Unterhaltvorschuss zahlungsunfähig, aber man wurde nie richtig beraten. Muss man weiter zahlen?

Hallo,

ich habe 2 Töchter und ein Unterhaltstitel, wegen den Unterhaltvorschuss, was von 2002 bis 31.10.2008 gewährt wurde bei der Mutter. Mehr als 10.000€ waren das und bis heute sind noch knapp 8000€ übrig.

Damals hatte ich nie das Geld und die Stadt erlaubte eine Ratenzahlung von 25€.

Aber eine sehr gute Freundin meinte zu mir heute, du musst es gar nicht zahlen, weil in den Jahren 2002 bis 2008 war mein Einkommen sehr niedrig. Das heißt ich wurde damals, nicht richtig beraten, als die Ratenzahlung gemacht wurde. Man sagte nur zahlen sie die 25€ monatlich, mehr nicht.

Die Frage ist, weil ich in den Jahren 2002 bis 2008 sehr wenig Einkommen hatte und selbstständig war muss ich es heute noch weiter zahlen?

Ich hätte damals ALG 2 nehmen können weil ich nicht viel Einkommen hatte, aber wollte es nicht. Ich denke mein Steuerberater sollte noch die Steuererklärung von 2002 bis 2008 haben.

Aber wenn es so stimmen sollte, muss ich die 8000€ noch abbezahlen? Erhalte ich sogar das Geld von damals wieder?

Edit - Tipps für andere Nutzer, die in der selben Lage sind:

Laut Experten hier müsste ich es weiter zahlen, obwohl ich damals sehr wenig Einkommen hatte und hätte eigentlich den Unterhaltsvorschuss auf 0 bringen müssen, was ich aber damals nicht wusste. Wie gesagt wurde mir von der Stadt (Jugendamt) angeboten die 25€ Ratenzahlung zu zahlen monatlich, was aber nicht sein durfte (wusste ich erst heute).

Ich hätte es verhindern können von Anfang an, wo ich zum ersten mal aufgefordert wurde den Unterhaltvorschuss zu zahlen, das war bei mir im Jahr 2002. Hätte ich in dieser Zeit (bis 31.10.2008) jedes Jahr nachgewiesen, das mein Einkommen sehr niedrig war (in meinem Fall nur auf ALG 2 Bereich). Hätte ich, bis es vorbei war nicht zahlen müssen auch heute nicht (auch wenn ich jetzt wieder mehr verdiene).

Das heißt, sehr wichtig!!!

Wenn ihr heute z.B vor kurzem am 16.11.2018 auch zum ersten Mal eine Forderung erhält vom Jugendamt, aber weiß ganz genau euer Einkommen ist sehr niedrig und nahe am Hartz 4 oder ihr bezieht sogar Hartz 4. Dann sofort nachweisen, dass ihr das Geld nicht hab, also wenig Einkommen hab, somit müsst ihr es nicht zahlen.

Niemals Ratenzahlung vereinbaren mit dem Jugendamt bzw die dafür heute zu ständig sind!! Auch keinen Unterhaltstitel unterschreiben!!

Den sehr niedrigen Einkommen-Nachweis macht ihr immer zeitnah und solange weiter bis der Unterhaltsvorschuss zu Ende ist.

Falls der Unterhaltsvorschuss zu Ende ist und ihr danach einen neuen Job und viel mehr Einkommen hab, ist die Forderung nicht mehr gültig.

Macht aber nicht den selben Fehler, wie bei mir!!! Wenn ihr wenig Einkommen hab dann es auch melden und das zeitnah!!! Nicht nach 10 Jahren!!

Ich möchte nur die Menschen helfen die im selben Moment dasselbe Problem haben, wegen so wenig Einkommen.

Trotzdem wenn ihr ganz sicher gehen wollt, dann frag einen Anwalt, aber behalte diese Info im Hintergrund, damit ihr besser vorbereitet seid.

Kinder, Recht, Unterhalt, Eltern, Steuererklärung, Einkommen, Jugendamt, Steuerberater, Unterhaltsvorschuss, unterhaltstitel
9 Antworten
Steuererklärung Bachelor & Master - was summiert sich?

