Verhalten eines Angeklagten?

Am Dienstag begann der Prozess gegen eines flüchtigen Bekannten, der zwei meiner anderen flüchtigen Bekannten vergewaltigt, ermordet und sich danach noch an deren Leichen vergangen hat.

Ich war nicht anwesend beim Prozess. Im Internet hieß es, er habe mit geballten Fäusten dagesessen, als die Anklage vorgelesen wurde, zwischendurch soll er mit den Zähnen gemahlt und gelegentlich den Kopf geschüttelt haben.

Einem Gutachter gegenüber habe er die Tat gestanden. Auch soll er zu einem Polizisten, der ihn abführte, gesagt haben, er hätte aus "einem unwiderstehlichen Drang nach Zärtlichkeiten" gehandelt. (Eine der Frauen habe ihn abgewiesen und musste deshalb sterben, die andere Dame habe er zu diesem Treffen miteingeladen, weil die Frau, auf der er es eigentlich abgesehen hat, ohne sie nicht erschienen wäre und weil sie darüber hinaus das Frauenbild (aus seiner Sicht) verkörpert habe, das solche Männer wie er, hasst.

Bei mir stellt sich die Frage: Kann es sein, dass er sich als Opfer sieht und nicht als Täter? Wenn man die Fäuste ballt, zeugt das doch nicht von Reue, sondern ist für mich ein Zeichen, dass ihn die Anklageschrift wütend gemacht hat. Auch das Kopfschütteln zeigt, dass er sich ungerecht behandelt fühlt.

Er soll eine schwere Persönlichkeitsstörung haben. Sogar die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass er zum Tatzeitpunkt nicht schuldfähig war, hält ihn aber für äußerst gefährlich. Niemand, auch nicht die Ärzte, bei denen er wegen Depressionen als Alkoholproblemen in Behandlung war, hätte ihm so eine Tat zugetraut.

Ich kannte ihn nur flüchtig. Mir war er unsymphatisch. Jedoch hätte ich nicht gedacht, dass er so was macht. Immerhin haben wir drei mit noch wem anders Silvester 2014 gefeiert.

Auch stellt sich die Frage, wenn er bereits Silvester 2014 den Plan, zu töten, gefasst hätte, ich auch dran gewesen wäre. Es hieß, er habe im Laufe der Zeit einen Frauenhass entwickelt, weil er ein schwieriges Verhältnis zur Mutter hatte und keine Frau mehr abbekommen hat. Dieser Frauenhass führte dann am 10.02.2018 zu dieser Tat.

Oder ob er mich verschont hätte, weil er mich an Silvester 2014 erst kennengelernt hat und die Tat auf einem anderen Tag, ohne meiner Anwesenheit, verschoben hätte. Es ist gruselig, zu wissen, mit einem künftigen Mörder und Vergewaltiger in einem Raum gesessen und gefeiert zu haben.

Recht, Psychologie, Vergewaltigung, Liebe und Beziehung, Mord, Persönlichkeitsstörung
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Könnte das ein Narzisst sein?

Heute hat mir meine Arbeitskollegin erzählt, sie hätte am Silvester einen Mann kennengelernt, der sie noch am gleichen Tag mit Liebesschwüren regelrecht bombardiert hat.

Sie sei seine große Liebe, sie wären füreinander bestimmt.

Dann log er sie wegen des Alters an, (er widersprach sich, zuerst war er 49 Jahre alt, dann 51 Jahre). Als sie seinen Ausweis sehen wollte, weigerte er sich.

Dann erfuhr sie von anderen, dass er 6 Kinder hat und darauf hin meinte er, manche Männer hätten nur Wasser und er hätte ein super Sperma, das ihr gut tun wird und dass es nichts Schöneres auf der Welt gibt, als die Vereinigung von Mann und Frau, besonders dann, wenn noch ein Kind entsteht. Um die 6 Kinder kümmert er sich laut seinen Aussagen überhaupt nicht. Die 6 Kinder hat er von 3 verschieden Frauen

Dann wollte er sie ins Kino einladen (unter der Woche). Sie geht aber schon sehr früh ins Bett, weil sie bereits um 6.30 Uhr zu arbeiten beginnt. Da meinte er, sie müsse sich halt angewöhnen, erst um 22.00 Uhr oder 23.00 Uhr ins Bett zu gehen. Sie müsse ihr Schlafverhalten umstellen.

Am gleichen Tag, als sie sich kennenlernten, wollte er ein Treffen zwischen ihr und seinen Eltern arrangieren.

Für mich persönlich riecht das nach Narzisstischer Persönlichkeitsstörung oder irre ich mich? Meine Kollegin hat ihm schon den Laufpass gegeben und meint, er sei "verrückt".

