Wie bekommt man eine unterbewusste Spritzenphobie in den Griff?

Hallo,

ich bin 40 Jahre alt und leide seit meiner frühen Kindheit unter einer ausgeprägten aber unterbewussten Trypanophobie. Das merkwürdige daran ist, dass mich Spritzen auf bewusster Ebene nie störten. Früher bin ich jedoch fast jedes mal, wenn ich eine Spritze bekommen habe, bewusstlos geworden - teilweise auch kurz vorher (z.B. im Wartezimmer), wenn ich nur daran gedacht habe. Ich bin sogar schon umgekippt, nur weil ein Diabetiker sich in meiner Anwesenheit selbst eine Spritze gesetzt hat. Einmal ist es sogar richtig eskaliert: Ich erhielt eine örtliche Betäubung zur vorsorglichen Entfernung eines Muttermals am Bein. Während des Blackouts habe ich mich heftig gewehrt, sodass das Skalpell der Ärztin durch meine unkontrollierten Bewegungen leider weit über das ursprüngliche Vorhaben hinaus zum Einsatz kam und ich ihr mit meinem Schienbein die Nase gebrochen habe.

Da es die letzten 5 Jahre nicht mehr vorkam, dachte ich ich hätte das Problem überwunden. Aber nachdem ich vor wenigen Tagen im Covid-Impfzentrum die Spritze bekam, ging ich guter Dinge in den Beobachtungsbereich, geriet plötzlich wieder in's Straucheln, riss mehrere Stühle um und wachte ein paar Sekunden später zappelnd auf dem Boden liegend auf. Sekunden danach fühlte ich mich wieder wie vorher und hatte natürlich meine Schwierigkeiten, die Sanitäter davon zu überzeugen, dass alles wieder gut, ich 'ne Runde um den Block gehe und dann mit dem Auto nach Hause fahre.

Bei der nächsten Impfung werde ich natürlich wieder dafür sorgen, dass mir die Spritze im Liegen verabreicht wird und der oder diejenige dann vielleicht auch ein paar Schritte zurück geht.

Kennt irgend jemand Ansätze, wie man das in den Griff bekommen kann?

Psychologie, Gesundheit und Medizin, Impfung, Phobie
Welche Therapiemöglichkeiten gegen Spinnenphobie?

Hey,

ich habe eine langjährige mittlerweile sehr ausgeprägte Spinnenphobie, die sich auch bei manch anderen Insekten äußert. BITTE schreibt nichts, was mich triggern könnte, ich habe dann sofort gewisse Bilder im Kopf, die mich verfolgen... Falls ihr Links posten wollt, dann bitte ohne Spinnenfotos.

Eigentlich recherchiere ich immer gerne im Internet zu all meinen Fragen und Problemen, nur meine Angst ist so ausgeprägt, dass ich Angst habe bei meiner Recherche auf gewisse Fotos zu stoßen. Gerade wenn Webseiten laden und auf einmal ein riesengroßes Bild davon aufpoppt... Ich erschrecke mich dann sofort, bekomme Herzrasen und kriege das Bild erstmal nicht aus dem Kopf. Wenn ich abends im Bett die Augen zu mache, dann erscheinen auch solche Bilder in meinem Kopf und halten mich vom einschlafen ab.

Habt ihr Erfahrung mit einer Therapie? Was war erfolgreich?
Ich weiß, dass es die Konfrontationsmöglichkeit gibt - das ist aber nichts für mich. Ich denke die schrittweise Desensibilisierung (?) wäre passender, bin aber auch am überlegen, ob eine Hypnose möglich ist? Wie läuft das ab? Wie komme ich zu einer Therapie? Werden die Kosten übernommen? Gibt es Seiten, bei denen ich nach Experten dazu in meinem Umkreis suchen kann?

Dankeschön für eure Antworten!

Therapie, Hypnose, Angst, Spinnen, Spinne, Psychologie, Hypnosetherapie, Phobie
Unsicher ob ich Social anxiety haben könnte?

