Oft bin ich mir nicht sicher wie ich reagieren soll. Gibt es einen Verhaltenskodex der einem Vor und Nachteile von Verhalten aufzeigt (Psychologie)?

Ich bin ein rationaler und idealistischer Mensch. Ich reflektiere so gut wie jedes Verhalten und bin auch introventierter Natur. Ich habe ein hohes Niveau an Emphatie

Ich bin oft in Situationen in der mir zwei völlig unterschiedliche Verhaltensweisen logisch erscheinen. Wenn ich von einer Gruppe, für mich gefühlt ausgegrenzt bin, weil etwas unternommen wurde bei dem ich nicht dabei war, und darüber in meiner Nähe gesprochen wird, soll ich dabei selbstsicher bleiben und es für mich behalten, oder darüber reden.

Wenn ich beides analysiere könnte beides negative Auswirkungen haben, was mich dann Nachdenklich, abgelenkt und unsicher macht.

Gibt es Verhaltensweisen die immer gut ankommen oder andere die eben gegenteilig ankommen?

Zudem bin ich ein zurückhaltender Mensch da ich somit hoffe keine Menschen abzuschrecken. Sobald ich offender werde, habe ich das Gefühl die Menschen fangen an mich weniger zu mögen.

Ich bin, wenn man Worten mancher Menschen glauben möchte, ein sehr attraktiver Mann. Viele sagen ich bin gut erzogen etc. etc. Dennoch habe ich Erfahrungen gemacht die an Mobbing grenzen.

Analysieren ich das Verhalten der damaligen Personen weiß ich das man das nur aus Charakterschwäche gemacht hat. Ich Frage mich aber heute noch ob ich andere bedrohe weil ich vlt tatsächlich ein toller Mensch bin, oder weil ich ohnehin ein leichtes Opfer bin.

Diese Umstände hemmen mich. Ich vertraue nur meiner Familie, und vereinzelten Freunden.

So wie jeder andere auch? Bin ich schon wieder in einem Ungleichgewicht mit der Realität und meinem Ideal-Selbstbild?

Ich habe gute Eigenschaften doch Frage mich häufig ob es eventuell zu wenige sind. Villeicht finde ich deshalb keine Freundin? Meine Ansprüche sind hoch. Eventuell liegt es auch einfach daran. Sicher sogar.

Ich hab eine Angst vor Ablehnung. Doch ich komme aus diesem Teufelskreis nicht heraus. Ich reflektiere und lerne und doch komme ich nie an meinem Ziel an. Wieso geht es mir in einem Moment gut und nach einem Gespräch mit einer Person das nicht ideal verlaufen ist, sei es nur ein nicht korrekt ausgeführter Händedruck am Ende eines Geschäftlichen Gesprächs, lässt meinen Kopf rattern. Ich habe mal von einem komischen Mann gesagt bekommen wer den Händedruck komisch ausführt ist schwul. Homophob bin ich aber nicht. Ich möchte nur nicht als homo. fälschlicherweise gesehen werden und dann rattert mein Kopf.

Eine Frau meinte mal ich solle meine Scheuklappen öffnen.

Hört sich alles so an als wäre ich ein Versager oder? Doch bei vielen Hinterlasse ich einen sehr guten Eindruck.

Es gibt Menschen die mich sehe schätzen. Doch sobald ich darüber nachdenke, weiß ich nicht weshalb. Es gibt nämlich auch Leute die mich nicht mögen. Wenige, aber es gibt sie.

Auch der Kontakt mit guten Freunden ist derzeit abgebrochen.

Überall paradoxe und Gegenteile die ich nicht richtig reflektieren vermag. Hoffentlich kann mich einer von euch verstehen.

Ich weiß gar nicht was ich hier für eine Antwort suche

Was könnte meine Frage sein?

Freundschaft, Persönlichkeit, Psychologie, Charakter, Emphatie, Liebe und Beziehung, Psychoanalyse, Psychologe, Verhaltenstherapie, Philosophie und Gesellschaft
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Falltraum mit Aufprall ohne Aufwachen. Was bedeutet das?

