Mal eine Frage an die sehr schüchternen Studenten des GF-Forums: Hat irgendeiner von euch das Studienfach Pharmazie oder evtl gar ein technisches Fach studiert?

…. Und wie sahen völlig unabhängig davon eure persönlichen Erfahrungen mit den Studiengängen (welche IHR so gewählt hattet) aus? Wie habt ihr es denn außerdem geschafft, eine Verbindung zu einem eurer Mitstudenten oder Mitstudentinnen zumindest herzustellen, „Lerngruppen zu bilden“ oder diese/n sogar „dazu zu bringen“, sich mit euch teilweise anzufreunden usw.? … Oder seid ihr überwiegend (trotz eurer Bemühungen um verschiedene Gesprächspartner z.B.) völlig ungewollt alleine durch eure gesamte Uni gelaufen, ohne einen ernsthaften, festeren „Ansprechpartner“ gefunden bzw. einen wirklichen (Mitstudenten-) Bekanntenkreis aufgebaut zu haben? … Wenn ja, wie seid IHR damit dann normalerweise umgangen?

Wie bereits in dem Titel dieses Beitrags von mir übrigens angedeutet, richten sich die von mir gestellten Fragen (siehe oben) hauptsächlich an sehr schüchterne oder eben recht „sozial inkompetente“ Menschen mit einem möglicherweise eher schlecht abgeschlossenen Abitur, welche das Studienfach Pharmazie ODER evtl. gar ein etwas technischeres Fach (Elektrotechnik, Medizintechnik, Informatik etc.) aktuell studieren/studiert hatten, naja oder es zumindest bereits versucht hatten, mit einer dieser beiden „Arten“ von Studiengängen ihre Erfahrungen zu sammeln :) … Allerdings würde ich es wirklich super finden, wenn ihr, als Antwortgeber an der folgenden Umfrage zusätzlich teilnehmen würdet 😊

Ja. Ich schaffte/schaffe es, in meiner Uni Kontakte zu knüpfen ☘ 42%
Eigene Antwort: ____ 25%
Ich bin zwar ebenfalls sehr schüchtern, studiere jedoch nicht…. 25%
Ich will aktuell einfach keinen Kontakt zu meinen Mitstudenten 📖 8%
Nein. Man findet mich i.d.R eher isoliert oder alleine in der Uni 0%
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Studium - Angst vor neuem Lebensabschnitt - vom "glücklichen" Einzelgänger gezwungenermaßen zum Teamplayer?

In meinem Leben gibt es bald große Veränderungen bei denen die negativen Gefühle leider überwiegen. Ich bin eigentlich ein absoluter Einzelkämpfer und auch sonst nicht wirklich gesellig (außer vlt. bei Leuten mit denen ich seit langem vertraut bin) ... ich habe mich insbesondere seit Corona (aber auch schon davor) sozial ziemlich zurückgezogen, lebe alleine und ganz ehrlich gesagt war ich auch selten unzufrieden damit. Wenn mir nach Geselligkeit ist, dann habe ich meine Leute.

Jetzt habe ich jedoch den Entschluss gefasst in einer anderen (Groß)stadt mein angefangenes Studium fortzusetzen... dieses (das stellt sich jetzt mit Ankündigung des Semesterplans immer mehr heraus) setzt extrem auf Gruppenarbeit und soziale Kompetenz. Das war am alten Studienstandort nicht so schlimm, hat mich aber da schon sehr an meine Grenzen gebracht und war insgeheim wohl DER Grund für den Abbruch. Nichts desto trotz scheint der Studiengang in der neuen Stadt von seinen Inhalten perfekt auf meine Interessen abgestimmt zu sein (anders als im alten Studium). Was mich stört, ist diese Selbstverständlichkeit im Bezug auf Gruppenarbeiten . Klar, mal gehört das dazu, das sehe ich ja ein - aber das man fast keine Möglichkeit mehr hat irgendwelche Projekte allein zu bearbeiten geht für mich zu weit... und es sind gewiss auch nicht wenige, die Einzeln effektiver sind als in der Gruppe.

Aus der Erfahrung heraus werde ich wohl wieder bei diesen erzwungenen Kennenlernwochen negativ auffallen (ja selbsterfüllende Prophezeihung aber es hat egal mit welcher Strategie im Vorfeld noch nie geklappt - meine Kontaktangst lähmt mich da einfach und ich bin extrem unlocker. Mehr als 1-2 Menschen sind mir einfach zu viel und ich kann mich dann auf nichts anderes konzentrieren... was natürlich in Gruppenarbeiten sowieso eine Katastrophe ist). Dass auch noch explizit zehnfach darauf hingewiesen wird, dass es bei diesen zwei Wochen insbesondere darum geht, Leute zu finden, mit denen man sich in eine Liste für bestimmte Arbeitsräume einträgt, erhöht den Druck zusätzlich extrem.

Dazu kommt noch, dass ich vorerst meine geliebte Wohnung in meiner Heimatstadt (ca. 150 km entfernt) nicht aufgeben will und die einzige finanzierbare Möglichkeit ein Wohnheimplatz war. In einer 4er WG mit völlig Fremden, für mich eigentlich unvorstellbar, aber in der Euphorie und Phase der Höchstmotivation hatte ich mir darüber keine Gedanken gemacht. Es galt für mich einfach irgend eine Möglichkeit zu finden meinen Wunsch dort zu studieren zu realisieren.

Doch jetzt, wo nur noch eine gute Woche Zeit ist bis zum Studienanfang und auch die ganzen Details zum Ablauf der ersten Tage bekannt sind, bin ich total unruhig und ehrlich gesagt auch gereizt, weil ich ich mich schon wieder scheitern sehe. Es fühlt sich so an, als würde ich permanent gegen eine Wand rennen die allmählich immer Näher kommt.

