PProbleme auf Arbeit wegen Attest?

Hallo alle zusammen.

Ich habe vor einpaar Tagen schonmal einen Beitrag verfasst aber nun hat sich die Lagen etwas verschärft.

Am 26.11.2018 habe ich von meinem Arzt ein Attest erhalten, in dem steht, dass er von weitern Nachtschichten abrät da sich mein gesundheitlicher Zustand immer mehr verschlechtert.

Dieses Attest gab ich am selbigen Tag in meiner Firma ab mit dem Vermerk, dass ich in eine Abteilung wechseln möchte in der nur 2 schichtig gearbeitet wird.

Nach einer Woche fragte ich in der Personalabteilung nach da ich keine Antwort erhalten habe. Mir wurde gesagt, dass mein Attest immer noch im Posteingang liegt und sie sich bei mir melden würde. Am 12. 12.2018 habe ich erneut das Gespräch gesucht weil sich immer noch nichts getan hat. Die Personalabteilung sagte mir das sie mein Attest aufgeschoben hat weil sie andere wichtige Sachen zu tun hätte. Jetzt habe sie aber Zeit für mich und stimmte meiner Versetzung in eine andere Abteilung zu. Sie sagte mir das sich in den nächsten 2 Tagen jemand bei mir melden würde und mir sagen würde, um welche Uhrzeit ich am 17.12.2018 in meiner neuen Abteilung zu erscheinen habe. Als sich am 14.12.2018 immer noch keiner bei mir gemeldet hat, rief ich den Linienleiter meiner neuen Abteilung an und fragte nach. Er wusste von allem nichts und rief bei der Personalabteilung an die sich umgehend bei mir meldete. Sie sagte mir am Telefon, dass aus der Versetzung nichts werden würde da wir in unserer jetzigen Abteilung unterbesetzt wären. Dazu muss ich sagen, dass ich in der Woche vom 10.12. Bis 14.12. Arbeiten für eine andere Schicht/Abteilung verrichtet habe, welches bei einer Unterbesetzung logischerweise nicht möglich wäre. Auf meine Frage ob ich mich nun mit Schmerzmittel vollgestopft auf Arbeit schleppen soll um danach wieder krankheitsbedingt auszufallen antwortete diese nur mit einem ja. Ich soll nun so lange Nachtschichten machen bis genug neue Leute im Betrieb eingestellt wurden damit sie mich in eine andere abteilung setzten könnten. Am selbigen Tag suchte ich das Gespräch mit dem Betriebsrat welcher völlig empört darüber war, leider aber so recht nicht weiß was er machen soll. Zumindest hat er erreicht, dass ich in der Woche vom 17.12.bis 21.12. Früh statt nachts arbeiten kommen kann. Wirklich helfen wird mir das aber nicht da es ja im nächsten Jahr auch wieder Nachtschichten geben wird. Ich bitte wirklich um Rat da ich mir selber einfach nicht zu helfen weiß. Wie wird es eigentlich gehandhabt wenn ich trotz Attest nachts arbeiten gehe und einen arbeitsunfall erleide? Und wer ist dafür zuständig, dass ein betriebsarzt zur Rate gezogen wird? Ist es denn wirklich rechtens, dass ich mich jetzt nachts auf Arbeit "quäle" obwohl der betriebsarzt in den 2 Wochen in denen mein Attest einfach nur im Posteingang lag schon hätte längst kontaktiert werden können? Wäre es nicht richtig mich so lange aus der Nachtschicht raus zunehmen bis ein Betriebsarzt da gewesen wäre? Liebe Grüße

Recht, nachtschicht, Ausbildung und Studium
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Dauer Nachtschicht Erfahrungen?

Hallo, Mich würden eure Erfahrungen mit langjähriger Dauernachtschicht interessieren. Ich kann mir nichts besseres mehr vorstellen. Ich selber kam in der Frühschicht selten vor 0:00 Uhr ins Bett (am schlimmsten war immer Sonntag auf Montag wenn Samstag noch eine Spätschicht geschoben wurde) Dann fingen wir Montags um 3:00 Uhr an (wenn überhaupt 2 Stunden Schlaf) und von Dienstag bis Freitag um 4:00(maximal 5 Stunden Schlaf) ...10 Stunden Schichten waren oft die Regel weshalb der Schlaf auch gerne mal auf nach der Arbeit verschoben wurde wenn's irgendwie machbar und mit Terminen zu vereinbaren war (meine Freundin fand es nicht sehr toll wenn ich beim Einkaufen im Auto geblieben bin um kurz zu schlafen oder durch den Schlafmangel oft schlecht gelaunt war).