Hallo. Ich hatte letzte Nacht einen Falltraum. Zuerst, das hatte ich früher auch schon öfter, war ich gezwungen mit dem Auto zu fahren, aber die Bremsen gingen nicht. Ich hatte Beifahrer, was für meine Kontrolllosen Autofahrträume untypisch war. Nach einer Weile musste ich neben einem steilen Abgrund mit Pflastersteinen und Häusern am Grund entlangfahren. Irgendwann kam ich zu nah ran und fiel. Aber plötzlich ohne Auto. Während ich fiel hab ich mir überlegt wie ich das überleben könnte, also hab ich versucht mich so zu drehen, dass meine Beine zuerst aufkommen.

Und dann...klatsch... Ich hab erstmal gar nichts gesehn. Ich wusste nur dass ich nicht tot war. Dann hab ich mich von oben gesehen. Ich war ein Haufen zerstückelter Einzelteile am Boden verteilt. Kopf, Beine, Arme, alle irgendwie ungeordnet nebeneinander, aber kein Blut oder Gedärme oder so. Ich hab immer wieder gedacht: "Du bist nur mehr Haut und Knochen!" fast wie ein Mantra, um mich zu beruhigen. Ich hab darauf gewartet, dass meine Beifahrer die Rettung rufen und ich hatte das Gefühl dass alles gut wird, ich halt im Rollstuhl lande oder so ähnlich. Aber an sterben hab ich nicht gedacht. Also warte ich weiter und versuche, während ich meine Beifahrer von oben rufen höre, mich abzulenken, damit ich keine Schmerzen spüre. Ganz langsam ist mir dann gedämmert, dass ich vielleicht nur träume und hab langsam die Augen aufgemacht. Dann war ich einfach nur erleichtert, dass ich mein Zimmer sehe und keinen Sanitäter. Das komische Gefühl, das ich vorher als Schmerzen gedeutet hatt, hatte ich nach dem aufwachen noch ein paar Minuten. Vielleicht einfach Adrenalin vom Fallen?

Ich hab noch nie davon gehört dass man im Traum fällt und dann einfach weiterlebt... Man findet auch überhaupt keine Hinweise im Internet...

Ich hoffe mir kann jemand was dazu sagen,

GLG everWolf

Traum, Psychologie, fallen, Gesundheit und Medizin, Psyche, Psychoanalyse, Traumdeutung, Alptraum, Aufprall
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Ist es normal, überhaupt keinen Bock auf gar nichts zu haben?

Ich habe eigentlich heute schon den ganzen Tag einfach gar keine Lust auf gar nichts. Dabei habe ich heute, morgen und übermorgen frei und hätte allerhand, was ich machen könnte (verpasste Radio- und Fernsehsendungen, Musik hören, lesen, aufräumen etc.), aber mich reizt einfach gar nichts, es ist mir irgendwie zu anstrengend und irgendwie auch langweilig. Heute Morgen bzw. Mittag (bin erst spät aufgestanden) war ich erst auch ziemlich schlecht drauf und irgendwie traurig und ich fühlte mich einsam, das hat sich aber bis jetzt (heute Abend) eher verändert in so einer Art völlige Lustlosigkeit. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich nichts vorhabe in dem Sinne, also niemanden treffen oder irgendwo hinfahren oder so. Aber vielleicht liegt es auch an einer depressiven Verstimmung (?), die ich bei mir schon länger vermute, allerdings fühle ich mich nicht immer depressiv, z.B. heute eher nicht, jedoch manchmal auch sehr depressiv, niedergeschlagen und desillusioniert, sodass ich am liebsten einfach schon gestorben wäre, so extrem ist es aber nur manchmal. Aber andererseits gibt es eben auch diesen Zustand der Lustlosigkeit und Antriebslosigkeit, den ich schon seit ca. einem Jahr gelegentlich habe. Ist es normal, dass man das gelegentlich hat ? Oder ist das ein klares Merkmal von Depressionen ?

Medizin, Freundschaft, Seele, Esoterik, Biologie, Psychologie, Burnout, Depression, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, Psychoanalyse, Antriebslosigkeit
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Ist die Bisexualität die Königin der Sexualitäten?

Frage steht oben. Natürlich geht es um die subjektive Königin und niemand soll abgewertet werden.

Wenn man zum Beispiel Psychoanalytikern wie Freud glauben schenkt wäre die eigentliche Orientierung der Menschen die Bisexualität. D.h. ohne die kulturelle Prägung und das soziale Umfeld wären viele Menschen auch für das eigene Geschlecht offen. Rein Heterosexuelle oder Homosexuelle wären dann (wahrscheinlich) sogar in der Minderheit und würden beide von der Norm abweichen. Soweit halte ich das auch für recht plausibel.