Was kann ich nur tun um lockerer an die Sache ranzugehen bzw. habt ihr generell irgend einen Tipp, der mir weiterhelfen könnte?

Studium, Menschen, Psychologie, Angststörung, Einzelgänger, Liebe und Beziehung, Soziale Phobie, Teamfähigkeit, Universität
Mir geht es echt immer schlechter?

Hi.

mir geht es jetzt seit ein paar Wochen immer schlechter. Ich habe seit 3 Monaten die Verdachts Diagnose Depressionen bekommen die sich vor 1 1/2 Monaten oder so bestätigt hat.

seit so 2 Wochen ungefähr wird es aber immer schlimmer und gerade die letzen 2 oder 3 Tage ging gar nichts mehr. Am Sonntag hatte ich einen zusammen Bruch weil ich auf einem Turnier auftreten sollte und ich aufgrund meiner sozialen Phobie riesige Angst davor hatte. Ich habe es zwar geschafft und es hat sich auch ganz gut angefühlt aber seit dem geht es mir immer schlechter. Ich habe am Sonntag den Abend durch geheult und heute auch immer wieder. Ich traue mich nicht es meinen Eltwrn zu sagen weil sie denken das es mir den Umständen entsprechend gut geht. Am Sonntag war bei dem zsm. Bruch meine Trainerin für mich da und sie hat mich umarmt und so… und irgendwie vermisse ich dieses Gefühl grade unglaublich. Sie hat und hatte selber lange mit Depressionen zu kämpfen daher konnte sie mich glaube ich besser verstehen als alle anderen es könnten. Und ich würde mich gerne bei ihr bedanken und würde unglaublich gerne mit ihr darüber sprechen aber ich traue mich nicht. erstens habe ich eine Therapeutin, bei der ich mich aber gerade einfach nicht öffnen kann, und zweitens hat sie ja auch immer noch ihre eigenen Probleme. Ich weiß nicht was ich machen soll. Das alles läuft grade echt aus dem Ruder und ich war vorletzte Nacht wirklich nur ganz kurz davor alles zu beenden was mir große Angst macht.
und naja mit Schule läuft es auch nicht aber was soll’s. Ich Trau mich mit meinem Körper nicht mehr hin aber ich kann mit keinem drüber reden…

Depression, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, Soziale Phobie, Suizidgedanken
Mit Schulpsychologe reden oder nicht?

guten abend,

ich (w/17) gehe in die 12. klasse (fos) und tue mich schon, seit dorthin gewechselt habe, wahnsinnig schwer. ich habe in meiner kindheit nicht so tolle dinge erlebt und wurde an meiner alten schule gemobbt. ich komme damit bis heute nicht klar, habe depressionen und eine angststörung, habe manchmal panikattacken, kämpfe gegen svv an und dissoziiere immer wieder. mir geht es im unterricht oft schlecht und ich bin immer häufiger nicht ganz da bzw. bekomme nicht alles mit. ein paar meiner lehrer, die ich bereits im letzten schuljahr hatte, wissen von meinen psychischen problemen. dieses jahr spitzt sich das ganze jedoch irgendwie zu. ich komme so im unterricht nicht mehr wirklich gut klar. letztens habe ich mitunter darüber mit meiner religionslehrerin, die gleichzeitig auch schulseelsorgerin ist, gesprochen und sie meinte, dass ich unbedingt mal mit dem schulpsychologen sprechen sollte. allerdings bin ich schon in therapie. nur kann mir meine therapeutin was die schule anbelangt nicht ganz so gut helfen, weil sie ja nicht dabei ist. ich kann ihr zwar erzählen, wie eine situation war, aber sie kennt meine klasse und meine lehrer eben nicht, was das ganze meiner meinung nach immer etwas kompliziert macht

denkt ihr, ich sollte mal mit dem schulpsychologen reden? oder sollte ich es lieber sein lassen? ich würde einfach gern eine lösung finden, wie ich in der schule besser klar kommen kann. ich bin wie oben schon erwähnt bereits in therapie und bin mir dessen bewusst, dass ein schulpsychologe kein therapeut ist :)

schonmal danke für jede einzelne antwort! :)

Schule, Freundschaft, Unterricht, Psychologie, Depression, dissoziation, Liebe und Beziehung, Soziale Phobie, SvV, Schulpsychologe
Verzweiflung wegen der Familie?

Ich bin 21, ja 21 hatte Geburtstag, lebe mit meiner Familie. Momentan mache ich mein Abi zu ende weil ich 3 Jahre nicht fähig war , was zu tun. Zu meiner eigentlichen Frage und zu meinem eigentlichen Problem:

Ich lebe in einer ausländischen Familie. Also einer wirklich richtig richtig ausländischen Familie.

Seit klein auf werde ich von meiner Mutter psychisch und physisch missbraucht, da sie schwer und krankhaft psychisch Krank ist.

Das physische hat so c.a. mit 12-13 aufgehört , seitdem hat das psychische extrem zu genommen.

Ich habe durch meine Traumatas und der schlimmen Kindheit eine starke Persönlichkeitsstörung (Borderline) , soziale Phobie, Paniksstörung , Angststörung und schwere Depressionen entwickelt, alles natürlich ärztlich diagnostiziert. Die Diagnosen wurden von 5 Ärzten zusammen ermittelt.

