Nachtspeicher-Heizung: warum ist der für die Heizung verwendete Strom als Verbrauch für andere Zwecke?

Hallo, aufgrund einer Preiserhöhung haben wir kürzlich den Energieversorger gewechselt. Der neue Versorger teilte uns nun mit, dass man ca. 20% höhere Preise berechnen müsse, weil der Netzbetreiber für eine getrennte Messung (Doppeltarifzähler mit je 1 Skala für HT und NT) höhere Gebühren verlangen würde als für eine getrennte Messung an 2 einzelnen Zählern. Dies erscheint mir schon mal völlig unlogisch, weil ich selber seit Jahren den Verbrauch am Zähler ablese und die Herrschaften noch nicht mal einen Mitarbeiter schicken müssen um den Verbrauch abzulesen. Dann bin ich auf folgendes gestoßen:https://www.verbraucherzentrale.nrw/wissen/energie/vertraege-und-anbieterwechsel/nachtspeicherstrom-tarif-und-anbieterwechsel-moeglich-11686

Zitat: "...Ob Strom zum Hoch- oder Niedertarif bezogen wird, hängt bei der gemeinsamen Messung allein von der Uhrzeit ab. Wofür die Energie genutzt wird - tatsächlich zum Heizen oder für den Betrieb anderer Geräte - kann der Stromlieferant nicht nachvollziehen. Sowohl einige örtliche Grundversorger als auch einige alternative Anbieter haben deshalb ein System von Ausgleichsmengen eingeführt: Sie gehen davon aus, dass während der NT-Zeiten auch eine erhebliche Menge an Strom bezogen wird, die nicht für die Heizung genutzt wird. Deshalb erhöhen sie vor der Abrechnung den vom HT-Zähler gemessenen Verbrauch um einen festen Anteil von bis zu 25 Prozent.

Die Zahl an Kilowattstunden (kWh), die sie so auf den HT-Verbrauch aufgeschlagen haben, ziehen sie dann vom gemessenen NT-Verbrauch ab. Das Ausgleichsmengen-System erhöht also regelmäßig die abgerechneten Heizkosten...". Frage: warum interessiert es den Lieferanten, ob der Strom während der NT-Zeiten ausschließlich für die Heizung oder auch für andere Zwecke genutzt wird? D. h. ja, dass die Nutzung von Strom für die Heizung indirekt gefördert würde, weil der Verbrauch für andere Zwecke durch einen Preisaufschlag bis zu 25% bestraft wird?!?

Hat jemand eine Erklärung? (evtl. Beschwerde an die Bundesnetzagentur?)

Danke im Voraus!

Strom, Recht, Nachtspeicher, Stromversorger, Bundesnetzagentur, Nachtstrom, Wirtschaft und Finanzen
4 Antworten
Stromversorger versucht anscheinend mit Spitzfindigkeiten den Wechsel zu verhindern. An wen kann man sich wenden?

Hallo, der Sachverhalt: jemand vor hat einigen Jahren ein kleines Appartment gekauft. Das ganze Haus wird seit über 50 Jahren mit Nachtspeicher beheizt. D. h. jeder Eigentümer hat einen Zähler mit 2 Skalen (Hauptzeit + Nebenzeit im Keller). Und ausschl. während der Nebenzeit (22-6, 14-16 Uhr) wird der Nachtspeicherofen Stiebel Eltron ETB 75 aufgeladen. So weit, so gut. Nun hat aber vor kurzem der örtliche Stromversorger wieder mal kräftig die Preise erhöht. Mein Verwandter hat daraufhin im Internet Nachtspeicher-Tarife verglichen und aufgrund der Ersparnis von ca. 1/3 pro Jahr einen Wechsel zu einem anderen Versorger eingeleitet. Der alte Versorger (Stadtwerke) hat auch die Kündigung (2 gesonderte Verträge für "normale" Stromlieferung und Nachtstromsonderabkommen) akzeptiert, der neue V. den Vertrag bestätigt. Danach kam dann aber 1 Tag später eine Email des neuen V. mit dem Text ".... Leider hat uns Ihr Netzbetreiber informiert, dass es sich bei Ihrer Anlage nicht um eine Nachtspeicherheizung mit getrennter Messung per Zweitarifzähler, sondern um eine Messung für normale Verbraucher per Zweitarifzähler handelt. ... daher müssen wir leider die Preise Ihres neuen Stromvertrages deutlich erhöhen....". Was ist davon zu halten, wer spielt da falsch? Der alte Versorger, der mit einer Wortklauberei den Wechsel verhindern oder vermiesen will? Oder trickst der neue Versorger? An wen kann man sich wenden: Bundesnetzagentur o. a.? Für Tipps danke im Voraus.

