Toxisches Umfeld/ Freundeskreis - wie reagieren - Gruppendynamik?

Ich bin jemand, der nicht gerne Grenzen setzt. Wenn Leute etwas machen, dass mir nicht passt, distanziere ich mich von ihnen. Ich sage ihnen dass es mir nicht passt, aber ziehe da keine "Konsequenzen" oder so, und erwähne sowas auch idR nur ein mal. Aber Freund A und B wissen genau, dass ich sowas nicht leiden kann.

Das Ding ist jetzt, dass es neuerdings Stress gibt mit meinen besten zwei Freunden gibt.

Freund A - hab mich früher jede Woche mit ihm zu zweit getroffen. Hab ihn in einen meiner Freundeskreise integriert. Der besteht also aus 3 Kumpels von mir und neuerdings auch er. Bisher war da keine "Rangordnung" oder so. Jetzt nervt er mich aber im Freundeskreis und stellt sich desöfteren über mich. Natürlich als Spaß getarnt. Kann nicht beurteilen wie böse er das meint - aber mich fuckt sowas ab und das weiß er. Hab das Gefühl, er probiert lediglich so stark zu provozieren, wie er es sich "erlauben" kann. Je besser das Verhältnis zwischen uns ist, desto mehr provoziert er. Ich glaube er macht das nur unterbewusst aus Mangel an Selbstwertgefühl, oder aus Unsicherheit.

Freund B - Auch n recht enger Freund. In meiner Klasse gibt´s ziemlich extrem diesen Schrott a la soziale Rangordnung. Einer aus meiner Klasse, mit dem Freund B ganz gut ist, macht auch gelegentlich mal dumme Kommentare über mich. Freund B lacht dann drüber. Ich kann auch über mich selbst lachen - aber sowas nervt. Müsste er sich lachen verkneifen und lacht bisschen wär das kein Ding. Aber ist eher so, als müsste er bei solchen Situationen etwas grinsen, lacht aber gekünzelt extra stark. Seitdem kamen da noch mehr Kleinigkeiten hinzu, die irgendwie aber trotzdem aus der ausgeglichenen Freundschaft eine unausgeglichene Freundschaft gemacht haben. Jetzt will er neuerdings alles bestimmen, sowas fuckt mich ab.

Ich kann gut erkennen, ob jemand einfach aus Spaß einen Witz über mich macht, oder das nur macht um sich über mich zu stellen. Oder ob jemand Witze eigentlich nicht lustig findet und gekünzelt lacht. Normalerweise bin ich was sowas angeht eiskalt und cutte die Freundschaft. Bei den beiden Fällen will ich das aber nicht, weil das meine engsten Freunden bis vor paar Monaten waren.

Freundschaft, Freunde, Psychologie, Dynamik, Freundeskreis, Kant, Liebe und Beziehung, Psyche, Psychoanalyse, sigmund-freud
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Selbstfindung - was haltet ihr von einem Menschen mit folgenden Charaktereigenschaften?

Hallo, ich bin gerade dabei, mich selber zu finden. Als Aufgabe wurde mir gestellt, auf ein großes Whiteboard einige Adjektive zu schreiben, die mich meiner Meinung nach beschreiben. Ich schreibe hier alles auf, was mir zu mir selbst eingefallen ist, ich war komplett ehrlich mit mir selbst. Jedoch finde ich da eine kleine Schizophrenie in den Adjektiven, Dinge, die iwie nicht ganz zusammen passen, wie ich finde. Vllt findet ihr das ja. Wäre super wenn ihr euch Zeit nehmt und darauf offen und ehrlich antworten könntet - Danke 🤗 Also, ich habe aufgeschrieben...:

  • selbstbewusst
  • unabhängig
  • freiheitsliebend
  • kultiviert
  • kritikunfähig
  • Logiker (Person denkt sehr logisch !)
  • offenherzig
  • gebildet
  • wissbegierig
  • sprachbegabt
  • zurückhaltend und ruhig in Gruppen, ABER
  • redselig, bei nur einer Person
  • intelligent
  • arrogant
  • oberflächlich
  • Einzelgänger
  • Wortgewandt
  • Theoretiker (statt Praktiker)
  • buddhist
  • optimistisch
  • materialist
  • snob
  • leicht autistisch
  • kreativ
  • romantisch, beim Freund
  • perfektionist
  • freundlich
  • humorvoll

