Welche Nachteile bringt es mit sich, wenn man ein Gewerbe auf seinen Namen anmelden lässt, obwohl man nicht der eigentliche Besitzer ist?

Hallo community,

Ich bin vor ca 1 Jahr von zu Hause ausgezogen und befinde mich momentan in Ausbildung. Ich verdiene mein eigenes Geld durch die Ausbildungsvergütung. und kann mir mein Leben (gott sei dank ) selbstständig finanzieren. Ich hatte in der Vergangenheit viele Konflikte mit meinen Eltern gehabt weshalb dies auch der Grund war für mein ausziehen. Doch mit der Zeit hat sich die Lage etwas gelegt und meine Eltern haben sich zu 180 Grad geändert, was ich selber kaum fassen kann..

Nun komme ich zur eigentlichen Situation. Mein Vater besitzt ein kleines Restaurant und fragt mich, ob ich anmelden möchte, dass ich quasi "Geschäftsführer" bzw. Gesellschafter bin. Wegen der aktuellen Situation ist es bei meiner Familie finanziell sehr eng und ich möchte gerne helfen bin aber etwas unsicher bei der Sache. Ich zahle meine Miete selber und auch die ganzen lebenskosten usw. . Zurzeit bin ich Untermieter und muss mir evtl. Ende Sommer ne neue Wohnung suchen. Würde dieses "anmelden als Geschäftsführer" meine jetzige Situation beeinflussen und wenn ja inwiefern? Und was für Nachteile hat dies für mich? Muss ich mir da sorgen machen? Mein vater meinte er würde sich um alles kümmern, ich würde nur den Titel tragen.

Ich weiß nicht ob dies der richtige Ort ist um sowas nachzufragen, aber ich würde mich sehr freuen, Antworten von Leuten zu bekommen, die sich auch wirklich mit dem Thema auskennen..jedoch sind auch jede andere seriösen Antworten gewünscht =D

Danke schon mal im voraus!

Geschäftsführer, Anmeldung, Gewerbe, Nachteile
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Nachteile der HOAI?

Ich mache grad meine Ausbildung in einem Ingenieurbüro (1. Lehrjahr) und soll meinem Chef die Nachteile der HOAI vorlegen. Bisher hab ich rausgefunden:

  • die HOAI gilt nur für die Auftraggeber mit Sitz in Deutschland und die Leistungen zusätzlich auch in Deutschland erbracht werden müssen.
  • die 1% Regelung für die Nacharbeit (Phase 9) ist schlecht versteuert -> jedoch verstehe ich nicht wieso sie so schlecht verteuert sein soll? Am Ende erbringen wir doch kaum Leistungen und deshalb sind es doch nur 1%?
  • die Leistungsphasen sind schlecht verplant. Erbringt man z.B. die Leistungen der Vorplanung (Phase 2) und steigt später in die Ausführungsphase, ist diese Phase (5) bereits größtenteils erledigt, was ein Nachteil für uns als Planungsbüro hat, fa die Leistungsphase 5 einen weitaus höheren Prozentsatz hat, als die Phase 2
  • Die Leistungen der Ingenieure wird in Leistungsphasen 1-9 aufgeteilt, jedoch werden ebenfalls Leistungen VOR den Phasen erbracht, welche dann meist nicht bezahlt werden, da keine Leistungen, die vor Beginn der Leistungsphasen (man bereitet ja allgemein alles erst vorher vor und plant vorher, und diese Leistungen werden eben nicht mitgezählt) in das Honorar abgerechnet werden.
  • aus diesem Grund werden die genauen Kosten des Bauvorhabens nicht berechnet und Ingenieure kriegen nicht die Auszahlung ihrer vollen Leistungen zur Verfügung. Somit ist unsere Kalkulation unkorrekt, da die grundsätzlichen Kosten von vorne herein nicht mehr in die HOAI passen, welche wir gemessen haben. Damit wir jedoch annähernd an die Kosten herankommen, berechnen wir die Schlussrechnung nach Handwerkern.

