Hab ich bei meiner Textwiedergabe den Konjunktiv richtig verwendet?

Einleitend beschreibt der Autor, wie sich die Botschaft, dass eine zuvor nie gesehene Volksgruppe umherziehe und alles völlig zerstöre, bei den Goten verbreitete, weshalb die Mehrheit der Goten in die Ferne ziehen wollte (vgl. Z. 1-5). Anschließend geht Marcellinus darauf ein, dass die Goten lange überlegt hätten, wo ihre neue Heimat sein solle und sich dann schließlich dazu entschieden hätten, nach Thrakien zu fliehen (vgl. Z.5-6), weil es dort fruchtbares Land gäbe und die Donau als Schutztrennung zwischen ihnen und der kriegerischen Volksgruppe läge (vgl. Z. 6-8). Dies sei für die gotischen Stämme unter Alaviv der Grund gewesen, warum man die Donauufer belagert, Kaiser Valens um Einlass ins Römische Reich gebeten und sich als friedliche Bürger sowie hilfreich in kriegerischen Auseinandersetzungen ausgegeben habe (vgl. Z. 8-10). Danach hebt der Autor hervor, dass es raffinierte Schönredner gegeben habe, welche dem Kaiser zuredeten, dass er ein unbesiegbares Heer hätte, wenn die vielen fremden Streitkräfte ins Römische Reich kämen und man sie mit den römischen zusammenführe (vgl. Z. 11-14). Deshalb seien verschiedene Gesandte an die Grenzen geschickt worden, um die Goten mit ihrem Gepäck die Donau überqueren zu lassen (vgl. Z. 16-18). Abschließend führt Ammianus Marcellinus heran, dass die römischen Gesandten sehr bemüht gewesen seien, möglichst vielen Goten, die das Römische Reich noch plündern sollten, Einlass zu gewähren (vgl. Z. 16-18), wobei er die vorschnellen Bemühungen als Ursache für das nachhaltig beschädigte Römische Reich festmacht (vgl. Z. 18-19).

Deutsch, Geschichte, Sprache, Grammatik, Konjunktiv, Zitat
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