Inwiefern beeinflusst der Intelligenzquotient einem im Alltag und welchen Unterschied macht es genau?

Hallo,

also man kann ja solche IQ-Tests machen, wo man dann einen ungefähren Wert bekommt, wie intelligent man im Verhältnis zum Durchschnitt ist.

Ich habe so einen Test noch nicht gemacht und wollte mal fragen, ob das überhaupt aussagefähig bzw. bedeutend ist und in welchen Bereichen das überhaupt relevant/bemerkbar ist. Also wenn man einen hohen IQ hat, ist man dann vom Denken her einfach "nur" (etwas) leistungsfähiger und kann z.B. Probleme schneller und besser lösen? Oder ist dann auch davon auszugehen, dass man den Leuten dann allgemein in vielen Dingen voraus ist, z.B. was das allgemeine Verständnis der Welt (als ein reifes/realistisches Denken) usw. angeht? Oder hat man mit höherem IQ sogar richtig ein anderes Bewusstsein und nimmt die Welt auch anders war als andere?

Weil ich habe bei mir z.B. das Gefühl, dass ich Dinge oft besser verstehe als andere in meinem Alter und den meisten da eher voraus bin, aber die Dinge nicht schneller verstehe/verarbeite (also das mir meine Leistungsfähigkeit nicht sonderlich stärker als bei anderen Gleichaltrigen vorkommt). Ich habe es nämlich oft, dass ich mich leicht ablenken lasse und mich auf Sachen nicht richtig konzentrieren kann. Wenn ich mich dann aber in eine Sache "hereinfuchse", habe ich aber das Gefühl, dass ich es besser verstanden habe als andere. Oft habe ich auch das Gefühl, dass ich eigentlich mehr Zeugs drauf hätte, aber meine Hirnleistung es nicht ganz zu lässt (also als ob ich eine gute Grafikkarte habe, aber einen eher Schwachen CPU oder so in der Art..). Auch rhetorisch wünsche ich mir oft viel besser zu sein, da ich im Kopf immer einen ganz klaren Gedanken habe, es dann aber oftmals nicht richtig ausdrücken kann. Und das behindert mich im Alltag dann schon des Öfteren.. Kann es also sein, dass ich vielleicht eher schlau aber weniger intelligent bin oder doch anders herum?

Man müsste dann mit höherer Intelligenz doch auch ein besseres Leben haben, da man dann auf einem höherem Niveau als die anderen ist (man ist etwas besseres) und man nicht von ähnlichen Einschränkungen wie denen bei mir behindert wird.

Auf der anderen Seite, hatte ich bei mir in der Schule z.B. auch immer das Gefühl, dass nicht die Intelligenz sondern der Fleiß den Erfolg ausgemacht hat. Früher war ich auf der Realschule nämlich mal so schlecht, dass ich fast wiederholen musste oder sogar fast auf Haupt wechseln musste. Dann hatte ich aus privaten Gründen aber damit begonnen fleißig zu werden und mich richtig zu bemühen, musste dann nicht wiederholen, bin sogar auf's Gymnasium gewechselt, habe Spanisch innerhalb von einem halben Jahr nachgeholt (was die anderen bereits 2 Jahre hatten) und hatte dann auch noch das beste Zeugnis aus dem Jahrgang gehabt.

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Warum immer mehr Massenmordfantasien?

Was mir aktuell negativ auffällt sind die zunehmende Menschenverachtung einiger weniger Menschen und die Ausrottungsfantasien gegen Menschengruppen die einem nicht genehm sind. Leider fordern Extreme z.B. den Massenmord an Männern, Nicht-Veganern oder Menschen mit anderer politischer Orientierung, ebenso widerlich und leider noch wesentlicher häufiger sind Ausrottungsfantasien gegenüber Menschen mit Migrationshintergründen, Dunkelhäutige oder Homosexuelle. 

Allerdings: Während Menschen die den Massenmord an Menschen mit Migrationshintergrund, Juden, Muslimen, Homosexuellen oder Dunkelhäutigen fordern vollkommen zurecht(!) nicht nur geächtet sondern auch bestraft werden, wird es in der Gesellschaft akzeptiert, wenn Feministen einen Mord an Männern wollen. Das mag daran liegen, dass rechte Ausrottungsfantasien viel häufiger und verbreiteter und damit gefährlicher sind als linke Ausrottungsfantasien. Diese Menschen stehen moralisch aber nicht besser da als die Neo-Nazis, auch wenn ihre politische Orientierung als links definiert wird. 

Die Nazis brachten Menschen um, weil sie Juden, Roma, Homosexuelle oder Behinderte waren. Inwiefern ist es moralischer Menschen aufgrund ihres Geschlechts umbringen zu wollen? Dafür können diese Menschen genauso wenig. Jeder Mensch ist berechtigt seine Positionen zu haben: Veganer dürfen ein Verbot von Fleisch/Milch wollen, Klimaschützer dürfen ein Verbot von Flugreisen wollen, Feministen dürfen eine matriarchalische Gesellschaft wollen. Aber Massenmord-Fantasien sollten von der Gesellschaft geächtet und sanktioniert werden. 

