Wen würdet ihr wählen, wenn heute Wahlsonntag wäre?


01.02.2024, 01:45

Demnächst werde ich für weiteres Debattieren nochmal diese Frage stellen. Dann werde ich auch die anderen beiden Parteien nicht vergessen. (CDU und Wagenknecht). 🤗

Das Ergebnis basiert auf 79 Abstimmungen

Grüne 33%
AfD 24%
Andere 19%
FDP 11%
SPD 8%
Die Linke 5%

12 Antworten

Andere

Warum hast Du eigentlich die CDU nicht in Deiner Umfrage? Jetzt schon die stärkste Oppositionspartei, und wahrscheinlich die Gewinnerin der nächsten Bundestagswahl…

Und ja, ich würde CDU wählen!

Die einzige Partei, die vernünftige Lösungen für unsere aktuellen Probleme hat, und vor allem auch Leute hat, die vernünftig ausgebildet sind und über Berufserfahrung verfügen und die diese Lösungen also auch umsetzen können.

Habe ich leider vergessen, werde ich nächstes mal hinzufügen.
Wir haben aktuell keine gute Lage im Land.
Und dafür ist definitiv die katastrophale 16-jährige Unionspolitik für verantwortlich.
Wie argumentierst du dann für eine erneute CDU-Regierung?

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@ElegantEagle

Mehrheitsverhältnisse ohne die Blaunen, da kann schon cDU bei rumkommen. (Merz - nein Danke.)

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@ElegantEagle
Wie argumentierst du dann für eine erneute CDU-Regierung?

Sie haben ihr neues Parteiprogramm zur Migrantion 1 zu 1 von der Afd kopiert.

Das ist immerhin etwas

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@ElegantEagle
  1. Die Merkel-Regierung sehe ich heute durchaus kritisch. Natürlich wurde die Digitalisierung verschlafen, und die energetische Abhängigkeit zu Russland, die von Schröder (SPD) eingefädelt und besiegelt worden war, fortgeführt - selbst wenn Merkel immer deutlicher von Putin abgerückt ist.
  2. Die CDU konnte bei vielem nur mit angezogener Handbremse fahren, weil sie mit der SPD in der Regierung saß. Und genau diese Handbremse ist heute Kanzler!
  3. Merkel verfügte immerhin international über einen sehr guten Ruf. Unter ihr war Deutschland ein geachtetes Land. Über das Deutschland von heute gibt es nur ratloses Kopfschütteln. (Lies mal die NZZ!)
  4. Aber wie gesagt, ich sehe Merkel kritisch, und bin froh, dass die CDU sich wieder auf ihre alten Tugenden besinnt, und eine gesunde Mittelstandspolitik und konservativere Werte vertritt.
  5. Bsp. 1: Einer der großen Probleme in Deutschland ist die Bürokratie. Sie verhindert z.B. den Ausbau der Erneuerbaren, das Wirtschaftswachstum und den Wohnungsbau. In der Zeit der Ampel hat der Papierkram erheblich zugenommen. (Im Wohnungsbau z.B. hat das dazu geführt, dass private Träger überhaupt nicht mehr bauen).Die CDU hat gute Rezepte, diesen wesentlichen Faktor auszuschalfen
  6. Bsp 2: Die Digitalisierung…Da schläft die Regierung munter weiter. Dabei hatte Laschet in NRW gezeigt, wie es gehen kann, und unter seiner Kanzlerschaft hätte es ein übergeordnetes Digitalministerium gegeben, dass GLEICHZEITIG an allen Stellen die Digitalisierung eingeführt hätte. Die jetzige Bundesregierung hat noch nicht mal angefangen, darüber ernsthaft nachzudenken.
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@ACBRE

Glaubst du also, die Wahl hat die CDU "wach gerüttelt" und sie werden ihre vergangenen Aktionen überdenken?

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@ElegantEagle

Ich denke schon, dass es in der CDU nach der Wahl und dem Wundenlecken eine sehr kritische Auseinandersetzung mit der Merkelzeit gegeben hat, obwohl natürlich auch noch viele Merkel-Anhänger an bedeutenden Positionen sitzen. Welcher Flügel die Oberhand behält, wird sich wahrscheinlich erst entscheiden, wenn der Kanzlerkandidat gewählt wird.

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@ACBRE

Wie transparent ist die CDU/CSU mit den etlichen Korruptionsvorfällen umgegangen? Das war mir und vielen anderen nämlich ein massives Dorn im Auge. Sicherlich auch ein Grund für den Ausgang der Wahlen.

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@ElegantEagle

Du meinst die Masken?
Da kenne ich mich nicht so gut aus.

Meine Wahrnehmung: In den Fällen von nachgewiesener Korruption hat sie CDU sehr hart reagiert. Allerdings war nicht alles, was als Skandal deklariert wurde, wirklich rechtswidrig. Und da gab es dann doch viel Rauch und wenig Feuer.

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@ACBRE

Naja, da gab es schon einiges. Hier eine Liste der Korruptionsvorfälle in der CDU/CSU.
Die Maskenaffäre hat mich persönlich aber am meisten geschockt.

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@ElegantEagle

Ich habe nochmal über Deine Frage nachgedacht. Ich glaube, meine Wahlentscheidung wird sich nicht danach richten, welche Partei die meisten Skandale hat, sondern danach, welche meine politischen Ansichten am besten vertritt

Und dann werde ich sie danach messen, ob sie die Wahlversprechen auch umgesetzt hat.