Wie der allgemeine Titel erklärt, möchte ich wissen, welche Kosten ich im späteren Beruf von der Steuer absetzen kann. Ich bin bis heute nur vom Master ausgegangen, aber man liest ja viel...

Zu mir:

  1. 4 Jahre Bachelorstudium, 2018 im Juni Zeugnis erhalten. 3 Jahre davon Bafög bezogen, keinen Lohn erhalten.
  2. Ab Juli etwas gearbeitet (< 20 Stunden, immatrikuliert).
  3. Seit Oktober im Master. Erhalte Bafög und gehe einen Minijob nach.

Währenddessen wohne/wohnte ich in einer WG (Haupwohnsitz, Nebenwohnsitz ist mein Elternhaus).

Zu 1.:
Ich habe keine Steuererklärungen abgegeben. Könnten sich die für die Jahre lohnen und steuerlich absetzbare Kosten "mitnehmen"? Wie ich gelesen habe, höchstens als Sonderausgaben. Wenn ja, welche Kosten kann ich geltend machen (Studiengebühren, sogar Miete?)?

Zu 3.:
Wie ich verstanden habe, summieren sich die dort entstanden Kosten für das Studium, die dann im Berufsleben abgesetzt werden können, richtig? Wann wird das verrechnet? Nur für das erste Jahr?
Als Beispiel: Seit September '19 fertig, ab Oktober `19 Vollzeitarbeit. Für das Jahr 2019 Einkommen in Höhe von 9000€. Angesammelte Werbungskosten von 6000€. Werden nun bis zu 6000€ Steuern (falls so viel angefallen ist) zurückerstattet oder werden nun 3000€ (9000-6000) versteuert und die Differenz ausgezahlt?
Bei ersterem: Gäbe es hier nicht Vorteile, wenn erst ab Januar steuerpflichtig gearbeitet wird?

Vielen Dank für eure Antworten!

Studium, Recht, Steuererklärung, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen
2 Antworten
Kleinunternehmerregelung und Digistore24: Was passiert, wenn die Umsatzgrenze überschritten wird?

Hallo liebes Community,

ich habe ein kleines Nebengewerbe (natürlich auch angemeldet) aufgebaut, mit dem ich über den Bezahldienstleister digistore24 etwas Geld dazu verdiene. 

Der Verkauf bei digistore24 läuft nach dem Resellermodell ab, d.h. es kommt zu einem Vertrag zwischen dem Käufer und Digistore24 als Verkäufer (nicht mit mir als Verkäufer). Das heißt also ich stelle Digistore24 mein Produkt zur Verfügung und die verkaufen es in Ihrem Namen, wickeln die Rechungsstellung sowie Abführen von Steuern etc. ab und erhalten dafür natürlich auch eine Provision. Am Ende des Jahres habe ich mir dann immer meine "Verdienste" überweisen lassen und diese über meine normale Steuererklärung und Einkommenssteuerzahlung versteuert bzw. muss Einkommenssteuervorausszahlungen vierteljährlich leisten. Soweit so gut.

Da alle Umsätze immer unter der Kleinunternehmerschwelle von 17500 € lagen habe ich noch keine Berührungspunkte mit einer Umsatzsteuervoranmeldung gehabt.

Jetzt meine Frage: Eigentlich kann ich doch gar keine Umsatzsteuervoranmeldung machen, weil das Digistore24 ja prinzipiell schon macht und ja sowieso auch die Umsatzsteuern automatisch abführt etc. Wenn ich jetzt über die 17500 € Umsatz kommen sollte und Umsatzsteuervorrauszahlungen leisten müsste wäre das ja "doppelt gemoppelt", da Digistore24 dies ja ebenfalls schon macht. Wie würde es in diesem Fall ablaufen, wenn ich die Schwelle von 17500 € durchbreche? Muss ich dann Umsatzsteuervoranmeldungen / -zahlungen machen?