Es ist so das ich schon mehrfache Suizid versuche hinter mir habe die auch dem tot sehr nahe waren , mich oft selbst verletzt und gefährdet habe. Ich möchte mein Leben irgendwie wieder in den Griff kriegen weshalb ich mit meiner Schule wieder angefangen habe. Nur ist mein Umfeld so toxisch und negativ das ich umziehen möchte , das auch seit längerem. Der Wunsch besteht schon seit Jahren. Leider bringe ich es nicht übers Herz, weil ich mein Vater nicht alleine lassen möchte, Angst habe das ich meine Familie enttäusche, auch meine Mutter und das ich ausgestoßen werde (das wird auf jeden Fall passieren). Zu mal ich auch ein sehr religiöser Mensch bin und Angst davor habe , das ich durch das umziehen eine sünde begehe , weil ich meine Eltern verletzte. Mein Vater hat alles für mich getan und ich bin ihm auch unendlich dankbar. Er hat immer das versucht aufzubauen ,was meine Mutter zerstörte. Immer wenn ich kurz davor bin ihm es zu sagen bring ich es nicht übers herz, das ich weg will. Kriege Schuld Gefühle. Ich bin verzweifelt, was soll ich machen.

Familie, Gewalt, Psychologie, Angststörung, Beleidigung, Borderline, Depression, Panikstörung, Soziale Phobie
Angst?

Ich weiß nicht mehr was ich machen soll,

also ich vermute schon seit Jahren das ich eine soziale phobie habe und seit 3 Jahren frage ich meine Mutter ob ich eine Diagnose bekomme ich habe sie aber immernoch nicht bekommen.

Die Angst hat sich auch extrem verschlimmert, ich habe mich auch schon mal ein Jahr komplett im Zimmer isoliert.

Ich bin da auch nicht mehr in die Schule gegangen, obwohl ich schulpflichtig bin also ja und dann haben sie mich in die Psychiatrie geschickt weil ich nicht gegangen bin.

Dann habe ich dort nichts gegessen weil ich davor Angst habe in der Öffentlichkeit zu essen, hab dann dort 6 Kilo oderso in einer Woche abgenommen.

Dann bin ich in ein foyer gekommen okok also kommen wir wieder zurück ins hier und jetzt, also ja jetzt bin ich 14 und muss einmal auf "Klassenfahrt" für 2 Tage und ich muss auch noch 2 Praktikums machen die obligatorisch sind.

Und ich kann noch nach Österreich auf ein Schiff schlafen für eine Woche mit der Klasse.

Dann gehe ich halt 2 Wochen obligatorischen Praktikum machen mit Österreich und Schiff oder 3 Wochen obligatorischen Praktikum und kein Österreich.

Also ja uns ich habe Angst ich habe so so schreckliche Angst ich halt es nicht mehr aus, Schule alleine ist schon genug schrecklich.

Ich habe so angst omg ich kenne nicht mal jmd aus meiner Klasse obwohl ich schon 1 Jahr in dieser Klasse war aber ich habe nicht mal mit denen geredet, die finden mich komisch manche haben anscheinend auch Angst vor mir, weil ich mich immer so komisch benehme.

Aber es ist halt weil ich so Angst hab und yk ich kann einfach nicht anders ich kann nicht eine normale Konversation halten und wenn mich jmd anspricht ignoriere ich meistens aber es ist nur aus purer Angst undso.

Ich traue mich nicht mal im Sport mitzumachen, ich hab so angst ich hab so angst bitte hilfe ich weiß einfach nicht was ich tun soll hilfe bitte bitte bitte

Schule, Angst, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, Panik, Soziale Phobie
Fühle mich unwohl und nicht dazugehörig in dieser Welt was nun?

Als erstes sorry, wusste nicht was ich in den Titel schreiben sollte geschweige denn wie ich das ganze Thema nennen sollte.

Und zwar fühle ich mich momentan extrem einsam und bin der Meinung das ich einfach nicht in diese "Welt" (bzw Gesellschaft) reinpasse. Weiß nicht fühle mich so fremd hier...

Kurz zu mir bin M/24 alt...

Ich habe bisher rein garnichts in meinem Leben erreicht, ganz im Gegenteil ich bin geplagt von Sozialer Phobie welche ebenfalls Depressionen in mir hervorrufen, habe auch keine Freunde und Menschen allgemein sind mir ein einziges Rätsel...und manchmal denke ich mir nur so...außer meiner Familie würde mich niemand vermissen...es wäre bestimmt eine Bereicherung für alle wenn ich niemandem mehr zur Last fallen würde...

Ich komme null im Leben klar und wüsste nichtmal wo ich anfangen sollte, da mein Leben einfach eine riesige Baustelle ist...und das ist der Punkt ich habe ebenfalls Angst vorm Leben, sozialen Situationen, Kontakt mit Menschen, zu Versagen...

Das ganze ging jetzt schon soweit das ich aufgrund allem, ich bereits mich selbst 2 Jahre lang Zuhause eingesperrt habe, sprich mich selbst in Isolation vor der Außenwelt gesteckt habe...

Bisher habe ich garkeine Perspektiven im Leben, sei es Träume geschweige denn berufliche Perspektiven und das ist echt traurig...und erbärmlich...

Ich könnte vermutlich noch einiges mehr schreiben aber dann würde der Text einfach zu lang werden...weiß nichtmal was ich mir davon erhoffe vermutlich um einfach nicht mehr allein zu sein und Kommentare lesen zu dürfen...

Schule, Freundschaft, alleine, Psychologie, Depression, Liebe und Beziehung, Soziale Phobie, Suizidgedanken, unwohl
Ich habe das Gefühl ich habe eine soziale Phobie, was soll ich machen?

Hallo

Ich bin ziemlich introvertiert, also brauche nur wenig Ausgang. Ich kann auch gut 1-2 Tage drinn verbringen und sehne mich nach nur wenig sozialen Kontakten. War dieses Jahr einmal 7 Tage am Stück drinnen.