Aber davon abgesehen wäre es doch auch im realen Leben einfach nur von Vorteil, wenn man ein größeres Spektrum an potenziellen Partnern hat. Allein, da unsere Triebe auf Lustbefriedigung abzielen, wäre das doch logisch. Fortpflanzen kann man sich immer noch (ich weiß dass sich auch Homosexuelle fortpflanzen können) und gleichzeitig hat sich die Anzahl der potenziellen Partner zur Lustbefriedigung verdoppelt. Der Mensch ist ja eh kein monogames Wesen.

Natürlich soll damit keine Sexuelle Orientierung über eine andere gestellt werden, sondern lediglich der Gedankenansatz in den Raum gestellt werden.

Alles Quatsch 50%
Stimme dir in Teilen zu 25%
Die Bisexualität ist die Königin 25%
Homosexuelles gehört sich generell nicht 0%
Sexualität, bi, bisexuell, Geschlecht, Gesellschaft, Gesellschaftskritik, homosexuell, Psychoanalyse, heterosexuell
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Wer kennt sich wirklich und tatsächlich mit projektiver Identifikation aus?

Wenn der Partner diese Persönlichkeitsstörung hat, wie kann ich damit leben? Oder wäre tatsächlich eine Trennung besser? Er will sich nicht therapieren lassen. Mit Therapie wäre es wesentlich leichter und besser.

Zusammenziehen undenkbar, er würde mich kaputt machen, wir sehen uns bislang nur immer am WE, wenn er geht bin ich energetisch so kaputt und muss mich oft 1-2 Tage wieder erholen.

Wir unternehmen zusammen viele Ausflüge, das ist meistens sehr schön, er hat Zeiten da ist er sehr lieb, dann kippt das Ganze wieder und er macht aus einer Mücke einen Elefanten und bauscht bereits Kleinigkeiten dermaßen auf, das es unerträglich wird.

Er plant z.B. das Essen so genau vor, das er direkt gekränkt und beleidigt ist, wenn ich mich nur entscheide keinen Gorgonzola auf meiner Seite der Pizza zu haben. Das war ja vorher schon so geplant.

Oder wenn wir einen Ausflug machen und er plötzlich unter der Autofahrt daher kommt, er wolle doch woanders hin und dann alles auf mich abschiebt, ich wüsste ja plötzlich nicht wo ich hin will und mir dann vorwirft ich sei schuld an diesem Wirr Warr, solle mich doch nun endlich entscheiden.

Lauter solch Kleinigkeiten, aus dem Nichts geschossen. Ich komme nur schwer damit klar, belastet mich mal mehr mal weniger.

Bitte nur ernst gemeinte Antworten. Danke.

Beziehung, Psychologie, Liebe und Beziehung, Partnerschaft, Persönlichkeitsstörung, Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychotherapeut, Psychoanalytiker
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Ich/mein Leben und jeder andere hat keine Bedeutung warum?

Hallo.Ich habe Depressionen und bin in Therapie und stecke wohl in einer AdoleszenzKrise (anpassungsstörung,Risikoverhalten).
Meine Psychologin sagt ich würde mich selbst verleugnen meine Bedürfnisse absprechen und jedem und mir selbst eine Bedeutung absprechen. Ich denk halt dass ich allen egal bin wenn ich gehen würde auch wenn sie mir zeigen dass sie Interesse an mir haben zb. Dass sie mir zuhören wollen,sagen sie wären da,aber wenn ich rede dann können sie mir auch nicht helfen.... naja aber ich weiß nicht ich fühle mich so unglaublich einsam und alleine hab das Gefühl ich vermisse jemanden und hab so ein bedrückendes Gefühl...ich weine so oft weil ich so einsam bin und hab mich auch einmal deswegen geritzt...sie hat mich gefragt für wen ich gerne eine Bedeutung haben würde und ich wurde einfach nur rot. Es gibt da einen Jungen in den uch verliebt war das weiß sie auch aber ich kann das iwi nicht sagen dass ich gern für ihn eine bedeutung hätte ich bin ihm so egal und keine Ahnung es ist nur so ein Typ mit dem es eh nie was werden könnte.
Schreiben kann ich das alles aber nichts davon habe ich ausgesprochen. Ich kann so schlecht darüber reden ich würde ihr das so gern erzählen sie ist auch so lieb zu mir...
Wie soll ich es erzählen? Ich fühl mich so kindisch ...

