Sofort studieren oder ein Jahr "Pause" machen?

Ich habe dieses Jahr Abi gemacht und eigentlich weiß ich was ich studieren will. Ich fühle mich aber von der Oberstufenzeit sehr erschöpft, weshalb ich überlege, ob ich nicht doch erst nächstes Jahr anfangen sollte, zu studieren.

Was würdet ihr an meiner Stelle machen?

Pro Studium Argumente die mir einfallen: Ich weiß was ich will; ich mag es eine Beschäftigung zu haben sodass mir nicht langweilig wird; meine Lern-Routine wird beibehalten und es gibt nicht das Risiko dass ich zb Mathe (wichtig für mein Studium) verlerne.

Pro "Pause" Argumente: Die Jahre in der Oberstufe waren sehr belastend und vor allem in der Abivorbereitungszeit habe ich sehr oft meine Nerven verloren (öfters geweint weil Angst vor schlechten Noten), dann könnte ich mal reisen und Länder sehen. Ich will auch in einer anderen Stadt als meiner Heimatstadt studieren weshalb man dann auch eine Wohnung suchen müsste, was auch Zeit in Anspruch nimmt. Außerdem möchte ich nach der Schulzeit meinen Führerschein machen, wo ich nicht genau weiß, wie man das mit der Uni vereinbaren will.

Contra gegen "Pause" wäre: Ich habe Angst, dass ich mich in dem einen Jahr langweilen würde; ich mag keine minijobs :/; Ein FSJ oder sowas in der Art würde ich nicht machen wollen; Ich habe Angst, dass ich zu viel von dem Schulstoff vergessen habe

Was denkt ihr also? Ich bin irgendwie da gerade sehr ambivalent :/

ein Jahr "Pause" 54%
sofort studieren 46%
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Verlauf der Oberstufe? Sehr schwierig?

Hallo Leute,

Ich bin gerade in der 10. Klasse (Gymnasium, BW) und muss nun bald meine Kurse für die Oberstufe gewählt haben. Dazu habe ich ein paar Fragen und ich hoffe ihr könnt mir diese beantworten oder von euren Erfahrungen erzählen.

  • An alle die das Abitur gerade hinter sich haben, oder mitten drin stecken, wie hart ist die Oberstufe? Ist es ein krasser, massiver Umstieg von der 10. Auf die J1? Also wie empfindet ihr das?
  • Und weiter, welche Fächer/Kurse würdet ihr empfehlen? (Ich weiß dass Geschmäcker hier individuell sind, aber vielleicht kann man es doch allgemein sagen, welche Fächer am Besten bei den Schülern ankommen und die besten Leistungen erbringen).
  • Ich habe (zu meinem eigenen Erschrecken) vor, Mathe als LK zu wählen. In der 5. - 7. Klasse war ich da eher im 4er Bereich, ab Klasse 8 aber im 2er Bereich. Denkt ihr ich könnte es schaffen? Welche Erfahrungen habt ihr mit Mathe in der Oberstufe gemacht? Ich bin mir bewusst, dass es viel wird. Aber kann man es als "Eine im Mittelbereich" schaffen? Muss man wirklich jeden Tag wiederholen oder lernen um am Ball zu bleiben? Ich will ja gar nicht in den 1er Bereich gelangen aber mir geht es einfach um den Aufwand. Also wie hart wird es, wenn ich im Mittelbereich bleiben wo?
  • Als letztes, welche Fächer eignen sich gut als mündliches Prüfungsfach? Ich bin gezwungen Deutsch zu nehmen, das zweite kann ich aber Frei wählen, hab aber gar keine Ahnnug, welches Fach gut zu lernen ist. Gerade was Auswendiglernen angeht. Habt ihr Vorschläge?

Ansonsten habe ich meine Fächer eigentlich gut nach meinen Stärken gewählt und ich weiß ja auch wo meine Interessen liegen. Dennoch hab ich ja keine Ahnung wie es in der Oberstufe so wird, weshalb ich euch sehr dankbar wäre, wenn ihr mir von euren Erfahrungen erzählt, einfach weils mich auch interessiert und ich mich besser einstellen kann. Danke im vorraus :)

LG

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Spanisch Oberstufe extrem schwer?

Hallo liebe Community,

Ich habe seit der EF, also seit letztem Schuljahr Spanisch in der Schule und bin nun in der Q1. In der EF war Spanisch schon echt viel Stoff, wir sind nur 3-4 Themenbereiche (ganz grobe Basics/Vorstellen etc., Essen, Kleidung, Restaurant/Hotel) durchgegangen, sind aber SEHR in die Tiefe gegangen. Ich kannte also 3-4 Wörter für "Becher" aber weiß bis heute nicht, was z.B. Tür auf Spanisch heißt...

Nachdem wir halt diese paar Themenbereiche abgeklappert haben ging es in der Q1 mit Themen wie Multikulturalität und Mehrsprachigkeit weiter, wir lernen sogut wie nur noch themenspezifische Vokabeln und auf einmal wird von uns in der Klausur verlangt, dass wir 4 verschiedene Texte schreiben, darunter Zusammenfassung, Analyse, Kommentar/Blogeintrag und Mediation. Wir üben die alten Vokabeln wie Farben, Uhrzeit/Datum etc. auch nicht mehr und alles neue, was wir lernen, fokussiert sich nur auf unsere Themen. Ich kann jetzt also über Immigranten und Ausgrenzung und schlechte Arbeitsumstände sprechen und Diagramme analysieren, kann aber keine vernünftige Konversation auf Spanisch führen, denn nach "Wie gehts dir?" ist normalerweise Schluss... Es werden 3 neue Zeitformen gefühlt hintereinander eingeführt und ich kann mich nicht mal richtig ausdrücken auf Spanisch.

Weiß jemand, warum das so ist und warum das überhaupt so erlaubt ist? Wir können absolut kein Spanisch und werden bombardiert mit Stoff, den ich in Englisch zum Beispiel erst nach 9 Jahren gemacht habe (und in Spanisch nach einem). Wir sind alle echt überfordert und verstehen den Sinn daran nicht. Was ist beim Lehrplan falsch gelaufen???? (Wir sind in NRW)

Vielen Dank schonmal fürs Lesen

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