In den Spätschichtwochen kam ich zwar auf meine 7-8 Stunden Schlaf, musste aber immer von 14-22 Uhr wieder auf der Arbeit sein. (Sprich kaum Freizeit, kein Training, keine Termine, keine Zeit für Freunde/Partnerin)

Jetzt Arbeite ich Von 22:00-05:30....

Mein Tagesablauf gefällt mir so am besten und ich habe deutlich an Lebensqualität dazu gewonnen. Nach der Arbeit frühstücke ich gerne in Ruhe(mit frischen Brötchen und Tee), gehe duschen und schlafe dann meist gegen 7-8 uhr ein... dann schlafe ich in der Regel meine 7 Stunden durch, bis ca 14-15 Uhr und starte super erholt in den Tag. Ich habe zwar genauso viel Zeit für Erledigungen wie in den Frühschichtwochen, bin aber deutlich ausgeglichener und ausgeschlafener. Auch habe ich keine Möglichkeit zu verschlafen und kann ganz entspannt vor der Arbeit noch einen Kaffee trinken. Dazu kommen ca. 700€ Netto mehr im Monat und die Tatsache das es Nachts in der Firma, allgemein entspannter zu geht(keine Chefs, weniger Druck)

Ich fange jeden Sonntag um 22 Uhr meine erste Nachtschicht an und habe ab Freitag morgens 6 Uhr Wochenende.

Meine Zeit verbringe ich weiterhin mit Freunden und kann seit dem Wechsel in die Dauernachtschicht jedes mal ins Training gehen was in der spätschicht zeitlich nicht funktioniert hat( in der Frühschicht war es eine Qual total übermüdet Abends noch zum Handball zu fahren wenn man weiß das der Wecker am nächsten Morgen wieder um ca.3 Uhr klingelt).

  • Verschlechtern sich eure sozialen Kontakte? (Bei mir im Gegenteil)

Ich weiß das es mir als Nachtaktiver Mensch deutlich besser geht und ich sehe für mich selber keinerlei Nachteile durch die Nachtschicht. Ich koche endlich wieder gesund, esse zu geregelten Zeiten, mache deutlich mehr Sport als vorher, bin viel wacher und habe weniger Stress(an der Arbeit wie Privat)

Wie sind eure Erfahrungen damit?

Gesundheit und Medizin, Industrie, Mechaniker, nachtarbeit, nachtschicht, schichtarbeit, Schicht, zulagen, wechselschicht, Dauernachtschicht, Erfahrungen
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Ernährung: Abnehmen bei Nachtschicht?

Hallo zusammen :)

Ich arbeite seit ca. Einem Jahr dauerhaft nachts. An sich bin ich damit ziemlich zufrieden, ich habe einen einheitlichen Schlafrythmus und fühle mich fitter als beispielsweise mit Doppelschicht (Früh-Spät).

Mein Problem ist allerdings, dass ich im letzten Jahr ziemlich zugelegt habe. Ich hatte nie ein Problem damit, mein Gewicht zu halten. Ich habe eigentlich immer schon eine sehr ausgewogene Ernährung gehabt und das gegessen worauf ich Lust hatte. Wenn ich Lust auf Salat hatte gabs Salat, wenn ich mal Lust auf eine fette Lasagne hatte gab es lecker Lasagne.

Nun würde ich gerne wieder etwas abspecken oder zumindest erstmal verhindern das es mehr wird. Im normal Fall weiß ich was dafür zu tun ist. Allerdings habe ich das Gefühl, dass die üblichen Ernährungstipps bei einem Nachtleben völlig für den Asch sind.

