Guten Abend Leute, ich brauche dringend euren Rat! Ich möchte an meine magersüchtige Freundin einen Brief schreiben, da ich sie zurzeit nicht besuchen darf?

Wir kennen uns schon relativ lange, gehen nicht in eine Schule u. hatten in letzter Zeit nicht sehr viel Kontakt, seltene kurze Treffen u. Nachrichten. Es fällt mir schwer, ihr etwas zu schreiben, denn ich habe das Gefühl, dass das alles total blöd ankommen könnte.

Auf keinen Fall möchte ich falsches Verständnis auftischen. Ich kann mir nicht mal annähernd vorstellen, wie sie sich gerade fühlen muss (sie ist in einer Klinik) u. möchte auch nicht so tun, als wüsste ich es. Ich will ihr mit meinem Brief irgendwie Mut u. Kraft schenken o. ihr zumindest klar machen, dass ich an sie denke u. für sie da bin u. es mir leid tut, falls ich das in letzter Zeit nicht war bzw. einfach nicht mitbekommen habe, wie schlecht es ihr tatsächlich ging.

Ich habe einfach unheimlich Angst, dass irgendwas was ich ihr schreiben, sich negativ auf ihre Psyche auswirkt. Ich habe natürlich nicht vor etwas wie "iss mal mehr" zu schreiben, aber trz. will ich möglichst vosichtig sein. Sie ist zwar generell weniger empfindlich, aber sie ist ja momentan auch nicht mehr so richtig sie selbst u. krank im Kopf u. besessen.Ich habe, auch wenn wenig Kontakt, durchaus gemerkt, dass sich ihr Wesen verändert hat u. sie deutlich weniger gelacht hat, als sonst.

Ich wünsche mir einfach meine alte strahlende Freundin zurück, aber ich frag mich, ob das gut ist, wenn ich ihr das so sage.Außerdem frage ich mich, was, wenn sie den Brief in einem schlechten Moment liest und ihr meine gutgemeinten Mutmachungen wie heuchlerische, leere Worte vorkommen?Außerdem ist sie ja soweit ich weiß noch nicht an dem Punkt angelangt, wo sie sich ihre Krankheit richtig eingesteht...kommt das dann nicht doof an?

Dann habe ich überlegt, dass sie vll. auch mal was Neues hören will u. nicht dauernd nur von ihrer Magersucht.Also was sonst so passiert,wovon sie jetzt vll. nix mitbekommen hat (sie darf bspw. ihr handy nicht benutzen). Aber ich weiß nicht wie ich das dann genau überleiten soll u. ich wüsste jetzt auch nix Interessantes was ich ihr von mir erzählen könnte. Wenn ich anfange von etwas anderem zu erzählen klingt das dann nicht, als wolle ich ablenken bzw. wenn ich von mir erzähle, als ob ich den Fokus "wieder" auf mich lenken möchte ?

Leute ich mache mir einfach viele Sorgen, denn ich will ihr nicht das Gefühl geben, sie anders zu behandeln als normal, sie mit Samthandschuhen anzufassen oder aber einen überdramatischen Text schreiben , aber andererseits möchte ich eben auch ihre Krankheit nicht unterschätzen und womöglich etwas verschlimmern.

Sollte ich sowas wie "Du bist toll, wie du bist" vermeiden, weil ich kenne das von mir, wenn ich an mir gerade etwas sche iße finde, dann ist das so u. dann interessiert es mich auch nicht wie Andere das finden, (ich weiß solche Phasen in denen man mit seinem Körper unzufrieden ist, sind natürlich nicht mit Magersucht zu vergleichen)

Könnt ihr mir vielleicht noch Tipps für Formulierungen, Überleitungen geben, sagen, was ich auf keinen Fall schreiben sollte?

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Sexuelle Nötigung durch Psychotherapeuten - kann ich noch klagen?

Ich wurde 2008 durch meinen Psychotherapeuten sexuell genötigt, wurde betatscht, musste mich ausziehen, etc.

Das war nur möglich durch ein Machtspiel, man muss sich nach dem deutschen Transsexuellengesetz (TSG) begutachten lassen, um den Namen und Geschlechtseintrag ändern zu lassen, er war mein Gutachter.