Liebe, Therapie, Schule, Freundschaft, Angst, einsam, Alkohol, Bedeutung, Sex, Junge, Pubertät, Drogen, Psychologie, Depression, Interesse, Liebe und Beziehung, Psychoanalyse, Ritzen, schüchtern, Selbstmord, Suizid, verliebt, Verschlossen, Risikoverhalten
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Kreisch Kinder, wer war so oder wer hat/hatte solche Kinder?

Meine Schwester hat drei Kinder und alle sind/waren richtige kreisch Kinder. Ich frage mich langsam woran das liegt, natürlich kann bestimmt keiner was dafür. Jedoch waren wir alle vier Geschwister laut Mutti, mein Kind und die Kinder meiner Kusinen etc. jedoch ruhige Kinder. Jedes Kind schreit mal das kann ja keiner leugnen aber auch aus bestimmten Gründen, natürlich gibt es auch Kinder die aus trotz schreien das ist ja alles noch normal, mir geht es aber um dieses extrem langanhaltende lautstarke kreischen/brüllende schreien, keine Ahnung wie ich das definieren soll. Bei ihren Kindern ist es oftmals grundloses kreischen meisten ohne weinen. !Es klingt meistens so brutal das man meinen könnte das ein Kind sich den Arm gebrochen hätte.! Wenn man im selben Raum ist, denkt man das Trommelfeld platzt gleich und es klingt wirklich unnormal brutal. Ich kenne kein anderes Kind das so brutal kreischt wie ihre Kinder und ich kenne viele, die meisten schrieen normal eher ist es ein weinendes schreien zB. durch nen Sturz gewesen oder so. Selbst die Erzieherinnen sprachen meine Schwester schon darauf an.
Da braucht der Opa nur mal ein falsches Wort sagen. Manchmal denke ich die Kinder sind so weil sie, sie misshandelt oder weil sie anfangs noch Kaffee getrunken hat in der SS? Meine Schwester tut mir auch unendlich leid. Hat jemand Erfahrung? Sie ist aber auch so stur und meint das sie alles richtig macht und das jedes Kind schreien würde zu meiner Mutter. Ich halte mich da raus! Da mag sie ja recht haben, aber es fängt schon morgens mit dem Gekreische an und der kleinste kreischt bestimmt 20x und langsam verstehe ich das echt nicht mehr. 😣 Er ist ja auch ein Junge, da hofften wir echt alle das er nicht so sein wird wie seine älteren zwei Geschwister. Aber falsch gedacht... Ich würde ihr ja so gerne helfen, aber selbst auf meine Mutter und die Erzieherinnen kackt sie. Deswegen vermute ich sogar das schlimmste! Wenn sie sogar Hilfe ablehnt und nicht mit ihren Kinder wie empfohlen von der Erzieherin zur Therapie geht. Jemand Erfahrung? Danke an alle Muttis im Voraus 💐

Kinder, Familie, Verhalten, Psychologie, Kinder und Erziehung, Psychoanalyse, Schwester
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Buchempfehlung gesucht! Psychologie/Psychoanalyse für einen Mann mit Aggressionen, die er "nur" in der Sexualität auslebt (BDSM)?

Hallo liebe Leute,

es geht um einen Herrn (31), der mir irgendwie aufgrund seines Verhaltens nicht ganz koscher vorkommt.

Er ist einer, der relativ introvertiert in einer "klinisch ordentlichen", unpersönlich eingerichteten Wohnung lebt. Selbst bezeichnet er sich als hochbegabt und seine Wortwahl ist auch sehr akademisch (er ist auch aus einer Akademikerfamilie) und wirkt dadurch häufiger arrogant. Er gibt zu, in der Kindheit keinen Anschluss an beständige Freundschaften gehabt zu haben. Mit seinen drei Geschwistern hat er heute wenig Kontakt (er isoliert sich also auch eher aus seinem familären Umfeld). Er meldet sich gemäß den Angaben seiner Freunde selten von selbst. Er bezeichnet sich selbst als polyamourös. Interesse an "wuseligen" Freizeitangeboten wie Disko und dergleichen hat er nicht.

Außerdem achtet er auf einen sehr gepflegten, herzlichen Umgang mit anderen Menschen. Er geht gerne auf Kontakt-Impro-/Eye-Contact-Veranstaltungen, "kuschelige" Umgebungen hat er sehr gerne und selbst bezeichnet er sich als verletzte Persönlichkeit (er redet recht offen darüber), aber die Verantwortung für sein gegenwärtiges Glück sucht er bei sich selbst. Es steht außer Frage, dass sein Fokus, neue Leute kennen zu lernen, stets bei Frauen liegt.

