Finanzamt10?

Ich bin verheiratet und arbeite mit steuerklasse 5 meine Frau mit der 3. Den Lohnsteuerjahresausgleich für 2016 habe ich für mich alleine gemacht meine Frau hat keinen gemacht. Bei Abgabe des Formulars beim Finanzamt habe ich den Sachbearbeiter gesagt das ich die steuererklärung für mich alleine gemacht habe Einzelveranlagung. Ich habe auch deutlich gesagt das meine Frau keinen Lohnsteuerjahresausgleich gemacht hat und ich mich bei ihm als Sachbearbeiter informieren wollte ob ich und meine Frau einen Lohnsteuerjahresausgleich machen müssen weil ich mich in diesem Bezug nicht auskenne. Der Sachbearbeiter vom Finanzamt sagte mir das ich für mich alleine eine Lohnsteuererklärung machen kann meine Frau müsste dies nicht unbedingt machen weil mit der Steuerklasse 3 wäre dies zu Ihrem Nachteil. Ich muss davon ausgehen das der Sachbearbeiter vom Finanzamt recht hat. Ich habe das Formular eingereicht und nach geraumer zeit dem Bescheid sowohl eine Rückerstattung Bekommen. Geraume Zeit nach der Rückerstattung habe ich ein Schreiben vom Finanzamt bekommen das meine Frau den lohnsteuerjahresausgleich auch hätte machen müssen. Wir hätten dies als Zusammenveranlagung machen müssen und deswegen müsse ich das Geld Das ich vom Finanzamt als Rückerstattung erhalten habe zurückzahlen. Ich habe dem Finanzamt bescheid gesagt das ich mich bei ihrem Sachbearbeiter informiert hatte und der mir sagte das wir es nicht zusammen müssen. Das Finanzamt sagte das man mich falsch beraten hat und mein konto gepfändet. Über die falschberatung durch denn Sachbearbeiter ist doch nicht mein verschulden Meine Frage Ist. Was kann man dagegen tun rechtlich? Für ernstgemeinte Antworten bin ich dankbar

Steuern, Recht, Finanzamt, Lohnsteuer, Wirtschaft und Finanzen
4 Antworten
Steuererklärung für 2015/16/17/18 Von Selbstständig zu Arbeitslos?

Sehr geehrte Mitglieder/innen!

Bis Mai 2017 hatte meine Frau ein Gewerbe angemeldet. Wir beide konnten aber seit Oktober 2015 aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten. Das Gewerbe haben wir erst so spät abgemeldet, in der Hoffnung, dass wir uns erholen. Wir beide haben dann 18 Monate Krankengeld erhalten, danach mussten wir leider zum Jobcenter. Arbeitslosengeld I und II, und heute stehen wir hier und müssen leider noch vom Jobcenter leben.

Aus dem Jahre 2015 haben wir Steuerschulden, die aus dem Gewerbe hervorgingen. Da wir nicht gearbeitet haben, war das Krankengeld das einzige Einkommen. Danach war und ist im Moment leider noch das einzige Einkommen das Arbeitslosengeld.

Nun hat das Finanzamt uns für 2015, 2016, 2017 und 2018 weiter so besteuert als hätten wir Einnahmen durch das Gewerbe. Da wir von der Hand im Mund leben können wir uns keinen Steuerberater leisten. So wird von Steuern gesprochen, die wir im Moment nicht einmal in mehreren Jahren als Einkommen beziehen könnten. Es waren auch schon Pfänder und Liquiditätsprüfer da, ohne Erfolg.

So viel zur Ausgangssituation, nun zu unseren Fragen. Was wäre jetzt das beste Vorgehen? Um einen Steuerberater zu bezahlen bräuchten wir Hilfe. Ist da von irgendwo Hilfe in Anspruch zu nehmen?

Wir würden uns sehr über jede Hilfe freuen, da wir das Problem schon länger nicht lösen konnten. Und falls es die Frage schon irgendwo in ähnlich gab, tut es uns leid, wir haben Sie nicht gefunden.

Mit freundlichen Grüßen

Steuern, Arbeitslosengeld, Selbstständigkeit, Steuererklärung, Finanzamt, Lohnsteuer
4 Antworten
Vollzeitbeschäftigter Student/ Steuerfragen (Lohnsteuer etc.)?

Hallo liebes Forum, 

ich arbeite jetzt seit fast 3 Monaten Vollzeit (knapp 45Std/Woche) als immatrikulierter Student in einem Unternehmen. 

Nun habe ich gelesen, dass der diesjährige Steuerfreibetrag bei 9000€ Brutto liegt. 