Ich habe durch diese sexuelle Gewalt Depressionen bekommen, Trauma, Ekel, Selbstmordversuche, Arbeitsunfähigkeit, alles möglich, natürlich war ich vorher eh schon fertig durch die Diskriminierung und Entrechtung und habe nur deswegen überhaupt diesen rechtlichen Quatsch angefangen, so hat mich das noch viel mehr mitgenommen.

Jetzt bin ich psychisch wieder stabil und möchte diesen Mann endlich anzeigen und unschädlich machen lassen. Es ist bekannt, daß er allerlei Frauen währen dieser Verfahren genötigt hat. Kann man das zusätzlich angeben? Wie hoch sind die Chance beim Klagen gegen solche Gutachter?

Der Menschenrechtsverein "Menschenrecht und Transsexualität" (MUT) hat damals Fälle noch schlimmerer sexueller Nötigungen protokolliert und bei der UN und in versch. Schattenberichten veröffentlicht, aber ich kenne leider keinen einzigen Fall, wo Menschen solche Prozesse gewonnen haben. Damals hatte man eh keine Chance, weil man als mit penis geborene Frau auch gerade vor Gericht als Mensch vierter Klasse behandelt wurde.

Worauf verklagt man und wo reicht man so eine Klage ein? Gibt es spezielle Vereine / Gruppen die Unterstützung bieten bei Machtmissbrauch durch Psychiater/Gutachter/Psychotherapeuten, die "ihre Grenzen deutlich überschreiten"? Danke im Vorraus

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Schweres Wirbelsäulentrauma Bandscheibenvorfälle Depressionen wie kann ich helfen?

Hallo ich arbeite freiwillig 2x mal die Woche in einem Jugendheim vor ca. 5 Tagen haben wir einen 17 Jährigen Jungen bekommen, der Zuhause sehr schwer in der Landwirtschaft arbeiten musste und sich dadurch in so jungen alter mehrere Bandscheibenvorfälle und eine Skoliose zugezogen hat, er wurde den Eltern nun weggenommen, ich finde kaum zum ihm Anschluss er ist stark depressiv und führt oft stundenlang Selbstgespräche in dem er immer wieder sagt das dies zu schwer ist und er das nicht heben kann etc. und er Rückenschmerzen habe dann fängt er auch immer an stark zu weinen, ich denke er hat ein schweres Trauma und wiederholt anscheinend was wer immer Zuhause gesagt hat um sich leider Vergebens vor dieser überschweren Arbeit zu schützen. Er hat jz zwar 3x die Woche Psychotherapie, aber ich musste gestern sogar weinen weil mir die Leidensgeschichte echt zu Herzen gegangen ist, wie man in so jungen Alter schon so ein schweren Schicksalsschlag erlebt hat, bis jz waren es eher immer nur starke Streitereien oder andere mittelschwere Konflikte und Probleme in den Zuhause der Jugendlichen die zu uns kamen. Ich bin auch noch ziemlich neu dort, erst seit ca. 9 Monaten, von daher habe ich sicher auch noch nicht die Erfahrung. Jedenfalls danke für jeden eurer Tipps!

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Welche Betreuungsmöglichkeiten gibt es für mich?

Ich bin 22 und habe leider einige psychische Erkrankungen, die mir das Leben nicht so einfach machen (u.a. Depressionen, Borderline, Angststörung, Essstörung). Momentan versuche ich zu studieren und bin im ambulant betreuten Wohnen, habe also im Durchschnitt 2 Termine pro Woche, an denen ich Hilfe für Haushalt, Freizeit etc bekommen kann. Leider bin ich stark übergewichtig und schaffe es weder abzunehmen noch regelmäßig zu kochen oder regelmäßig frische Sachen einkaufen zu gehen. Suizidgedanken habe ich fast täglich und etwa einmal im Monat ein komplettes Tief, an dem ich nur weine und gar keinen Sinn im Leben mehr sehe. Ich bin oft stark angespannt und verletzte mich auch manchmal selbst. Ich bin sehr oft müde oder habe keinen Antrieb, sodass ich den Haushalt manchmal überhaupt nicht schaffe, schmutziges Geschirr, Dreckwäsche und Müll sich stapeln. Meine Freizeit verbringe ich meist allein, da ich soziale Schwierigkeiten habe und sehr schwer Freunde finde, aber mich unter Menschen meistens auch nicht wohl fühle. Soviel zu einigen meiner Probleme.

