freundin ist depressiv und anorektisch, was tun?

hallo.

Meine beste Freundin leidet seit sehr langem schon an Depressionen und Anorexie.

Ein faktor, der ihre mentale zusammenfassung beeinflusst hat, war ihr alkoholkranker vater und ihre zerstörte familie. Sie hasst sich selber und hat sich früher auch geschnitten, was sie, nach ihren angaben (ich hoffe es zumindestens), jetzt aber eingestellt hat. Ihr geht es beschissen. Sie isoliert sich und kann sich kein bisschen leiden und sie isst nichts.

Sie geht schon seit etwa 4 Jahren in Therapie, aber es hat nicht viel geholfen, wie dumm sich das auch anhören mag. sie redet nicht mit ihrer therapeutin und ich habe das gefühl, dass diese frau ihre mentale auffassung kein bisschen verbessert hat oder ihr helfen kann. Ihr geht es einfach nicht gut. Ich kann nichts machen, nur zuschauen und es macht mich krank.

Sie hat vor etwa einem jahr schule gewechselt und jetzt sehe ich sie fast nicht mehr. Wie schreiben öfters und haben uns auch 4-6 mal am wochende getroffen, aber ich halte es einfach nicht aus, in ihrer nähe zu sein, wenn ich weiß, was in ihr vorgeht. ich kann das nicht mehr. ich möchte doch nur, dass es ihr gut geht. ich merke, wie ich mich von ihr distanziere. Ich habe öfters gefragt, ob wir uns treffen wollen, aber dann habe ich wieder abgesagt, weil ich mich nicht überwinden konnte, sie zu sehen.

Ich liebe sie über alles, aber sie macht mich auch fertig. Ich habe angst, ihr wehzutun, wenn ich mich von ihr entferne und das wäre auch unglaublich egoistisch und widerlich, als ob es mir zu anstrengend wäre, mich um sie zu kümmern, aber ich kann nicht mehr. mir geht es selbst nicht sonderlich gut und ich will nicht mehr hören und sehen, wie sich selbst zerstört.

ich bin verzweifelt. ich habe keine ahnung, was ich tun soll. ich weiß nicht, ob ich mit jemanden reden kann. ich will sie aber auch nicht verlieren. gerade hat sie mir wieder geschrieben, nachdem ich sie gefragt hab, wie es ihr geht und sie meinte, ihr ginge es sehr schlecht. was soll ich tun? wenn ich ihr sage, das alles besser wird, dann ist das eine lüge und macht auch nichts besser.

ich hab so angst. sie hat sich schon einmal versucht das leben zu nehmen.

liebe grüße

Familie, Freundschaft, Psychologie, alkoholiker, Anorexie, Depression, Essstörung, Liebe und Beziehung, Magersucht, Ritzen, SvV, Freundin helfen
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Labiler Typ in Besitz eines Hundes der auf der Liste der Kampfhunde steht?

Hallo Leute, ich hab ein sehr ernstes Anliegen,

versuche mich kurz zu halten.

ich hab vor zwei Jahren eine Wohnung von einem Typen übernommen, der sehr aggressiv und unberechenbar ist wie sich herausstellte. Als seine Freundin endlich von ihm loskam hat er den Auszug aus der Wohnung bereut und macht mich scheinbar für all sein übel zum Sündenbock. Innerhalb der letzten 2 Jahre folgten mehrere Übergriffe, verbal und körperlich, gegen ihn laufen zwei anzeigen in meinem Namen. staatsanwaltschaft schlug Opfer Täter Ausgleich vor, der zuständige sagte mir aber ich soll den Opfer Täter Ausgleich ausschlagen damit das ganze vor Gericht geht, da er aus Vorgesprächen weiß dass der Typ unbelehrbar ist und mich beschuldigt.

nun, dieser Mensch hat einen Hund, ich kenne mich nicht aus mit rassen, aber es scheint zwar ein ganz lieber zu sein, nur so ein Hund in falschen Händen? Immer wenn der top draußen an mir vorbeiläuft lässt er die Leine locker und gibt dem Hund Kommando mich Anzugreifen. Bei einem Übergriff dem eine Anzeige folgte hat er den Hund auf meinen Mops gehetzt, zum Glück ist nichts passiert weil ich ihn rechtzeitig weggezogen habe

Letztens war der Typ bei uns im Treppenhaus bei einem Nachbar, und hat seinen Hund ohne Leine gelassen. Ich kam gerade vom Einkauf und der Hund ging aggressiv auf mich los, knurrte mich an und war in Angriff Stellung. Der Typ hat ihn zum Glück na die Leine genommen.