Ich weiß ich wage mich auf dünnes Eis wenn ich die Forderungen von Linksextremen eines Massenmords an Deutschen hier ebenfalls anspreche, da die heutigen Deutschen die Nachfahren der größten und schlimmsten Völkermörder der Geschichte sind. Allerdings würde ich sagen: Die Deutschen können die Verbrechen ihrer Vorfahren nicht rückgängig machen und haben es sich wahrscheinlich nicht ausgesucht, Bio-Deutsche zu sein. Ich halte auch Ausrottungsfantasien gegen Bio-Deutsche für unmoralisch.

Bei Mordfantasien gegen Weiße: Zwar haben Weiße in der Vergangenheit sehr viel nicht zu entschuldigendes Leid verursacht und auch heute gibt es Rassismus und Ungerechtigkeiten gegen Menschen mit dunkler Hautfarbe, dennoch können die meisten heute lebenden Weißen nichts für ihre Hautfarbe. Natürlich ist weißer Rassismus absolut dominant und das größere Problem, schwarzer Rassismus gegen weiße Menschen ist eine Randerscheinung. Er ist angesichts der Geschichte verständlicher, aber dennoch nicht moralisch.

Ich würde mir wünschen, dass die Menschen Mordfantasien gegen Menschengruppen nicht hinnehmen. Ich stelle klar, dass ich rechte Ausrottungsfantasien keineswegs verharmlosen oder von ihnen ablenken will, sie sind in der Mehrheit und ein Problem unserer Gesellschaft, dass schlimm ist und bekämpft werden muss. Nur finde ich die linken Ausrottungsfantasien kaum besser, aber leider in der Gesellschaft akzeptiert.

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Geschichtswissen notwendig?

Hallo,

ich gebe zu, dass mein Geschichtswissen über deutsche Geschichte so gut wie überhaupt nicht vorhanden ist. Damals in der Schule hat mich der Unterricht gelangweilt, ich konnte mich nie wirklich dafür begeistern, was in der Vergangenheit geschehen ist. Stets dachte ich mir "ist doch eh schon vorbei".

Natürlich hört und liest man immer wieder Sätze wie "nur wer die Vergangenheit kennt, kann die Gegenwart verstehen". Aber wirklich verstehen kann ich diese Aussage nicht. Natürlich verstehe ich, dass es viele Menschen gibt, die sich für geschichtliches Geschehen interessieren, die Interessen sind eben sehr verschieden. Nicht jeder kann mit Sprachen, oder Mathematik oder Physik etwas anfangen. Und genauso denke ich über Geschichte. Den einen interessiert es, den anderen nicht.

Allerdings muss ich mir in der letzten Zeit oft anhören: "Das ist unverantwortlich, die Geschichte nicht zu kennen", oder "wie, du interessierst dich nicht dafür? Schäm dich" oder "du wirst in deinem Leben nie etwas erreichen, wenn du dich so der Vergangenheit verwehrst".

Solche Aussagen treffen mich. Ich bin Ende 30, habe ein sorgenfreies Leben, in dem ich durch Fleiß und viel Fachwissen ein großes Vermögen aufgebaut habe. Neulich dachte ich mir: "und all das ohne jeglichem Geschichtswissen".

Ich würde gerne eure Meinung dazu hören. Wie steht ihr dazu? Ist es wirklich so schlimm, sich für geschichtliche Themen nicht zu interessieren? Bin wirklich sehr an euren Antworten interessiert.

Danke, Stefan

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Allgemeinwissen aufbauen und merken?

Ich bin mit vielen Leuten umgeben die viel Wissen, viel erzählen usw.
Sei es auf der Arbeit, im Studium, Freunde, Dates usw.

Ich hab meist nicht viel zu erzählen weil ich mir Dinge nicht leicht merke und schnell wieder vergesse. Ich interessiere mich auch kaum für verschiedene Dinge.
Beispielsweise habe ich einige geschichtliche Fakten vom eigenen Land wieder vergessen, wo wann ca. was war usw.
Ein Freund von mir hat einige geschichtliche Fakten grob erzählt, und ich hab ihn echt bewundert wie er das alles noch wissen kann.

Wenn ich was lese oder höre, dann hab ich es meist nach paar Stunden oder Tagen wieder vergessen. Bei den anderen Leuten bleibt das irgendwie hängen.
Liegt vermutlich daran, dass die sich dafür interessieren.
Ich interessiere mich auch für kaum etwas richtig.

Dinge die man in der Schule mal gelernt hat, weiß ich großteils auch nicht mehr.
Ich schäme mich ehrlich gesagt wegen meinem Wissensdefizit.

Ich tue mich auch schwer Wissen schnell abzurufen. Wenn ich versuche etwas zu erzählen, dann stottere ich dahin weil mir die Punkte einfach nicht einfallen.
Ich hab auch nie gut erlebte Geschichten nacherzählen können (Stichwort Storytelling).

Gibt es Möglichkeiten diese Hirnareale so zu trainieren, dass man Wissen schnell aufnimmt aber auch schneller aufs Gedächtnis zugreifen kann? ^^

Und die wichtigste Frage: Wie wird man interessierter für diverse Themen? Wie kann ich mich beispielsweise für Kultur, Geschichte, Politik, Wirtschaft, Sport usw. begeistern?
Ich merke bei Dates z.B. dass da diese Verknüpfung einfach fehlt, wenn der/die andere viel Interessen und Wissen hat, ich jedoch kaum welche.

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