Nach jetzigem Stand liege ich bei ca. 10500-11000€ Brutto und mir ist auch bekannt, dass ich durch Werbungskosten und Sonderausgaben den Betrag so runterrechnen könnte, dass ich wieder unter den Steuerfreibetrag fallen würde.

Ich habe zwei wichtige "Hauptfragen":

Erste Frage:

Mir wurde vor kurzem angeboten den Vertrag nochmals um ein paar weitere Wochen zu verlängern. 

Ich würde also dementsprechend bei einem Betrag liegen (wahrscheinlich 13000€ Brutto) den ich nicht mehr unter den Steuerfreibetrag von 9000€ rechnen könnte, 

also würde ich auch nicht die gesamt gezahlte Lohnsteuer, Kirchensteuer und Soli wiederbekommen. 

Macht es also Sinn für mich, den Vertrag zu verlängern, da ich ja Steuern zahlen müsste und vllt. auch mit 13.000 Brutto evtl nur auf 11.000 Netto kommen würde, 

oder soll ich den jetzigen Betrag von 10500-11000€ Brutto mitnehmen, nicht verlängern und mich unter den Steuerfreibetrag rechnen, sodass ich die Lohnsteuer anfang nächsten Jahres wiederbekomme?

Mir stellt sich einfach nur die Frage, wieviel Euro ich von der gezahlten Lohn,Kirchen und Soli- Steuer wiederbekomme, wenn ich über den Steuerfreibetrag falle. Steuern werden ja erst auf den 9001€ gerechnet, alles andere bleibt davon unberührt, richtig? Das hieße also, dass ich auf ca. 4000€ Steuern zahlen müsste. 

Lohnt es sich denn auch noch bei 13000€ Brutto den Betrag auf bspw. 11000€ durch Werbungskosten etc. runterzurechnen oder wieviel € könnte ich anfang nächsten Jahres beim Finanzamt bei 4000€ wiederholen?

Zweite Frage: 

Eine kurzfristige Beschäftigung als Student gilt für 70 Tage oder 3 Monate. Angenommen ich arbeite jetzt länger als 3 Monate, dann müsste ich auch wie ein ganz normaler Arbeitnehmer meine Steuern zahlen. 

Bleibt das in den 3 Monaten als kurzfristig Beschäftigter verdiente Geld davon unberührt, also fallen die Steuern nur auf den Betrag an, den ich ab dem 4. Monat verdiene?

Für mich ist das ein einzigartiger Dschungel. Ich hoffe, dass jemand von euch schon ähnliche Erfahrungen gemacht habt, oder Ihr einfach mehr wisst als ich.

Herzliche Grüße

Dijea

Steuern, Lohnsteuer, Student, Steuerfreibetrag, Kurzfristige Beschäftigung, steuerausgleich, Vollzeitjob, Versicherungen und Finanzen, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen
4 Antworten
Lohnsteuer aus 12-wöchigem Ferienjob zurück?

Hallo,

Ich habe 2017 in meinem 12 wöchigem Ferienjob knapp 5379, 75 € verdient, die auf mein Konto überwiesen wurden.

In der Lohnsteuerbescheinigung steht dass ich einen Bruttoarbeitslohn von 5873,78 € verdient habe und folgende Summen an Steuern einbehalten wurden:

Lohnsteuer: 689,30€

Solidaritätszuschlag: 34,65 €

Kirchensteuer: 54,97 €

Jetzt zu meinem Fragen.

1) Warum komme ich wenn ich die Steuerbeträge aufaddiere nicht exakt auf meinen Bruttoarbeitslohn von 5873,78€?

2) Ich möchte mir nun meine abgebe Lohnsteuer wieder zurückholen. Dazu bin ich auch berechtigt, da ich 2017 definitiv weniger als den Freibetrag von ca. 10 000 Euro verdient habe. In dem Jahr habe ich noch einen Nebenjob in einer Boutique gehabt, der noch bis 2018 ging. Ich wurde aber erst vor einem Monat bezahlt, besser gesagt meine Chefin hat mir im Juni erst die Hälfte meines Gehaltes das ich mir in der Zeit in der ich für Sie gearbeitet habe, überwiesen. Das sind 900 €, der komplette Lohn wäre knapp 1800 €. Muss ich wenn ich die Steuererklärung für das Jahr 2017 ausfülle, das Einkommen von meinem Nebenjob in der Boutique auch angeben? Mein Problem ist, dass ich das Geld erst in diesem Jahr erhalten habe.