Strom, Recht, Heizung, Jura, Nachtspeicher, Stromversorger, Bundesnetzagentur, Stadtwerke
6 Antworten
Hilfe, Nachtspeicher? Mit Strom heizen, wer kann helfen?

Huhu, ich bin 25 und am 01.03. in meine erste eigene Wohnung gezogen, hier wird mit Strom geheizt, sprich Nachtspeicheröfen. In jedem Raum steht so eine Heizung die jeweils von 1-3 einzustellen ist. Mein Vermieter hat es mir so erklärt: Die Stufen 1-3 stehen dafür wieviel Wärme sie Nachts speichern dürfen, die sie dann über den nächsten Tag abgeben. Die Thermostate an der Wand sollen auf 10 Grad gestellt bleiben, dass da Grad steht wäre irreführend, wenn man sie höher stellt geht nur die Lüftung an den Heizungen zusätzlich an, es würde aber nicht wärmer werden. Ausserdem würde es reichen die Heizungen bzw "Nachtspeicheröfen" auf Stufe 1 zu stellen, Stufe zwei bräuchte man nur bei Minustemperaturen. Stimmt das soweit? Also muss ich quasi mir einen Tag vorher überlegen ob ich am nächsten Tag die Hei zung an haben will oder nicht? Also ich habe die Erfahrung gemacht, dass da auf 1 gar nichts passiert, Heizungen werden null warm. Auf 2 wird es schon warm, aber auch nur ab und zu, eine Tag warm, am nächsten bleibt die Heizung einfach kalt, obwohl nichts verändert wurde. Ausserdem ist die Heizung im Schlafzimmer generell viel weniger warm als die im Wohnzimmer (obwohl beide auf Stufe2). Natürlich hab ich auch schon an den Thermostaten rumgespielt... aber ich hätte es so gern einmal richtig erklärt wie man mit dieser Technik umzugehen hat. Im Moment nervt es mich nur noch und ich wünschte ich hätte stinknormale Heizkörper. Gestern habe ich zum Beispiel wieder angemacht, nachdem die letzten Tage/Wochen aus war, Heizung ist trotzdem heute kalt, obwohl sie doch letzte Nacht was gespeichert haben müsste?! Vielen Dank im vorraus falls sich das jemand durchliest. Liebsten Gruß Lisa

Strom, Heizung, Nachtspeicher
3 Antworten
Stromverbrauch mit nachtspeicher extrem hoch normal?

Guten abend,ich habe eine wichtige frage,und hoffe hier ein paar antworten zu bekommen.

Und zwar bin ich zum 1.11.2016 in eine Neue wohnung gezogen die ungefähr 48qm hat und ich wohne alleine.Die wohnung heizt noch per nachtspeicher.Jetzt wurde am 8.2.2017 die zählerstände abgelesen,und ich soll vom 8.11.2016 bis zum 8.2.2017 also 3 monate, 954,73 Euro nach zahlen.Meine abschlag rechnung lag bei 95 Euro im monat,Sprich ich soll in 3 Monaten laut rechnung 1.138,73 Strom verbrucht haben.In kWh soll ich in denn 3 Monaten 5.296 kWh verbraucht haben.Die aufzählung ist wie folgt. HT Kwh vom 8.11.16 bis 8.2.17 Beträgt 519 NT Kwh vom 8.11.16 bis 8.2.17 Beträgt 4.777

Sprich mein Nachtstrom soll 4.777 KwH in 3 Monaten verbraucht haben.Für eine einzelne person in einer 48 qm wohnung kann das doch nicht sein oder?Dazu muss ich sagen ich habe 3 nachtspeicher in der wohnung,EIne in der küche die aber noch nie angemacht habe,dazu im wohnzimmer eine die immer auf 1 Steht und im schlafzimmer eine die immer auf 2 steht.Sprich meine heizungen sind auf niedrieg eingesellt und ich habe keine super hitze in der wohnung,im gegenteil wenn ich besuch bekommen,beschwäre sich immer alle das es zu kalt bei mir ist.

Ich muss dazu sagen ich habe noch nie nachtspeicher gehabt und auch keine ahnung wie ich das richtig einstellen kann,ich kann z.B am regler an der wan eine lüftung anmachen,die ich wohl auch an hatte.aber ist das normal das ich eine so mega verbrauch habe??