Was mir immer wieder auffällt ist, dass ich in verschiedenen Lebenssituationen nervös werde. Das kann sein, an der Kasse anstehen, ich fahre mit dem Auto zu einem guten Freund oder so. Ich fühle mich dann plötzlich nervös/kriege schwitzige hände und kann nicht normal denken. Sondern denke immer, was alles passieren könnte.

Ich denke zb. welche Menschen ich in der Stadt treffen könnte, die ich nicht mag, welche mich blöd anschauen oder ansprechen könnten. Wenn ich einen Crush habe, male ich mir schon vorher aus, was für Freunde sie hat welche ich auch kenne, oder ich stelle mir vor wie wir draussen herumlaufen und ich mich unangenehm fühle, weil ich einfach die Vorstellung nicht mag, wer uns alles über den Weg laufen könnte.

Ich bin ein Mensch der sehr viel nachdenkt. und ich frage mich, was ich nun tun soll. Denkt ihr, ich habe eine soziale Phobie, oder habt ihr einen besseren Begriff dafür?& Wie lässt sich soeine Soziale Phobie diagnostizieren und denkt ihr ich kann daran arbeiten oder gehört das einfach zu meiner Persönlichkeit?

Besten Dank für eure Hilfe und/oder Erfahrungen.

Freundschaft, Psychologie, Liebe und Beziehung, Soziale Phobie
Tiefenpsychologie sinnvoll?

Guten Abend,

ich versuche mich kurz zu halten. 

Ich bin 31 Jahre 

seit ich 14 bin habe ich Panikattacken 

seit 2015 in Therapie. Diagnose: Sozialphobie mit Panikstörung. 

2019 war ich 12 Wochen in einer Tagesklinik. 

mein Therapeut hat mir vor ein paar Wochen geraten mir einen Therapeuten zu suchen der mit der Tiefenpsychologie arbeitet, denn er wüsste nicht was wir noch machen könnten.

meint ihr das macht Sinn ? Ich habe ein gestörtes Verhältnis zu mir selbst . Ich schäme mich immer mehr bei anderen Menschen bekomme immer mehr Angst. Ich habe mich oft für Dinge überwunden aber ich merke keine Besserungen. 

Wenn ich Magenschmerzen habe oder Durchfall oder ich irgendwo bin und aufs Klo muss, bekomme ich schon Angst. Manchmal sogar richtige Panikattacken.. das kommt daher dass ich mir mit 14 mal in die Hosen gemacht habe an meinem ersten Praktikumtag. Ich möchte so nicht mehr weiter machen ich will da endlich raus. Das Leben fühlt sich nur noch wie ein Kampf an.. jeden Tag irgendwie überstehen um abends dann im Bett zu liegen und zu schlafen damit man mal nichts mitbekommt von dem ganzen. 

Habe mal bei einer Therapeutin angefragt und sie meinte die Tiefenpsychologie wäre etwas altes das man nicht mehr anwendet. Das hat mich jetzt verwirrt und ob ich nochmal zu meinem alten Therapeuten gehe, weiß ich auch noch nicht. Er hat mir ja das Gefühl gegeben das man mit mir nichts mehr machen kann und er selbst nicht mehr weiter wüsste .. 

Therapie, Psychologie, Angststörung, Gesundheit und Medizin, Psyche, Soziale Phobie, Sozialphobie, Tiefenpsychologie, Verhaltenstherapie
Glaubt ihr, dass es auch Menschen mit frühkindl. Autismus gibt,welche in der Lage wären, ihrem Partner/in fremdzugehen bzw. in Beziehungen generell zu betrügen?

... Mich würde interessieren, ob ihr einem Menschen mit der Einschränkung Asperger-Syndrom oder sogar HFA, sprich, dem „frühkindlichen Autismus“ ohne einer zusätzlichen geistigen Behinderung bzw. Intelligenzminderung ein bewusstes Betrügen (in einer Beziehung) grundsätzlich zutrauen würdet.

Mit einem bewussten Betrügen ist hier natürlich ein sehr gewöhnliches Fremdgehen innerhalb einer stinknormalen monogamen Beziehung (also jetzt keine Kindergarten- oder Fernbeziehung etc.) mit „allem drum und dran“ gemeint, welches nicht unbedingt durch Rache, Unwissen oder irgendwelche blöden „Missverständnisse“ zustande gekommen ist.

Natürlich ist es mir mehr als bewusst, dass jeder Mensch mit Asperger-Syndrom oder einer sonstigen autistischen Störung anders ist und somit natürlich auch seine komplett eigenen Interessen sowie Einschränkungen in der zwischenmenschlichen sozialen Interaktion z.B. haben kann... Dennoch wurde es mir vor ein paar Jahren noch von einer Bekannten meines Ex-Freundes in einem völlig anderen Zusammenhang gesagt, dass insbesondere „die“ Kanner-Autisten (also Personen mit einer frühkindlichen Autismus-Spektrum-Störung) nie zu so etwas in der Art fähig seien. Darüber hinaus habe sie als Leiterin einer Selbsthilfegruppe für Autisten mehr als genug Menschen mit HFA getroffen, um ohne Zweifel behaupten zu können, dass diese im Allgemeinen extrem treue Seelen seien, welche nicht ansatzweise auf die Idee kommen würden, ihre Mitmenschen (auf welche Art und Weise auch immer) so bewusst und spontan zu verletzen etc.

Achja, und diese Frage sollte sich übrigens weder auf mich noch auf meine eigene Situation etc. beziehen 😅

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Mit einer sozial Phobie die Schule überleben? Schlechte Note-direkt Hoffnung verloren?

