Was ist der Unterschied zwischen Wärmespeicher und Nachtspeicher?

4 Antworten

Elektroheizung ist kein Synonym für Wärmespeicher

Wärmespeicher im Sinne der von Hexe121967 angesprochenen wäre eine sehr moderne Variante, die so eigentlich nur in Niedrigenergie- Häusern verbaut wird.

Ich gehe eher davon aus, dass es eine etwas modernere Form der "Nachtspeicherheizung" ist, so wie das auch von compu60 angesprochen wird.

Lasse Dir idealerweise erklären, ob dieser Wärmespeicher über einen separaten Tarif(Zähler) versorgt wird.

Wenn ja lasse Dir den "Jahresverbrauch" der über diesen Zähler registriert wurde zeigen.

Wenn nur ein Stromzähler vorhanden ist, und der Wärmespeicher aus Strom beladen wird, dann solltest Du Dir auf jeden Fall die Jahresabrechnung vom Vormieter geben lassen.

Da hast Du Dich von den Vermietern nur heillos verwirren lassen. Die Unterschieds-Diskussion ist in der Form völlig sinnlos: Wärmespeicher speichern eben Wärme, und Nachtspeicher speichern nachts (was auch immer), wie der Name verrät. Normale Mieter interessieren sich aber nicht für solche Wortspielereien, sondern für die zu erwartenden Heizkosten. Davon hat man Dich anscheinend schon ganz erfolgreich abgelenkt. Nun zur Sache:

Die Elektroheizung ist zunächst ein sündhaft teurer Luxus. Die Heizkosten liegen im Vergleich zu Verbrennerheizungen mit Öl oder Gas beim 5,5-fachen mit Normaltarif. Das ist ganz einfach per Internet zu überprüfen.

Mit Nachtstromtarif lassen sich hier - je nach Angebot des örtlichen Netzbetreibers - bis zu 50% der Heizkosten einsparen. Dazu wird nachts (bzw. zu Niedrigtarifzeiten) mit billigem Strom ein Wärmespeicher aufgeheizt, die Wärme wird dann tagsüber (bzw. zu Hochtarifzeiten) in der Wohnung verteilt. Die Verbrauchskosten liegen dann nur noch beim 2-3-fachen im Vergleich zu Verbrennerheizungen.

Wenn nun die Wohnung mangels Kamin nur elektrisch beheizbar ist, dann würde ich die zu erwartenden Heizkosten gegen die Mietkosten aufrechnen.

Zur Ermittlung der jährlich zu erwartenden Heizkosten brauchst Du zwei Größen: Den vereinbarten Stromtarif, hier hoffentlich Nachtstromtarif (Siehe Stromrechnung) in Euro/kWh) und den jährlichen Wärmebedarf in kWh. Zur Ermittlung des Wärmebedarfs bieten sich Online-Wärmebedarfsrechner im Internet an. Der errechnete Bedarf ergibt sich aus den eingegebenen baulichen Gegebenheiten (Maße, Baustoffe, Fensterflächen, Innenflächen, Außenflächen u.s.w.) und der eingegebenen Wunschtemperatur.

Alles klar soweit, noch Fragen dazu?

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