Was nützt mir eine Partei, die zwar total integer ist, aber durch falsche Entscheidungen Milliarden an (meinen) Steuergeldern verschleudert und in Bezug auf mich, auf Deutschland, auf Europa und die Welt die falschen Entscheidungen trifft.

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Jetzt schon die stärkste Oppositionspartei, und wahrscheinlich die Gewinnerin der nächsten Bundestagswahl…

Allerdings fraglich wie lange es noch so sein wird, jetzt wo sich einerseits die WerteUnion als eigene Partei aufstellt und zunehmend Mitglieder aus der CDU austreten. Ich denke das es dort noch einige Verschiebungen geben wird.

Die einzige Partei, die vernünftige Lösungen für unsere aktuellen Probleme hat

Eine Vielzahl der Probleme sind doch Erbe aus 16 Jahren unter Schwarz-Rot und jetzt die jetzige als Elefant im Porzellanladen die Abrissbirne darstellt. Alleine das manche mit den Linken paktieren würden, ist ein absolutes No-Go für mich.

Für mich wäre eine CDU von vor 20 Jahren wählbar (gewesen), wenn sie ihre konservativen Werte und Positionen nicht über Bord geworfen hätte. Eine Demontage unter der Ära Merkel und für mich eher ein Fähnchen im Wind.

LG medmonk

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@medmonk

Bitte schau Dir meinen Kommentar auf eine ähnliche Nachfrage des FS an.

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FDP

Liberalismus ist weder rechts noch links. Er geht von pragmatischen Entscheidungen aus, die im Moment richtig sind und ist nicht ideologiegetrieben. Dabei wird die Freiheit und Wuerde der Menschen ins Fokus genommen. Die Linken wollen unseren Geldbeutel verwalten und die Rechten uns vorsagen mit wem wir im Bett sein sollen. Ich finde die Politiker muessen ihre Arbeit machen, naemmlich richtige Wirtschafts-, Sicherheits- und Finanzpolitik und weniger den Menschen vorschreiben wie sie ihr Leben zu leben haben und wofuer sie ihr eigenes Geld ausgeben duerfen.

AfD

Ich habe die AfD bereits 2017 sowie 2021 gewählt und werde sie aller Voraussicht nach auch bei der nächstes Bundestagswahl wieder wählen.

Ich heiße zwar längst nicht alles gut was manche Sympathisanten, AfD Wähler und Parteimitglieder von sich geben oder wie sie sich in der Öffentlichkeit artikulieren, jedoch mit dem Grundsatzprogramm weitestgehend d'accord gehen kann. Wenn sich die CDU unter der Ära Merkel nicht gefühlt um 180 Grad gedreht und ihre konservativen Werte und Positionen über Bord geworfen hätte (sowie einiges mehr), würde ich sie heute wohlmöglich wählen und ggf. als Mitglied eingetreten wäre.

Ich traue den Altparteien keinen Meter mehr über den Weg, vor allem nicht mit Hinblick auf die betriebene Politik der letzten ~20 Jahre. Gleichzeitig nicht erwarte oder davon ausgehe, dass sich selbst durch die AfD etwas ändern würde. Der angerichtete Schaden ist längst da und viel zu groß, dass man selbst mit unbegrenzten Geldmitteln kaum dagegen ankommen kann. Durch Geld lässt sich keine Arbeitsleistung ersetzen und genau diese fehlt weiterhin in vielerlei Hinsicht.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – Plato: Das Denken ist das Selbstgespräch der Seele.

Ich hingegen trauere der alten AFD unter Lucke nach, als es noch eine Partei war, die gute Alternativen zur Wirtschaftspolitik hatte aber mit allen Mitteln versucht hat, die Mitgliedschaft von Rechtsextremen zu verhindern. Ich hab sie sogar mal gewählt. Aber eine Partei, die einem Bernd Höcke so ein Forum bietet, die aus der EU austreten will, die der Ukraine die Hilfe verweigert und die - für mich als Christen besonders ärgerlich - schamlos christliches Gedankengut pervertiert und daraus einen nationalistischen Anspruch erhebt, die ist für mich unwählbar.

Also werde ich wahrscheinlich eine CDU wählen, die mir auch nur so mittel gefällt.

Wenn Du Zeit hast, schau Dir doch bitte die Dokumentation aus der ARD an:

https://www.ardmediathek.de/video/dokumentation-und-reportage/wir-waren-in-der-afd-aussteiger-berichten/das-erste/Y3JpZDovL21kci5kZS9zZW5kdW5nLzI4MTA2MC8yMDI0MDExODIyNTAvcmVwb3J0YWdlLWRva3UtaW0tZXJzdGVuLTM1Ng

Die ist zwar natürlich nicht neutral, aber was die Menschen dort sagen entspricht eher meiner Erfahrung.

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Wen soll man wählen? Ist eine Entscheidung zwischen Pest und Cholera🤷‍♀️

Alternativen sind Kleinstparteien.
Ansonsten die Parteien wählen, welchem die Ideologie am ehesten zuspricht.
Ansonsten selber Politik machen.

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FDP

Auch wenn die Partei aktuell sehr schwach ist.

Jede Stimme zählt! 🚦👍

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@ElegantEagle

Naja, die Ampel mag ich jetzt zwar nicht so wirklich, aber nur weil sich da alle gegenseitig behindern. Die FDP Positionen kommen kaum zum Vorschein und sie muss eher Verhinderer spielen.

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@Hannah342

Das stimmt. In der Ampel sollte es einen größeren Ausgleich geben, die SPD ist einfach zu stark. Zudem sollte noch besser diskutiert werden. Ansonsten finde ich die Ampel super.

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