War der amerikanische Kontinent den Seefahrern des Altertums bereits bekannt?

Wir wissen heute, dass es bereits vor Christoph Kolumbus einen europäischen Seefahrer gab, der den amerikanischen Kontinent besuchte: den Isländer Leif Eriksson. Seine Begleiter gründeten wahrscheinlich die erste europäische Kolonie auf dem amerikanischen Kontinent.

Hin und wieder wird aber auch über Völker des Altertums berichtet, die den amerikanischen Kontinent bereist haben sollen. Einige Kandidaten, die häufiger genannt werden, sind folgende:

  • Die Phönizier galten als die besten Seefahrer des Altertums. Schon zeitgenössische Autoren behaupteten, die Karthager (Bewohner der phönizischen Kolonie in Nordafrika) hätten Kenntnis von einer großen, fruchtbaren Landmasse weit im Westen. Auch wurden in Amerika hin und wieder merkwürdige Artefakte gefunden, wie zum Beispiel Münzen mit unbekannter Schrift, die man als semitischen Ursprungs betrachtete. 1873 wurde in Brasilien eine Tafel mit phönizischen Inschriften gefunden, die vom Schiffbruch von Seeleuten aus Sidon (im Libanon) berichtete. Ob die Tafel eine Fälschung war oder ob sie überhaupt jemals existierte, konnte nie geklärt werden: sie gilt heute als verschwunden. Es existieren nur Abschriften des angeblichen Textes.
  • Auch von römischen Entdeckungsfahrten über den Atlantik ist gelegentlich die Rede. So soll angeblich vor der Küste Brasiliens das Wrack einer römischen Galeere liegen - was der brasilianische Staat allerdings leugnet, um die geschriebene Geschichte einer Entdeckung durch die Portugiesen nicht zu gefährden. In Wisconsin wurde angeblich eine Öllampe gefunden, die römischen Ursprungs sein soll.
  • Man hat in Amerika Artefakte gefunden, die scheinbar auf Besucher aus dem Land der Pharaonen hindeuten: darunter eine kleine Statue, verziert mit ägyptischen Hieroglyphen, oder ein Talisman, der den Heiligen Ibis abbildet - das Symboltier des altägyptischen Gottes Thot. Der norwegische Forscher Thor Heyerdahl wies 1970 durch einen Selbstversuch nach, dass es den Alten Ägyptern technisch möglich war, mit Schiffen ihrer Bauart den Atlantik zu überqueren und den amerikanischen Kontinent zu erreichen.

Mir ist klar, dass die Frage in den pseudowissenschaftlichen Bereich geht. Es soll ja auch nur zum Nachdenken und Spekulieren anregen :)

Haltet ihr es für möglich, dass es schon in grauer Vorzeit transatlantische Kontakte oder zumindest verirrte Besucher in Amerika gab?

Ja, das kann ich mir gut vorstellen. 65%
Wer weiß? Ich kann/möchte mich nicht festlegen... 30%
Nein, das ist totaler Unsinn. 5%
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Profitieren grönländische Inuit vom Klimawandel?

Es wird ja immer gesagt, der Klimawandel hätte nur schlechte Auswirkungen. Gibt es allerdings nicht auch positive Effekte? Zumindest im einigen wenigen Regionen.

Ich habe Mal eine Reportage über Grönland gesehen, wobei sich einige Bewohner sogar positiv über den Klimawandel geäußert haben. Einer hat angefangen Erdbeeren anzubauen und hatte damit Erfolg, obwohl ihn zuerst fast alle ausgelacht haben. Jetzt verkauft er die Erdbeeren und es geht ihm finanziell besser. Jetzt hat er auch angefangen Bienen zu züchten und möchte bald auch Honig verkaufen.

Andere Inuit die mit Booten fischen, äußersten sich ebenfalls positiv in Bezug auf den Klimawandel. Da das Wasser wärmer geworden ist kommen jetzt auch vermehrt Fische aus anderen Regionen. Sie hätten noch nie so viel Fisch gefangen wie jetzt. Zudem können sie öfter und länger rausfahren, weil das Meer später friert und früher auftaut. Nach dem Motto, endlich schmilzt das schß Eis.

Klar andere Inuit die ihren Traditionen treu bleiben wollen und sich nicht anpassen möchten, haben das Nachsehen. Traditionelle Robenjagt mit Schlittenhunden wird schwieriger und gefährlicher und in einigen Jahrzehnten vielleicht sogar unmöglich werden.

Wer sich jedoch anpasst und neue Ideen hat, könnte sogar gewinnen.

Umwelt, Wirtschaft, Klimawandel, Fischfang, Grönland, Klima
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