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  • liebt Tennis
  • liebt Saxophon
  • Liebt Bücher
  • geht gerne in die Uni (obwohl keine Studentin, sondern noch Schülerin, einfach so in die bibiliothek um Bücher über Psychologie und Pädagogik zu lesen, da ich sehr interessiert in diesen Bereichen bin)
  • lernt gerne neue Sprachen
  • möchte mal Dozent an der Uni in Bereich Psychologie oder Pädagogik, oder Lehrer werden

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Also ich finde, einerseits bin ich total freundlich und offenherzig, aber andererseits so arrogant, oberflächlich, will nur das Beste vom Besten, materialistisch usw... da sehe ich iwie die Schizophrenie hinter :/ Genauso wie ich bin Einzelgänger und sehr introvertiert und viel alleine, aber wenn ich mich mit einer Person verstehe kann ich reden wie ein Wasserfall und bin sehr redselig, in Gruppen bin ich jedoch wieder sehr zurückhaltend und ruhig.. 🤔 Passt doch iwie nicht zusammen...narzisstische Persönlichkeitsstörung?

Meine Fragen:

  1. Seht ihr diese Schizophrenie in den Eigenschaften auch? Ist das normal? Und woran liegt das. Dass ich irgendwie so Zwiegestalten bin?
  2. Wenn ihr das so hört, was geht euch durch den Kopf? Was denkt ihr von so einem Menschen ? Bitte nicht „doof“ sondern richtige Meinung ...

Falls es hilft: Bin 20 und weiblich.

Danke🙈

Therapie, Schule, Menschen, Psychologie, Charakter, Einzelgänger, Liebe und Beziehung, Psychiater, Psychoanalyse, Philosophie und Gesellschaft
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Hasenmädchen in Traum aufgetaucht. Bedeutung?

Hallo.

Seit mehreren Wochen träume ich jede Nacht komische Sachen.

Ich habe mich schon an Familienmitglieder und Bekannte gewendet aber niemand konnte mir auch nur irgendwie helfen.

Der Traum über den ich schreiben wollte war wie folgend (ich schreibe die Kurzfassung):

Ich stand vor meiner alten Grundschule. Ich war total verwirrt und wusste nicht was ich dort machte, also rief ich meine Mutter an und fragte wohin ich musste. Sie sagte ich soll ans Gymnasium, also machte ich mich auf den Weg. Ich wollte die Straße entlang gehen, die am schnellsten zum Gymnasium führt. Doch kaum bin ich wenige Meter gegangen schon wurde die Straße immer schmaler und ich konnte nicht mehr zurück. Also kroch ich nur noch bis ich bemerkte dass die Straße wieder normal war. Es war dunkel und ich konnte kaum etwas erkennen. Auf einmal kam eine Person auf mich zu. Sie hob sich stark von der Dunkelheit ab. Sie hatte weiße Haare, weiße Hasenohren die aus ihrem Kopf ragten, blaue Augen und sie trug ein rosa Kleid. (Das Hasenmädchen).

Sie sagte dass hier etwas lauert was hier nicht hingehört. Komischerweise nickte ich und sagte dass ich es wusste. Sie umarmte mich und als ich meine Arme um sie legte löste sie sich auf und ich wachte auf.

Alles konnte ich nur aus der Zuschauer-Perspektive beobachten und ich schien keine Kontrolle über mich zu haben.

Ich habe mich schon versucht über Hasen in Träumen zu informieren. Sie stehen für Fruchtbarkeit, was hier wohl keinen Sinn macht. Ich mache mir Gedanken darüber.

Meine Mutter hat gemeint dass wenn jemand auftaucht der tot ist, dann ruft die Person nach dir. Aber ich kenne dieses Mädchen nicht.

Kann mir jemand irgendwelche Vermutungen hier drunter schreiben?

