Darf der Arbeitgeber trotz Zusatzvereinbarung Mitarbeiter sonntags arbeiten lassen?

Hallo, ich hoffe, das ich mit meinem Anliegen hier richtig bin und bitte um Hilfe.

Mein Freund arbeitet in rollender Woche (Früh, Spät, Nacht zwischen 5-7 Tage/ Woche). Seit Anfang 2020 läuft in der Firma ein Pilotprojekt, bei dem die eine Sonntags-Spätschicht im Monat entfällt.

Die Firma befand sich dieses Jahr auch bereits in Kurzarbeit und nun kam ein Schreiben an alle Mitarbeiter das aufgrund "sehr hoher Auslastung und verminderter Produktionsleistungen in den Monaten März-Mai 2021 sehen wir uns gezwungen ab sofort und voraussichtlich bis zur geplanten Betriebsruhe im August die Produktion auf die Sonntag-Spätschicht auszuweiten."

Natürlich sind da sowohl mein Freund sowie zahlreiche andere Mitarbeiter nicht damit einverstanden.

Ich habe mir diesbezüglich die Vertragsänderung des Pilotprojektes angesehen und nichts darin gefunden, das die Firma das Projekt zwischenzeitlich aussetzen darf. Es ist nur vertraglich festgelegt, das sich die Wochenarbeitszeit und das Brutto-Grundentgelt verkürzt. Dafür bekomme die Mitarbeiter eine Schichtausfallzulage. Ansonsten ist nichts weiteres festgelegt.

Jetzt zu meiner Frage: Sind die Mitarbeiter/innen dazu verpflichtet, trotz Vertragsänderung "Pilotprojekt" (Wegfall der Sonntags-Spätschicht einmal im Monat) diesen besagten Sonntag aufgrund von Bedarf arbeiten gehen zu müssen?

Dankeschön im Voraus und Liebe Grüße :)

Arbeit, Recht, Arbeitsrecht, schichtarbeit, Mehrarbeit, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
Erbrechen nach dem Nachtdienst?

Ich habe das Problem, dass ich mich nach jedem Nachtdienst den ich mache übergeben muss. Sonst habe ich kein Problem mit den Nächten, die Arbeit macht mir Spaß und ich würde sogar sagen dass es meine Lieblingsschicht ist. Ich hatte es jetzt auch schon einige Male, dass während den Nächten die Übelkeit angefangen hat, meist ab 2-4 Uhr.

Mein Hausarzt nimmt mich leider nicht so richtig ernst und sagt immer ich bin jung und gesund, dabei stimmt ja offensichtlich etwas nicht...

Ich denke nicht dass es etwas mit der Umstellung zu tun hat. Das Problem besteht seit Anfang an und ich hatte auch schon davor ähnliche Beschwerden.

2017 fing es ganz plötzlich an, dass ich mich öfters mal scheinbar grundlos übergeben musste (ca.1x die Woche). Dann habe ich Ende des Jahres die Pille angefangen zu nehmen und das Übergeben war weg, es blieb statt dessen nur noch eine schnellere Neigung zu Übelkeit (quasi abgeschwächte Form von vorher). Im selben Jahr, bevor das anfing, hatte ich es ca einen Monat dass ich sehr oft pinkeln musste und auch mehr durst hatte, das ging aber wieder weg. Evtl ein schaden am Pankreas? Ich habe es auch wenn ich nicht im Nachtdienst länger wach bleibe, z.B. bis 4 Uhr auf einer Party (vor Corona), dass ich, egal ob ich Alkohol trinke oder nicht und auch egal wie viel, mich eigentlich immer danach übergeben muss. Meine vermutung wäre irgendein hormonelles Ungleichgewicht, da es ja auch durch die Pille besser wurde.

Vielleicht ist das ganze wirklich spezifisch, aber ich würde mich über jede Hilfe freuen da ich derzeit keine Nächte machen soll und nun mein Traumjob davon abhängt.

Medizin, Gesundheit und Medizin, schichtarbeit
Ist dieser Kontischicht/Schichtplan zulässig?

Hallo,

seit kurzen habe ich meine Ausbildung abgeschlossen und sitze jetzt in der Schichtarbeit. Mein Schichtplan macht mich aber stutzig. Daher wollte ich mal nachfragen ob so ein schichtplan überhaupt zulässig ist. (ich habe einen Standard Tarifvertrag, also der ist nicht besonders)

Ich habe laut Vertrag eine 35 Stundenwoche, die kann variieren, wenn wir mal Samstag rein müssen (das sind in der Regel ja Einzelfälle) bei uns in der Firma ist es jedoch so, daß sie bei normaler Schicht von Montag bis Freitag, jeden Samstag außer bei Nachtschicht als Arbeitstag planen obwohl keine Arbeit vorhanden ist. Finde ich natürlich ungerecht und da sollte der Vorgesetzte auch mit einen reden, weil es gibt vielleicht freiwillige die Samstag gerne in die Arbeit kommen würden.