Ich suche nun eine Möglichkeit anders (etwas mehr, aber nicht zu intensiv) betreut zu werden, eventuell stationär. Welche Arten von Wohnmöglichkeiten/Betreutem Wohnen /Langzeittherapie kennt ihr, die für mich geeignet sein könnten, damit ich auf Dauer stabiler und selbstständiger werde? Wisst ihr an wen ich mich wenden kann, um verschiedene Wohn-/Therapieangebote zu bekommen? Ich würde mich über Antworten sehr freuen :)

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Kinder- und Jugendtherapie -Ausbildung?

Hey Leute! 🙇🏻‍♂️

Ich bin BA. Studentin (Erziehungswissenschaft), und wollte evtl. nach einem darauf aufbauenden Masterstudiengang (Beginn WS19/20) eine Ausbildung zum Kinder- und Jugendtherapeuten anzufangen.
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Bis dato war es möglich, diese nach dem Abschluss anzustreben: 'Master- und Magisterabschlüsse oder Bachelor- (Bakkalaureus-)abschlüsse in Erziehungswissenschaft oder Sozialpädagogik (Soziale Arbeit), sofern das absolvierte Gesamtstudium inhaltlich und quantitativ dem jeweiligen Diplomstudium entspricht. Hierzu ist eine spezifi- sche Bestätigung der Hochschule notwendig (...).' So weit so gut.
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Es gab neulich eine Reformierung bezüglich der Zugangsvoraussetzungen für eine Ausbildung zum Kinder- und Jugendtherapeuten.
Jetzt heißt es in dem Schreiben:
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'Gleichgestellt sind auch Masterabschlüsse in Erziehungs -oder Bildungswissenschaften und So- ziale Arbeit sowie solche Masterabschlüsse, die bislang den Zugang in Nordrhein-Westfalen er- möglicht haben, sofern sie spätestens zum Wintersemester 2018/19 aufgenommen wurden.'
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Was versteht ihr darunter? Kann eine Ausbildung für mich nicht mehr infrage kommen, nur weil ich meinen Masterstudiengang nicht diesen Wintersemester (18/19) aufnehmen kann ?? Oder verstehe ich das jetzt falsch

Therapie, Studium, Master, Gesetz, Psychologie, Bachelor, Erziehungswissenschaft, Erziehungswissenschaften, Soziale Arbeit, Psychotherapeut
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Gibt es ein Gesetz, das Psychotherapeuten den privaten Kontakt zu ihren Patienten und ehemaligen Patienten verbietet?

Hallo,

Gibt es ein Gesetz, schwarz auf weiss, dass Psychotherapeuten verbietet, privaten Kontakt zu ihren Patienten und ehemaligen Patienten zu halten ? Damit ist jede Form von Schriftverkehr und persönlicher Zusammenkunft gemeint.

Ich habe in einigen Foren gelesen, dass dieses Thema unter Psychotherapeuten unter einander verpönnt zu sein scheint, aber dennoch absolut nicht unüblich, sofern sich eine tiefe, nicht schädliche Bindung entwickelt hat,

Das einzigste was ich zu dem Thema finden konnte war ein Abstinenzgebot, dass Patienten möglichst ein Jahr lang keinen Kontakt zu ihrem/ihrer Therapeutin halten sollten, allerdings scheint dies bei den Vorfällen nicht beachtet zu worden sein bzw finde ich dazu ebenfalls kein Gesetz, deshalb vermute ich mal dass es sich um eine unverbindliche Empfehlung unter Psychotherapeuten handelt.

Zumal die Therapeuten in den Foren sehr öffentlich damit umgehen.

Ich würde mich über eine Rückmeldung freuen, sollten unverständlichkeiten auftreten, bitte ich um eine persönliche Nachricht, um ein wildes hin und her zu vermeiden.