Den letzten Punkt hat mir eine Kollegin genannt und da weiß ich auch nicht, ob dieser stimmt? /:

Ist es bisher so korrekt? Falls ihr Verbesserungsvorschläge habt, nur her damit! :D
Ich würde mich auch unglaublich sehr freuen, wenn ihr mehr Nachteile bzw. Contra Argumente für die HOAI findet.

Danke schonmal im Voraus!

Schule, Architekt, Architektur, contra, Ingenieur, Honorar, Nachteile, Architekturbüro, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen, Beruf und Büro
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Wie Empathie-Nachteile abschwächen?

Entschuldigt bitte, daß dieser Text so lang geworden ist. Aber bei vorherigen Fragen zur Empathie habe ich mitbekommen, daß ich wohl erst einmal genau erklären muß, von welcher Art Empathie ich sprechen will. Sonst antworten wieder die meisten nur zu emotionaler Empathie.

Ich habe mich etwas stärker mit dem Thema "Empathie" beschäftigt und jetzt habe ich eine Frage.

Es gibt ja drei Arten von Empathie: Die kognitive, die uns über den Verstand erkennen läßt, was ein Anderer fühlt und was wahrscheinlich die Ursachen und Absichten sind, die emotionale, durch die wir seine Gefühle auch selber fühlen, und zusätzlich spricht man auch von sozialer Empathie, bei der es um Menschengruppen geht. In der Beschreibung dazu habe ich mich aber nicht wiedergefunden. Sympathie und Gefühlsansteckung sind verwandte Begriffe, die aber etwas anderes meinen.

Ich selber habe wohl zu etwa 10 % emotionale Empathie, zu etwa 90 % kognitive. Dadurch bin ich manchmal sogar in der Lage, vorherzusehen, was mein Gegenüber fühlen wird, bevor es ihm selber bewußt ist. Das gelingt aber natürlich nur, wenn ich ihn oder sie sehr gut kenne.

Aus diesem Grunde will ich mich im Weiteren nur mit kognitiver Empathie beschäftigen, da ich diese aus eigener Erfahrung kenne.

Als hochsensibel oder hochsensitiv bezeichne ich mich auf keinen Fall. Dafür treffen zu wenig Erkennungszeichen auf mich zu. Ich gelte zwar als ein Mensch mit einem ausgeprägten Gerechtigkeitsempfinden, aber das sollen lieber Dritte beurteilen.

Starke Empathie hat im Umgang mit anderen Menschen natürlich große Vorteile. Sie hat aber auch ihre Schattenseiten, von denen ich einige nur zu gut kenne. Ich nenne hier nur solche, die ich von mir selber kenne.

1. Es fällt Empathen schwer, Verbindungen mit Personen aufzugeben, die sich als giftig für ihr Leben entpuppt haben, da sie emotional mit ihnen verbunden sind. Zu groß ist der Wunsch, den anderen nicht zu verletzen. Das hat bei mir sogar dazu geführt, daß ich eine mich sehr belastende Beziehung über Jahre ertrug und nicht beendete. Spätestens nach 5 Jahren hatte ich die Beziehung als Partnerschaft beenden sollen, ich schaffte es aber erst nach 20 Jahren. Ein Therapeut sprach in dem Zusammenhang von einer traumatischen Situation. Diese Selbstverleugnung hat mich wahrscheinlich in die Dysthymie getrieben.

2. Da sie ihr Verhalten sehr an den Bedürfnissen anderer ausrichten, erwarten sie das oft auch von ihrem Gegenüber, obwohl sie vom Verstand her wissen, daß nicht alle Menschen so emphatisch sind. Frustrationen sind programmiert.

3. Sie achten auf ihre Worte bevor sie sie aussprechen, besonders dann, wenn das Glück oder das Gemüt der anderen Person auf dem Spiel steht. Dadurch bleibt das manches ungesagt.

Gefühle, Psychologie, Empathie, Liebe und Beziehung, Nachteile, Philosophie und Gesellschaft
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