Und wenn nicht was kann ich machen?denn ich muss jetzt für 3 Monate fast 1000 euro nachzahlen....

Ich bin für jeden tipp oder hilfe dankbar.

Stromverbrauch, Nachtspeicher, Nachzahlung
3 Antworten
Wie stelle ich eine Nachtspeicherheizung richtig an, muss sie in den warmen Monaten auch eingeschaltet sein?

Hallo liebe Community!

Ich hab schon einige Beiträge zu diesem Thema gelesen, trotzdem finde ich nicht das, was 100 %-ig auf mein "Problem" zutrifft! Mein Freund und ich wohnen im Erdgeschoss. Unter unserer Wohnung befindet sich direkt der Keller, sodass wir echt kalte Füße kriegen- im Sommer wie im Winter. Zudem habe ich das Gefühl, dass das Haus nicht richtig gedämmt ist, weil wir ein Feuchtigkeitsproblem haben. Wir haben uns auch deswegen einen Wärmepumpentrockner gekauft, um unsere nasse Wäsche darin zu trocknen. Denn auf den Wäscheständern wurde sie erstens nicht trocken und gab zudem noch mehr Feuchtigkeit ab.

Wenn wir einige Tage nicht da sind und wieder in die Wohnung kommen, riecht es auch total muffig. Wenn wir da sind, lüften wir auch regelmäßig. Also nicht auf Kipp, sondern mind. dreimal täglich richtiges Sturzlüften. Jetzt komme ich zu unseren "heiß geliebten" Nachtspeicheröfen. (Ich muss dazu sagen, dass ich mich bis vor einem Jahr nicht wirklich mit ihnen auseinandergesetzt habe, da ich erst seit einem Jahr in einer Wohnung mit den Dingern lebe!) Wir haben in jedem Raum einen und sie kommen bei uns frühestens Ende November zum Einsatz (bis wir es mit der Kälte nicht mehr aushalten) und schalten sie eigentlich Anfang März aus. Dieses Jahr sind sie besonders lange an wegen dieses Wetters. Meistens sind sie auf mittlerer Stufe an, oft aber auf der niedrigsten. Nachts laden sich dann die Öfen auf und sind extrem laut dabei: Knacken, klopfen, machen andere laute Geräusche. Außerdem wache ich mit trockener Nase auf und habe zudem Husten. Zudem ist es so warm, dass man sich tot schwitzt... Tagsüber ist es dann aber kalt. Der Temperaturregeler, habe ich den Anschein, ist auch nicht gerade verlässlich, denn sobald man ihn nur einige Millimeter dreht, geht der Lüfter an. Man kann ihn also nicht so einstellen, ohne das der Lüfter gleich angeht (der auch laut ist). Ist das normal? Wie gesagt, ich kenne mich wirklich nicht aus. Habe auch mal gelesen, dass der Lüfter, wenn er dann angehen soll, nach einigen Minuten sich wieder von allein abschalten soll, was unsere (alle) nicht tun. Wir müssen dann aufstehen und es selber in die Hand nehmen. Das nächste Problem ist, dass die Wärme nicht im Raum bzw. in der Wohnung bleibt. Es ist trotz Heizung immer kalt.

Und meine - versprochen- letzte Frage: müssen wir als Mieter die Nachtspeicher IMMER anhaben, auch in den warmen Monaten? Bei unserer Wohnung wäre es eigentlich gar nicht verkehrt, weil man hier wirklich friert und das Wohnen wirklich ungemütlich wird... Ich würde gern ausziehen- nichts lieber als das, aber momentan ist es noch nicht möglich! Deshalb würde ich mich über einige Tipps und Antworten freuen.

Nachtspeicher
1 Antwort
Handwerks-Firma versucht ein schriftliches Angebot nachträglich mündlich umzudeuten und will mehr Geld haben. Ist dies rechtmäßig?