Zudem bitte ich alle, die keine ausreichende Kenntnis über das von mir gefragte Thema besitzen, möglicherweise von einer Antwort abzuhalten, da ich wirklich an Antworten mit Quellenangabe interessiert bin, die gesetzlich (im Jahre 2018) bindend sind.

Ich bedanke mich an allen für die mir zugetane Aufmerksamkeit und wünsche euch allen einen ganz schönen Tag!:)

(Verzeihung, ich habe unbeabsichtigt eine Umfrage hinzugefügt, diese bitte nicht beachten)

Ganz Liebe Grüße!:)

rechtliches 0%
Gesetzliche Lage 0%
positive Bindung 0%
ehemalige Patienten 0%
Patienten 0%
Privater Kontakt 0%
Psychotherapeuten 0%
Recht, Bindung, Patient, Psychotherapie, Psychotherapeut, Gesetzliche Lage, Privater Kontakt
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Große Abhängigkeit von der Therapeutin?

Hallo!

Ich glaube, mein Text wird ziemlich lang. Tut mir schon mal sehr leid.

Also, ich bin seit September 2017 in Therapeutischer Behandlung. Ich habe mittelschwere Depressionen und eine Essstörung. Ich hatte schnell den Wunsch, meine Therapeutin nach der Therapie eventuell als gute Freundin zu haben. Was natürlich nicht funktioniert - leider!  Ich habe darüber auch ausführlich mit meiner Therapeutin geredet und sie meinte, dass sei normal. Nun ist es so, dass ich glaube, dass ich Mega krass von ihr anhängig geworden bin. Ich schreibe ihr eigentlich fast jede Woche. Vor kurzen sogar öfters in der Woche. Jetzt geht’s eig. wieder. Es tut einfach gut, wenn ich ihr schreibe. Aber auch nur aus dem Grund, weil eine Woche sehr lang ist bis ich sie Wiedersehen kann. Dazu kommt noch, dass ich sie schon am Freitag anfange zu vermissen. Ich habe immer donnerstags Therapie. Ich spiele dann gedanklich irgendwie schon eine Sitzung vor. Einfach um es mir einzureden, dass es auch ohne sie geht. Funktioniert nicht wirklich. Eher das Gegenteil Tritt ein: Ich halte mich für verrückt. Es gibt keinen Tag an dem ich nicht an sie denke und vor allem keinen Tag, an dem ich mir nicht vorstelle, dass ich sie irgendwann mal als gute Freundin gewonnen habe. Ich komme mir total krank und bescheuert vor.

Das ist es so schlimm geworden ist, dass weiß meine Therapeutin nicht. Meint ihr, ich soll ihr das erzählen, oder einfach schweigen und es für mich behalten? Was würdet ihr tun? Oder habt ihr Tipps? Ich bin echt verzweifelt. Ich mag sie wirklich sehr sehr gerne und ich finde sie wirklich toll. Vielleicht ist der Nachteil auch, dass sie noch relativ jung ist. Um es aber vorweg zu sagen: Nein, verliebt bin ich nicht in sie. Ich hätte sie nur sehr gerne als Freundin.

Bitte verurteilt mich nicht deswegen! Dieses Gefühl ist echt ätzend. :(

Therapie, Freundschaft, Psychologie, Abhängigkeit, Depression, Essstörung, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, Psyche, Psychotherapie, Psychotherapeut
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Keiner versteht mich und mein bester Freund widerspricht mir andauernd, sodass ich einknicken muss. Ich bin mit mir selbst nicht zufrieden?

Hallo.

Frage & Umfrage!

Umfrage:

Habe ich mit meinem Verhalten ein Problem verursacht (und muss das ändern) und bin ich eventuell tatsächlich psychisch krank?

Keiner versteht mich und selbst mein bester Freund widerspricht mir, sodass ich einknicken muss.

Ich fühle mich nicht gut. Ich fühle mich als ein Weichei dargestellt, weil ich immer derjenige bin, der nachgeben soll.

z.B.: Ich sage meinem besten Freund, ob er denn mit meinem Hund rausgehen könne? Und er antwortet mir, ja - aber erst nachher.