Nach dem was ich weiß nimmt er mittlerweile Chrystal Meth, das scheint ihn noch aggressiver zu machen.

Ich hab diese Sache mehrfach der Polizei erwähnt, bisher ohne sichtbarer Veränderung.

ich hab Angst einfach nur Angst und bin mittlerweile so verzweifelt dass ich nicht mehr weiß wohin ich gehen kann, wer den ganzen Alptraum beendet.

habt ihr vielleicht Ratschläge, Tipps für mich, zu welcher Behörde ich gehen kann, wer mir weiterhilft?

Vielen dank im voraus.

Angst, Polizei, aggressiv, alkoholiker, kampfhund, gewalttaetig
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Vermehrter Alkoholkonsum mit Medikamente, langzeitfolgen?

Hallo liebe Community, ich nutze einmal die gewisse Anonymität, die das Internet oftmals bietet, um eine Frage zu stellen, bzw. um eventuelle Erfahrungen anderer kennenzulernen .

Mein Vater war und ist noch immer alkoholkrank. Als ich noch nicht auf der Welt war, bzw noch relativ klein, war es viel schlimmer um ihn - mittlerweile ist er da etwas "braver" geworden. Er trinkt jetzt nur mehr am Wochenende und dann auch nur Freitags und Samstags. Er fängt da oft Freitags nach der Arbeit an und Samstags nachdem er "wieder" nüchtern ist am Nachmittag. Sonntags ist dann meist die Ruhephase, in der er wenn dann "nur" 1/2 Bier trinkt. Schnaps braucht er jeden Tag nachdem er Feierabend macht, ein oder zwei, manchmal auch drei "Stamperl" muss es sein - für die Verdauung selbstverständlich.

Das Alkohol im Überfluss nicht gut ist, sollte jedem bekannt sein. Nur leider muss er Medikamente nehmen und das jeden Tag. Ich weiß jetzt nicht welche es sind und wie viele, aber es ist trotzdem klar, dass dies einfach auf Dauer nicht gesund ist. Das Trinken mit Medikamentenkonsum macht er schon eine Weile, wann es wirklich angefangen hat, weiß ich gar nicht.

Mich macht die ganze Situation nur mehr fertig. Er ist depressiv, er hat viele Sorgen, auch von früher und das verstehe ich. Aber wenn er so Sachen sagt, wenn ich oder meine Schwester fragen, warum er Medikamente nimmt mit Alkohol: "Ich möchte endlich sterben." Dann geht immer ein kleines Stück mehr in mir kaputt. Ich gehe dann oft aus dem Raum und in meinem Zimmer um zu weinen. So wie jetzt. Ich liebe ihn trotzdem und kann mir kaum ein Leben ohne ihn vorstellen, nur vorher waren seine beiden Hände richtig aufgequollen, als mir wieder bewusst wurde, was für einen Missbrauch er da mit seinem eigenen Körper eigentlich betreibt!

Ich habe wirkliche Angst, um ihn und glaube nicht, dass er noch lange leben wird. Klingt hart, aber es ist die Wahrheit. So denke ich momentan. Auch wenn ich es mir für ihn wünschen würde, dass er ein sorgenfreies und gesundes Leben hätte. Dass er Hilfe braucht, ist mir schon bewusst, aber die möchte er nicht annehmen. Andere hängen sich auf oder erschießen sich, er möchte sich scheinbar zu Tode saufen.

Er hatte schon Hirnblutungen, die er damals überlebt hat und muss daher einige Medikamente pro Tag einnehmen. In Anbetracht der Tatsache, dass ich schon 20 Jahre alt bin, könnte man meinen, dass man sich in dem Alter damit abfinden kann, aber so ist es nicht. Ich lebe zu Hause, weil ich studiere und nur über ein geringfügiges Einkommen verfüge. Ich erlebe seine wöchentlichen Strapazen also immer mit und komme damit nicht klar.

Meine Frage ist nun wirklich ernst gemeint und kein Spaß:

Wie lange kann so ein Missbrauch von Alkohol + Medikamente dauern, bis der Körper mit dieser Hürde irgendwann für immer einknickt?

Medizin, Gesundheit, Therapie, Medikamente, Alkohol, Missbrauch, Psychologie, alkoholiker, Alkoholkonsum, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung
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Chronische Alkoholsucht Folgen?

