Welche voraussichtlichen Folgen für das Zusammenleben von Mann und Frau werden sich aus dem dramatisch zunehmenden Spermienmangel ergeben?

Einem im Internet einsehbaren Artikel sei folgender Auszug entnommen: "Eine internationale Wissenschaftlergruppe um Hagai Levine von der Hebrew University in Jerusalem habe in einer Metastudie Samenspenden von 42.935 Männern ausgewertet, berichtet „Focus Online“. Demnach sei die durchschnittliche Spermienzahl pro Samenerguss zwischen 1973 und 2011 um knapp 60 Prozent gesunken und sie sinke weiterhin. Die Wissenschaftler prognostizieren, dass jedes Jahr 1,6 Prozent weniger Samenzellen im Sperma vieler Männer enthalten seien."

Hieraus folgt zunächst, daß die Wahrscheinlichkeit, daß eine Frau in einer fest angelegten Partnerschaft mit einem Mann ein Kind empfangen kann, immer geringer werden wird. Falls diese nicht bereit sein sollte, sich mit diesem Sachverhalt abfinden, gilt es weiter zu überlegen, auf welche Weise sie doch noch zu dem von ihr gewünschten Ziel gelangen könnte oder sollte.

Da es weiter bekannt ist, daß eine künstliche Befruchtung nur eingeschränkt zum gewünschten Ergebnis führt, sei weiter überlegt, in welcher Weise sich angesichts der unbestreitbaren Tatsache des zunehmenden Spermienmangels der Männer das Zusammenleben der immer weniger werdenden zeugungsfähigen Männer mit der konstant angenommenen Anzahl der empfängniswilligen Frauen entwickeln könnte bzw. sollte. Kurz: Welche Zukunft hat die Monogamie?

Ehe, Fortpflanzung, Liebe und Beziehung
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