Hi, (Achtung langer Text)

Mir ist nach einiger Zeit aufgefallen bestimmt so 2 Monaten das irgendwas mit mir nicht stimmt, wie ich mich in der Öffentlichkeit verhalte und wie ich mit sozialen Situationen umgehe. Nachdem ich endlich Mal herausgefunden hab was social anxiety Genau ist denke ich echt das ich es haben könnte, denn desto mehr ich auf mein leben zurückschaue desto mehr sehe ich wie lange ich schon damit gelebt haben muss.

Letztens waren die Symptome so schlimm ich hatte so Angst als zB eine Lehrerin meinen Namen sagte weil ich dann vor musste und was auf die Tafel schreiben musste. Oder weil zu spät kam und ich im Mittelpunkt stand. Oder weil ich nur daran denke was alles am nächsten Tag passieren könnte da hatte ich so Bauchschmerzen aufgrund der Angst.

Als bsp. Jedesmal wenn ich alleine draußen bin dann fühle ich mich jederzeit beobachtet wie als würden mich alles anschauen, ich denke mir auch oft was die Menschen über mich denken, meistens in negativen wahrscheinlich und generell denke ich seit letzter Zeit oft nach wie ich handle was ich sag uns wie die Menschen über mich denken.

Nun zu den Symptomen:

1. Ich schaue niemanden in den Augen außer meinen Familienmitgliedern aber selbst da ist es unangenehm

2. Wenn ich in der Schule präsentieren muss schwitze ich, stottere oder rede sehr schnell und undeutlich, erröte, zittere, Harndrang, schweres schlucken

3. Beim lachen Verdecke ich es mit meiner Hand weil ich Angst habe das Menschen es hässlich finden könnten und mich dafür verurteilen

4. Essen kann ich nur wenn kein Fokus auf mich liegt falls schon oder nur wenig Leute in der Nähe sind fällt es mir schwer Weil ich dann als bsp lange kaue bei trinken hab ich keine Probleme

5. Draußen fühle ich mich ständig beobachtet und hab Probleme an Menschen Vorbeizuaufen besonders bei Jugendlichen meistens bekomme ich dann Muskelzuckungen und meine Beine fühlen sich an als würden sie aufgeben ich bekomme auch Druck wenn Menschen hinter mir laufen oder ein Auto warten muss bis ich die Straße überquere.

Nur was so komisch ist ist das diese Symptome und dieses sehr sehr zurückhaltende verhalten manchmal Komplett weg ist und ich garkeine Probleme hab zB wenn ich schon länger in der Schule bin und iwie alle laut sind dann bin ich voll in meinem Modus ich verstehe das nicht wie ich auf der einen Seite so krank bin und auf der anderen so hyperaktiv gefühlt.

Wie denkt ihr darüber ?

Danke schonmal ÚwÙ

Internet, Angst, Social Media, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, Phobie, Philosophie und Gesellschaft
Ich habe oft Angst im Dunkeln und meine Schwester versteht es nicht?

Hi!

Ich habe nachts alleine ist Angst. Es ist nicht jede Nacht so, aber oft. Beispiele dafür sind:

  • Wenn ich nachts auf Toilette gehe, muss ich alle Lichter auf dem Weg anmachen, weil ich sonst Angst habe
  • Wenn ich nachts im Bad bspw bin und die Tür ein Stück weit offen steht, und msn nur den dunklen Flur sieht, kriege ich Angst und es fühlt sich an als stände dort irgendwer oder was
  • Wenn ich im Dunkeln im Bett liege und der Schrank offen steht, muss ich ihn schließen weil ich Angst habe, darin versteckt sich etwas
  • Ich traue mich nicht ohne Licht über einen dunklen Flur und kriege schon Angst wenn ich nicht sehen kann was am Ende des Flures oder Raumes ist

Das wird viel besser wenn ich nicht allein bin. Schon als ich klein war habe ich mir immer vorgestellt wie da Einbrecher und Hexen reinkommen. Wenn ich bei meinen Eltern im Bett war, war diese Angst viel kleiner.

Ich kann mich oft mit Hörspielen, Podcasts, TikTok, YouTube, etc. ablenken. Aber nicht immer.

