Wie lange um psychische Erkrankungen zu diagnostizieren?

Wie lange braucht ein Psychiater, um psychische Erkrankungen zu diagnostizieren? Und können auch Psychologen mit Weiterbildung zum psychologischen Psychotherapeuten sowas diagnostizieren?

So viel ich weiß beschäftigen sich ja nur Psychiater mit psychischen Erkrankungen und von Psychotherapeuten (Ärzte oder Psychologen mit Weiterbildung) werden diese behandelt.

Und die Therapien dauern länger.

Aber wie läuft das mit der Diagnose: Geht man da hin und labert ne halbe Stunde mit dem und der stellt das schon fest? Oder können auch mehrere Sitzungen mit ausführlichen Tests bzw. Interviews nötig sein?

Hintergrund ist, dass ich eventuell bei mir mal ein paar Sachen abklären lassen wollte (vor allem ob etwas davon auch die Erwerbsfähigkeit betreffen könne - unbedingt wegtherapiert brauch ich akut jetzt nix) - aber etwas Angst habe, dass vielleicht nur kurz geprüft wird und das nicht ausreicht. (Ich hab schon öfter von z. B. Gutachtern für Versicherungen gehört, dass die nur kurze Gespräche mit jemandem führen. Bei irgendwelchen Gerichtsverfahren von Straftätern ... die werden aber wohl sehr intensiv und ausführlich begutachtet.)

Bin Langzeitarbeitsloser und schätze eine soziale Phobie und "zwanghafte Persönlichkeitsstörung" (nicht Zwangsneurose auf bestimmte Handlung) als wahrscheinlich ein. Depressiv fühle ich mich nicht. Aber genieße eher die Zurückgezogenheit und mir über alles (Abläufe, etc.) Gedanken zu machen und planen zu wollen ... na ja - in ner geförderten Lagerhelfertätigkeit stresste es mich schon nach 4 Monaten, so dass ich Eigenkündigung veranlasste und da fings aber mit Corona an und Jobcenter hat bisher keinen Druck gemacht. (Die werden aber vermutlich erwarten, dass ich bald selber es mal in Angriff nehme zu nem Psychiater oder Ähnlichem zu gehen - da ich denen nen langne Brief schrieb, weshalb ich selber kündigte und dass ich teils kurz davor war, "Durchzudrehen".)

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Narzisstische Mutter hat mich ziemlich zugerichtet, liebt sie mich trotzdem „irgendwo“?

Keiner in der Familie hält es mit meiner Mutter aus, weil meine Mutter eine schreckliche Narzissten ist und selbst meine Großeltern haben gesagt, das meine Mutter in ihren Jungen Jahren ein ziemlicher Hingucker war aber eine eine wirklich egozentrische Narzissten (auch Diagnostiziert). Meine Mutter ist Spanierin und ich bin die ersten 6 Jahre in Spanien aufgewachsen.

Mir wurde schon als Kind immer klar gemacht, das ich nichts zu sagen habe und nichts zu fühlen habe, ich sollte einfach stumm sein und Leistung bringen, damit sie ihren ruf als gute gebildete Mutter hält. Ich durfte auch keine Fragen zu meinem Vater stellen, der damals die Flucht ergriffen hat vor ihr. Mein Vater hat mich immer versucht zu kontaktieren, meine Mutter wusste natürlich wie wichtig ich ihm bin und hat das versucht zu unterbinden, damit sie ihm wehtun kann.

Meine Mutter ist eine Boshaftige und schreckliche Person, ich kann nicht in Worte fassen wie angst ich vor dieser Frau hatte als ich ein Kind war. Wir sind dann als ich 6-7 Jahre alt war wieder nach Deutschland zurück. Mit mein Vater hatte ich dann auch wieder Kontakt und bin dann auch damals als ich 15 war zu ihm gezogen. Meine Mutter sieht mich als starke Konkurrentin und billige Kopie von ihr und hat mir immer versucht das klar zu machen.

Aufmerksamkeit hab ich nur bekommen, wenn ich laut war oder mich verletzt habe, damit ich endlich die Klappe halte. Als Kind wurde ich dann immer und immer dramatischer, aus einer Mücke immer einen Elefanten gemacht (Drama), ständig im Mittelpunkt stehen wollte und jede Beachtung bekommen wollte. weswegen ich heute mit 17 zu starkem theatralischen Verhalten neige und ständigem Drang im Mittelpunkt zu stehen, ich und auch mein Vater vermuten jetzt auch das ich unter einer bestimmten Persönlichkeitsstörung leide alles wegen meiner Mutter... und trotz dessen kann ich sie nicht hassen.