Vorab mal ich war 2 Jahre nicht in der Schule. Ich habe zwischendurch kaum mal gearbeitet (MiniJobs und so) mit großen Problemen aber ich wollte nicht in die Schule gehen bzw eine Ausbildung machen. Zum einen habe ich seit Jahren Probleme mit Menschen. Ich habe ne schwere sozial Phobie die ich nicht weg krieg. Zum anderen war ich in den 2 Jahren 3 mal stationär in Behandlung wegen SMVs und Depression(und Borderline und Panikattacken) und das auch 4/5 Monate am Stück also hätte ich sowieso viel Stoff verpasst. Ich hab mich nicht in die Schule getraut aber ich wollte jetzt auch nicht als Versager ohne nichts da stehen. Ich habe 3 Tage lang durchgeheult vor dem ersten Schultag weil ich so hart Angst hatte. Ich hatte 2 leichte Panikattacken am ersten Tag und bin körperlich krank geworden weil ich angst hatte. Ich hatte am Freitag 2 ganze stunden deutsch. Wir haben einen halben Hefteintrag gemacht und der Lehrer meinte direkt nach den ersten Mal richtig Unterricht machen das wir es uns anschauen sollen (Vorwarnung für eine Abfrage). Heute kam und natürlich wurde ich aufgerufen. Ich dachte ich hab das im Griff aber dann wollte der Lehrer immer mehr ausführliche Sachen wissen. Sachen die wir kaum besprochen haben bzw. allgemeinwissende Sachen die ich nicht wusste. Ich hab schon am Anfang das zittern und stottern angefangen obwohl ich recht confident war das ichs schaffe. Mein Sitznachbar meinte das ich mich glücklich schätzen soll wenn ich eine 4 kriege und das ich klare Sachen nicht wusste und das es schlecht war. Es ist gerade mal die 2te Woche und meine erste Note ist direkt eine 4. Ich hab viel gestottert und 10/15 sekündige Pausen gemacht weil ich mich einkriegen wollte. Der Lehrer meinte dann auch das ich morgen nach meiner Note fragen kann aber es war mir alles zu viel und ich hab mich entschuldigt und hab auf der Toilette 5/10 minuten geweint. Zum einen denke ich mir okay war halt echt unlucky das ausgerechnet ich drann genommen wurde und das ich mich nicht auf die ausführlichen Fragen vorbereitet habe. aber zum einen denk ich mir auch wenn meine erste Note eine 4 ist (im schlimmsten Fall eine 5 oder 6) dann hab ich nichts auf der FOS verloren. Ich weiss echt nicht obs an den ganzen Stress liegt und der Blamage aber ich habe nach 5 ganzen Tagen Schule echt keine Lust mehr. Mir wurde auch mehrmals kurz schwarz vor den Augen bei der Abfrage weil ich immer umkippe bei sehr hohen Stress. Habt ihr Tipps wie ich damit umgehen soll? Ich kann der Schule nicht für immer aus dem Weg gehen aber es hat mir echt weh getan mich so zu blamieren obwohl ich gelernt habe und dann noch von meinen Nachbarn angemotzt zu werden. Ich wurde immer gezwungen zu reden und wurde immer abgefragt weil es die "Angst bewältigt" aber es macht alles nur noch schlimmer. Ich weiss echt nicht wie ich vorgehen soll. Jetzt habe ich Bauchweh und übergebe mich die ganze zeit weil ich an morgen denke und die Note die ich kriege.

Für Kontext: W(18). Vorklasse FOS in Bayern. 

Schule, Psychologie, Depression, Gesundheit und Medizin, Soziale Phobie
Soziale Phobie Familie von Freund?

Hey,

Mein Freund und ich sind nun seit 4 Wochen in einer Beziehung. Ich war schon öfter bei ihm, habe seine Eltern aber noch nie richtig kennengelernt, weil ich aufgrund meiner sozialen Phobie mich noch nie so richtig bereit dazu gefühlt habe. Mit seiner Schwester, die 1 Jahr älter ist als ich, sind wir allerdings letztens abends kurz auf der Terrasse gesessen. Ich konnte da nicht viel reden, da sie über einen Geburtstag gesprochen haben. Ich fand sie trotzdem ganz nett, ich hatte aber den Eindruck, dass sie meine soziale Phobie bemerkt hat und mich daher komisch findet. Nun hat sie mir gestern eine Anfrage auf Instagram geschickt, ich habe mich darüber sehr gefreut und wollte ihr dann auch zurück folgen, die Anfrage hat sie aber abgelehnt. Jetzt habe ich das Gefühl, dass sie mich wirklich komisch findet oder gar nicht mag, wobei sie mich ja noch gar nicht richtig kennt. Ich weiß, es ist nur so ne blöde Anfrage aus social Media, aber für mich hat das ne große Bedeutung, da ich versuche trotz meine sozialen Phobie so gut sympathisch wie möglich rüber zu kommen und nicht den Anschein zu machen, dass ich irgendwie kein Interesse hätte oder komisch bin, nur wegen meiner Phobie. Dadurch hab ich jetzt noch größere Angst, seine Familie kennenzulernen, da ich ja von seiner Schwester irgendwie schon zurückgewiesen wurde.

Freundschaft, Angst, Beziehung, Psychologie, Liebe und Beziehung, Soziale Phobie
Bin ich meiner Sachbearbeiterin Rechenschaft schuldig?

Hallo Community!

Wie man in meiner letzten Frage sehen kann, muss ich professionelle Hilfe in Anspruch nehmen (ich hab wahrscheinlich eine Sozialphobie oder eine soziale Angststörung, die verhindert, dass ich eine Arbeit aufnehme), um nicht als voll erwerbsunfähig zu gelten. Das hab ich auch geschafft. Ich hab beim mir gewählten Therapeuten angerufen und einen Termin für ein Erstgespräch für nächste Woche bekommen.