Warum geht er nicht einfach gleich mit ihm raus sondern diskutiert mit mir rum und hält mich hin? Und warum widerspricht er mir, wenn ich ihm sage: "Gehe doch gleich raus, bitte - wo ist das Problem?"

Anderes Beispiel:

Mein bester Freund spricht mit mir, über eine Sache, die ihm wichtig ist, die man aber auch später besprechen könnte. Er sieht, dass ich grade mit einer Sache beschäftigt bin und versteht nicht, dass ich über sein's jetzt nicht sprechen will.

Auf Basis dieser Fallbeispiele möchte ich wissen, ob ein Fehlverhalten bei ihm, oder bei mir vorliegt.

Muss ich mich ändern, oder kann ich von ihm verlangen, dass er sich zuerst ändern muss, damit nicht ich immer als erster nachgeben muss?

Und auf diese Fallbeispiel - Basis bezogen:

Wenn man das ganze Psychisch betrachten würde und der Fehler bei mir liegen würde, was für eine Krankheit (z.B. Depression oder Burnout) könnte ich haben?

Vielen Dank für alle Antworten im Voraus.

Du solltest Deinem Freund auch einfach mal zuhören! 50%
Der Fehler liegt bei Dir selbst & Du musst Dein Verhalten ändern! 50%
Dein Verhalten ist falsch! - So etwas macht man nicht! 0%
Du solltest Dich bei Deinem Freund entschuldigen! 0%
Dein Freund muss viel mehr Verständnis für Dich zeigen! 0%
Dein Verhalten ist vollkommen richtig - Würde ich auch so machen! 0%
Dein Freund ist an deiner Problematik schuld! 0%
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Kann man diesen Brief an Therapheutin schicken?

Ich möchte meine jetzige Therapheutin etwas kritisieren, was mich stört und was ich mir wünsche für die Therapie. Aber ist der nachfolgende Brief in Orndung?

Sehr geehrte ..................

ich möchte mit diesem Brief nicht, dass Sie sich angegriffen fühlen sondern dies sind Dinge die mich an ihrer Therapieform stören bzw. was ich mir wünsche für die Therapie. Ich habe mich nie getraut dies ihnen persönlich zu sagen und deswegen mache ich dies schriftlich.

Ein wichtiger Punkt ist, dass ich bis jetzt seit ich bei ihnen bin kein richtiges Vertrauen zu Ihnen aufbauen konnte. Ich weiß nicht woran es genau hackt. Ich habe immer noch das Gefühl, abwägen zu müssen was ich Ihnen sagen ohne Angst haben zu müssen dass irgendwelche Maßnahmen ergriffen werden und dies sollte bei einer Therapie nicht der Fall sein. Ich hoffe Sie nehmen den Punkt nicht allzu kritisch auf, aber es ist für mich so leider.

Ein anderer Punkt ist, dass ich mehr Tipps bzw. Anwendungen für den Alltag wünsche. Ich stelle mir darunter vor dass Sie mir z.B. Tipps geben wie mich beruhigen kann, wenn ich merke, dass sich ein Anfall anbahnen könnte. Dies würde mir helfen und vielleicht würde dies einen Anfall verhindern. Diese Tipps könnten mir auch eventuell helfen um vor Klassenarbeiten ruhig zu bleiben oder wenn ich eine Präsentation halten muss. 

Genauso würde ich mir wünschen, dass mir vielleicht den inneren sicheren Ort näherbringen könnten, denn dies meinte eine aus ........ damals könnte mir helfen. Der innere sichere Ort würde mir in Situationen wo mir Angst einjagen beruhigen und dass ich runter komme ein bisschen.

Der letzte Punkt wäre, dass sie mir vielleicht helfen könnten wie ich mit meinem leichten Autismus im Alltag besser klar komme. Dies wäre z.B dass ich es schaffe Menschen direkt zu sagen was mich stört und es direkt auf den Punkt bringen kann ohne dies schriftlich machen zu müssen. Genauso wäre mir wichtig dass wenn Menschen mir gegenüber komisch sind, dass Sie mir vielleicht Tipps geben können wie ich mir dies dann nicht so sehr zu Herzen nehme und wieder an mir zweifele.

Mit freundlichen Grüßen

....................................

Was meint ihr zu dem Brief?

