Funktionsweise von Nachtspeicherheizung?

Guten Tag,

in wenigen Wochen beziehe ich eine Dachgeschosswohnung, welche mittels Nachtspeicherheizung betrieben wird.

Zu der Wohnung gehört ein Mehrtarifzähler, jedenfalls verfügt dieser sowohl über den NT- als auch den HT-Tarif.

Mein Vermieter sagte nun, dass ca. ab 22 Uhr - 06 Uhr (so lese ich es auch immer) automatisch von HT auf NT umgeschaltet wird (was man durch ein "Klicken" hören soll) und in der Zeit wird die Heizung dann aufgeheizt!

Dies geschieht allerdings nur dann, sofern die Heizung auch eingeschaltet ist ( Rädchen an der Heizung auf 1-3 steht, richtig? )

Da NT für Nebentarif, also quasi für Nachttarif steht, bin ich logischerweise davon ausgegangen -zumal ich dies auch des öfteren las- dass auch Haushaltsstrom , wie beispielsweise das Laufen der Waschmaschine über diesen Nebentarif läuft, falls ich ab 22 Uhr waschen sollte.

Der Vermieter verneinte dies jedoch eindeutig und auch eine weitere Person verneinte dies ebenso. Ferner betonte er auch, dass die Heizung ausschließlich in der Nacht lädt , tagsüber sei dies über den HT gar nicht möglich, da alle Nachtspeicheroefen mittlerweile "von Haus aus" so eingestellt sind,dass sie lediglich nachts laden .

Die einzige Ausnahme gilt, wenn ich tagsüber das Gebläse mittels Thermostat, welches an der Wand hängt, hinzuschalte. Das ziehe Strom,der dann über den HT läuft.

Der Lagevorgang erfolgt hingegen immer nur nacht.

Was stimmt denn nun? Vielleicht hat hier jemand Erfahrungen und kann mir die Funktionsweise noch mal genauer erläutern?

Wohnung, Technik, Strom, Elektrik, Heizung, Nachtspeicherheizung
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Nachtspeicherheizung: Täglich oder mehrfach die Woche?

Wie betreibt man eine Nachtspeicherheizung am effizientesten? Wir haben dieses jahr das erste Mal eine, weshalb wir einigermaßen unsicher sind. Es sind 2 Stück in der Wohnung, welche auch regelbar sind - soweit haben wir auch Informationen. Wenn beide auf Stufe 1 gestellt sind, verbrauchen sie pro Nacht ca. 30 - 35 kWh. Leider kommen wir nicht an den Zählerstand ran, ohne jedesmal den Hausmeister (Grießgram) zu fragen.

Daher stellt sich uns die Frage: Wie betreibt man eine Nachtspeicherheizung effizient? Verbraucht sie im Grunde weniger, wenn sie jeden Tag betrieben wird (da ja, so denkt man sich, noch Restwärme da ist und sie maximal 1/2 aufläd) oder wenn man sie 2 bis 3 Mal die Woche betreibt, dafür dann aber komplett aufläd? Normalerweise kommen wir mit 'einer Ladung' aktuell zwei Tage hin, am Ende des dritten Tages wird es sehr frisch, weshalb das im tiefem Winter wohl keine Alternative ist.

Zusammengefasst: Wie betreibt man eine Nachtspeicherheizung am besten, sollte sie jeden Tag (auf der kleinsten Stufe) geladen odern oder (wenn möglich) 2-3 Mal die Woche? Verbraucht sie weniger Strom, wenn sie täglich aufgeladen wird, anstatt 2-3 Mal die Woche, wie man sich das denkt?

Ich weiß, dass Nachtspeicherheizungen Stromkosten in die Höhe treiben und Energiefresser sind - bitte daher nicht solche Ratschläge. Über alle anderen Tipps bin ich aber sehr, sehr dankbar.

Strom, Heizung, Stromverbrauch, heizen, Nachtspeicher, Nachtspeicherheizung
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