Nächste Woche hab ich auch wieder einen Telefontermin mit meiner Sachbearbeiterin. Da werde ich ihr natürlich sagen, wann der Termin ist, aber muss ich sie über Diagnose und Therapieverlauf informieren? Hat sie das Recht nachzuhaken und zu fragen, was da so besprochen wurde? Werde ich ihr eine Bescheinigung über meinen ersten Besuch beim Therapeuten vorlegen müssen? Weil eigentlich gehören Diagnosen und Therapie doch zu den Persönlichkeitsrechten und gehen dem Sachbearbeiter nichts an, oder? Ich frage deswegen, weil sie auch eine Schulbescheinigung haben wollte (ich gehe zur Abendschule um meine Mittlere Reife nachzuholen).

Sie meinte auch, dass ich, sobald ich in therapeutischer Behandlung bin, zu einem Amtsarzt müsste, der mich zum Teil erwerbsunfähig schreibt (über einen Zeitraum von 6 Monaten, aber nicht auf Dauer). Das möchte ich nicht, denn ich hab Angst, dort nicht mehr rauszukommen oder schlimmer noch, in dieser Zeit plötzlich doch als voll erwerbsunfähig zu gelten. Kann ich dann neben der Therapie trotzdem als arbeitsfähig und arbeitssuchend beim Jobcenter gemeldet bleiben, ohne mir in den nächsten Monaten einen Job suchen zu müssen oder ist das so nicht möglich? Ich würde es nicht schaffen, zum Vorstellungsgesprächen zu gehen, weil ich riesen Angst vor sozialer Kommunikation mit fremden Menschen hab. Für den Anruf beim Therapeuten hab ich Monate gebraucht. Ich weiß auch nicht, ob ich es schaffe, zum Termin zu gehen. Allein der Gedanke versetzt mich in Panik und ich könnte in Tränen ausbrechen... Ich kann vor Angst, etwas sagen oder einen Vortrag halten zu müssen, auch nicht regelnäßig zur Schule gehen. Die zweite Schulwoche ist jetzt rum und ich hab schon 22 Fehlstunden (eine Schulwoche hat 20 Stunden)...

LG Tamina

Therapie, Schule, Angst, Psychologie, Hartz IV, Jobcenter, Soziale Phobie, sachbearbeiterin, Ausbildung und Studium, Soziale Angststörung
Wie kann ich selbstbewusster werden (soziale Phobie/social anxious)?

Hey,

Ich bin 20 Jahre alt und habe leider kein großes Selbstvertrauen. Damit meine ich konkret, dass ich mega angst davor habe alleine irgendwo hinzugehen. Wenn ich z.B in den Bus steige habe ich angst, dass mir was peinliches passiert.

Auch normales einkaufen fällt mir nicht so ganz leicht. Da habe ich tatsächlich sogar angst mir den Einkaufswagen zu holen, weil ich auch wieder angst habe, dass ich peinlich auffalle.

Angst habe ich vor allem an Orten die ich nicht kenne. Wie z.B das Impfzentrum, meine Eltern mussten mir kommen, weil ich mega schiss hatte nichts zu wissen in welchen Gang ich muss oder keine Ahnung wie der Desinfektionsmittel Automat funktioniert (I know total bescheuert)

Morgen muss ich z.b eine Karte beantragen und habe jetzt schon bammel in das Büro zu gehen und mir das machen zu lassen.

Mich nervt das so übertrieben, dass ich so bin. Jeder meiner Freunde und Familie ist da viel lässiger. Ich frag mich warum ich nicht so sein kann. Ständig mache ich mir über alles Gedanken und habe ständig einfach so fruchtbare angst davor mich zu blamieren und Blicke auf mich zu ziehen.

Kann mir jemand Tipps geben, was ich tun könnte, damit ich mal ein normales Leben führen kann, ohne ständig angst zu haben, dass mir etwas passiert.

Danke im Voraus!!

Angst, Psychologie, Gesellschaft, Gesundheit und Medizin, Soziale Phobie
Komplett Isoliert?

Jo, da das ganze recht Anonym ist & ich teils echt gute Antworten gelesen habe schreibe ich mal hier rein. (Wird etwas länger)

Also ich bin seit ca 5 Jahren sozial komplett Isoliert. Das ganze hat im Gymnasium Ende der ersten Klasse angefangen in der ich von einem Tag auf den anderen Note mäßig von 1 bis 2 auf 5 (keine Hausübungen, 0 - 20% auf alle Tests etc) runter bin. Gleichzeitig habe ich mich auch sozial komplett Isoliert, von Freunden, von Familie, von allem.

Ich weiß nicht was das damals ausgelöst hat, aber so 2,3 Jahre ging ganz nichts. Bin 2 Jahre mit etlichen Fetzen sitzen geblieben bis ich dann endlich die 2te Mittelstufe gemacht habe. (Obwohl die echt einfach war, das ich was nicht verstanden hab oder so war nie mein Problem)(In einer Ms btw, bin mit 7 5ern vom Gym geflogen.)

Jetzt, 3 Jahre später, bin ich auf einer höheren Schule & meine Noten ganz Okay, Freunde oder sowas hab ich trz nicht wirklich, mit den meisten meiner Klasse hab ich nach einem ganzen Schuljahr noch kein Wort geredet, sitze alleine & außerschulisch hab ich seit ewigkeiten niemanden mehr gesehen.

Aus der Zeit in der Ms in den letzten paar Jahren hat sich eine Ängstlich-Deprissive Störung (hauptsächlich Sozial Phobie) entwickelt, auch ganz leichtes Asperger würde diagnostiziert aber das ist wirklich sehr schwach & vor meinem "Absturz" hatte ich ganz normal selbstbewusstsein, Freunde etc.