Ich hoffe, jemand nimmt sich die Zeit und liest sich das durch.

Folgendes Anliegen: Mein Vater ist seit vielen Jahren schwerer Alkoholiker, wie’s bei dem meisten ist hat auch er in immer weniger Zeitabständen immer länger getrunken. Mein Vater hat das erste Mal zum Schuljahresstart im September 2018 wieder zur Wodkaflasche gegriffen. Meine Mutter und ich, aber auch meine Schwester haben nichts dagegen gemacht -was wir heute sehr bereuen- weil wir der Meinung waren, er nimmt unsere Hilfe sowieso nicht an und sich selber helfen lassen will er auch nicht (Wenn’s nicht von einem Suchtkranken kommt, dann bringt’s in den meisten Fällen auch nichts). Die Zeit verging, er war in recht “gutem” Zustand, hat gegessen, konnte sich selbstständig versorgen usw., dass er betrunken war, merkte man ihm nicht an. Bis zum neuen Jahr: Er hat aufgehört zu essen, kam selten aus seinem Zimmer und ging auch nicht mehr aufs Klo. Auch das wussten wir nicht was wir machen sollen, da er sich nie und nimmer dazu eingewilligt hätte ins Krankenhaus zu fahren (In unseren Krankenhäusern hat er sehr schlechte Erfahrungen gemacht und hat aufgrund seiner Vergangenheit mit TBC Angst gehabt, die schicken ihn in die nächste Pneumologieklinik.). Zwei Wochen später riefen wir den Notarzt. Er konnte nicht laufen, hat erbrochen obwohl er seit zwei Wochen nichts gegessen hat und auch sein Bauch war ganz aufgebläht, weil er so ausgehungert war. Seit 5 Tagen ist er nun in der Klinik, er kommt nicht zu sich, zumindest nicht zu dem Menschen den wir kennen. In den ersten Tagen sah sein Urin ziemlich blutig aus, welches jetzt nach den Infusionen und Medikamenten ein wenig besser aussieht. Sein Bauch immer noch aufgebläht. Seine Organe entzündet. Der Darm hat angefangen zu funktionieren, doch reden tut er immer noch so, als wäre er betrunken. Dabei trinkt er seit 5 Tagen nichts mehr. Laufen kann er auch nicht und essen erst recht nicht. Er ist verwirrt und redet wirres Zeug, aber nicht immer. Das schöne: er ist bei seinem Humor geblieben. Doch kann mir jemand sagen, ob sich der Zustand bessern wird? Hat da jemand Erfahrungen mit Angehörigen/Patienten etc.? Ich bin total verzweifelt, die Ärzte sagen auch nichts.

Vielen dank für eure Rückmeldungen

Medizin, Alkohol, Sucht, alkoholiker, Arzt, Folgen, Gesundheit und Medizin, verwirrt
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Mutter trinkt heimlich Alkohol. Alkoholproblem?

Hallo,

Mir ist nun schon über längeren Zeitraum aufgefallen, dass meine Mutter heimlich trinkt. Sie versteckt die Rum Flasche immer unter ihrem Tisch, denkt ich würde es nicht merken.. und riechen.. Natürlich merke ich es.. Ich bin über 18 und kenne den scheiß..

Sie torkelt dann durch die Wohnung, macht irgendwelche komischen Sachen, und redet sogar mit sich selbst oder mit keine Ahnung wem..(Alkoholpsychose?) Ich habe sie bis jetzt nur gaanz selten in diesem Zustand gesehen, weil ich mir das nicht anschauen kann.. Ich kann dann auch nicht pennen.. Ich bleibe immer solange wach und höre Musik (damit ich ihre Selbstgespräche nicht höre..das ist echt gruselig) bis sie irgendwann ins Bett geht.. Diesen typischen Schluckauf bekommt sie auch immer..

Teilweiße macht es mich richtig sauer.. dass ich am liebsten zu ihr gehen würde und ihr die Drecks Flasche wegnehmen würde.. Aber ich denke mal das bringt am wenigsten..

Achja während ich diesen Text hier gerade schreibe, sitzt sie besoffen im Wohnzimmer.

Sie trinkt IMMER wenn sie am nächsten Tag frei hat. Wenn sie arbeiten muss dann nicht.