Können Narzissten wirklich nur sich selbst lieben? Nicht mal ihre Kinder oder Eltern? Nicht mal ein klein bisschen Funken Liebe? Ich hoffe nach so vielen Jahren trotzdem noch das meine Mutter mich irgendwie irgendwo in ihrem Herzen liebt auch wenn wir kein Kontakt mehr haben.

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Entwickelt sich langsam eine Persönlichkeits-oder psyschiche Störung?

Ich weiss man sollte anfangs zu einem Therapeuten gehen, aber ich habe mich und mein Verhalten stark angefangen zu reflektieren, weil es mich selbst langsam auch wirklich stört. Ich brauche Blicke von Männern, Lob und Anerkennung wie mein tägliches Brot, es geht schon so weit das ich wirklich nicht Wiederstehen kann, ich versuche immer Strategien zu finden um die Aufmerksamkeit komplett auf mich zu richten. Und die 1. Strategie ist anders wie beim Histrioniker (Drama), bei mir das aussehen.

Mein Unterbewusst hat gelernt umso besser man aussieht umso mehr Aufmerksamkeit kriegt man und es quält mich. Ich ziehe kaum noch normale Klamotten an, alles muss wirklich Hauteng Figur betont sein, einfach damit ich gesehen werde und beachtet, deswegen achte ich stark auf mein Aussehen, fast krankhaft.

Wenn ich Blicke bekomme oder im Mittelpunkt stehe, ist das der Jackpot und ich kann normal in den Tag weiterstarten mit starkem Selbstbewusstsein wenn das nicht so sein sollte fang ich wirklich an starke Depressionen zu bekommen bis hin zu Mordgedanken und es quält mich, dieses ständige hin und her, einfach auch weil meine große angst ist Alleine zu sein und nicht gesehen zu werden (weil es in der Kindheit so war und meine Mutter mir nie viel liebe geschenkt hat) Ich hab auch viele Tag Träume davon wie es ist das nur ich im Mittelpunkt stehe, wie beispielsweise in Clubs/Diskos, als Bekannte Person... .

es wird langsam wirklich bisschen krankhaft. Ich sehe mein Leben nicht mehr als mein Leben sondern als Bühne für mich gesehen zu werden. Ich bin mittlerweile 17 diese Denkensweise die ich habe ist jetzt schon ziemlich stark, ich hab angst das sich das es sich mit laufe der Zeit verschlimmert. Ich kann es aber einfach nicht mehr Kontrollieren, es hat mein unterbewusst sein schon wirklich geprägt.

Ich bin im Internet auf Histrionikerin gestoßen, hab mich erkundigt und wollte fragen ob sich diess Persönlichkeitsstörung langsam entwickelt oder mich was anderes bekastet?

Sollte ich zum Therapeut bevor es schlimmer wird?

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sollte ich mal zum Psychologen o.ä.?

Hey

ich bin 16w und überlege schon länger mal zu einem Psychologen o.ä. zu gehen. Ich hab mich bis jetzt nicht getraut gehabt meinen Eltern davon zu erzählen, aber meine Mutter hat es zufällig mitbekommen. Sie hat gesagt ich kann gerne zu jemandem gehen, wenn dann die Rechnung kommt (sind Privat versichert) ist das ja nicht schlimm oder so und sie unterstützt mich, wenn ich will.

Also ich habe verschiedene Probleme und schreib jetzt nur mal so grob

  • Umgang mit anderen (mit andere sprechen, Blickkontakt, etc)
  • starke Angst vor vielen versch. Situationen (alleine mit Hund spazieren, etc)
  • Schulische Probleme (Mitarbeit, Konzentration, Verständnis von Themen/Aufgaben/Texten, etc)
  • leichte Zwangshandlungen (zb. immer 4 von allem)
  • Kratze mich dauernd am Kopf/Rücken/Gesicht (juckt aber nicht oder so, wenn ich Angst/Stress etc hab,unterbewusst, entspannt mich)
  • hab sehr geringen Selbstwertgefühl und bin (zuhause) schnell mal aggressiv
  • ziemliche Stimmungsschwankungen (nicht wegen Pubertät oder so)

Das größte Problem ist die Angst vor allen möglichen Situationen. Vor allem bei Situationen mit anderen, aber auch sonst...Das belastet mich sehr...