Hallo, eine Handwerksfirma hatte die Heizung in einer Wohnung besichtigt und dann folgendes, schriftliches Angebot unterbreitet: "...Nachtspeicher Heizkörper 7,5KW asbestfrei entsorgen... 2 x 75 Euro ... Neuer Heizkörper + Montage ....". Nun teilte die Firma telefonisch mit, dass das Angebot nur für asbestfreie Heizkörper gegolten und man jetzt festgestellt hätte, dass die Heizkörper asbesthaltig wären und man daher für die Entsorgung (durch eine andere Fachfirma) mindestens den doppelten Preis berechnen müsse. Die Aussage, dass man dies erst jetzt bemerkt hätte, erscheint sehr unglaubwürdig, weil a) die Firma vor dem Angebot die Wohnung und die Heizung besichtigt hatte und der Monteur in den verg. Jahren(Jahrzehnten) schon X mal in diesem Haus war und die (asbesthaltigen) Nachtspeicherheizungen kennt, b) der Eigentümer (mündlich) erklärt hatte, dass er den Austausch vornehmen wolle, weil er die asbesthaltigen gegen asbestfreie Heizkörper vornehmen wolle. c) die Formulierung in dem Angebot dann hätte lauten müssen "asbestfreie Heizkörper entsorgen" statt "Heizkörper asbestfrei entsorgen" Ein Kaufvertrag in eigentlichem Sinne liegt nicht vor, nur ein schriftliches Angebot der Heizungsfirma mit dem Vermerk "bei Auftragserteilung Kopie unterschrieben an uns zurück". Diese unterschriebene Kopie hatte der Eigentümer vor einigen Wochen der Firma zurück gesendet (per Email-Anhang). Frage: kann der Eigentümer nun von der Vereinbarung zurücktreten, ohne dass er Forderungen der Heizungsfirma befürchten muss? (diese hat angeblich schon den neuen Heizkörper bestellt und eingelagert) Für Antworten: danke im Voraus!

Recht, Heizung, Asbest, Handwerker, Jura, Nachtspeicher, Vertragsrecht
5 Antworten
Hauskauf 85qm mit Nachtspeicheröfen / Umrüstung der Heizanlage?

Also die Fakten sind so das ich ein Haus gefunden habe mit 85qm Wohnfläche und Top saniert mit neue Fassaden Dämmung, neue Fenster und neues Dach mit Dämmung """aber Nachtspeicher"""....Laut Besitzer verbraucht er ungefähr """10000 KW/h"""" im Jahr für die Nachtspeicher und laut der netten Dame von RWE sind das ungefähr 1900Euro Heizkosten jedes Jahr...Wahnsinn wie ich finde weil ich momentan im Altbau Eigentumswohnung lebe mit 93qm und nur Teilsaniert mit Heizkosten von ungefähr 800Euro (nur Fenster neu und die Gasheizung ist 20Jahre alt bzw wird mit Pelletkamin dazu geheizt um kosten zu reduzieren)....Meine Frage ist ob es eine Möglichkeit unter 10000Euro gibt umzurüsten bzw andere Möglichkeiten die Heizkosten zu reduzieren (bitte keine Dummen Kommentare wie ""nehme ein Magnet für Stromzähler""" oder so!!!legal soll es sein!!!)....Heizungs Unternehmen brauch ich nicht fragen (verkaufen nur Müll bei uns...hauptsache fett Kohle machen...Beispiel: mein Opa wurde auch eine Heizung für über 25000Euro aufgeschwatzt von unterschiedlichen Heizungs Unternehmen und dann kam der fall das wir den Notdienst von Güde brauchten vor 2 Jahren und der schüttelte nur den Kopf als er den Riesen Apparat von Opa sah und meinte ob wir noch ein Neubaublock mit versorgen bzw. total unnötig Überdimensioniert)....Bitte um Tips und Ratschläge

Immobilien, Heizung, Sanierung, Hauskauf, Nachtspeicher
9 Antworten
Stromrechnung, unglaublich hoher Abschlag!

Hallo ihr Lieben,

ich habe heute einen riesen Schock bekommen als ich die Abrechnung vom Stromanbieter erhalten habe. Also als erstes komme ich zu den Fakten: - Wir (MEine Mitbewohnerin und ich) haben einen Nachtspeicherofen (Ich weiß, selbst schuld) mussten einen Abschlag von 135 Euro im Monat zahlen (Wie ich finde angemessen) 55 qm Wohnung + die Wohnung im DG die nicht uns gehört wir aber die NT- Kosten teilen (auch 55 qm). Es gibt 3 NT-Öfen in der Wohnung. SO! Leider Leider bin ich bei meinem Einzug am 1.3.14 nicht auf die Idee gekommen den Zählerstand zu notieren (ist meine erste Wohnung, den Fehler mache ich nicht nochmal)

am 17.05 (am 20.4 habe ich meine erste Rechnung bekommen, außerdem konnte ich nicht erkennen welcher Zähler wem gehört, deswegen konnte ich erst so spät ablesen ) wie gesagt habe ich mithilfe des Vermieters die Zähler abgelesen. Stand 17.05.2014 (habs nur grob im Kopf) ca. 49500 Stand 1.3.2014 (Laut SWB) ca. 46000 somit kommen wir auf die 3500 kWh

ein Verbrauch von 3500 kWh (nur für NT) ergeben Kosten von 650 Euro insgesamt, für 2 Monate heizen? Als wäre das nicht schlimm genug müssen wir einer Nachzahlung von 280 Eur Nachtspeicher und 220 Euro für "normalen" Strom begleichen.