Ich würde sie am liebsten mit dem scheiß konfrontieren, aber bringt das was? bzw welche Methode ist am besten? Soll ich alleine mit ihr reden? Oder soll ich mich jemanden anvertrauen? Die einzige Person die über ihr Alkoholproblem noch bescheid weiß ist meine Ex-Freundin..

Ich bin Einzelkind, meine Mutter allein erziehend seit ca 18 jahren. Mein Vater wohnt weit weg und hat mit ihr keinen Kontakt..

Ich bin um jede Hilfe und Tipp dankbar.. Ich kann es langsam nicht mehr ertragen..

Freundliche Grüße ;)

Gesundheit, Mutter, Familie, Freundschaft, Alkohol, Drogen, alkoholiker, Liebe und Beziehung
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Was soll man tun, wenn man im Leben nur noch überfordert ist und nicht mehr weiter weiß?

Hallo ihr.
Ich habe mir eigentlich vorgenommen nichts zu schreiben, aber vielleicht gibt es ja da draußen nette Menschen die mir evtl doch helfen können.
Ich weiß nicht mehr wohin mit mir und meinem Leben.
Ich bin azubi wie man weiß und werde aber naja, “ausgebeutet”. Also ich bin sozusagen Mädchen für alles. Ich habe schon Verhältnismäßig viele Überstunden - obwohl ich 5 Tage die Woche arbeite, Vollzeit !  Mir fehlt der Schlaf. Es ist als hätte ich keine Zeit mehr für mich selber und das lernen für die Berufsschule schaffe ich auch nicht. Hinzu kommt, dass mein Vater starker Alkoholiker ist. Das ist mein Hauptproblem. Ich weiß nicht wie ich mit ihm umgehen soll. Er trinkt sehr viel, und er wird dann immer sehr aggressiv. Gestern wurde ich von mittags an bis abends Tyrannisiert, mit Beleidigungen und Hass Texten mir gegenüber. (Ich hatte nichts getan, er sucht immer Sachen wenn er betrunken ist um dann zu streiten). Ich ignoriere ihn aber trotzdem kontaktiert er mich übers Handy wie es nur geht und das nimmt kein Ende. Er hasst mich in diesen Momenten. Er hat sogar nachts dann meine Mutter angeschrieben (meine Eltern sind getrennt) und hat sich lauthals über mich sche*ß Kind ausgek*tzt. Ich mache das mein Leben lang mit, aber je älter ich werde, desto mehr hasst er mich. Als ich Kind war, hat er meine Mama als Ziel Objekt gehabt. Jetzt bin ich es. Ich kriege nicht in meinen Kopf wie man so unfassbar fies zu seiner Tochter sein kann und ich weiß nicht wie ich damit verdammt nochmal umgehen  soll. Gestern, als ich ihm auf seine Beleidigungen nicht geantwortet habe, hat er mir zu guter letzt noch Kontakt verbot erteilt zu ihm. Ich schlafe nur noch sehr sche*sse und ich schaffe nichts mehr. Ich bin nur noch am weinen und ich weiß nicht wie ich mit allem umgehen soll.. ich kann auch nicht mehr vernünftig essen, weil ich einfach keinen Hunger habe. Ich komme ja eh erst abends von der Arbeit und bin so k.O. Das ich ins Bett falle.
Es ist, als würde ich in eine depressive Phase fallen .. ich bin sprachlos und weiß nicht wie ich mir helfen soll. Und erst recht weiß ich nciht, was ich mit meinem Vater tun soll. Nüchtern ist er so ein lieber Mensch, weshalb es mich so wütend und traurig macht wie er wird wenn er so besoffen ist.. ich fühle mich so hilflos

Liebe, Leben, Arbeit, Familie, Freundschaft, Alkohol, Freunde, Ausbildung, Alltag, Psychologie, alkoholiker, Burnout, Liebe und Beziehung, Überforderung
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Alkoholiker-Vater, wie soll ich mich jetzt verhalten?

Mein Vater ist seit 12 Jahren Alkoholiker, in seinen „Trinkphasen“ wird/wurde er oft aggressiv, sprich rumschreien, Teller, Tische und Türen kaputt machen etc. Seit 2014 wurden die Aggressionen jedoch besser.

2014 ging es mir psychisch sehr schlecht, ich hätte Depressionen und eine Belastungsstörung. Ich habe mich auch teils selbst verletzt, meine Mutter und meine Schwester haben das früh gemerkt, mein Vater nicht.

