Schrödingers Katze?

Hallo,

in dem Gedankenexperiment geht es darum, dass sich in einer geschlossenen Box ein radioaktives Atom - welches zerfallen kann -, ein Messgerät, ein Hammer, eine Behälter mit Gift und eine Katze befindet.
Zerfällt das radioaktive Atom, so misst das Messgerät dies und löst durch einen Mechanismus die Bewegung des Hammers aus, welcher den Behälter mit dem Gift kaputtschlägt und damit das Gift freisetzt, welches wiederum die Katze tötet.
Das radioaktive Atom ist aber ein Quantenobjekt und daher in der Superposition, dass es gleichzeitig zerfallen und nicht zerfallen ist. Daher misst das Messgerät den Zerfall, aber tut es gleichzeitig auch nicht. Dadurch wird der Hammer ausgelöst, aber gleichzeitig auch nicht. Dadurch wird das Gift freigesetzt, aber gleichzeitig auch nicht. Dadurch ist die Katze tot, aber gleichzeitig auch nicht.
Da aber die Katze kein Quantenobjekt ist, kann sie nicht gleichzeitig tot und lebendig sein. Das Experiment soll ja das Problem der Interaktion zwischen Quantenobjekten und Makrokosmos aufzeigen.

Liegt hier allerdings nicht der Denkfehler vor, dass das Quantenobjekt wegen des Messgeräts schon nicht mehr in der Superposition befindet? Also das Messgerät ist ja quasi der "Beobachter" und dann müsste sich das Atom ja "entscheiden" (mir fällt kein passenderes Wort ein), zu zerfallen oder nicht zu zerfallen.

LG

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