Ohne meine Mutter, die mich immer wieder in solche Situation rein gebracht hat und mich dazu gezwungen hat, würde ich mich wahrscheinlich nicht mehr aus dem Haus trauen..

Ich bin mir halt total unsicher, ob es überhaupt nötig ist zum Psychologen oder so zu gehen? was macht der dann? macht man dann ne Therapie oder so? zu wem sollte ich dann gehen?

Danke

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Psychologin gibt mir ganz viele Gedanken?

Also ich bin grad in einer Therapie eig wegen Trauma aber die anderen Themen kommen wohl zu erst, weil ich nicht stabil genug bin für Traumatherapie.

Letztesmal war es das Thema "Selbstliebe" und dass ich Angst habe, dass andere Leute (die mir wichtig sind) über mich schlecht reden könnten oder was komisches von mir halten könnten, wenn ich mich zeige wie ich wirklich bin und dass ich das Gefühl habe, nicht so reinzupassen und ich mich selbst als nicht ''Mainstream'' empfinde mit den Zielen und Wünschen die ich so habe in meinem Leben.

Sie meinte halt nur, dass ich halt irgendwie schon arg aufalle mit meinem Aussehen, also mit meinem Gesicht ( und vielleicht die Klamotten weil ich nach der Therapie zum essen eingeladen wurde in ein teures Restaurant das wusste sie aber und sonst hab ich immer jeans und Pulli an ) und dass wenn ich dann schüchtern bin, andere denken könnten dass ich ein arrogantes Püppchen bin.

Ich selber empfinde mich eig nicht als arrogant ;/ hab dann meinen Freund gefragt wie ich rüber kommt und ob ich arrogant rüber komme bei neuen Leuten wenn ich dann sehr schüchtern bin und er meinte, nein du kommst nur sehr schüchtern und unsicher rüber aber nicht arrogant.

Ich bin so verunsichert und die ganze Woche geht mir dieser eine Satz nicht aus dem Kopf, was wenn die psychologin das selber so sieht und die anderen das gar nicht denken sondern sie und deswegen hat sie das so gesagt?

Weiß nicht wie ich damit umgehen soll ;/ hab auch angst sie darauf anzusprechen weil ich nicht weiß wie das rüber kommt

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Adhs/Ads/Ocd (Zwangsstörunge)/Soziale Phobie/Prüfungsangst/Mutismus/etc.?

Hallo

Ich (w15) habe mehrere Probleme. Danke an alle, die sich das alles durchlesen und mir versuchen zu helfen.

  1. Ich habe totale Blockaden im Unterricht beim Melden. Selbst wenn ich etwas weiß und es sogar zu 100% richtig ist, traue ich mich oft nicht mich zu melden. Es ist meistens nichtmal so, dass ich denke, dass es doch total falsch sein könnte, was ja eigentlich auch nicht schlimm wäre, aber da ist dann einfach eine Blockade die sagt, melde dich nicht. Bevor ich mich melde gehe ich häufig genau durch, was ich sage. Meine Mündlichennoten sind so im 3/4 Bereich. Wenn wir der Reihe nach lesen, bin ich davor total aufgeregt und wenn ich dann dran bin rede ich sehr schnell und verspreche mich. Auch in Restaurants etc. bin ich vorher sehr aufgeregt und verknote meine Hände meistens beim bestellen und gehe auch dort manchmal durch was ich sagen werde.
  2. Vor Tests und in Tests bin ich sehr aufgeregt, sodass häufig schon etwas kleines was ich nicht hin bekomme reicht, dass ich auf einmal gar nichts mehr weiß.
  3. Im Unterricht kann ich aber auch total unkonzentriert sein und wenn wir alleine etwas arbeiten sollen kann och sehr schnell abgelenkt sein. Generell wackel ich sehr sehr häufig mit meinen Beinen (meistens nur eins).
  4. Ich kontrolliere immer wieder z.b ob ich mein iPad wirklich eingepackt habe wenn ich nach einer Freistunde wieder in die Schule fahre. Sobald ich es eingepackt habe: Schuhe angezogen,nachschauen, Jacke angezogen, nachschauen, Tür aufmachen und raus gehen, nachschauen, Fahrrad aus dem Schuppen holen, nachschauen, Tor aufmachen nachschauen, Straße runter fahren und dort auf Freunde warten, nachschauen, zur Schule fahren. Ich bin aber nicht vergesslich. Es ist aber nicht, anders als es bei Ocd häufig beschrieben wird, bei Sachen wie Herd, Fenster etc..
  5. Ich muss bestimmte Sachen so tun zb die beiden Rolladenschalter gleich haben (nicht eins so gekippt und der andere anders rum) und wir haben so ein Nachtlämpchen im Flur, was immer an sein muss und ich muss es vor dem rein stecken in die Steckdose 1/2/4/5/14/15 mal geküsst haben. Außerdem muss immer die Badezimmer Tür (wenn keiner drinnen ist,neben meinem Zimmer) zu sein, wenn ich ins Bett gehe.