So "herzlich", "zuvorkommend" und "vorsichtig" er sich auch im Alltag gibt, im Bett zeigt er deutlich ein anderes Wesen (ja, ich habe mich drauf eingelassen, mit ihm zu schlafen). Ohne, dass davon etwas abgesprochen gewesen wäre, hielt er mich fest und hielt mir den Mund zu, sodass ich kaum Luft bekam. Ich habe noch unaufgeregt, aber bestimmt, klar gemacht, dass er das zu lassen hat. Er ließ dann auch los, aber die ganze Sache gibt mir immer noch zu denken. Seine "feste" Freundin wirkt auf mich auch im Alltag recht unterwürfig.

Er sagt von sich, dass er eigentlich einen sehr bewussten Lebensstil anstrebt. Nach eigenen Angaben meditiert er viel und ist so auf dem "finde Glück in deiner Bescheidenheit"-Trip, aber in meinen Augen beißt sich das mit seiner Sexualität ganz massiv und habe insgesamt den Eindruck, dass in ihm so still und heimlich mindestens zwei Fronten kämpfen. Ich kann auch nicht ausschließen, dass er dieses Lämmchen-Image im Alltag auch nur deswegen pflegt, um 1. bei Frauen gut anzukommen und 2. von außen weniger Angriffsfläche für Kritik zu bieten, weil er ja "an sich arbeite".

Für den Fall, dass er wirklich mit sich selbst ins Reine kommen will, würde ich ihm gerne mit einem Buch über männliche Aggression und Sexualität und bestehende infantile Einflüsse in sich einen Impuls liefern, wie er sich selbst besser verstehen kann.

Vielen Dank für euren Buchtipp!

Alles Liebe

Bonbonglas

Selbsthilfe, Sexualität, Psychologie, Buchempfehlung, Fachliteratur, Psychoanalyse, Bindungsangst
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Habe ich den psychischen Apparat nach Freud grob verstanden?

Habe ich folgendes richtig verstanden : Laut der Psychoanalyse Freuds befinden sich im ES das gleichzusetzen ist mit dem Unterbewusstsein Wünsche, Triebe( Sexual + Destruktionstrieb) und sowohl auch negative Erfahrungen, Gefühle etc die durch Abwehrmechanismen vom Bewusstsein/Vorbewusstsein ins Unbewusstsein verdrängt wurden, wobei dieser Prozess nicht bewusst geschieht. Wenn ein Mensch eine schlechte Erfahrung macht und dadurch ein schlechtes Gefühl wahrnimmt, wird diese Erfahrung bzw das Gefühl durch viel Kraft der Ich Instanz ins Unbewusste verdrängt, um sich vor psychischer Verletzung zu schützen, wenn das Individuum nicht in der Lage ist die Erfahrung zu verarbeiten. Werden einem Menschen zb sexuelle Triebe aufgrund gesellschaftlicher Normen und Werte nicht erlaubt, erfährt das Individuum Verbote und evt sogar Strafen wodurch negative Gefühle entstehen. Kann das Individuum mit diesen Gefühlen nicht umgehen, verdrängt es diese ins Unbewusstsein um sich zu schützen.

Frage: geschieht der Vorgang der Verdrängung von negativen Inhalt des Vorbewussten oder Bewussten ins Unbewusste und anderer Abwehrmechanismen also unbewusst so dass sich das Individuum zb an eine Vergewaltigung nicht erinnern kann? Ist ihr denn dann bewusst dass sie vergewaltigt wurde, oder werden nur die negativen Gefühle die die Erinnerung begleiten verdrängt?

Schule, Pädagogik, Psychologie, Abitur, Erziehungswissenschaft, Psychoanalyse
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Was genau sind Abwehrmechanismen (Freud)?

Hallo:) ich versuche gerade die Psychoanalyse nach Freud zu verstehen. Es ist ja die Rede von Abwehrmechanismen der ,,Ich-Instanz" die dazu führt, den Bedürfnissen bzw. Trieben des ,,Es" gegenüberzutreten, die entweder generell oder aufgrund der Situation vom ,,Über-Ich" dem Gewissen verboten worden sind. Zudem treten diese Mechanismen unbewusst auf.