Schule, Psychotherapie, Psychotherapeut
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Täglich Alpträume, sehr dünnhäutig, was dagegen tun?

Hallo an alle,

 

mich plagen seit über einem Jahr wirklich zu 90% JEDE NACHT mehrere Alpträume pro Nacht.

Klar, ich denke auch oft vor dem Schlafen gehen nach.. aber auch wenn nicht, sogar beim Mittagsschlaf kommen sofort Träume.

 

Ich bin dann morgens total k.o und die Träume (da sie zu 99% negativ sind) machen es auch nicht leichter.

Man muss sich erst mal sammeln.

 

Oft weiß ich woher die Träume kommen weil Sie genau eine Situation oder ein Problem zeigen, was einige Zeit vorher oder gerade am selben Tag da war.

Meine träume zu deuten ist nicht sehr schwer.

Ängste, Erlebte Dinge, oft einfach eine Art Horrorfilm mit Gewalt. Wobei Gewalt bei mir im Umfeld nie Thema war.

Es scheint, ich komme im Alltag mit vielen Dinge unterbewusst nicht klar.

Man sagt, man verarbeitet Dinge im Traum.

Kann ich die Träume dann evtl. als eine Therapie sehen und sie helfen mir?

Anfühlen tut sich das morgens allerdings nicht so.

 

Gehe vielleicht in Behandlung aber habe Angst dass hier alles aufgewühlt wird und es dann noch schlimmer wird.

Dass ich Probleme eingeredet bekomme, die ich bisher nicht kannte und mich nicht sorgten.

 

Kennt das jemand?

Wie geht ihr damit um?

 

Ich bin generell sehr dünnhäutig. Als Kind gar nicht.. ich weiß auch nicht wann und warum der Wendepunkt kam. Im Teenie Alter.

Wie legt man sich ein dickeres Fell zu?

Wie lässt man Launen oder Probleme von Freunden und Familien nicht so an sich ran?

Denkt weniger nach?

 

Danke für alle Tipps..

 

Ps.: Habe schon an Tagebuch gedacht..  vielleicht verarbeitet man Dinge dann besser?

Psychologie, Depression, Liebe und Beziehung, Psychologe, Psychotherapie, Sensibel, Psychotherapeut, Alptraum, Dünnhäutig
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Wer kennt sich wirklich und tatsächlich mit projektiver Identifikation aus?

Wenn der Partner diese Persönlichkeitsstörung hat, wie kann ich damit leben? Oder wäre tatsächlich eine Trennung besser? Er will sich nicht therapieren lassen. Mit Therapie wäre es wesentlich leichter und besser.

Zusammenziehen undenkbar, er würde mich kaputt machen, wir sehen uns bislang nur immer am WE, wenn er geht bin ich energetisch so kaputt und muss mich oft 1-2 Tage wieder erholen.

Wir unternehmen zusammen viele Ausflüge, das ist meistens sehr schön, er hat Zeiten da ist er sehr lieb, dann kippt das Ganze wieder und er macht aus einer Mücke einen Elefanten und bauscht bereits Kleinigkeiten dermaßen auf, das es unerträglich wird.

Er plant z.B. das Essen so genau vor, das er direkt gekränkt und beleidigt ist, wenn ich mich nur entscheide keinen Gorgonzola auf meiner Seite der Pizza zu haben. Das war ja vorher schon so geplant.

Oder wenn wir einen Ausflug machen und er plötzlich unter der Autofahrt daher kommt, er wolle doch woanders hin und dann alles auf mich abschiebt, ich wüsste ja plötzlich nicht wo ich hin will und mir dann vorwirft ich sei schuld an diesem Wirr Warr, solle mich doch nun endlich entscheiden.

Lauter solch Kleinigkeiten, aus dem Nichts geschossen. Ich komme nur schwer damit klar, belastet mich mal mehr mal weniger.

Bitte nur ernst gemeinte Antworten. Danke.

Beziehung, Psychologie, Liebe und Beziehung, Partnerschaft, Persönlichkeitsstörung, Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychotherapeut, Psychoanalytiker
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Wie kann ich den Psychotherapeuten wechseln?