Dann hilft es mir so sehr wenn unser Kater bei mir liegt oder im selben Raum ist.

Heute war es (mal wieder) so, dass meine Schwester ihn abends bei sich hatte und mich nicht mal zu ihm gelassen hat. Meistens habe nur ich abends die Tür auf, so dass der Kater eh nur zu mir kann, aber manchmal auch meine Schwester. Ich habe fast geweint und ihr erklärt wie das mit dieser Angst ist (ich glaube es gibt keine Dunkelheitsphobie oder so). Es war ihr ganz egal. Sie hat mir angeboten ihr Kuscheltier auszuleihen 😩 Ich habe ihr an den Kopf geworfen dass es egoistisch seie, den Kater zu wollen, obwohl jemand ihn braucht.

An dieser Stelle muss ich erwähnen, dass es natürlich seine Wahl ist, wohin er will und das respektieren wir. Aber wenn sie ihn extra zu sich lockt, und mich dann nicht mal zu ihm lässt, nur damit er in ihrem Schrank hockt, verstehe ich das nicht.

Sie hat dann gesagt, ich seie egoistisch, weil ich so tue als ob ich ihn immer bräuchte. Aber ich tue wirklich nicht so.

Am Ende habe ich so sehr geweint und war verzweifelt, dass sie ihn aus ihrem Zimmer ausgesperrt hat, so dass er eher zu mir kommt.

Welcher unserer beiden Standpunkte ist für euch verständlicher und schwerwiegender?

Habe ich nur Angst oder bilde ich es mir ein oder ist das schon wie eine Phobie?

Was kann ich gegen die Angst machen?

Angst, Katze, Psychologie, Angstzustände, Dunkelheit, Geschwister, Phobie, Angst im dunkeln
Könnte ich eine soziale Phobie haben?

Hallo.

Ich habe mich in letzter Zeit öfter mit dem Thema sozialer Phobie beschäftigt und einige Faktoren gefunden, die auf mich zutreffen. Ich möchte keine Selbstdiagnosen stellen, aber auch nicht unbedingt in Therapie gehen, da mir das zu aufwendig ist und meine Mutter auch von Phobien nicht viel hält, da sie auch eine komplett andere Denkweise hat. Also hier mal meine Probleme:

Sobald ich in eine größere Gruppe komme fange ich stark an zu schwitzen, zittere, bekomme Bauchschmerzen, manchmal ist mir schlecht, mein Körper wird quasi wie steif und kribbelt. Meine Gedanken rattern durch meinen Kopf und ich kann mich nicht konzentrieren. Mit fremden Personen zu sprechen (z.B. nach dem Weg zu fragen oder so) fällt mir nicht schwer, telefonieren mit fremden geht aber nicht. Mit vertrauten Personen habe ich kein Problem, mit kleineren Gruppen geht es einiger Maßen. Schulsport ist für mivh die Hölle, gerade weil mein Körper einfach steif wird und ich Angst habe im Mittelpunkt zu stehen oder dass mich jemand beobachtet. Ich kann nachts nicht schlafen mit dem Gedanken, am nächsten Tag Schule zu haben, versuche ständig soziale Kontakte zu vermeiden, besonders wenn Schulsport oder Vorträge anstehen. Vorträge sind sowieso die Hölle, wobei ich meine Angst gut verstecken kann.

Das waren jetzt grob die Sachen, die mir einfallen. Ich hoffe mir kann hier jemand helfen und hat vielleicht sogar ein paar Tipps, was ich dagegen machen kann. Mögliche Soziale Phobie oder "nur" extreme Schüchternheit?

Vielen Dank :)

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Wie kann ich mit der Angst vor Dates umgehen?

Mein Freund möchte sehr gerne, sobald alles langsam wieder öffnet, in Restaurants gehen. Um ehrlich zu sein, habe ich davor Angst und es bereitet mir Unbehagen, weshalb ich nie antworte, dass ich mich auch darauf freue...