Schlaf, Bedeutung, schlafen, Traum, Psychologie, Liebe und Beziehung, Psychoanalyse, Traumdeutung, Unterbewußtsein
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Ich habe eine komplexe psychische krankheit, und ich weiß nicht was es ist?

Hallo, ich wusste nicht genau wie ich diese frage betiteln soll, weil ich nicht genau weiß wie (s)ich das nennen mag, was ich habe. Ich habe es immer angststörung genannt, da es gefühlsmäßig der generalisierten form (generalisierte angststörung) noch am nächsten kommt. Jedoch äußert sich mein problem ganz anders. (Ich suche auf diesem weg übrigens keine hilfe, es geht mir nur um information von leuten die sich in der psychologie u krankheitsbild gut auskennen)

ok ich versuchs mal irgendwie zu erklären:

also meinem gefühl nach ist der kern des ganzen auf jeden fall eine art stille angst, keine angst im offensiven und bemerkbaren, da ich angst (also aktive angst so wie vor spinnen zb) nie habe, Nur in träumen. Meine angst ist mehr in meine persönlichkeit eingebunden und ist ein fester bestandteil davon was mich ausmacht. geduld, immer klarer kopf, nie böse, sehr überlegt wortgewählt und prezise wenn ich rede und antworte und extrem übervorsichtig bei allem. ich bin krampfhaft glücklich und unbesorgt, (immer!) was sich vieleicht ganz gut anhört für leute die unter depression leiden, aber ich leide sehr darunter. Durch meine gezwungene positive einstellung merke ich oft nicht was für konsequenzen dinge haben, und finde mich dann in den folgen wieder, ohne sie als negativ zu empfinden, es ist immer alles gut, und gleichzeitig merke ich wie alles stehen bleibt, dass ich antriebslos bin und die wohnung stinkt, ich nie mehr als 3 stunden schlaf finde und mein rhythmus außeinanderbricht, ich alpträume bekomme.

(die nie eine handlung haben, ich träume meißtens vom schlafen gehen und erwachen in einer schlafparalyse in der ich mich in einer mit einer warmen flüssichkeit gefüllten und durchäderten haut um mich herum befinde und außerhalb dieser haut höre ich immer athmosphärische geräusche die immer halliger werden (klackern, tropfen, etc) ob wohl sich der raum immer enger anfühlt wird er es nicht. (Immer der selbe alptraum))

Ich merke nicht wie schlecht es mir eigentlich geht, aber ich weiß es, ich bin zu unbesorgt und zu antriebslos etwas dagegen zu unternehmen, ich bin immer super gut drauf und ich bin unfähig meine eigenen gefühle und die anderer wirklich wahrzunehmen, obwohl ich extrem feinfühlig und emphatisch bin, (meine oma ist zb gestorben, sie war wie eine zweite mutter und nicht mal das kam nur ein bisschen durch) ich habe eine art undurchdringbare mauer vor mir, und manchmal eine zweite vor anderen personen die jegliche negative dinge wie ablehnung, angst, etc komplett abblockt und/oder ersetzt.

früher hatte ich auch einen extrem schlechten selbstwert, so dass ich mich komplett zurückgezogen hab, über 3 jahre null kontakt zu irgendjemandem, unfähigkeit zu reden, gedankenlosichkeit, aber das hab ich erfolgreich überwinden können. ich unternehme wieder mehr mit alten freunden und weiß was ich drauf hab wenn ich will. Laut 16personalitys persönlichkeitstest bin ich ein defender=verteidiger

Danke an alle die mir hier weiterhelfen

Psychologie, Angststörung, Depression, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, Manie, Persönlichkeitsstörung, Psychoanalyse, Psychotherapie
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Psychotherapie (tiefenpsych.): Hat die individuelle Persönlichkeit des Therapeuten irgendeine Art Einfluss auf den Behandlungserfolg des Patienten/Klienten?

Hallo zusammen,

ich (m/40J.) mache seit 2 Jahren (ca. 70 Sitzungen gehabt) einzeln eine Psychotherapie, tiefenpsychologisch fundiert.

