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Thema Plastik
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Verschmutzt die BioCompany mit ihren Papiertüten die Umwelt stärker, als es mit Plastiktüten der Fall wäre?

Die Bio-Supermarktkette "BioCompany" zeigt sich mit ihrem Bann für Plastiktüten ökologisch. Ich habe mir die Sache genauer angeschaut und komme persönlich leider zu ganz anderen Ergebnissen.

Nach Angaben der Deutschen Umwelthilfe (DUH) verbraucht die Herstellung von Papiertüten enorme Energie, Rohstoffe und auch Chemikalien. Für eine Tüte aus Papier werden drei Liter Wasser verbraucht. Das liegt vor allem daran, dass Papiertüten viel dicker sein müssen als Plastiktüten, um dieselbe Reißfestigkeit zu haben – dementsprechend wird auch viel mehr Material verbraucht. Eine Papiertüte ist im Schnitt nämlich immer doppelt so schwer wie eine Plastiktüte derselben Größe. Zusätzlich müssen, damit besonders reißfeste lange Zellstofffasern hergestellt werden können, viele Chemikalien eingesetzt werden: Natronlauge, Sulfite und Sulfate. Das führt ebenfalls zu negativen Umweltauswirkungen und deshalb muss man in der Gesamtbilanz sagen, dass die Papiertüten einfach schlechter sind wie die Plastiktüten.

Die BioCompany hat nun also die extrem dünnen Plastik-Tüten, die für Obst und Gemüse gebraucht werden, abgeschafft und stattdessen auf ressourcenintensivere Papiertüten umgesattelt. Da kommt man sich als Verbraucher schon verarscht vor. Aber sieht halt ökologischer aus, so eine Papiertüte.

Was mein Ihr dazu?

Papier, Umwelt, Plastiktüten, öko, Plastik, tüte, papiertüte, Biocompany, bio company
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Kann man in Flüssen gesammelten Müll irgendwo (kostenlos) abgeben?

Der Rhein hat so niedriges Wasser, wie noch nie. Ich war schon im Sommer dort, da war er schon sehr niedrig und sehr sehr warm (habe drin gebadet).

Nun möchte ich morgen mal wieder hinfahren und mir das anschauen, wie er jetzt aussieht. Er soll wohl einen historischen Tiefststand haben. Das hat man ja nicht alle Tage.

Nun zur Frage: Wenn man dort jetzt Müll im Flußbett findet und aufsammelt, kann man das in irgendeiner Stadt abgeben? Oder verlangen die Geld und behandeln es wie Hausmüll? Das wäre ja sonst sehr unfair, wenn man schon Zeit aufbringt und etwas für die Umwelt tut, und dann auch noch Entsorgungsgebühren zahlen muß?

Auf den Webseiten der Anrainerkommunen habe ich diesbezüglich nichts gefunden.

Aber ich sage mal, wenn jeder, der etwas Zeit hat wenigstens zwei Stunden etwas einsammelt, wäre der Fluß sauber. Das wäre doch genial!

Aber, wohin mit dem Müll?

Es gab schon den Tip, es in der nächsten Stadt einfach an der Straße abzustellen, dann müsse es die Stadt entsorgen. Nur, sollte man dabei erwischt werden, zahlt man ja auch ne Strafe (illegale Müllablage).

Wohnt vielleicht jemand in der Nähe des Rheins (oder ein anderer niedriggefallener Fluß) und kann mir sagen, wie man das am besten anstellt? Könnte eventuell die Feuerwehr ein Ansprechpartner sein (die sind ja auch oftmals gemeinnützig), oder Umweltschutverbände? Aber dann müssen die das wiederum ja von Spendengeldern entsorgen?

Gibt es eine Möglichkeit?

Umweltschutz, Umwelt, rhein, Müll, Ehrenamt, Klima, Plastik, Duerre, Pegel
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