UND das dickste kommt noch

Der Abschlag für Nachtspeicher für das nächste Jahr wurde auf 406 Euro monatlich erhöht! Das ist mehr als meine Miete :D

ps: Für normalen Strom zahlen wir 52 Euro im Monat, Abschlag nun: 83 Euro. -.-

hoffe jemand kann mir helfen, ansonsten werde ich wohl nur noch im Kerzenlicht lernen :D

Strom, Energie, Kosten, Nachtspeicher, Abschlag, hoch
3 Antworten
Richtige Bedienung Nachtspeicherofen Olsberg 14/473-1?

Hallo zusammen.

Ich wohne in einer Mietwohnung die eine Nachtspeicherheizung hat.

Alle Geräte sind von der Marke "Olsberg", Modell 14/473-1

Im Flur, im Bad und im Schlafzimmer sind jeweils 1 Gerät, im Wohnzimmer sind 2.

Das Gerät im Schlafzimmer hat nur einen einzigen Drehregler. Dort kann man stufenlos von "Minimum" auf "Maximum" stellen. Dazu hat das Schlafzimmer am Eingang einen extra Thermostat mit dem ich die Temperatur in 5er Schritten von 5 bis 30 einstellen kann.

Einen Thermostat wie im Schlafzimmer gibt es in der restlichen Wohnung sonst nicht. Dieser regelt nur die Temperatur im Schlafzimmer.

Die Geräte im Flur, im Bad und eines der beiden im Wohnzimmer haben zusätzlich zu diesem stufenlosen Drehregler noch jeweils einen zweiten Drehregler mit dem ich (die Temperatur?) von 5, über 10, bis 20 und 30 ebenfalls "stufenlos" einstellen kann.

Dazu haben die Geräte noch einen Schalter mit dem ich zwischen "0" und einem Zickzack-Symbol wählen kann. Ist der Schalter auf "Zickzack" und ich drehe an dem Temperatur-Regler, schaltet sich das Lämpchen des Schalters ein und der Lüfter des Heizkörpers geht an.

Das zweite Gerät im Wohnzimmer ist das gleiche wie im Schlafzimmer, ausgestattet allein mit dem stufenlosen Drehregler von Minimum auf Maximum.

Soweit die Geräte. Leider gibt es dafür keine Anleitung und den Vermieter kann ich zur Zeit auch nicht fragen (im Krankenhaus).

Im Haus ist Heizstrom und Haushaltsstrom getrennt. Für den Heizstrom habe ich bei ENBW einen extra Heizstrom-Tarif. Der Zähler hat auch HT/NT.

Im Sicherungskasten bei mir in der Wohnung ist auch die Aufladungszeit usw. der Heizung eingestellt. Man sagte mir beim Einzug nur daß ich daran bitte nichts herumfummeln soll.

Nun möchte ich aber gerne wissen wie ich meine Nachtspeichergeräte "richtig" bediene, damit mich bei der nächsten Stromrechnung nicht der Schlag trifft.

Zur Zeit stelle ich die stufenlosen Min/Max-Regler meistens auf mittel ein, Temp-Regler stelle ich auf 20 oder ganz knapp drüber und stelle den Schalter auf "Zickzack". Nun scheint aber dauerhaft der Lüfter zu laufen. Ist das denn korrekt? Im Flur stelle ich auf 18 Grad ein, und im Schlafzimmer den separaten Thermostat auf 20 Grad.

Wenn ich es richtig verstehe stelle ich mit dem "Min/Max"-Regler ein wie stark über Nacht der Speicher des Heizgeräts "aufgeheizt" wird?! Der Temp-Regler ist soweit klar, und der Schalter stellt einfach "nur" den Lüfter an/aus?!

Im Bad habe ich testweise mal auf Maximum gestellt, Temp auf 20 Grad, den Schalter auf 0 gelassen. Am nächsten Morgen war der Heizkörper dann richtig warm, und das Bad auch. Allerdings ist das Bad auch sehr winzig. Dieser Test hat im Wohnzimmer und Flur nicht gereicht. Hier muss ich den Schalter immer auf "Zickzack" lassen damit es angenehm warm ist und auch bleibt.