Hallo,

ich ziehe es nun ernsthaft in Betracht, meine Psychotherapeutin zu wechseln. Ich habe schon mit einigen Leuten darüber gesprochen und sie alle rieten mir zu wechseln.. Das ich mit ihr nicht wirklich klar komme, ist auch keine neue Erkenntniss, denn es ging die ganzen Jahre schon so - ich dachte immer, ich probier's nochmal, aber nee. Ich habe damit schon lange genug gehadert, doch jetzt will ich's endlich wagen! Mir sind schon Therapeuten (Waren jedoch welche in Kliniken) begegnet, bei denen ich wesentlich besser klar gekommen bin.

Die Gründe, wieso ich so lange gehadert hab' oder wieso ich mit ihr nicht klar komme, sind irrelevant. Das schweift nur vom Thema ab. Ich habe meine Entscheidung endlich getroffen, daher ist meine Frage NICHT, ob ich meinen Behandler wechseln soll oder nicht!!

Ich möchte nur dieses wissen:

- Hat jemand schon mal seinen Therapeuten gewechselt?

- Wie habt ihr es dem Therapeuten gesagt? (u. evtl. Eltern)

- Was es danach passiert?

- Wie habt ihr einen neuen Therapeuten gesucht und gefunden?

- Wie lang hat alles gedauert? (bestimmt lange oder)

Ich möchte NUR wissen, wie alles genau ablief - wie ihr zum neuen Therapeuten gefunden habt! Sowas.

(Alles andere, was davon abweicht, werde ich plump ignorieren, denn ich habe meine Entscheidung letztlich getroffen und warum und woran ich zögerte, weiß ich genau)

Medizin, Therapie, Behandlung, Psychologie, Arzt, Krankenkasse, Pathologie, Psychiater, Psychologe, psychopathologie, Psychotherapie, Psychotherapeut
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Soll ich sie vergessen und mache ich das, denn mir geht es seit Tagen sehr schlecht (Liebeskummer)?

Hallo!

Ich habe vor einigen Monaten ein Mädchen in der Schule kennengelernt. Ich fand sie direkt sehr interessant, da wir beide viele gemeinsamen Hobbys hatten (das kommt eig. nie vor!).

Ich habe mich letzte Woche Sonntag mit ihr getroffen. Wir gingen in einem Konzert und anschließend noch etwas essen (da ich krank war, hat sie sich die ganze Zeit um mich Sorgen gemacht und mir auch ein Getränk spendiert -ich hatte kein Kleingeld). Der Abend war eigentlich ganz gut und wir haben uns sehr amüsiert. Aber leider habe ich für sie Gefühle entwickelt, deshalb wollte ich sie einige Tage danach anrufen, um sie auf einem zweiten Treffen einzuladen (wir traffen uns noch ein Tag danach im Bus. Sie hat sich bedankt und wir hatten nochmal eine amüsante Unterhaltung.). Jedes Mal, wenn ich sie angerufen habe, war ihr Handy aus. Letztendlich hat sie mich am Freitag angerufen und gefragt, wer ich bin, der sie bisher mehrmals angerufen hat (sie hatte meine Handynummer nicht eingespeichert)!
Wir haben uns dann kurz unterhalten und sie hat dann aufgelegt, da sie von ihrer Mutter zum Essen gerufen wurde.

Seit dem geht es mir sehr schlecht. Es hat mir gewissermaßen das "Herz gebrochen" und ich fühle mich sehr traurig. Ich habe das Gefühl, als ob ich verlassen wurde und jemanden vermisse. Ich versuche auch viel zu unternehmen, um mich abzulenken -leider vergeblich. Vielleicht habe ich wieder viel daraus interpretiert, dass sie meine Nummer nicht eingespeichert hatte, ich weiß es nicht...
Ich kann leider auch nicht verstehen, warum es mir so schlecht geht. Unser Treffen war ja nur vor einer Woche; warum spüre ich dann solch ein großes Kummer und muss immer an sie denken?

Wie schaffe ich es, dieses Kummer zu überwinden, damit es mir besser geht? Ich habe Angst, dass diese Trauer mich länger begleitet...
Und denkt ihr, dass ich aus ihr Handel wieder zu viel interpretiert habe? Denn unsere Treffen bisher waren alle sehr gut (meistens in der Schule).