Hat jemand Vermutungen was das alles sein könnte?

Vielen Dank

LG Anne

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Darf mein Hausarzt eine Schulbefreiung verweigern, obwohl meine Psychotherapeutin diese befürwortet?

Hallo ihr Lieben. Ich bin wirklich am verzweifeln und hoffe dass mir irgendjemand hier aufgrund ähnlicher Erfahrungen, etc. weiterhelfen kann.

Ich habe eine Tochter, die bereits die Vollzeitschulpflicht beendet hat und nun unter die Berufsschulpflicht fällt. Diese kann sie aber aufgrund traumatischer Ereignisse und anderen psychischen Problemen definitiv nicht wahrnehmen. Sie befindet sich aktuell bei einer Psychotherapeutin in Behandlung und macht auch Fortschritte, kann jedoch dem Druck nicht mehr standhalten. Nun hat auch die Psychotherapeutin empfohlen, dass ich sie aus der Schulpflicht nehmen soll, dafür soll ich eine Befreiung vom Hausarzt besorgen.

Und jetzt kommt mein eigentliches Problemen: Die ersten 5 Minuten während des Gesprächs hätte er mir sofort eine Befreiung ausgestellt. Als er jedoch hörte, dass die besagte Therapeutin als Berufszusatz Heilpraktik ausübt, blockte er sofort ab. Ich versuchte noch klarzumachen, dass sie ja trotzdem eine Zulassung usw. hat, dass zählte dann jedoch alles nicht mehr, schließlich wird Heilpraktik nirgends anerkannt.

Bin mit meinem Latein wirklich am Ende, kann der Hausarzt dass jetzt einfach so verweigern mit der Begründung dass sie auch Heilpraktikerin ist, obwohl die Therapeutin eine anerkannte Zulassung hat?

Tut mir leid wenn der Text jetzt etwas länger geworden ist und hoffe wirklich dass mir jemand weiterhelfen kann.

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Hab ich Selbstwertgefühlprobleme?

Ich bin zwar auch ein bisschen schüchtern, wo ich aber gegenangehe in letzter Zeit. Selbstbewusst und in den meisten Situationen (va die in denen ich bin) auch selbstsicher bin ich eig. Anzufangen mit Mädchen zu reden ist für mich auch easy vom trauen her. Aber weiter zu gehen traue ich mich oft seehr lange nicht (Wochen), auch obwohl heute ein Freund sogar zu mir meinte man kann sehr direkt versuchen körperlich zu werden die meisten haben da schon Bock drauf wenn man sich bereits so gut versteht.

Genau das beobachte ich eig auch ab und zu bei Leuten, die sich das auch trauen

Aber ich hab immer Angst davor dass SIE mich nicht in dieser Hinsicht interessant findet, nicht hübsch genug (obwohl mir absolut klar ist dass ich vom aussehen her fit gehe, also mindestens mal absolut ansehnlich bin, aber dass ich attraktiv genug für so etwas bin traue ich mich irgendwie nicht zu glauben...) Mein Eindruck ist, bzw. meine Vermutung, dass ich da Selbstwertprobleme habe. Oder könnte es etwas anderes sein?

Und was kann man dagegen bzw. dafür tun?

(Ich beantworte gerne Fragen zu meinem Hintergrund bzw Vergangenheit wenn es weiterhelfen kann)

Oder gibt es vielleicht Tricks mit denen man sich subtil eine Rückmeldung einholen kann (jetzt nicht fishing for compliments natürlich) wie SIE einen findet bzw ob oder wie weit sie mit mir gehen würde?