Fakt ist selbst wenn ich den Lohn aus Ferienjob und den Job in der Boutique zusammen rechne, bleibe ich unter 10 000€. Denkt ihr daher dass ich gute Chancen habe die Lohnsteuer wieder zu bekommen?

Ich habe vor morgen direkt zum Finanzamt zu gehen und die Steuererklärung vor Ort auszufüllen und abzugeben? Welche Daten ausser denen, die ich eben genannt habe (und allgemeine Daten wie Adresse etc) , brauche ich denn noch?

Danke im Voraus & liebe Grüße

Steuern, Steuererklärung, Einkommensteuer, Einkommensteuererklärung, Lohnsteuer, Wirtschaft und Finanzen, Steuererklärung 2017
3 Antworten
Kindergeldrückzahlung / Behinderung?

Hallo,

folgendes:

Ich lebe bei meinem Freund mit gemeinsamen Kind und bin Schwerbehindert, aufgrund dessen erwerbslos.

Mein Freund (nicht verheiratet), könnte mich ja als hilfsbedürftige Person aufgrund ohne Einkommen und Vermögen von der Steuer absetzen. Das wäre ja möglich, wegen Kind unter 3 Jahre, ist er ja unterhaltsverpflichtet.

Dies kann er aber nicht angeben bei der Steuer, da mein Vater Kindergeld erhält, mich unterstützt und somit seine Unterhaltspflicht erstmal entfällt.

Jetzt hat mein Vater nach 5 Jahren von der Kindergeldstelle ein Schreiben bekommen, er müsse das Geld ab dem 21. Lebensjahr auf einmal zurück bezahlen, da meine Behinderung nicht anerkannt oder nicht so schwerwiegend ist, dass ich mindestens noch 15 Stunden arbeiten könnte. Dieses muss ich vom MDK erstmal prüfen lassen, da ich wirklich maximal am Stück eine Stunde belastbar bin und danach zusammenbreche. Ich denke das geht nur über MDK? Die Jahre zuvor wurde das KG immer geprüft und mit den Behindertenausweis genehmigt.

Sollte auch der MDK sagen ich könnte arbeiten, weiß zwar nicht wie, müßte mein Vater den unmöglichen Betrag zurückzahlen.

Da er mittellos ist, geht dann diese Rückforderung auf mich über, da er mir das Kindergeld ausbezahlt hat?

Oder noch schlimmer, da ich auch mittellos bin, muss mein Partner der nichtehelichen Gemeinschaft den kompletten Betrag für mich bezahlen oder Teilbetrag? 5 Jahre müssen zurückbezahlt werden, davon leben wir aber erst zwei Jahre zusammen, davor kannten wir uns nur flüchtig. Oder brauch ich mir da keine Sorgen machen, wenn wir verheiratet wären mit gemeinsamen Konto wäre das natürlich anders.

Wir haben keine gemeinsame Konten oder dergleichen. Mein Vater hat mich in Barunterhalt + Kindergeld von seinem Konto unterstützt.

Sollte die Rückzahlung tatsächlich kommen, kann doch mein Partner mich dafür letztes Jahr noch von der Lohnsteuer absetzen. Da der Punkt Kindergeld entfällt und er wieder Anspruch hat. Jetzt ist der Bescheid aber schon hier, die Einspruchsfrist läuft aber noch. Da kann er einen unbegründeten Einspruch schon mal vorsichtshalber einlegen? Das wäre überschlagen auch der Rückerstattungsbetrag in der Zeit wo ich bei Ihm unentgeltlich wohne.

Vielen lieben Dank schonmal für Eure Antworten, bin gerade echt verzweifelt.

Kindergeld, Lohnsteuer, Schwerbehinderung
4 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Lohnsteuer

Ez und lfd. auf Gehaltszettel addieren?

1 Antwort

wie werden einmalzahlungen (prämien) besteuert?

5 Antworten

12 Euro netto sind wieviel brutto?

6 Antworten

Wurde vom Arbeitgeber mit falscher Steuerklasse abgerechnet! Was kann ich dagegen tun?

7 Antworten

Behält man die Kinderfreibeträge für immer auf der Lohnsteuerkarte?

4 Antworten

Wieviel Prozent vom Brutto-Gehalt werden durchschnittlich ca. abgezogen?

10 Antworten

Woher bekomme ich meine Lohnsteuerbescheinigung?

6 Antworten

Muß man bei der Steuererklärung die Krankheitstage angeben?

6 Antworten

Steuerrückzahlung nach Hochzeit?

9 Antworten

Lohnsteuer - Neue und gute Antworten