Kurz gesagt bekomme ich ja von digistore24 das, was am Ende nach USt-Steuern und Abzug von Provisionen übrig bleibt. Auf diese Einnahmen rechne ich dann in der EÜR über Elster meine Abzüge/Ausgaben an und muss dann dementsprechend nur noch die Einkommenssteuer bezahlen.

Ich hoffe Ihr wisst, was ich meine. Vielen Dank schonmal im Voraus für Eure Antworten.

LG, beth01

Steuern, Recht, Steuererklärung, Finanzamt, Gewerbe, Kleinunternehmer, Steuerrecht, Umsatzsteuer, Unternehmen, Unternehmensgründung, Auto und Motorrad, Wirtschaft und Finanzen
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Steuern, Umsatzsteuern, Umsatzsteuervoranmeldung HILFE?

Hallo, ich habe am 17.9.18 mein Unternehmen gegründet (Online Marketing) und hätte einige sehr wichtige Fragen zu den Steuerregelungen!

Fragen:

Kann ich als Online Marketer Unternehmer, Steuern für bsw:

- Bücher

- Hörbücher (Audible)

- Coachings

- Videocoachings übers Internet

- Strompreis (Vattenfall) mtl

- Internetpreis mtl

- PlugIns, wie bsw. Digimember oder Themes

- E-Mail-Marketing-Anbieter, wie Klick-Tipp

- Monatskarten

- Beratungen

- Weiterbildungen

- Miete? Weil, ohne eine Whg. Unterkunft für mein Unternehmen, kann ich nicht arbeiten! Warum? Keine Ruhe, Strom, Internet etc. Inernetcafee geht nicht!

- Telefonate? Z. B. Guthabenkarten!

- Lebensmittel (Essen & Trinken)? Weil, wenn ich bsw. mich nicht gesund ernähre, kann ich nicht für mein Unternehmen arbeiten!

etc. ABZIEHEN?

Mit ABZIEHEN meine ich, wenn ich die Umsatzsteuervoranmeldung ausfülle, dort dann die Mehrwertsteuern, die ich für die obigen angaben bezahlt habe wieder zurückverlangen?

Ich mache das über Elster.de

Weil, ich dies alles ja FÜR mein Unternehmen kaufe bzw. gekauft habe!

Weil, wenn ich diese nicht kaufen würde, könnte ich auch nicht die passenden INFOPRODUKTE anbieten, da ich dann nicht die nötigen Informationen hätte aus Büchern/ Hörbüchern, Coachings etc!

Und wie sieht es mit Ratenzahlungen aus bezüglich den 19% Mehrwertsteuern?

Muss ich da einfach die komplette Summe eintragen?

Oder nur den mtl. Abschlag? Kommt es da drauf an, ob ich kaufe oder verkaufe?

Bsw. hab ich ca. 2000€ für ein Coaching investiert und muss jetzt den Betrag mtl. abbezahlen!

Und was ist, wenn ich es dann storniere oder jemand anderes die Ratenzahlung von meinem Angebot storniert, dann stimmen ja die Angaben beim Finanzamt nicht mehr, wenn ich bereits die Umsatzsteuervoranmeldung abgeschickt habe, weil ich das Geld ja dann zurück erhalte oder halt, wenn ich eine Ratenvereinbarung verkauft habe, sie dann meinem Kunden wieder zurück bezahlen muss!

Muss ich es dann wieder korrigieren?

Und hier beim ausfüllen über Elster.de steht:

Postfach:

Postfachpostleitzahl:

Ort (Postfach):

Was soll ich hier oben angeben z. B. Bei Postfach?

Soll da irgendeine Zahl rein?

Und kann ich dort aussuchen, ob ich mein 2. Postfach oder mein 1. Postfach, das zu meiner Adresse gehört wähle?

Hoffe jemand kennt sich da gut aus...

Steuern, Steuererklärung, Finanzamt, Steuerrecht, Umsatzsteuer, Umsatzsteuererklärung, umsatzsteuervoranmeldung, finanzamt-steuererklaerung, finanzamt steuern
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