Es geht nur nicht um den "normalen Schichtplan" sonder um die Kontischicht.

Mein Kontischichtplan läuft wiefolgt ab:

Vor Montag habe ich schon 3 Tage gearbeitet.

Montag: Nacht

Dienstag: Nacht

Mittwoch: Nacht

Donnerstag: Frei

Freitag: Frei

Samstag: Spät

Sonntag: Spät

Montag: Spät

Dienstag: Frei

Mittwoch: Früh

Donnerstag: Früh

Freitag: Früh

Samstag: Nacht

Sonntag: Nacht

Montag: Nacht

Dienstag: Frei

Mittwoch: Frei

Donnerstag-Dienstag: Früh

Mittwoch: Frei

Donnerstag: Nacht

Freitag: Nacht

Samstag: Nacht

Sonntag: Frei

Ich arbeite so gut wie jede Woche 6 Tage. Damit meine ich nicht mal das ich von Dienstag - Montag arbeite sondern, insgesamt was ich in einer Woche arbeite.

Ich hoffe ihr könnt mich aufklären

Vielen Dank

Arbeit, schichtarbeit
Chefin trägt mich nur in Spätschicht ein?

Hallo erstmal zu mir ich M/18 arbeite seit 6 Monaten im Einzelhandel ich habe als erster auf 450 Euro angefangen für 3 Monate dann kam der Chef auf mich zu und hat mich gefragt ob ich auf Teilzeit anfangen möchte für 18h die Woche dazu habe ich ja gesagt und den vertrag unterschrieben jetzt arbeite ich seit 4 Monaten auf Teilzeit und hatte noch nicht einmal außer vereinzelte tage mal Frühschicht obwohl im Vertrag steht das ich früh und spät im Wechsel habe und im Monat ein Samstag Früh Spät und einmal frei habe aber seit den 4 Monaten wie gesagt habe ich nur Spätschicht und hatte auch nur 2 Samstage frei aber die anderen werden immer im Wechsel eingetragen und wenn ich mich beschwere kommt nur sowas wie "Frau ... hatte letzte Woche schon Spätschicht ich kann sie diese woche nicht nochmal eintragen" wobei ich mir denke ob die mich verarschen wollen da ich seit 4 Monaten nur in der Spätschicht bin oder man sagt man ändert was aber im plan bin ich trotzdem in der Spätschicht.

Und dazu kommt noch das ich eine 18h Woche habe aber trotzdem jede Woche mindestens 26h eingetragen bin ich habe jetzt innerhalb 2 Monaten über 103 Überstunden angesammelt.

Des weiteren wundert es mich da damals der Chef gesagt hat beim unterschreiben des Vertrages das er mir extra lange Probezeit gegeben hat damit sobald ich was anderes gefunden habe gehen kann ohne Probleme wie z.b Die 2 Wochen Frist habe nähmlich gestern gekündigt und jetzt meint er ich muss die 2 Wochen Frist bleiben was an sich kein Problem wäre aber natürlich mich wieder in die Spätschicht eingetragen hat und ich nur noch die "Scheiß Arbeit" machen darf.

mfg

Recht, dienstplan, schichtarbeit
Schichtwechsel und dann Nachtdienst in der Ausbildung erlaubt?

Hallo,

  1. Frage: ich wollte nur wissen ob es rechtlich erlaubt ist die 2 Tage vor der Nachtschicht einen Spät-Früh-Nacht wechsel, bzw. einen Früh-Spät-Nacht wechsel durchzumachen in der Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflege und welcher wechsel besser für den Schlafrhythmus ist? Also nicht dass ich mich darüber beklage oder meckere, andere machen so einen wechsel öfter aber davon geht man ja irgendwann echt kaputt.
  2. Wie viele Tage vorher muss jemand Bescheid bekommen dass sein Dienstplan sich für einen oder zwei Tage geändert hat? Situation: Bin gerade mal den 3. Tag auf der Station, habe gestern (Montag) den Zettel gesehen dass ich und noch 3 andere für Freitag statt spät früh machen sollen. Einer der 3 anderen hat nachgefragt bei der Praxisanleiterin und sie meinte dass nur einer der 4 in den Frühdienst wechseln muss. Da sich einer dafür schon gemeldet hat, bin ich weiterhin davon ausgegangen, dass ich Freitag Spätschicht habe - hab also die falsche Information von der Examinierten bekommen (Stationsleiter war nicht da, kläre das mit ihm morgen will mich aber vorher nochmals genau informieren). Jetzt heute (Dienstag) Abend hat mich einer der Schüler angeschrieben dass alle 4 die da stehen Frühdienst machen sollen, ich kann da aber nicht aufgrund eines Termins. Muss ich trotzdem Frühdienst machen?
Schule, Ausbildung, Recht, dienstplan, schichtarbeit, schichtdienst, Ausbildung und Studium
Muss ich deswegen ein schlechtes Gewissen haben oder meine Pläne ändern?