Nun zur meiner Person ich bin 24 Jahre alt, 1,70m groß - Gewicht weiß ich nicht, da ich es nie für nötig gehalten habe eine Waage zu besitzen, aber ich fühle mich mittlerweile einfach nicht mehr wohl und möchte was dran ändern. Mein Tag beginnt um 15:30 Uhr, ich stehe auf und gehe erst mal eine kleine rund mit dem Hund spazieren. Meistens koche ich danach etwas weil es für mich Zeit für Mittag ist, manchmal hole ich mir auch einfach ein paar Brötchen. Bis 19/20 Uhr bin ich dann meist unterwegs oder genieße meine Freizeit. Ab 20 Uhr mache ich mich langsam fertig für die Arbeit und esse noch mal einen kleinen Snack, damit ich nicht zu früh auf der Arbeit Hunger bekomme. Anschließend gehe ich noch eine Runde mit dem Hund und bringe ihn zu meinem Bruder. Wieder zuhause angekommen geht’s zur Arbeit. So gegen 12/01 Uhr mache ich meist meine erste Pause und esse. Häufig Obst, Smoothie, Sushi oder mal etwas Salat, selten mal eine „Frühstückbox“ mit Brot (mit Wurst oder Käse) und etwas Tomate, Ei oder so. Mein letztes essen ist eigentlich so gegen 3 Uhr nur einen Happen Obst für die Energie. Falls ich nach der Arbeit noch Hunger habe esse ich noch einen Streifen Käse, ein Babybel oder so. Und morgens vor dem schlafen natürlich noch eine eine Runde mit dem Hund spazieren. Schlafe immer so gegen 8 Uhr ein und schlafe an den meisten Tagen bis 15:30 Uhr durch.

Ich hätte nachmittags Zeit für ein bisschen Bewegung (am liebsten zuhause) habe mir jetzt ein vernünftiges Springseil geholt, um damit ein paar Kalorien zu verbrennen. Im Großen und Ganzen habe ich ca. 3 mal wie Woche eine halbe Stunde bis Stunde Zeit um mich etwas zu betätigen.

Ich denke aber dass viel von der Ernährung auf der Nachtschicht abhängig ist, da ich mich seit dem auch mehr bewege und aktiver bin.

Für mich wäre es eine super Hilfe, wenn ihr eure Erfahrungen und Tipps mit mir teilen würdet!

Danke schon mal im Voraus :)

essen, Ernährung, Gewicht, abnehmen, Ernährungsplan, nachtschicht
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Arbeitsschutz/Ruhepausen in "Teilarbeit" und Nachtschicht?

Hallo Zusammen,

ich habe mal eine Frage den Arbeitsschutz betreffend.

Mein Freund arbeitet so gesehen im „Verkehrsbetrieb“ bei der Stadt. Seit gestern Abend muss er wieder in Nachtschicht (20 Uhr bis 6 Uhr) arbeiten, Problem ist, dass er jetzt (einmalig) vormittags zu einer Schulung soll, welche auch 8 Stunden geht. Der Weg hin und zurück von der Schulung sind in Summe 1 ½ Stunden, ergo hätte er 4 Stunden „Freizeit“ in denen er sich erholen soll um dann abends zur Nachtschicht aufzubrechen.

Meines Wissens nach ist dies doch nicht erlaubt oder? Ich glaube, dass er zwischen der Schulung und der Nachtschicht mindestens 11 Stunden Ruhepause haben muss, da er ja wie gesagt im Verkehrsbetrieb arbeitet diese aber auf maximal 10 Stunden gekürzt werden kann, wenn er innerhalb eines Kalendermonats bzw. 4 Wochen eine Verlängerung einer anderen Ruhezeit auf 12 Stunden erhält, richtig?

18 ½ Stunden Arbeit sind aber doch nicht rechtens, oder? Er hat seinen Chef darauf auch angesprochen wie das dann laufen soll, hat jedoch als Antwort bekommen, dass das sein eigenes Problem wäre und er weder einen Stundenbonus oder sonstigen Ausgleich (wie zum Beispiel später mit der Nachtschicht anzufangen) dafür erhält.

Ich hab ihm vorgeschlagen, ein persönliches Gespräch mit seinem Chef zu suchen und wenn das nicht auf normaler Ebene stattfinden kann oder nicht zielführend ist eben eine Stufe weiter zu gehen und sich an den Betriebsrat zu wenden.

Kann mir jemand vielleicht die genaue rechtliche Lage in verständlichen Sätzen (also nicht unbedingt Beamtendeutsch, ich informier mich nur hobbymäßig über Gesetze) nahelegen?

Ich mach mir wirklich Gedanken um Ihn, da er so was halt einfach immer wieder hinnimmt und sich nicht wehrt.

