Medizinstudium lerntechnisch machbar?

Hi, ich bin seit Jahren fest davon überzeugt, nach dem Abitur Medizin zu studieren. Ich bin jetzt siebzehn und mache in knapp zwei Jahren mein Abi. Leider habe ich in letzter Zeit Zweifel daran, ob das Medizinstudium wirklich das richtige für mich ist.

Zum einen spielt der finanzielle Aspekt eine große Rolle, weil ich voraussichtlich ziemlich lange zu Hause bleiben muss, da einfach kein Geld für eine eigene Wohnung da ist. Dagegen sträube ich mich eigentlich total, weil ich ungerne bis Mitte zwanzig zuhause wohnen möchte. Aber solange ich studiere, werde ich ja rein zeitlich kaum die Möglichkeit haben, nebenbei zu Arbeiten um eigenes Geld zu verdienen.

Dazu kommt, dass ich in letzter Zeit immer wieder höre, wie lernintensiv das Medizinstudium ist. Es ist mir bewusst, dass das eines der schwierigsten und komplexesten Studiengänge ist aber einer der Hauptgründe für den Abbruch eines Medizinstudiums ist ja wohl, dass man nicht mit dem Lernpensum zurecht kommt.

Erwachsene in meinem Bekanntenkreis haben mir schon öfter vorgeschlagen, über die Bundeswehr zu studieren, auch wegen der geringen Wahrscheinlichkeit, einen Studienplatz zu bekommen. Im Grunde hätte ich da kein Problem mit, zumal man dort ja auch bereits während des Studiums einen gewissen Gehalt bekommt. Allerdings geht mit einem Medizinstudium bei der Bundeswehr ja auch eine 17-jährige Verpflichtung ein.

Ich wünsche mir trotzdem, Menschen helfen zu können und interessiere mich sehr für den menschlichen Körper und die spätere Arbeit als Mediziner.

Hat jemand Erfahrung und könnte mir vielleicht einen Rat geben?

Dankeschön im Voraus!

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