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Kann man einfach so zum Psychologen/Therapeuten (Schweißausbrüche)?

Bin von täglichen Schweißausbrüchen geplagt, welche mein Leben stark einschränken. Beim Hausarzt wurde die Schilddrüse gecheckt mit Blutabnahme und da ist wohl alles ok. Ihr könnt euch das Ausmaß nicht vorstellen, deshalb schon im vorhinein: weder Deos, Salbei noch irgendwelche spezielle Kleidung hilft dabei. Es ist auch völlig egal obs -20°C ist.
Ich vermute also, dass es nur etwas psychisches sein kann, da ich zu Hause, alleine, nicht ins schwitzen komme.

Ich war mal vor einigen Jahren schonmal für ein paar Wochen bei einer Psychotherapeutin in der Nähe, wegen dem gleichen Thema, glaube ich. Ich weiß nicht mehr warum, aber die konnte mir nicht weiterhelfen. Obs von mir oder ihr ausging, weiß ich nicht mehr.

Ich leb in einer kleinen Stadt, deshalb gibts hier nur eine Handvoll Therapeuten. Beim letzten Mal hatte ich vom Hausarzt eine Überweisung oder so bekommen, nur mein Hausarzt meint, das wäre bestimmt nichts psychisches und ich solle es weiter mit Salbeitee versuchen... deshalb muss ich das jetzt in eigene Hand nehmen.

Wie geh ich das jetzt am besten vor? Kann ich da einfach überall anrufen und sagen ich hätte gerne ein Termin, geht das einfach so? Macht es Sinn, es wieder bei der Therapeutin wo ich schon einmal war zu versuchen?

Können die mir Benzodiazepine o.ä. verschreiben? Ich hatte mal Diazepam und Oxazepam von einer Bekannten bekommen und das war wie ein Wundermittel... die haben aber auch schnell müde gemacht.

Mir geht es nur darum, dass ich jetzt endlich mal eine Lösung bzw. einen Weg finde, weiterhin zur Arbeit und raus zu gehen zu können, ohne, dass ich jeden Tag leiden muss und mit dem Leben aufhören will.

Ich habe das Gefühl beim Therapeuten wird sich das in die Länge ziehen...

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Psychotherapie (tiefenpsych.): Hat die individuelle Persönlichkeit des Therapeuten irgendeine Art Einfluss auf den Behandlungserfolg des Patienten/Klienten?

Hallo zusammen,

ich (m/40J.) mache seit 2 Jahren (ca. 70 Sitzungen gehabt) einzeln eine Psychotherapie, tiefenpsychologisch fundiert.

Nach meinem Verständis resultiert der Behandlungserfolg aus dem erfolgreichen "Durcharbeiten" der "Übertragungswiderstände" ggü. dem Therapeuten. Er und ich sprechen diesbzgl. die gleiche Sprache, mittlerweile. Am Anfang der Therapie habe ich ihm öfter diese und jene Verhaltensweisen vorgeworfen. Er meinte dann immer, diese Vorwürfe hätten etwas mit mir zu tun und dass die Persönlichkeit des Therapeuten (neben aller ihm bewussten Stärken und Schwächen) in meiner Therapie keine Rolle spielen würde/sollte bzw. keine Bedeutung hätte/haben sollte.

Nun habe ich gehört, dass "...die erfolgreiche Durcharbeitung der Übertragungswiderstände beim Patienten auch in unterschiedlichem Ausmaß von der spezifischen Interaktion mit dem Analytiker, dessen Gegenübertragung, persönlichkeitsstrukturellen Eigenarten und neurotischen Konflikten abhängig sein kann." --> Was ich mittlerweile nach so langer Zeit auch vermute. Weil: ich stecke total fest, habe während der lfd. Therapie über Monate hinweg gleichbleibende massive Erstickungsgefühle, keinerlei Kraft und bin starr im ganzen Körper, deswegen arbeitsunfähig (Therapeut weiß davon)..... außer der Geist funktioniert noch halbwegs.

Ein Bauchgefühl gibt es bei mir schon lange nicht mehr! Daher kann ich im Moment keine Entscheidung treffen, was die Therapie angeht.

Was sagt ihr dazu ? Spielt die Person des Therapeuten eine Rolle ? (Fachlich vertraue ich ihm eigentlich!) Was habt ihr für Erfahrungen ?

1000 Dank für eure Beiträge !!!

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