Ausdruck elektronische Lohnsteuerkarte falsch?

Hallo zusammen,

ich habe da mal eine Frage bezüglich meiner elektronischen Lohnsteuerkarte. Ich habe im Jahr 2018 von meinem ersten Arbeitgeber ein Gehalt bezogen. Für ein halbes Jahr bin ich einem weiteren sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis nachgegangen. Dieses sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnis habe ich in Lohnsteuerklasse 1 versteuert und darüber auch den richtigen Ausdruck erhalten.

Bei meinem anderen Arbeitgeber, bei dem ich das komplette Jahr beschäftigt war, habe ich während das andere sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnis lief, mein Gehalt in Lohnsteuerklasse 6 versteuert. D.h. von Januar bis April in Lohnsteuerklasse 1, von April bis Oktober in Lohnsteuerklasse 6 und von November bis Dezember wieder in Lohnsteuerklasse 1. Auf den monatlichen Abrechnungen ist auch jeweils die richtige Steuerklasse vermerkt, 1 beziehungsweise 6.

Mein Arbeitgeber hat mir jetzt den Ausdruck der elektronischen Lohnsteuerkarte für das Jahr 2018 zugestellt und auf dem Ausdruck ist vermerkt, dass ich lediglich in Lohnsteuerklasse 1 versteuert hätte, obwohl ich auf meinen monatlichen Abrechnungen Lohnsteuerklasse 1 beziehungsweise Lohnsteuerklasse 6 vermerkt habe.

Ist das richtig so? Oder muss der Arbeitgeber mir für Januar bis April die Lohnsteuerklasse 1 bescheinigen, von April bis Oktober die Lohnsteuerklasse 6 und von November bis Dezember wieder die Lohnsteuerklasse 1? Also insgesamt 3 Bescheide?

MfG Philipp

Recht, Steuererklärung, Finanzamt, Steuerklasse, Steuerrecht, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen, Beruf und Büro
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In welche Steuerklasse rutsche ich durch die Nebenbeschäftigung?

Folgender Fall:

Ich habe dieses Jahr meine Ausbildung abgeschlossen und in den Monaten Juli und August durch Nebenbeschäftigungen etwas Geld dazu verdient.

Das waren nur wenige Stunden und je weit unter vierhundert Euro, die ich durch diese Nebenbeschäftigungen eingenommen habe.

Nun hat mir der Ausbildungsbetrieb zwei Lohnnachberechnungen, sowie eine Mahnung mit Geldaufforderung zukommen lassen.

Begründet damit, dass dem Betrieb vom Finanzamt eine andere Steuerklasse mitgeteilt worden sei (6) statt der hinterlegten (1).
Soll heißen: in den Monaten Juli und August bin ich aufgrund der Nebenbeschäftigungen mit meiner Hauptbeschäftigung in Steuerklasse 6 gerutscht.

Kann mich vielleicht jemand aufklären, ob das rechtens ist?

Ich nahm an, die Nebenbeschäftigungen werden entweder a) nicht versteuert. (Denn der Betrieb möchte fast zwei Mal so viel Geld von mir zurück wie ich durch die Nbs eingenommen habe) oder b) wenn ich in eine andere Steuerklasse rutsche, dann mit den anderen Jobs.
Dh das Gehalt, das ich aus der Ausbildung beziehe, wird nach Steuerklasse 1 versteuert. Das aus den Nebentätigkeiten (entweder gar nicht, denn das Einkommen daraus liegt ja weit unter der Freigrenze oder) nach Steuerklasse 6.

Bin um jede Antwort dankbar :)

Steuern, Rechnung, Gehalt, Nebenjob, Ausbildung, Recht, Forderung, Lohn, Steuerklasse, Steuerfreibetrag, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen, Beruf und Büro
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Vom wem erhalte ich das Mutterschutzgeld in meinem Fall?

Hallo, ich habe da eine etwas knifflige steuerrechtliche Frage:

ich bin schwanger und der vorraussichtlicher Entbindungstermin ist am 15.März 2019, das bedeutet doch, der erste Tag im Mutterschutz ist der 1.02.2019.

Mein Arbeitsvertrag geht genau bis zum 31.01.2019. In Steuerklasse 3 habe ich gewechselt im Juli 2018 (Antrag abgegeben) und bin nun ab August in der Steuerklasse 3 und mein Mann in Steuerklasse 5.

So weit so gut, jetzt die Frage:

Wird für die vollen 6 Monate in Steuerklasse 3 die Monate von August bis einschließlich Januar gezählt oder zählt noch der 31.01 als Beginn des Mutterschutzes? Das würde zwar bedeuten, dass mein Arbeitgeber das Mutterschutzgeld zahlt, aber auch, dass ich nicht die vollen 6 Monate in Stuerklasse 3 habe und somit sich mein Elterngeld dramatisch verkleinert.

Die Ausklammerung kann ich ja nicht machen, da mein Arbeitsvertrag ja nur bis 31.1 geht und ich somit 6 Wochen ohne Gehalt einfließen lassen würde in die Elterngeldberechnung.

Oder aber zahlt das Arbeitsamt das Mutterschutzgeld ab dem 1.02.2019 (ich muss mich natürlich auch arbeitslos melden, das ist schon klar) und ich habe doch die vollen 6 Monate in Stuerklasse 3?

Das ist halt so knifflig, weil sich alles um den 31.1 und den 1.2 dreht.... Ein Tag Unterschied macht beim Finanzamt bestimmt einen riesen riesen großen Unterschied aus.

Hat da jemand wirklich richtig Ahnung und kann mir helfen? Ich bin sehr dankbar.

Schwangerschaft, Arbeitsvertrag, Elterngeld, Finanzamt, Mutterschaftsgeld, Steuerklasse
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