Weißer Hai VS Kleiner Schwertwal?

Wer würde wohl einen Kampf zwischen einem Weißen Hai & einem Kleinen Schwertwal gewinnen? Beide Tiere sind ungefähr gleich groß. Unterscheiden sich aber stark & haben auch beide einige Vorteile in einem hypothetischen Kampf. Der Weiße Hai hat das gefährlichere Gebiss, wohingegen der Kleine Schwertwal agiler ist. Es gibt aber noch ein paar weitere Punkte. So kann der Kleine Schwertwal die harten Knochen seiner Schnauze zum rammen verwenden. Während sich das Knorpelskelett des Weißen Hais weniger gut zum Rammen eignet. Der Weiße Hai muss sich ständig fortbewegen um an Sauerstoff zu kommen. Aber der Kleine Schwertwal muss immer wieder an die Oberfläche. Obwohl Kleine Schwertwale soziale Tiere sind, die in der Gruppe leben geht es hier um den Einzelkampf. Da der Kleine Schwertwal sonst natürlich mit Leichtigkeit gewinnen würde. Selbst ein besonders großer Weißer Hai wie "Deep Blue" hätte auch gegen zwei schwächere Kleine Schwertwale wahrscheinlich gar keine Chance. Der Weiße Hai hat mehr Sinne. Wie Elektrorezeption. Aber die Sinne des Kleinen Schwertwals sind auch nicht zu unterschätzen. So hat er ein ausgezeichnetes Gehör & er kann sich auch über Echoortung zurecht finden. Außerdem hat der Kleine Schwertwal als Mitglied er Delfine eine extreme Intelligenz. Diese Tiere sind in der Lage komplexe Taktiken anzuwenden. Was in einem Kampf bestimmt sehr praktisch wäre. Schwachpunkte der Beiden sind vor allem die Flossen. Da sie diese zum schwimmen brauchen. Für den Hai ist speziell die "Finne" wichtig. Denn ohne Rückenflosse dreht sich ein Hai auf den Rücken. Was dazu führt dass er in eine Art Trance gerät.

Es wäre bestimmt ein ziemlich spannender Kampf.

Ich persönlich würde mein Geld aber auf den kleinen Schwertwal setzten. Da er den Hai dank seiner Agilität gut ausspielen kann. Denn für ihn wäre es sehr viel leichter an die Flossen des Hais zu kommen. Die ja wie eben schon erwähnt Schwachpunkte sind.

Weißer Hai VS Kleiner Schwertwal?
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Depressive Wale?

Hallo, ich habe eine sehr merkwürdige Frage, aber vielleicht hat ja jemand eine Idee dazu.

Wale werden ja generell als die (nach dem Menschen) intelligentesten Säugetiere angesehen. Forscher haben ja festgestellt, dass Wale ebenfalls "sehr emotional" sind, also dass sie Emotionen empfinden können, ähnlich oder vielleicht noch ausgeprägter als Menschen und ihre familiären Beziehungen sehr stark sind.

Zu meiner Frage: Müssten Wale nicht mit Depressionen zu kämpfen haben, da sie durch die Meere schwimmen, was ja ziemlich eintönig ist?

Es ist ja klar, dass zum Beispiel Orcas, die in Gefangenschaft, wie zum Beispiel Sea World gehalten werden Depressionen bekommen und so instabil werden, dass Orcas in Gefangenschaft bereits zahlreiche Menschen getötet oder verletzt haben. Dies liegt daran, dass die Becken so klein und monoton sind. Die Ozeane sind ja jetzt aber halt nicht besonders spannender aber halt größer, "reicht" den Walen also die Freiheit der Ozeane um glücklich zu sein?

Menschen die Szenarien, die mit den Lebensbedingungen eines Wales vergleichbar sind, durchleben, was ja in etlichen Filmen dargestellt ist, die sich mit Raumfahrt beschäftigen, wenn Gruppen von Menschen sich für Monate im All aufhalten, bekommen ja oft Depressionen (zumindest in den Filmen).

Sind also Wale so unterschiedlich dem Menschen gegenüber, dass das für sie kein Problem ist, oder sind vielleicht die familiären Beziehungen der Wale so stark, dass die Wale glücklich in der Umgebung ihrer Familie bleiben?

Es scheint ja unrealistisch, dass so intelligente Lebewesen in einer so tristen Umgebung glücklich sind, wenn sie teilweise in Isolation durch die Meere schwimmen. Oder kann es auch sein, dass Menschen einfach zu intelligent sind und nur durch die Meere zu schwimmen deswegen vielleicht so deprimierend erscheint?

Sorry wollte mich eigentlich kurz fassen, aber ich hoffe man versteht was ich damit meine. Erwarte jetzt keine wirklichen Antworten sondern eher so Gedankenanstöße :)

Tiere, Psychologie, Meeresbiologie, Wale, Philosophie und Gesellschaft
Warum haben Wale keine Bauchflossen?