Ich wäre euch wirklich dankbar!

Arbeit, Recht, Arbeitsrecht, Arbeitsschutzgesetz, nachtschicht, Rechtliche Lage
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Wie kann ich die negativen Auswirkungen von Schichtarbeit (vor allem Frühschicht) auf meinen Körper reduzieren?

Ich arbeite schon ein paar Jahre als Krankenschwester, folglich im Schichtdienst. Vor allem die Frühschicht macht mir dabei schwer zu schaffen. Ich bin eigentlich die ganze Zeit erschöpft, eine bleierne Müdigkeit hält mich gefangen. Ich fühle mich wie ein Zombie, stehe total neben mir, habe ein Brett vorm Kopf... Keine Ahnung wie ich es besser beschreiben soll. Ich habe ständig Kopf- und Gliederschmerzen, bin gereizt, todmüde und vergesslich. Selbst einfachste Sachen, wie den Nachrichten im Radio folgen oder einen Zeitungsartikel lesen, strengen mich immens an. In den vergangenen Jahren war es im Sommer sogar noch schlimmer als in den Wintermonaten. Ich leide unter diesem Zustand, weil ich meinen Beruf sehr gerne mache. Eigentlich dachte ich, dass ich mich mit der Zeit irgendwie an die Schichtarbeit gewöhne. Da dieser "Gewöhnungseffekt" zumindest für die Frühschicht auch nach mehreren Jahren nicht eingetreten ist habe ich mich gründlich durchchecken lassen mit dem Ergebnis, dass ich kerngesund bin. Mein Hausarzt hat mir geraten in meiner Freizeit mehr Sport zu machen. Leider führt die Bewegung nach Feierabend nur zu einer noch größeren Erschöpfung, die sich dann noch mit in die Folgetage zieht. Bitte versteht das nicht falsch. Ich bin kein Bewegungsmuffel. Nach Feierabend zeigt mein Schrittzähler Minimum 15`000 Schritte. An meinen freien Tagen gehe ich häufig Wandern oder schwimmen. Nach der Frühschicht bin ich aber einfach nur fix und fertig und daran würde ich gerne etwas ändern. In der Spätschicht habe ich keine Probleme, in den Nachtschichten bekomme ich erst morgens gegen 4 Uhr einen "Einbruch" meiner Leistungsfähigkeit, der sich aber durch Schlaf recht gut kompensieren lässt. Kaffee konsumiere ich nur in der Früh- und Nachtschicht.

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Schlafen im Nachtdienst?

Hallo :)

Es ist vielleicht eine lächerliche Frage aber irgendwie muss ich das gerade loswerden, da ich mir etwas lächerlich vorkomme. Ich arbeite in der Pflege und habe gerade Nachtdienst mit einer Kollegin. Eben hat sie mich gefragt, ob ich die erste oder die zweite Pause möchte. Dann hab ich sie verstanden, was sie meint, nämlich schlafen. Ich persönlich kann das nicht, ich schlafe ja selbst ungerne bei Freunden oder Geschwister. Dazu ist es auch noch ein ein wichtiger Grund zur Kündigung. Aber das ist "neben Sache". Denn ich weiß schon, wieso sich das hier so eingebürgert hat. Als damals noch schlimmer er Pflegenotstand in der Klinik war und die Pfleger, keine Ahnung wie viele Dienste sie hintereinander gemacht haben, haben sich halt ab und an Mal hingelegt. Aber heute ist es nicht mehr so krass und die Arbeit ist auch locker alleine zu schaffen. Man muss halt für Notfälle zu weit sein ( es ist eine Akutpsychiatrie). Aber mein eigentliches Problem ist, dass die Kollegin mein "nein , ich kann das hier nicht" mit "Aha" und hochgezogenen Augenbrauen abgetan hat. Jetzt fühle ich mich komisch, als ob ich mich als was besseres darstellen will, was ich nun wirklich nicht wollte. Sie ist schon ü20 Jahren hier und ich erst seit Dezember. Hab morgen noch eine Nacht mit ihr. Ich fühle mich angespannt. Jeder beschäftigt sich erstmal für sich, deswegen weiß ich trotzdem nicht wie ich damit umgehen soll. Ich hoffe jemand versteht was ich meine.:/

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