Im Schlafzimmer komme ich mit dem Thermostat zurecht. Nur die richtige Bedinung der anderen Räume macht mir zu schaffen.

Bitte um Hilfe.

Danke :)

Strom, Heizung, Nachtspeicher, Nachtspeicherofen
1 Antwort
Nachtspeicherheizung: Täglich oder mehrfach die Woche?

Wie betreibt man eine Nachtspeicherheizung am effizientesten? Wir haben dieses jahr das erste Mal eine, weshalb wir einigermaßen unsicher sind. Es sind 2 Stück in der Wohnung, welche auch regelbar sind - soweit haben wir auch Informationen. Wenn beide auf Stufe 1 gestellt sind, verbrauchen sie pro Nacht ca. 30 - 35 kWh. Leider kommen wir nicht an den Zählerstand ran, ohne jedesmal den Hausmeister (Grießgram) zu fragen.

Daher stellt sich uns die Frage: Wie betreibt man eine Nachtspeicherheizung effizient? Verbraucht sie im Grunde weniger, wenn sie jeden Tag betrieben wird (da ja, so denkt man sich, noch Restwärme da ist und sie maximal 1/2 aufläd) oder wenn man sie 2 bis 3 Mal die Woche betreibt, dafür dann aber komplett aufläd? Normalerweise kommen wir mit 'einer Ladung' aktuell zwei Tage hin, am Ende des dritten Tages wird es sehr frisch, weshalb das im tiefem Winter wohl keine Alternative ist.

Zusammengefasst: Wie betreibt man eine Nachtspeicherheizung am besten, sollte sie jeden Tag (auf der kleinsten Stufe) geladen odern oder (wenn möglich) 2-3 Mal die Woche? Verbraucht sie weniger Strom, wenn sie täglich aufgeladen wird, anstatt 2-3 Mal die Woche, wie man sich das denkt?

Ich weiß, dass Nachtspeicherheizungen Stromkosten in die Höhe treiben und Energiefresser sind - bitte daher nicht solche Ratschläge. Über alle anderen Tipps bin ich aber sehr, sehr dankbar.

Strom, Heizung, Stromverbrauch, heizen, Nachtspeicher, Nachtspeicherheizung
3 Antworten
Berechnung von ALGII: Verrechnung mit Zuverdienst, Heizkosten, Schulden

Hallo an Alle.....

Ich bin zwar eigentlich recht gut informiert und habe schon viel selber in Erfahrung gebracht, aber auf diese Fragen zum Thema ALGII finde ich einfach keine Antwort und unserem Arbeitsamt, bzw. JobCenter ist nicht zu trauen.....

  1. Verrechnung mit Gehalt vom neuem Job: Ich habe vor kurzem einen Job gefunden (Vollzeit), wunderbar erstmal.... Beginn war Mitte April. Mein Gehalt wird immer erst am 15. des Folgemonats bezahlt.. Das bedeutet, mein erstes vollständiges Gehalt bekomme ich erst Mitte Juni. Soweit ich weiß, wird das ALGII mit den Einkünften so verrechnet, dass das Datum des Geldeinganges zählt....Also würde mein Aprilgehalt (420e netto) mit dem ALG vom Mai verrechnet (nach dem üblichen Regeln, 100€ frei der Rest anteilig...). Was ist aber nun mit Juni? Ich habe am 13. des Monats 1050€ netto bekommen.Wie wird das nun berechnet?

  2. Heizkosten...müssen doch vollständig übernommen werden oder? Nach meinen Infos sogar wenn es eine Nachzahlung gibt...Ich heize nämlich mit Strom (Nachtspeicher), was wesentlich teurer ist als Gas o.ä. Gibt es hier Sonderregelungen?

  3. Werden Schulden mit dem ALGII verrechnet? Klar, dass das Amt nicht die Schulden irgendwelcher Leute bezahlen sollte, aber darf z.B. das Arbeitsamt von meinem Regelsatz noch Geld abziehen? (Ich muss monatlich 48€ abzahlen, weil da mal was falsch berechnet worden ist, was aber nachweislich nicht mein Fehler war).

Vielen Dank für Antworten!

Heizkosten, ALGII, Arbeitslosengeld2, Hartz IV, Nachtspeicher, regelsatz
4 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Nachtspeicher