In einer anderen Definition heißt es jedoch: ...ein unbewusster Prozess der gefährliche peinliche schmerzliche und unerträgliche innere Vorgänge und Konflikte dem Bewusstsein fern hält.

also Abwehrmechanismen sind psychische Schutzmechanismen mit deren Hilfe sich Menschen von angstbesetzten Erfahrungen und Gefühlen zu schützen versuchen, indem sie diese ins Unbewusste abschieben.

Dazu stellen sich mir so viele Fragen..wenn ich jetzt dringend zur Toilette muss, mich aber momentan in der Öffentlichkeit befinde, und kein öffentliches WC in der Nähe ist, muss ich den Trieb ja quasi zurückstellen, da es sich nunmal nicht gehört auf die Straße zu machen. Wird bei diesem Vorgang auch unbewusst ein Abwehrmechanismus verwendet? Den in dem Falle wäre laut der 1. Definition der Trieb ja unerwünscht und es besteht ein Konflikt zwischen den Instanzen?

Verdrängung bedeutet ja zum Beispiel, ich lerne wen kennen und empfinde Zuneigung. Aus Angst sich in einer näheren Beziehung zu verlieren verdränge ich die Gefühle und streiche sie aus meiner Wahrnehmung. Mein Kopf ersetzt diese Gefühle, wenn ich darüber nachdenke finde ich viele Gründe warum ich keine Zuneigung empfinde, auch wenn sie tatsächlich da ist.

Warum ist dieser Prozese denn nun unbewusst? Zuvor muss ich ja schlechte Erfahrungen gemacht haben, über die ich mir im klaren bin, und womit ich mein eigenes Verhalten begründen kann.

Was ist damit gemeint? Ich verstehe es nicht.. Ich glaube es fällt mir so schwer, da ich selber schlechte Erfahrungen gemacht habe, mich aber intensiv mit den Gründen, Gefühlen meiner Vergangenheit etc beschäftigt habe, und Dinge nie verdrängen konnte, bzw. schon verdränge aber darüber bin ich mir bewusst..

HILFE

Schule, Gefühle, Pädagogik, Freunde, Psychologie, Psychoanalyse
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Psychoanalyse Freud Therapiekonzept-Gegenübertragung. Wer kennt sich aus?

Hey, ich lern grad Psychologie (6stündig). Ich verstehe die Übertragung aber nicht die Gegenübertragung. Es kann passieren, dass der Patient sich gegenüber dem Therapeuten so verhält wie gegenüber einer Person, die früher im Mittelpunkt seines heute unbewussten Konflikts steht. (Übertragung).

Bei der Gegenübertragung haben wir geschrieben, dass diese Übertragung auch beim Therapeuten Gefühle, Gedanken etc auslöst. Und er sich evtl dem Patienten/Klienten gegenüber so verhält wie die Person, die eben Mittelpunkt seines heute unbewussten Konflikts ist (meist Mutter/Vater).

Meine Frage: 1. Passiert diese Gegenübertragung versehentlich? Oder weis der Therapeut das er sich so verhält? Weil wir hatten noch aufgeschrieben, dass der Therapeut sich schützen soll dagegen also gegen diese Gegenübertragung durch Professionalität. Aber im Internet stand was von sich diesen Effekt zu Nutze machen (ich vermute das ist in der modernen Psychoanalyse dann der Fall?) Aber um sich das zu Nutze zu machen, muss er (Therapeut) ja wissen das er sich so verhält, oder? Aber im Heft klingt das so, als würde der Therapeut versehentlich eben auf den Patienten vtl so reagieren wie die Bezugsperson des Klienten/Patienten.

2. Und meine 2.Frage: was ist positive und negative Gegenübertragung? Heisst positive Gegenübertragung: dass der Therapeut sich so verhält wie die Bezugsperson des Patienten oder meint positive Gegenübertragung, dass der Therapeut sich einfach POSITIV ihm gegenüber verhält also mit positiven Gefühlen wie Zuneigung, etc. (egal ob gewollt/bewusst oder nicht))

Bitte keine Links- hab so ziemlich alles gelesen was es dazu gibt- und verstehe es nicht. Wer kennt sich aus und kann helfen? Dankeschön! :c

Therapie, Pädagogik, Freunde, Psychologie, PPS, Psychoanalyse, sigmund-freud, Übertragung, Gegenübertragung
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