Fühle mich in Deutschland unwohl, auswandern?

Also ich bin sehr unzufrieden hier. Ich finde es langweilig, ob Dorf oder Stadt, viele Menschen sind nichts gönnerrich und Moralapostel. Viele Menschen, die ich bisher kennen gelernt hab, fand ich unsympathisch. Es sind einfach alle ganz anders als ich. Klar, muss man die erstmal richtig kennen lernen. Aber selbst, wenn ich sie gut kenne, sind humorbehindert , sind egoistisch, sind nur auf Arbeit Arbeit Arbeit lernen lernen lernen fokussiert, wenige sind “cool” und machen interessante Dinge, haben interessantes vor und/oder erlebt. Man lebt nur einmal, das sollte man dann nicht mit NUR Arbeit Arbeit Arbeit verschwenden.

Aber wie gesagt, nicht nur die Menschen hier find ich doof, sondern auch das Land. Klar ich bin stolz darauf, deutsch zu sein und ich werde mein Land immer in Herzen behalten. Aber es gibt entweder Stadt oder Wald. Keine schönen Gebirge, Meere, Berge, eventuell Wüsten, Tiere oder so.

Ich bin zwar noch jung, in jugendlichem Alter aber ich hab darüber oft und viel nach gedacht (die letzten 4 Jahre über) und habe auch bewusst drauf geachtet und bin zum Entschluss gekommen, dass ich mich hier einfach nicht wohl fühle. Ich will was erleben, will nicht nur arbeiten, will schesse bauen, was erleben, coole Leute kennen lernen, was neues sehen, nicht jeden Tag nur Stadt und Wald. Nehmt das bitte ernst, wie gesagt, ich hab viel viel darüber nachgedacht.

Mit 12-13 wollte ich in die USA, aber die sind auch humorbehindert, denen geht es nicht wirklich gut, viele Amokläufe und “School Shootings” gibt es dort, generell das mit den Waffen ist dumm geregelt, das Gesetz dort ist (meiner Meinung nach) unfair und dass es keine richtige Krankenkasse, Versicherung und so gibt, ist auch nix

Zurzeit hänge ich bei Holland (coole Leute schon kennen gelernt, gibt Meer, gras ist legal), Österreich (coole Leute kennen gelernt, Berge, Gebirge), Schweiz (reiches Land, coole Leute kennen gelernt, Berge und Gebirge) und Skandinavien (sehr sehr sehr schöne Landschaft, Berge, Meer wo man angeln kann, Leute sind sehr freundlich) fest.

Was sagt ihr dazu? Habt ihr gute Länder für mein “Problem”? Und bitte sagt nicht, ich solle das lassen... ich hab mir einen großen Kopf gemacht und nur, weil sehr wenige denken sowie ich, heißt das nicht, dass das eine dumme Idee ist.

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Was haltet ihr von der Arbeitspolitik in Dänemark ist es besser als in Deutschland?

Dänemark wird von Reformern gerne als Beispiel für einen deregulierten Arbeitsmarkt angeführt, weil das Land über keinen mit der deutschen Regelung vergleichbaren Kündigungsschutz verfügt. Allerdings liegt der Anteil der öffentlich Beschäftigten mit ca. 28 % (800.000) (2006) aller Erwerbstätigen (ca. 2.800.000) etwa doppelt so hoch wie in Deutschland. Umgerechnet nach Vollzeitbeschäftigung steigt dieser öffentliche Anteil auf über 38 % von insgesamt über 2,3 Millionen Vollzeitbeschäftigten. Unter dem Motto „Flexicurity“ werden liberale Beschäftigungsregelungen, hohe soziale Absicherung und eine aktive Arbeitsmarktpolitik miteinander kombiniert. Arbeitslose erhalten eine wesentlich höhere Arbeitslosenunterstützung als in Deutschland, wenn sie in die Kasse für Arbeitslose (a-kasse) einbezahlt haben und berechtigt sind, Arbeitslosenbezüge zu erhalten. So verlieren Personen, die sich länger als ein Jahr (der letzten 7 Jahre vor Antrag auf Arbeitslosengeld) außerhalb der EU aufgehalten haben, ihr Recht auf Arbeitslosengeld, unabhängig davon, ob sie in die Arbeitslosenkasse einbezahlt haben oder nicht. Personen, die Anrecht auf Arbeitslosengeld haben, werden umfassend für neue Stellen qualifiziert.

Der gewerkschaftliche Organisationsgrad ist extrem hoch (68 % im Jahr 2015). Tarifverhandlungen finden zentralisiert zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften statt. Zwar besitzt Dänemark keinen gesetzlich festgelegten Mindestlohn, aber Mindestentgelte werden in der Regel durch Tarifverträge normiert und von den Betrieben eingehalten. Die Gewerkschaften haben das Recht, zum Boykott gegen Arbeitgeber aufzurufen, die sich nicht an die Tarifregelungen halten. Obwohl das dänische System den Arbeitgebern hohe Zugeständnisse abverlangt, wird es im Allgemeinen von allen Beteiligten akzeptiert, weil es sich in den vergangenen 100 Jahren als sehr erfolgreich erwiesen hat.

Politik, Dänemark
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