Nach meinem Verständis resultiert der Behandlungserfolg aus dem erfolgreichen "Durcharbeiten" der "Übertragungswiderstände" ggü. dem Therapeuten. Er und ich sprechen diesbzgl. die gleiche Sprache, mittlerweile. Am Anfang der Therapie habe ich ihm öfter diese und jene Verhaltensweisen vorgeworfen. Er meinte dann immer, diese Vorwürfe hätten etwas mit mir zu tun und dass die Persönlichkeit des Therapeuten (neben aller ihm bewussten Stärken und Schwächen) in meiner Therapie keine Rolle spielen würde/sollte bzw. keine Bedeutung hätte/haben sollte.

Nun habe ich gehört, dass "...die erfolgreiche Durcharbeitung der Übertragungswiderstände beim Patienten auch in unterschiedlichem Ausmaß von der spezifischen Interaktion mit dem Analytiker, dessen Gegenübertragung, persönlichkeitsstrukturellen Eigenarten und neurotischen Konflikten abhängig sein kann." --> Was ich mittlerweile nach so langer Zeit auch vermute. Weil: ich stecke total fest, habe während der lfd. Therapie über Monate hinweg gleichbleibende massive Erstickungsgefühle, keinerlei Kraft und bin starr im ganzen Körper, deswegen arbeitsunfähig (Therapeut weiß davon)..... außer der Geist funktioniert noch halbwegs.

Ein Bauchgefühl gibt es bei mir schon lange nicht mehr! Daher kann ich im Moment keine Entscheidung treffen, was die Therapie angeht.

Was sagt ihr dazu ? Spielt die Person des Therapeuten eine Rolle ? (Fachlich vertraue ich ihm eigentlich!) Was habt ihr für Erfahrungen ?

1000 Dank für eure Beiträge !!!

Medizin, Gesundheit, Therapie, Ausbildung, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Psyche, Psychoanalyse, Psychologiestudium, Psychotherapie, sigmund-freud, Psychotherapeut, Psychologiefrage
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Psychologieforum.de - Patienteneinsammler?

Aufgrund einiger bemerkenswerter Erfahrungen als Schreiber in diesem Diskussionsboard mit Moderatoren, die sich einen Kritiker mit hochkarätigem psychologischem Wissen vom Hals schaffen wollten, würde mich interessieren, welche Erfahrungen andere User mit dieser Diskussionsplattform gemacht haben.

Ich hatte mich dort auch in einem Beitrag hinter die Erkenntnisse des angesehenen Psychotherapeuten und Autors Jorge Bucay gestellt. Der hatte in einem seiner Bücher mal die Geschichte eines Patienten erzählt, der an Enkopresis litt, aber nicht geheilt werden konnte von Therapeuten. Nach einer Psychoanalyse, die fünf Jahre dauerte, war ihm zwar klar, warum er sich einkotet. An seinem Problem hatte sich nichts geändert. Nach einer Behandlung beim Gestalttherapeuten, die 5 Monate dauerte, war er in der Lage, sein Leiden zu akzeptieren. Und nach einer nur 5 Tage dauernden Therapie beim Behavioristen trug er fortan Gummihosen ...

Ich hatte die Absicht, auf psychologieforum.de die mehr als 200 verschiedenen Therapiewege auf den drei großen Trassen Psychoanalyse, Behaviorismus und Gestalttherapie mit einfachstem Wissen über das genial einfach Prinzip jeglichen Interessen-Managements zu unterstützen, was nun nicht mehr möglich ist. Man hat mich dreimal hintereinander aus Gründen gesperrt, die man sich möglicherweise von einer Glatze kratzte ... Hätte man sie an den Haaren herbeigezogen, wäre wenigstens ein bisschen was Greifbares da.

Die Frage, ob dieses Board hauptsächlich Patienten einsammelt, drängte sich mir auf, nachdem ich entdeckte hatte, dass entsprechende wirtschaftliche Interessen mit dem Betrieb dieser Plattform verbunden sind, die möglicherweise nicht mal davor zurückschrecken, psychische Belastungen zu generieren durch entsprechenden Umgang mit Usern ...

Therapie, Diskussion, Psychologie, einkoten, Gesundheit und Medizin, Psychoanalyse, Behaviorismus
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