An einem Abend, als er meine Mutter beleidigt hat und ich dann in meinem Zimmer geweint habe, kamen alle 3 zu mir und mein Vater hat herausgefunden, dass ich mich selbst verletzt habe. Er konnte nicht damit umgehen, das als letzter zu erfahren und ist „ausgerastet“. Er hat ein großes Messer aus der Küche geholt und gesagt, ich soll mir vor seinen Augen den Arm aufschneiden und ihm zeigen wie ich das mache, weil „allein kann es ja jeder“.

Meine Mutter, meine Schwester und ich sind dann zu meiner Oma gezogen, in der Zeit hat mein Vater offenbar viel getrunken, aber nach ein paar Tagen kamen meine Mutter und ich zu ihm zurück. (Meine Schwester war damals schon 21 und blieb bei meiner Oma.)

Ich komme bis heute nicht mit der damaligen Situation zurecht, ich bin ihm gegenüber abweisend und auch ignorant. Ich spreche fast nie mit ihm, weil ich ihn seitdem komplett anders sehe und er es auch nicht bereut. Er meinte, er würde es wieder machen, weil das seine Aufgabe als Vater ist. Das schlimmste dabei ist fast, dass er an dem Abend nicht einmal betrunken war.

Er hat vereinzelt getrunken in den letzten Jahren, heimlich natürlich, und wir haben selten darüber gesprochen. Ich merke es zwar meistens, aber er redet sich immer raus und lügt.
Letztes Wochenende, als meine Schwester zu Besuch war, war er dann sehr betrunken.
Zuerst hat er uns wieder ins Gesicht gelogen, dann hat er es zugegeben, auch dass er davor schon einige Male getrunken hat. Er meinte, er ist trocken, aber auch dass er nicht aufhören will, weil es „Spaß macht“ und er es unter Kontrolle hat.
Irgendwann wollte er die Aufmerksamkeit auf mich lenken und hat die Messersache wieder angesprochen, er meinte, er und ich sind gleich und dass ich Schuld bin, dass er trinkt. Weil ich kaum mit ihm rede und seitdem so kalt zu ihm bin.
Ich bin seit 2 Jahren in Psychotherapie und bin auf einem guten Weg, weil ich an meinen Problemen arbeite. Er dagegen will weder in die Klinik noch geht er zur Gruppe.

Meine Mutter ist co-abhängig, indem sie ihn weiter unterstützt, dabei sollten wir ihn verlassen oder zumindest ein Ultimatum stellen.
Meine Therapeutin möchte, dass ich zu meiner Oma ziehe, ich bin 18 und das würde gehen, aber ich will meine Mutter nicht allein mit ihm lassen.
Sie hat am Sonntag mit ihm geredet, aber jetzt ist es wieder so als wäre nichts gewesen. Und weil sie eben so co-abhängig ist und seinen Alkoholismus damit unterstützt, kann ich auch nicht darüber reden.

Familie, Freundschaft, Alkohol, Psychologie, alkoholiker, alkoholmissbrauch, Liebe und Beziehung
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Mutter Alkoholikerin, mit 16 ausziehen?

Hallo,

meine Mutter ist schon seit ein paar Jahren Alkoholikerin und mit der Zeit wurde es immer schlimmer und schlimmer. Wir als Familie haben bereits alles Mögliche versucht, um ihr zu helfen aber allmählich kann ich das alles nicht mehr mitmachen. In zwei Monaten werde ich 16 und ich sehe einfach keine andere Möglichkeit mehr, als dieses Leben hier mit ihr zurück zu lassen. Ich bin am Ende mit meinen Kräften und das spiegelt sich leider in meinem Alltag wieder.

Sie ist ein komplett anderer Mensch, wenn sie zur Flasche gegriffen hat. Nicht der witzige Typ, sondern unerträglich und selbstzerstörerisch.

So richtig schlimm wurde es, als sie mich vor einem Monat betrunken rauswarf, weil ich ihr meine Meinung zu ihrem Alkoholkonsum gab, nachdem sie mich provozierte. In der selben Nacht wurde sie mir gegenüber handgreiflich und seitdem sehe ich sie mit anderen Augen. Sie stellt sich immer wieder in die Opferrolle und für meine Mutter stellt ihr Alkoholkonsum kein Problem dar, da sie sich ja sonst um alles kümmert und es bereits "reduziert" hätte. Das ist ihr Argument.

