Habt ihr auch den Wunsch nach einem Ausgleich verspürt?

Guten Abend,

falls es unter euch, die diese Frage lesen, Leute gibt, die Mobbing erlebt haben, wollte ich mal wissen, ob ihr hinter den Wunsch nach einem Ausgleich verspürt habt. Ich wurde in der Grundschule gemobbt, auf dem Gymnasium dann zum Glück nicht mehr, weil ich gelernt habe, mich anzupassen. Mittlerweile bin ich fertig mit der Schule, habe vor kurzem mein Abitur gemacht. Aber zurück zu meiner Frage: Manchen geht es so, dass sie erst aus der Schule raus wollen. Haben sie es dann geschafft, freut man sich eine Zeit lang und dann kommt der Wunsch nach einem Ausgleich, der immer mächtiger wird.

Der Ausgleich selbst kann auf verschiedene Weise hergestellt werden. Am besten ist für gewöhnlich immer, wenn die Mobber einsichtig werden. Kurz dahinter auf Platz zwei steht meist, Anerkennung von den Mobbern zu bekommen. Wie es dann weiter geht, ist unterschiedlich. Die, die am schlechtesten dran sind, geben sich selbst die Schuld für das, was ihnen widerfahren ist.

Offenbar hat aber nicht jeder den Wunsch nach einem Ausgleich. Für mich ist es extrem wichtig. Es ist aus meiner Sicht die moralische Lebensschuld, für einen Ausgleich zu sorgen. Ich kann das leider nicht machen für das, was ich in der Grundschule erlebt habe und denke immer, dass ich Hochverrat begehen würde, weil ich eben nicht für einen Ausgleich sorge.

Wie ist eure Meinung dazu?

Leben, Mobbing, Schule, Psychologie, Grundschule, Gymnasium, Wunsch, ausgleich, Verrat
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