Bin deshalb auch seit einem Jahr in psychischer Behandlung (Keine Klinik,sondern nur ein Mal die Woche beim Psychologen) aber die Fortschritte halten sich (aus meiner Sicht) in Grenzen, auch wenn sie da sind.(Auf Meds zb. ADs, Neuroleptika oder sowas bin ich nicht)

Hatte irgendjemand vllt was vergleichbares zb Sozialphobie oder so? Wie seit ihr da rausgekommen?

Ich bin absolut ungeübt darin mit Menschen zu reden, kann keine Sekunde Blickkontakt halten & meine instinktive Körpersprache signalisiert nur das ich mit niemanden was zu tun haben will, obwohl eigentlich das exakte Gegenteil der Fall ist & ich eine Person bin die sich sehr stark an Menschen binden kann & dem das sehr wichtig ist. Das ich 2 Jahre lang versucht habe das zu leugnen hat da nix geändert.

Medizin, Gesundheit, Schule, Psychologie, soziale-isolation, Soziale Phobie
Soziale Ängste/kein Ausweg?

(Ich habe keine Diagnose. Ich habe auch keine Möglichkeit gerade eine Therapie zu machen. Sobald ich 18 bin, melde ich mich dafür sofort an)

Ich schaffe es überhaupt nicht mich Menschen zu reden. Alles überfordert mich, nicht einmal bei den Freunden, die ich jahrelang kenne, fühle ich mich wohl.

Vor kurzem hat Schule angefangen, ich gebe alles, mich zu überwinden, mich zu melden. 3 mal am Tag schaffe ich selten, normalerweise sitze ich im Unterricht und starte auf den Boden.

Selbst sitzen und gehen fällt mir schwer. Es klingt so übertrieben, aber ich mache mir Gedanken über jeden Schritt, damit ich ja nicht komisch gehe und Menschen sich irgendwelche Gedanken über mich machen, genau das Gegenteil passiert dann aber durch die zu vielen Gedanken.

Ich werde so verdammt müde und kaputt durch das reden mit anderen, jedes Wort das ich sage, überdenke ich 5 mal, weswegen oft komische Stille entsteht, die letztendlich dann noch peinlicher ist

Ich gebe mir so viel Mühe die Angst zu überwinden, ich versuche mich so viel wie möglich im Unterricht zu beteiligen (klappt manchmal, oft fange ich auch einfach an zu zittern und bekomme herzrasen, während mir tausende Gedanken durch den Kopf gehen), ich habe vor kurzem angefangen, auf discord im voice Chat mit Leuten die ich nicht wirklich kenne zu reden (das frisst mir aber so viel Energie, am Ende bin ich nur noch erschöpft und fange oft an zu weinen, weil mich die Situation zu sehr überfordert hat) und versuche allgemein aus meiner Komfort Zone raus zu gehen, aber egal was ich versuche, es macht alles nur noch schlimmer.

Ich habe das Gefühl, es gibt da keinen Ausweg. Ich versuche ernsthaft so viele Dinge, die mir nichts bringen und alles schlimmer machen. Was tue ich in der Situation? Ich schaffe es einfach nicht selbst da raus zu kommen, aber vielleicht gibt es noch andere Methoden(?).
Nochmal: ich kann gerade nicht zur Therapie. Ich würde gerne, aber ich kann aufgrund persönlicher Probleme nicht dort hin.

Schule, Freundschaft, Angst, Psychologie, Liebe und Beziehung, Phobie, Soziale Phobie, Soziales, Lösungsweg, Soziale Angststörung
Angst vor voller Erwerbsminderung, aber wie soll ich es schaffen, mit meiner Sozialphobie einen Termin beim Psychotherapeuten zu vereinbaren?

Hallo Community!

Kurz zu meinem Lebenslauf:

Da ich nach 9 Jahren Förderschule (Schwp. Lernen) noch minderjährig und ohne Ausbildungsplatz war, musste ich eine Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme machen, die 1 Jahr ging. Nach dieser war ich 18 und dachte darüber nach, meinen Realschulabschluss nachzuholen, um meine Chancen auf eine Ausbildung zu verbessern. Da meine Eltern aber nie daran geglaubt haben, dass ich einen höheren Schulabschluss als den Hauptschulabschluss schaffen werde, ließ ich mich verunsichert vom Jobcenter leiten, was 4 weitere Jahre BVB nach sich zog, wodurch ich immer unglücklicher wurde.

Als ich dann 22 war und die letzte BVB endete, nahm ich all meinen Mut zusammen und meldete mich an einer Volkshochschule an, um die Mittlere Reife zu machen. Ich schaffte den Abschluss sowohl beim ersten, als auch beim zweiten Versuch nicht. Mein Problem: Perfektionismus geparrt mit Prokrastination. Ich wollte unbedingt endlich mal was auf die Reihe kriegen in meinem Leben und das mit perfekten Noten (nur Einsen, evtl. eine Zwei weil Mathe nicht mein Fach ist). Leider hatte ich Angst, meinem Anspruch nicht gerecht zu werden, ich hatte Versagensangst, weswegen ich prokrastinierte und erst am Tag des Tests/der Klausur lernte, was mich zusätzlich unter Druck setzte. Dadurch schrieb ich schlechte Noten und wurde 2x nicht zur Prüfung zugelassen.

Das Schuljahr welches jetzt kommt, ist mein letzter Versuch und ich möchte es unbedingt schaffen!