Seit diesem Vorfall hatte es sich für ein paar Tage gebessert, doch es ist wieder genauso wie vor dieser Nacht. Ich dachte, dass sie es endlich eingesehen hat, doch dem ist nicht so. Sie wird es niemals einsehen, dass sie sich und ihre Familie zerstört.

Ich weiß nicht, ob ich den Schritt wagen soll, sie mit meinem kleineren Bruder allein zu lassen und in eine eigene Wohnung zu ziehen (Mit Hilfe der restlichen Familie),oder ob ich mein Abitur schmeiße und dafür eine Ausbildung anfange, um hier endlich raus zu sein. Aber in gewisser Weise fühle ich mich wieder verantwortlich und muss doch auf sie aufpassen. Aufpassen, dass sie sich in ihrem Wahn selber, oder meinem Bruder nichts antut. Am meisten tut mir er mir leid, denn er ist in der gleichen hilflosen Situation wie ich damals als Kind und ich weiß einfach nicht weiter, weswegen ich mich an die Community hier wende.

Das Jugendamt einzuschalten ist keine Option.

Sollte ich lieber ausziehen und meinen eigenen Weg gehen? Denn wenn ich das tue, bin ich für sie gestorben. Gerne sind auch weitere Ratschläge hilfreich.

Danke im voraus.

Mutter, Familie, Stress, Alkohol, alkoholiker, hilflos, Liebe und Beziehung, ausziehen mit 16
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Wurde mir ein neues Leben geschenkt?

Halo! Ich glaube an den Buddhismus und mir wurde heute ein neues Leben geschenkt, da ich nichts ansteckendes habe laut der Artzhelferin, die angerufen habe von meinen Laborwerten. Trotzdem habe ich seit einem Jahr Beschwerden an der Privatzone, die selbst Symtom hat auf HPV.

Aber ich hatte dieses Problem auch als Kind. Hatte das an den Händen und wurde als Warzenschwein beschimpft, mit einer habe ich mich auch gekloppt, weil wir uns in der Reihe zum Schwimmen aufstellen sollte und kein Mädchen mich an der Hand packen wollte! Habe diese Mädchen dann wegen ihren Pickeln beleidigt, als Streuselkuchen dann noch...Dann hat ichs mit der Mutter zu tun...Die mir ihren Hass bis ich Verkäuferin wurde net verschweigte, da sie da nebenan Backverkäuferin war...

Mein Nasen Hals Ohren Arzt entfernte mir eine Warze aus der Nase vor Kurzem mit so ner Art Pinzette...Und fragte ob alles sonst gesundheitlich ok wäre...

Warum habe ich diese erneut, aber an Schleimheuten?

Möchte meinen Beschwerden auf den Grund gehen!

Villeicht ist mein Immunsystem auch so schwach, durch meinen Alkoholkonsum und ist gegen alles allergisch?

Hab eigentlich eine Katzenallergie, die aber 2009 festgestellt wurde und habe jetzt drei Stubentiger.

Oder ist es der Weichspüler, aber bei 60 Grad wäscht er sich aus, nur bei Kochwäsche?

Bitte logische Antworten!

Medizin, Gesundheit, Katzen, Allergie, Biologie, alkoholiker, Alkoholkonsum, Arzt, Feigwarzen, Gesundheit und Medizin, Warzen, Weichspüler
7 Antworten
Denken Selbstmörder überhaupt daran, dass sie jemand vermisst?

Hallo,

also ich kann in letzter Zeit nur noch an sowas denken.
Mein Vater hat sich umgebracht, und dass obwohl ich ihn besuchen wollte und er eigentlich wusste, dass ich ihn so auffinde-

Die Leute sagen ja oft es wäre egoistisch einen vom Selbstmord abhalten zu wollen, aber was ist denn egoistisch daran, Jemanden dazu zu ermutigen das Leben wertzuschätzen und ihn aus der Phase rausholen zu wollen, damit es ihnen irgendwann besser geht?

Ich habe alles für meinen Vater getan. Er war alkoholiker und hatte sein Leben nicht mehr unter Kontrolle. Also habe ich für ihn gekocht, aufgeräumt, geputzt und alles versucht, damit nicht alles komplett vernachlässigt wird. Ich habe auch versucht ihn zu umarmen und ihm gesagt, dass ich ihn lieb habe und ich mir deshalb wünsche, dass er versucht wieder zurück ins Leben zu finden.