Erstmal zur Ausgangssituation, um die Frage verständlich zu machen.

Die meisten Fische haben paarige Brustflossen, paarige Bauchflossen, und je eine unpaarige Afterflosse, Rückenflosse und Schwanzflosse. Arten die weniger Flossen haben sind relativ selten. Da das das Ergebnis von fast einer halben Milliarde Jahren Entwicklung ist, liegt die Vermutung nahe, dass diese Anordnung sehr nah am Optimum ist.

Wale und Delphine haben paarige Brustflossen/Flipper, die aus den Vorderbeinen/Armen umgebildet sind, dazu haben sie eine unpaarige, knochenlos aus Knorpel gebildete Rückenflosse und Schwanzflosse. Sie haben keine weiteren Flossen. Die hinteren Beine und Hüften sind bis auf ein paar kleine Knöchelchen im Körperinneren zurückgebildet und völlig funktionslos.

Der Basisbauplan eines Säugetiers ist vierbeinig. Der Weg zu funktionalen Bauchflossen, die aus den Hinterbeinen gebildet werden, wäre naheliegend. Stattdessen sind Wale und Delphine die einzigen Säugetiere ohne hintere Gliedmaßen.

In ihrer Schwimmfähigkeit sind Wale und Delphine offensichtlich nicht eingeschränkt, sie sind schnell und wendig wie Fische.

Warum hat es Vorteile, auf die hinteren Gliedmaßen ganz zu verzichten, statt sie zu Bauchflossen umzubilden?

Ich könnte mir vorstellen, dass es mit der auf- und abschlagenden Schwimmbewegung des Rückgrads bzw. der Schwanzflosse zusammenhängt. Dabei könnten Bauchflossen und voll entwickelte Hüftknochen möglicherweise im Weg sein.

Liege ich da richtig?

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Was glaubt ihr: Hat die Artus-Sage eine historische Grundlage?

Hey. Heute mal eine Spekulationsfrage, zu der mich einfach nur eure Meinung interessiert. Es geht hier weniger um die Person "Artus", als um die Story an sich. :)

Die Sage um "König Artus" wird ja bereits seit fast anderthalbtausend Jahren immerwieder erzählt. Es gibt gewisse Hinweise darauf, dass zumindest einige Details dieser Geschichte einen wahren Kern haben könnten.

Mehrere Namen aus der Artus-Sage kommen auch in anderen schriftlichen Quellen vor. So wird der Name des britischen Warlords "Vortigern"/"Wyrthgeorn", der angeblich im 5. Jahrhundert Hochkönig von Britannien war, in verschiedenen altenglischen und walisischen Quellen genannt. Sein Name findet sich auch auf einer alten walisischen Steinsäule aus dem 9. Jahrhundert, was nahelegt, dass er keine reine Romanfigur gewesen sein ist.

Auch die Märchenfigur "Merlin" hat möglicherweise einen realen Ursprung, denn der nahezu identische Name "Myrddin" findet sich ebenfalls in walisischen Texten, etwa ab dem 9. Jahrhundert. Die Merlin-Geschichten, die teilweise unabhängig von der Artus-Literatur erzählt wurden, legen den Verdacht nahe, dass die Figur Merlin auf einem keltischen Druiden basieren könnte.

Es gibt noch eine weitere Auffälligkeit: laut alten Legenden wurden die ins Land eindringenden Angelsachsen in der Schlacht am "Mount Badon" von einem mächtigen, britischen Heerführer besiegt - das muss laut schriftlichen Quellen zwischen 493 - 503 n.Chr. passiert sein.

Für die Jahrzehnte danach dokumentieren die Aufzeichnungen der Angelsachsen (die "Anglo-Saxon-Chronicles") eine auffällige Lücke in den Eroberungsberichten. Die Angelsachsen waren bekannt dafür, sehr einseitig zu berichten und eigene Niederlagen einfach zu unterschlagen. Es muss ihnen auf ihrem Eroberungszug etwas Unangenehmes "dazwischen gekommen" sein, was sie in ihrer Chronik verschwiegen haben. Auch berichten fränkische Schreiber um 550 n.Chr. von einer größeren Zahl angelsächsischer Flüchtlinge, die auf den Kontinent zurückgekehrt seien, um dort zu siedeln.

Kennt sich vielleicht jemand von euch mit diesen Geschichten aus? Kann jemand Literatur oder Dokumentationen zu dem Thema empfehlen? Und wie ist eure Meinung dazu? Handelt es sich um wahre Geschichten, die im Nebel der Zeit versunken sind? Oder handelt es sich größtenteils um Sagen und Legenden ohne nennenswerte historische Grundlage?

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