Bitte keine Belehrungen von "Küchenpsychologie". Ich fragte nicht, ob er ein Narzisst ist, sondern lediglich, ob er seiner sein KÖNNTE.

Liebe und Beziehung
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Gespräch bei der Personalchefin?

Ich befinde mich im 6. Monat der Probezeit. Zu Beginn hatten meine Kollegin, die mit mir anfing und ich gemeinsam ein Gespräch bei ihr. Meine Kollegin fragte sie, ob es ein Gespräch gebe, wenn die Probezeit zu Ende geht. Die Personalchefin hat dies verneint, was meine Kollegin bedauerte.

Meine Kollegin hat eine sachgrundlose Befristung, d. h. 6 Wochen Probezeit (ist im öffentlichen Dienst so geregelt). Ich hingegen habe eine sachbezogene Befristung und somit 6 Monate Probezeit, die am 31.01.2019 enden wird. Heute bekam ich einen Anruf, ich solle nächste Woche zur Personalchefin kommen.

Ich mache mir sehr große Sorgen, weil ich Angst habe, die Kündigung zu bekommen. Ich ging sofort zur Abteilungssekretärin und fragte sie, ob sie wissen würde, dass man mir kündigt. Sie hat mich beruhigt und meinte, es gebe hierzu absolut keinen Grund. Das Gespräch wird sicher positiv verlaufen und wenn man mir kündigen wolle, dann wüsste sie sicher Bescheid, weil es ja dann in der Abteilung zu einer personellen Veränderung kommen würde.

Auch habe ich mit meiner Kollegin gesprochen. Sie meinte, sie glaubt, dass das daran liegt, dass sie bedauert hat, dass kein Gespräch gegen Ende der Probezeit stattfindet. Bei ihr hätte die Probezeit nachdem gemeinsamen Gespräch mit der Personalchefin ja nur noch 2 Wochen gedauert, da hätte es keinen Sinn gehabt, erneut ein Gespräch zu führen. Allerdings habe sie einen Brief von ihr bekommen, indem ihr mitgeteilt wurde, dass die Probezeit bestanden ist, obwohl die Personalchefin sagte, es gebe bei Bestehen der Probezeit keine ihrerseits keine Reaktion.

Es hat nie was gegeben und krank war ich bislang auch nie. Trotzdem: Ich habe sehr große Angst.

Zwar weiß ich, dass es Firmen gibt, wo ein Gespräch nach der Probezeit, auch wenn es nicht zur Kündigung kommt, durchaus üblich ist. Bislang hab ich das nur einmal erlebt. Ich bin es gewohnt, dass bei Bestehen der Probezeit nichts gesagt wird. Das verunsichert mich und nicht zuletzt deshalb, weil die Personalerin meinte, ein Gespräch würde nicht stattfinden, wenn die Probezeit als bestanden gilt.

Kündigung, Recht, Arbeitsrecht, Probezeit, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Wie heißt folgender Film (italienisches Liebesdrama)?

Die junge Martina beginnt eine Affäre mit einem Lehrer und wird schwanger. Die beiden heiraten. Martina hatte einen sehr reichen Verehrer, der sie gerne geheiratet hätte. Ihr Mann ist ihr nicht treu und täuscht einen Unfall mit dem Boot vor, um mit einer anderen Frau ein neues Leben zu beginnen. Darauf hin heiratet Martina den ihren reichen Verehrer. Jahre später meldet sich ihr totgeglaubte Ehemann wieder. Die beiden beginnen eine leidenschaftliche Affäre. Martina beschließt ihren Mann zu verlassen, der längst Bescheid weiß.

Er lässt seiner Frau ausrichten, entweder sie wendet sich wieder den Lebendigen zu, oder sie wird auch bald zu den Toten gehören. Er macht auch ihrem Liebhaber klar, dass er für ihm hat damals eine Messe lesen lassen, weil man glaubte, er sei tot und er solle wieder in "das Reich der Toten" zurückkehren.

Die beiden ignorierten die Warnungen und so verließ Martina ihren Mann. Das Kind, dass eigentlich von ihrem totgeglaubten Ehemann und gegenwärtigen Lover ist, lässt sie bei ihrem 2. Ehemann zurück. Dieser lässt in die Yacht, mit der die beiden vor ihm fliehen wollten, ein kleines Krokodil verstecken, dass Schläuche durchgebissen hat, worauf hin, die Yacht auf See zu sinken beginnt und die beiden ertrinken.

Wie heißt dieser Film? Ich würde ihn mir gerne wieder anschauen. Danke.

Film, Drama, Filme und Serien
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