Daran ist nichts egoistisch. Stattdessen gab es nur Ablehnung und ich musste sehen wie er tot da lag. Ich frage mich was er sich gedacht hat, ich frage mich, ob er beabsichtigt hat, dass ich ihn finde. Und ob er überhaupt an seine Kinder gedacht hat und dass es auch schwer für uns wird. Ich frage mich auch, ob wir es hätten verhindern können... :( Ich liebe ihn trotzdem, er war halt verzweifelt :( aber warum mutet man so etwas seinem Sohn zu?

Es sind alles so viele Fragen. Ich bekomme das alles einfach nicht mehr aus dem Kopf!

Liebe, Familie, Freundschaft, Alkohol, Trauer, Tod, Vater, Psychologie, tot, alkoholiker, Liebe und Beziehung, Selbstmord, Suizid
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Vater Alkoholiker, Raucher und Diabetiker...?

Mein Vater ist schon seit dem ich geborgen bin Raucher. Früher war er sehr sportlich, hatte viele Hobbys, hatte viele Freunde (so höre ich es immer von meiner mutter), doch heute hat er nichts mehr davon. Seit Jahren ist ehr Alkoholiker. Er ist nie Handgreiflich oder besonders stark agressiv, doch trinkt er täglich definitv zu viel Bier. Wenn ich Mittags von meiner Ausbildung komme kann er grundsätzlich schon kein Auto mehr fahren. Zu dem kommt noch das er Hochblutdruck hat und seit sehr kurzer Zeit auch noch Diabetes. Bei seinem Alkoholkonsum, seinen Mangel an Sport und seiner Ernährung wirklich kein Wunder, auch wenn er nicht wirklich übergewichtig ist.

Meine Mutter versucht es schon seit Jahren, meinen Vater die alkohlsucht auszutreiben weil er sein ganzes Leben nach dem Alkohl richtet und es seiner Gesundheit extrem schadet. Das einzige was er ohne bemerkbare Probleme hinbekommt, ist das Arbeiten gehen.

Natürlich bin ich mir bewusst das es nicht möglich ist jemanden Eine sucht einfach auszutreiben. Doch ich, mein Bruder und meine Mutter wissen einfach nicht mehr weiter. Es fühlt sich an als hätte mein Vater es schon akzeptiert das er bald an einem Herzinfarkt oä sterben wird.

Doch was soll ich tuhen? Wie soll ich damit umgehen? Ich weiss einfach nicht mehr weiter.... Wenn er so weiter macht ist es nur noch eine Frage der Zeit bis er einen Herzinfarkt oder Schlaganfall bekommt.

Ich bin so hilflos

Familie, Alkohol, Vater, Psychologie, alkoholiker, Gesundheit und Medizin, Psyche, Raucher, ungesund
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Mein Vater ist Alkoholiker und wird handgreiflich?