Ich bin gerade mal an dem Punkt, an dem ich es geschafft habe, mit ihm zu Hause gemeinsam zu essen. Das war am Anfang auch eher schwierig.

Ich will nur ungern essen gehen, aufgrund meiner Angststörung. Ich befürchte, dass die Situation unangenehm wird. Es ist ein öffentlicher Ort mit vielen anderen Menschen um einen herum. Außerdem müsste ich meine Bestellung tätigen, was auch ein Problem für mich darstellt.

Ich will mich nie versprechen, weshalb ich auch nie komplizierte Sachen bestellen würde. Außerdem wäre die ganze Essenssituation irgendwie so angspannt für mich. Ich weiß nicht, ob oder was ich beim Essen sagen soll? Abgesehen davon, müsste man erst auf die Bestellung warten und dann ist das Gegenüber noch mehr auf einen fokussiert.

Ich will nicht, dass das ganze awkward wird...ich möchte daher eig. gar nicht in Restaurants gehen.

Wenn ich bloß an die Situation denke, bereitet es mir jetzt schon Bauchschmerzen.

(Wir sind über ein Jahr zusammen und ich leide unter einer Sozialen Phobie)

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Habt ihr eine Achluophobie (Dunkelheitsangst)?

Ich wollte mal von euch wissen, ob ihr Achluophobie habt, und falls ja, wie es sich bei euch äußert. Achluophobie bedeutet Angst vor Dunkelheit und ich möchte es deshalb gerne von euch wissen, weil ich selber Dunkelheitsangst habe. Ich kann euch auch gerne sagen, wie es sich bei mir äußert.

Ich weiß zwar nicht, ob so was bei einer Phobie möglich sein kann, aber ich gehe mal davon aus, dass bei mir die Achluophobie angeboren ist, da es bei mir schon in der Kindheit angefangen hat.

Beispielsweise mal im Vergleich zur Höhenangst ist bei mir die Dunkelheitsangst äußerst schlimm ausgeprägt. Dafür hab ich gar keine Höhenangst im Gegensatz zu vielen Leuten, die ich kenne, und stattdessen fühle ich mich wohl in der Höhe und ich liebe Höhe manchmal sogar, um es mal im wahrsten Sinne des Wortes zu klar zu machen.

Und bei meiner Dunkelheitsangst ist es so, dass es im Alter von 6 Jahren besonders schlimm geworden ist, seit ich nicht mehr zusammen mit meiner 2 Jahre älteren Schwester in einem Zimmer schlafe und ich damals in ein eigenes Zimmer umgezogen bin. Wenn aus unserer Familie alle ins Bett gegangen sind, es dann in unserer Wohnung komplett dunkel war und ich erst relativ spät einschlafen konnte, dann konnte ich die Augen kaum auf lassen, weil der Blick in die Dunkelheit sehr unangenehm für mich war.

Als ich bei Übernachtungen mit der Familie in Zimmern von 2 verschiedenen Wohnungen geschlafen hab, haben die Rollläden nachts beide Zimmer so extrem abgedunkelt, sodass man wirklich nur noch Schwarz sehen konnte, und das war echt das schlimmste für mich. Da hab ich mich bei meinen Eltern beschwert, dass ich so weder schlafen kann, noch schlafen will.

Und selbst wenn ein bisschen Licht von Straßenlaternen, Gartenbeleuchtungen oder von anderen Räumlichkeiten unserer Wohnung in mein Zimmer kommt, macht es meine Dunkelheitsangst leider nicht besser, weil es bei meiner Dunkelheitsangst um den Raum geht, in dem ich mich gerade befinde.

Außerdem hab ich zum Teil auch Angst vor fensterlosen Bädern/Toiletten und da tritt meine Dunkelheitsangst sogar auf, auch wenn das Licht eingeschaltet ist. Früher hatte ich sogar Angst vor Straßentunneln, aber das hab ich mir vor einigen Jahren abgewöhnt.

Und wie ist es bei euch? Bitte beschreibt es.

Ich hatte es früher mal 100%
Ja 0%
Psychologie, Gesundheit und Medizin, Phobie

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