Als ich für die VHS umzog, und auch in der Schule wurde mir auf einmal stark bewusst, wie sehr ich mich davor fürchtete, mit fremden Menschen zu kommunizieren. Oft fehlte ich auch in einer Stunde wenn ich wusste, dass wir etwas mündliches machen, weil ich regelrecht Panik vor solchen Situationen hab. Auch jetzt, obwohl das Schuljahr noch nicht mal angefangen hat. Letzte Woche hat die Schule mich 2x angerufen, aber ich konnte nicht dran gehen. Ich bin in Tränen ausgebrochen bei dem Gedanken, das Telefonat anzunehmen oder noch schlimmer: zurückzurufen! Ich kann mir neben der Schule auch kein Praktikum (welches ich wirklich gern machen würde) oder einen Job suchen, weil ich weiß, ich gehe aus Panik nicht zum Vorstellungsgespräch. Außerdem hab ich immer Angst, was falsch zu machen und dann als dumm oder minderbemittelt angesehen zu werden. Sachen wie einkaufen gehen, Verkäufer ansprechen oder jemanden nach der Uhrzeit oder dem Weg fragen kann ich aber.

Nun sagte mir meine Sachbearbeiterin, dass wenn ich es nicht schaffe, mir professionelle Hilfe zu suchen, wir über eine volle Erwerbsminderung sprechen müssen. Das möchte ich auf keinen Fall, aber ich schaffe es einfach nicht, beim Therapeuten anzurufen, um einen Termin zu vereinbaren, aber er nimmt nur telefonische Termine entgegen. Eine Mailadresse hat er nicht.

Ich bin ziemlich verzweifelt und habe Angst, mein Berufsleben vollendst gegen die Wand zu fahren, aber auch, mich einem Therapeuten zu öffnen. Hat hier jemand einen Rat für mich?

LG Tamina (25)

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Ich möchte nur noch in meinem Zimmer seien?

Hallo,

Seit 3 Wochen habe ich aus irgendeinen Grund erstens keine Lust und zweitens Angst in die Schule oder generell rauszugehen, ich bin jetzt seit gut einer Woche deshalb auch nicht mehr rausgegangen ich habe ja seit ner Woche Pfingstferien, ich habe seitdem keinen festen Tagesablauf ich verbringe meine Zeit für gewöhnlich mit zocken, Anime schauen und surfen, ich verlasse mein Zimmer nur wenn es nötig ist ich habe keinen Schlafythmus (ich verlasse mein Zimmer oder das Haus nicht gerne da ich Angst davor habe aus irgendeinen Grund).

Auch habe ich Angst davor nächste Woche wieder in die Schule zu gehen weil ich irgendwie Angst vor den Menschen da habe.

Ich hatte auch in den letzten Jahren keinen richtigen Kontakt zu anderen Leuten in meinem Alter ich fand sie zu uninteressant und ich habe wenn ich mal Kontakt zu welchen hatte mich schnell mit ihnen gestritten auch wenn sie nett waren, es war größtenteils meine Schuld was ich leider erst im nachhinein erkannte.

Ich habe auch sehr viel Angst davor in einem Jahr in die Oberstufe zu gehen ich habe Angst das ich mich entweder wieder mit netten Leuten streite oder gemobbt werde (ich wurde in der Grundschule 2 Jahre gemobbt) ich habe auch Angst vor nächster Woche wo ich wieder in die Schule muss ich habe Angst vor den Leuten für die ich nicht existiere ich habe angst davor sie unglücklich zu sehen während ich einsam bin.

Nur in meinem Zimmer fühle ich mich sicher und ich würde mich am liebsten mein ganzes Leben dort einschließen, ich wollte zwar mal Anwalt werden aber das ist mir mittlerweile egal genauso wie die Schule und mein gutes Zeugniss.

Würde ich mich aber in meinem Zimmer einschließen hätte ich irgendwann kein Geld mehr und meine Eltern würden mich rauschmeißen

Bitte helft mir was soll ich machen ?

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Ist das eine soziale Phobie?

Wenn jemand, den ich nicht gut kenne, auf mich zukommt und plötzlich mit mir redet empfinde ich das immer als sehr unangenehm. Ich möchte dann schnellstmöglich aus der Situation raus weil ich Angst habe dass es zu einer unangenehmen Situation kommt. Da ich nicht so viel unter Menschen bin und eher der stillere Typ bin weiß ich oft nicht was ich antworten soll und das Gespräch driftet in eine peinliche Stille ab. Ich werde unruhig und manchmal zittere oder schwitze ich. Wenn das Gespräch beendet ist, muss ich das geschehene erstmal „verarbeiten“. Ich zittere manchmal dann immernoch und gehe 1000 mal das Gespräch im Kopf durch, überlege was ich gesagt habe, was ich hätte sagen sollen und denke mir immer ich habe etwas falsches gesagt, etwas war komisch was ich gemacht habe und wie seltsam ich geantwortet/gehandelt habe. Das ist manchmal echt extrem und soziale Interaktionen können für mich eine echte Herausforderung sein. Bei bestimmten Situationen die öfter geschehen, wie ein Arztbesuch, ein Einkauf oder eine Bestellung in der Pommesbude ist dieses Gefühl wenn überhaupt nur wenig da und bei Gesprächen die ich anfange ist es auch nicht so schlimm. Ich muss mich auf soziale Interaktionen einfach vorbereiten und wenn mich jemand aus dem nichts anspricht ist als würde es mich aus allem was ich gerade denke/mache rausreißen und ich bin plötzlich in einer Stresssituation.

Sorry dass ich es so komisch beschrieben habe, aber anders geht es nicht. Das ganze hängt wahrscheinlich mit noch viel mehr Ursachen/Problem zusammen aber vielleicht kennt das ja jemand oder hat Erfahrung und kann mir sagen was das ist und wie ich damit umgehen kann. Danke

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