Ich arbeite in der 1 zu 1 Pflege mit Intensiv Patienten. Wir arbeiten 12 Stunden am Tag. Wie alle anderen Pflegedienste, Krankenhäuser und Seniorenheime auch, haben wir akuten Personalmangel.

Gerade eben habe ich mit einer Kollegin gesprochen und diese meinte, wir sind in unserem Team nur noch 4 Leute die effektiv Arbeiten. Offiziell stehen zwar noch mehr auf dem Dienstplan aber alleine 2 davon sind Minijober die nur 2 bis 3 Tage im Monat arbeiten und einer ist eigentlich Beatmungstherapeut und keine Pflegekraft.

Von diesem Beatmungstherapeuten weiß ich, dass eine Kollegin gekündigt hat, so das wir in dem einen Team bald nur noch zu 3 sind...

Ich soll zusätzlich regelmäßig noch zu einem anderen Patienten (beide Patienten sollen 50/50 unter meinen Dienstzeiten aufgeteilt werden)

Alles in allem also großer Stress und wir geben uns gegenseitig die Klinke in die Hand...

Jetzt ist es so, dass ich mit meinem Verlobten die Familienplanung plane. Im laufe des nächsten Jahres (wir haben uns mit Mai sogar schon einen Monat gesteckt) wollen wir Versuchen, dass ich Schwanger werde. Das würde aber zurzeit bedeuten, dass meine beiden Kollegen dann 24 Stunden Dienste nur noch zu zweit bewältigen müssten.

Ich bin ein Mensch, der sehr schnell ein schlechtes Gewissen bekommt und daher denke ich jetzt darüber nach, meinen Kinderwunsch lieber noch etwas zu verschieben. Den Kollegen und auch den Patienten zuliebe, die ja echt nichts dafür können

Was sagt ihr dazu?

Arbeit, Kinder, Familie, schichtarbeit
2 Jobwechsel in einem Jahr?

Hallo zusammen,

hier erstmal ein paar Informationen zu meiner Person damit ihr euch ein besseres Bild über meine Situation machen könnt.

Ich bin 26 Jahre alt und habe 2014 meine Ausbildung als Elektroniker abgeschlossen und habe direkt im Anschluss die 4 Jährige Weiterbildung in der Abendschule als Techniker absolviert mit der ich letztes Jahr im Sommer fertig wurde. Nach erfolgreichem Abschluss und knapp 5 Jahren in meinem alten Unternehmen wollte ich natürlich eine Stelle die zu meiner Weiterbildung passte die ich dann auch erfolgreich im September letzten Jahres finden konnte.

Jedoch wusste ich bereits nach kurzer zeit, das dass nichts für mich ist und bewarb mich erneut.

Die Stelle hörte sich Anfangs sehr gut an, nur im Nachhinein machte sich bemerkbar, dass die Auftragslage sehr gering war und man in unterschiedlichsten Abteilungen eingesetzt wurde, die nichts mit der Stellenbeschreibung zu tun hatten. Daraufhin bewarb ich mich in einem Größeren Pharmaunternhemen die mich auch einstellten allerdings nur mit einem Befristeten Vertrag (2Jahre). Nach mehreren Tagen überlegung sagte ich dennoch dem Unternehmen zu auch wenn ich wusste das ich aus einem unbefristeten Verhältnis gehe. Dort fing ich auch im Mai diesen Jahres an. Anfangs passte auch alles, allerdings wurde mir dort schnell bewusst gemacht das ich dort nur bin um Schichten zu erledigen was mir im Vorstellungsgespräch nicht so gesagt wurde.

Es war die Rede von max 6 Schichten im Jahr, die ich mittlerweile in 3 Monaten schon hinter mir habe. Nach Rücksprache mit den Kollegen und dem Gruppenleiter wurde ich und 2 andere nur aus diesem Grund eingestellt. Dabei handelt es sich nur um Spätschichten, da die Nachtschichten von den anderen Kollegen erledigt werden.

Jetzt stellt sich mir allerdings wieder die Frage ob ich dort mit diesen Arbeitszeiten bleiben möchte und die Aussage ist definitv nein, da mein Privatleben enorm unter den vielen Spätschichten (jede 2. Woche 1 Woche spät) leidet.

Kommt man als Jobhopper rüber wenn ich jetzt wieder das Unternehmen wechsele? Mit dem ernsthaften Ziel auch dort meine Karriere zu machen?

Sollte man Gründe über den Wechselwunsch mit in die Bewerbung schreiben? Also z.B das ich aus dem Grund gehe weil ich nicht für das Schichtleben geeignet bin?

Oder kann ich mich bedenkenlos bewerben? Da ich ja wie gesagt vorher für knapp 5 Jahre in einem anderen Unternehmen tätig war und das nicht so aussieht als wäre ich ein Ständiger wechsler?

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Arbeit, Bewerbung, Job, Jobsuche, schichtarbeit, unzufrieden, Jobwechsel, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro

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