Hallo erstmal. Ich bin 14 Jahre alt, ich bin grade dabei mein Abitur zu machen (11.Klasse) und mein Vater ist Alkoholkrank. Meine Mutter dramatisiert immer alles relativ stark. Deshalb hab ich auch immer innerlich abgewunken, wenn die meinte, dass mein Vater drauf ist. Aber so ab dem 13.-14. Lebensjahr habe ich aufmerksamer gelebt. Ich habe blaue Flecken an meiner Mutter erkannt, habe aber gedacht sie hat sich gestoßen (wir sind sehr tollpatschig). Ich habe ihn aber heute und vor 2 Monaten jedoch beim Trinken erwischt. Er taumelte auch öfter in der frühen Vergangenheit immer herum oder so etwas. Immer wenn wir im Urlaub sind oder Verwandte bei uns, dann trinkt er nicht (leider sehr selten) und dann ist er ein super Mensch. Er meinte zu seiner Schwester, dass er so ein tolles Leben mit meiner Mama und seinen beiden Kindern hat. Da war ich so glücklich. Jedoch trinkt er immer wieder und zwar hartes Zeug. Kein Radler, Bier, etc... Meine Mutter, der ich mittlerweile mehr vertraue als zuvor, meint dass er Wodka, Schnaps, etc... trinkt. Wovon ich eigentlich berichten wollte, ist der heutige Tag/Nachmittag. Der Vormittag verlief relativ normal. Mein Vater war angetrunken (Erzählungen meiner Mutter). Ich war beim Fussballspiel. Mittags kam ich nach Hause und es war immernoch "normal". Meine Mutter beschwerte sich, dass er wieder "voll" ist. Beim Abendbrot gab es streitigkeiten die ich nicht zu 100% mitbekommen habe, da ich noch Bundesliga geschaut habe. Das einzige was ich bemerkte ist, dass er genervt rausging, da meine Schwester(6jahre alt) rumquickte. Meine Mutter schrie ihm dann Wi***er mit 2 Stinkefingern hinterher. Als ich fertig war und mich in mein Zimmer verkrochen habe, haben meine Eltern sich laustark gestrittten. Ich habe gelauscht. Dann schrie meine Mutter meinen Namen und HILFE dazu. Meine Schwester weinte im Hintergrund ich sah meine Mutter am Boden liegen. Mein Vater wurde handgriflich zu ihr. Ich ging dazwischen, da ich dachte mir wird er nichts antun (Habe Staturmäßig keine Chance gegen ihn). Er schubste mich mit seiner Hand in meinem Gesicht weg. Wir sind dann in die 1 Woche leerstehende Nachbarswohnung gegangen und wollten dort übernachten (wegen Fische füttern, etc.. konnten wir da rein). Als wir noch wichtige Sachen holen wollten, hat meine Schwester nicht gehört und die ist aus der NAchbarswohnung rausgegangen, während wir bei uns die Sachen holen wollten. Die Tür ist samt Nachbarsschlüssel in der Wohnung zugefallen. Wir haben und jetzt in unsere jeweiligen Räume eingeschlossen. Was soll ich tun? Ich hatte vor, ihn am Montag nach seiner Arbeit (falls er sich nicht wieder freinimmt weil er besoffen ist) damit zu konfrontieren und das Gespräch zu suchen. Auch viele Kollegen sagen ihm er sei Alkoholiker, aber er sieht es nicht ein. Unsere jetzige Überlegung ist es die Polizei zu rufen, in der Hoffnung, dass die ihn mitnimmt. Ich hoffe ihr könnt mir helfen.

Familie, Alkohol, Sucht, alkoholiker
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Vater ist starker Alkoholiker, was tun?

Hallo zusammen, und zwar hab ich ein Problem das mich schon seit Jahren schwer belastet, mein Vater. Er ist starker alkoholiker. Er besäuft sich jeden Tag, und belügt uns immer. Manchmal sagt er, er muss "einkaufen" und ist spontan zu einem bekannten um sich da wieder die Kante zu geben, aber wenn er dann schon 5 -6 Bier hat, dann kann er nicht aufhören sondern muss weiter trinken. Manchmal versteckt er den Alkohol und sagt "was stellt ihr euch denn so an, ich hab doch nur 2 Bier getrunken" während er schon lallt und nicht mehr gerade stehen kann. Meine Mum hat schon so oft versucht mit ihm zu reden, aber er sieht es nie ein. Er sagt immer er trinkt doch nicht viel, und am nächsten Tag sehen wir ihn wieder sturtz besoffen auf der Couch liegen. Irgendwie tut er mir ja schon leid, aber es ist eine Krankheit. Jeden Tag hab ich Angst das er stirbt wegen diesem Alkohol. Ich muss ihm zusehen wie er sich langsam aber sicher selber umbringt. Wenn er besoffen ist dann fängt er immer an mit mir über alles zu diskutieren, regt sich über alles und jeden auf und ist ein komplett anderer mensch. Nüchtern ist er so nett und lieb, aber sobald er dann Alkohol trinkt ist alles vorbei. Das belastet meine Mum und mich so sehr. Letztens haben wir uns wieder so sehr über ihn aufgeregt weil er wieder besoffen auf der Couch lag, und haben dann über ihn geredet, aber irgendwie muss er das mit bekommen haben und hat uns vieles an den Kopf geworfen wie zB " was stellt ihr euch denn so an, ich trinke doch nicht viel, immer nur 2 Bier" und sowas wie "wie könnt ihr mich nur hintergehen" und zu meiner Mum sogar "kein Wunder das dich niemand leiden kann wenn du nur so eine ******** redest". Aber das alles hat er mit so viel Hass in der Stimme gesagt das wir einfach nur geschockt waren.
Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Ausziehen können wir nicht, da ich und meine Mum sehr schlecht verdienen, und wollen ihn auch nicht wirklich mit dem Problem alleine lassen. Ich weiß nicht mehr was ich tun soll. Vielleicht hatte ja mal jemand das selbe Problem und kann mir ein guten Rat geben.

Familie, Angst, Alkohol, Vater, alkoholiker, Alkoholkonsum
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