sich wechselnden Bedrohungen, Weltlage und so weiter, entschieden, das ab nächstem Jahr der Wehrdienst etwas anders aufgestellt wird. Die Wehrpflicht ist nach Wie vor seit 2011 ausgesetzt. Seitdem geht es um Freiwilligkeit. Nun sollen ab nächsten Sommer alle 18-Jährigen einen Fragebogen bekommen der verpflichtend auszufüllen ist (von Männern)! Ich finde das einen guten Kompromiss...

(Wenn die Umstände bis dahin passen: Liegenschaften, Material, Ausbildungspersonal,...)

Aber eigentlich ist meine Frage: Sind die Jugendlichen zu dämlich die Informationen zu der Neuen Entscheidung zu verarbeiten? Man kann doch alles auf der Seite des Verteidigungsministeriums nachlesen. Wie gesagt, die Wehrpflicht ist ausgesetzt. Man muss aber einen Fragebogen ausfüllen. Es heißt nicht das man dann dahin muss oder überhaupt auch angenommen wird.

Ich fühle mich schon wie die mürrischen alten Leute die sagen früher hat denen das gut getan Wehrdienst zu leisten. Die sind alle mit doppelt so schweren Rucksäcken mitten im Sommer durch Tiefschnee marschiert (oder so ähnlich) und mit der Jugend von heute könnte man nichts anfangen...

Ich, T2, habe mehrere Jahre Ersatzdienst geleistet.

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Transmann in der Bundeswehr — bekommt man da Probleme?

Moin

Ich bin trans (18) und will der Bundeswehr nach erhalten meines Abiturs beitreten.

Ich identifiziere mich als Mann und mache schon seit langem Sport im Verein im Jungsteam, bin mit meinem Kumpel seit Jahren wie jeder andere auch und für mich ist das einfach nur eine Gegebenheit. Nix besonderes, nix lobens- oder verachtensewertes.

Allerdings frage ich mich, wie ich in der Bundeswehr Anschluss finden kann und ob ich da mit machen kann? Ich gehe nicht Fahnenschwenkend dahin und sehe nicht sehr weiblich aus, obwohl man natürlich trotzdem beachten muss, dass es da biologische Komponenten gibt, die man nicht magisch weg hexen kann.

Ich habe gehört, aber kaum dazu Quellen gefunden, dass es gegen Leute wie mich auch Übergriffe gegeben hat und ich weiß nicht, was ich davon halten soll.

Kann das zu Problemen führen?

Wie offen sind die Leute da?

Mir geht es nicht um Unterstützung, nur darum, dass ich Kameradschaft erleben kann und tun kann, was zu tun ist.

Mir ist es wichtig eine Antwort zu finden, weil ich zur Bundeswehr gehen möchte und mir sicher sein kann, dass es das richtige für mich ist. Ich bin mir bewusst, dass es ein breites Spektrum an Möglichkeiten gibt und die Frage mag ein bisschen generell sein. Trotzdem fände ich auch Antworten von (ehemaligen) Bundeswehrsoldaten hilfreich.

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Schadet ein freiwilliges 28-tägiges Militärprogramm in Polen (Wakacje z wojskiem) meiner Bewerbung bei der Bundeswehr?

Hallo zusammen,

ich plane, mich in absehbarer Zeit bei der Bundeswehr zu bewerben und möchte mich im Voraus bestmöglich auf die Allgemeine Grundausbildung (AGA) vorbereiten – sowohl körperlich als auch mental.

Ich besitze sowohl die deutsche als auch die polnische Staatsangehörigkeit. Über meine polnische Seite hätte ich die Möglichkeit, in diesem Sommer an einem freiwilligen Militärprogramm in Polen teilzunehmen. Das Programm heißt „Wakacje z wojskiem“, was übersetzt etwa „Ferien im Militärlager“ bedeutet, und wird von den polnischen Streitkräften angeboten.

Das Programm dauert 28 Tage, ist freiwillig und richtet sich an Zivilpersonen, die erste Einblicke in militärische Abläufe erhalten möchten – ohne eine Verpflichtung oder einen formellen Eintritt in die Armee. Es ist also kein Wehrdienst oder Auslandseinsatz, sondern eher ein Grundlagentraining für Interessierte.

Mein Ziel ist es, dadurch einen ersten realistischen Eindruck vom militärischen Alltag zu bekommen und besser auf die Bundeswehr vorbereitet zu sein – körperlich, mental und organisatorisch.

Jetzt meine Frage an alle, die sich rechtlich, militärisch oder aus eigener Erfahrung damit auskennen:

👉 Kann die Teilnahme an diesem Programm in Polen – trotz doppelter Staatsangehörigkeit – rechtlich oder formal meine Bewerbung bei der Bundeswehr beeinträchtigen?

Besteht z. B. das Risiko, dass ich durch diesen Aufenthalt als „Vordienstleistender in einer fremden Armee“ eingestuft werde? Oder ist es für die Bundeswehr unproblematisch, solange es sich um ein rein freiwilliges, zeitlich begrenztes Angebot handelt?

Ich wäre sehr dankbar für fundierte Einschätzungen, Erfahrungen von ehemaligen Soldaten oder juristisch versierten Personen – oder Hinweise, an welche Stelle ich mich ggf. direkt wenden könnte.

Vielen Dank im Voraus für jede hilfreiche Antwort!

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Wehrdienst: Deine Sichtweise

Die Frage richtet sich vor allem an junge Menschen, denn ich habe den Eindruck, dass gerade ihr in gesellschaftlichen Debatten oft unterrepräsentiert seid – obwohl ihr am stärksten von vielen Entscheidungen betroffen sein könntet.

Der Ruf nach einer (aktiven) Wehrpflicht ist heute kein abstrakter Gedanke mehr, sondern durchaus möglich. Deshalb interessiert mich:

Was wäre eure Motivation, den Wehrdienst tatsächlich anzutreten?

(Wehrdienst bedeutet, aktiv für die Armee zu dienen und sich an militärischen Aufgaben zu beteiligen.)

Oder würdet ihr eher den Ersatzdienst leisten?

(Ersatzdienst ist eine zivile Alternative, bei der man nicht in der Armee dient, sondern zum Beispiel in sozialen Einrichtungen arbeitet.)

Oder käme für euch sogar eine Totalverweigerung in Frage?

(Totalverweigerung bedeutet, komplett den Dienst – sowohl Wehr- als auch Ersatzdienst – abzulehnen.)

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Totalverweigerung 39%
Für Freiheit und Demokratie 23%
Für das Vaterland 19%
Ersatzdienst leisten 16%
Führerschein machen / „was von der Welt sehen“ 3%
Aus finanziellen Gründen 0%
Für die Europäische Union 0%
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