Dankeschön!

LG

Liebe, Freundschaft, Mädchen, Liebeskummer, Trauer, Frauen, Psychologie, Depression, Kummer, Liebe und Beziehung, Psychotherapeut
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Ist das von einem Psychotherapeuten okay?

Ich war am Montag wegen verdacht von Depressionen bei einem Psychotherapeuten. Doch es war das komplette Gegenteil anstatt von Hilfe. Mir ist bewusst dass mir beim ersten Termin noch nicht geholfen werden kann jedoch wollte ich wissen ob folgendes von dem Therapeuten in Ordnung war oder ob ihre Verhaltensweise nicht nur in meinen Augen falsch war.

Mir wurden nur um die 4 Fragen gestellt, den rest sollte meine Mutter beantworten. Es wurde nicht wirklich gefragt was mich bedrückt oder wie ich mich wirklich fühle. Ist das normal bei der ersten Sprechstunde?

Ich wurde gefragt ob ichwir mich slebstverletzte, als ich leicht genickt habe musste ich meine Ärmel hochkrempeln um meine narben zu zeigen, in Anwesenheit von meiner Mutter. (Ich wurde auch nicht gefragt ob meine Mutter vielleicht mal das Zimmer verlassen sollte, also hat sie alles mitbekommen. Hatte danach Zuhause mit ihr noch ein echt nerviges Gespräch.)

Ich musste mir Sachen von dem Therapeuten anhören wie: 'immer diese Mädchen mit aufgeschnittenen armen. Oh gott das ist so unmöglich und dumm' , 'ja nach der schule wirds eh besser' (bevor er überhaupt etwas von mir wusste) und dass ich einfach nicht länger als 2 Stunden am Handy sein soll da das sicher der Grund ist weshalb es mir schlechz geht und ich sollte einfach Sport anfangen.

Vielleicht war das mit dem Handy und Sport ja auch eine gut gemeinte Idee jedoch fande ich es sehr unangebracht wenn man sich nicht mal angehört hat was überhaupt mein größtes Problem ist...

Therapie, Behandlung, Psychologie, Depression, Liebe und Beziehung, Psychotherapeut
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Hat mein Therapeut die Grenzen überschritten?

Hallo ihr Lieben,

Es ist leider so das ich sehr intensive Gefühle für meinen Therapeuten entwickel. Ich bin jetzt bald seit 2 Jahren bei ihm in Therapie und er war mir von Anfang sehr sympatisch, hätte sonst auch nicht die Therapie bei ihm angefangen.

Seit einiger Zeit gibt er immer wieder privates über sich Preis und auch teils über seine Ängste. Somit entwickelt er für mich eine Persönlichkeit. Was mich etwas irritiert. Im Moment ist es so das ich ein paar komische (schwierige) Phasen durch mache. Mein Therapeut ist irgendwie immer für mich da. Das er sich auch schon ausserhalb der Praxis für mich Zeit genommen hat und wir spazieren waren. Wir haben uns auch umarmt bei der Verabschiedung und er hat mir tief in die Augen gesehen. So langsam habe ich das Gefühl, dass ich da was hinein interpretiere. Habe ihm gesagt, dass ich Gefühle für ihn entwickeln könnten. Daraufhin meinte er, dass seine therapeutische Funktion und Rolle nicht aufgibt.

Aber warum kümmert er sich dann so um mich. Er wusste schon vorher das ich ihn attaktiv finde und kommt mir trotzdem sehr nahe.

Ich bin jetzt am überlegen, die Therapie ab zu brechen. Da es unter den Umständen keinen Sinn macht und ich mit diesem "Spiel" nicht zurecht komme. Was soll ich jetzt machen?

Es ist keine Übertragung, da ich ihn keine Vaterrolle oder ähnliches sehe. Ich mag seine direkte, offene und nicht zimperliche Art. Er spricht die Dinge direkt an, dass mag ich auch so im Leben bei anderen Menschen.

Psychologie, Grenze, Liebe und Beziehung, Psychotherapie, THERAPEUT, Übertragung, Psychotherapeut
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