Probleme mit dem Vermieter meiner Großeltern?

Hallo,
meine Großeltern leben seit etwa 50 Jahren in einer Wohnung zur Miete. Vor 2
Jahren gab es in der Küche Schimmelprobleme durch Kältebrücken, seitens des Vermieters hieß es man würde zu wenig lüften, dennoch wurden die Schimmelstellen in der Küche entfernt , Tapete erneuert und mit Anti Schimmelfarbe neu gestrichen sodass erstmal alles okay war. Im letzten Winter gab es dann erneut Schimmelprobleme an den selben Stellen, auch hier hieß es seitens des Vermieters das zuwenig gelüftet wird. Ich habe daraufhin ein Hygrometer im Raum aufgestellt um die Feuchtigkeit über Wochen zu messen, mit dem Ergebnis das die Luftfeuchtigkeit definitiv nicht zu hoch ist sondern fast konstant bei 48-56% liegt. Dennoch pocht der Vermieter auf „zu wenig Lüften“.
Vor kurzem hat er die Miete noch um 40€ erhöht, auf Rückfrage meiner Großeltern mit welcher Begründung legte er den aktuellen Mietspiegel vor. Modernisierungen seitens des Vermieters gab es keine. Lediglich wurde das Badezimmer vor 4 Jahren neu gefliest. Hier mussten meine Grosseltern etwa 2000€ zusteuern. Ist das Verhalten des Vermieters so rechtens? Wer kann mir für den Fall das es nicht so ist entsprechende Paragraphen nennen und mir eine Auskunft geben wie sich meine Großeltern am besten Verhalten sollten..? Bin über jede Antwort dankbar...

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Altbau beinahe gekauft, was gilt es vor der Modernisierung zu beachten?

Hallo zusammen und vielen Dank, dass Ihr euch die Zeit für uns nehmt.

Wir stehen kurz davor uns den Traum vom Eigenheim zu erfüllen, nur ist es in unserem Fall nicht das Typische Einfamilienhaus, sondern ein Mehrfamilienhaus von 1900 mit ca. 500m² Wohnfläche.

Beinahe die Hälfte der besagten Fläche wird später selbst genutzt, der andere Teil Vermietet. Die Modernisierung ist im groben bereits geplant, der Kauf befindet sich derzeit an der Stelle, dass die Finanzierung genehmigt wurde und jetzt nur noch der Kaufvertragsentwurf, sowie die Notargänge zu erledigen sind.

Tagtäglich liest man sich in verschiedenen Foren hoch und runter, nur finde ich meist keine Antworten auf die uns wichtigen Fragen, im Gegenteil ... meist tun sich dadurch nur noch mehr Fragen auf.

Aber kommen wir an dieser Stelle einmal zu unseren vorerst wichtigsten Fragen:

  1. Benötigen wir in so einem Fall vor der Modernisierung irgendwelche Bauanträge? Das Haus bleibt im Ursprung 1 zu 1 so erhalten, wie es jetzt ist. Nur wird alles auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. ;)
  2. Benötigen wir für Fremdgewerke, Freunde, Bekannte, Verwandte und Familie, welche sich vermutlich mit auf der Baustelle befinden eine Art Baustellenhaftpflicht? (Nennt man dies so?)
  3. Gibt es Grundlegend noch irgend etwas zu beachten oder könnten wir theoretisch einfach so mit der Modernisierung beginnen? Davon abgesehen, dass wir uns bzgl. möglicher Förderungen wie z.B. BaFa etc. nochmal bei unserem Energieberater informieren müssen.
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Was, wenn sich psychisch akut kranker Nachbar gegen richterliches Urteil wehrt bzw. dieses ignoriert?

Natürlich sollte ich jetzt sagen, um welches Urteil es geht. Es ist nämlich das Urteil zu einer Klage von Seiten des Vermieters (eine Baugenossenschaft), die in der Siedlung, in der besagter Nachbar (also ein Genossenschaftsmitglied) wohnt, umfangreiche energetische Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten durchführt. Der Nachbar lässt niemanden in die Wohnung zur Durchführung der Strangsanierung (Umstellung von Gasetagenheizung auf Gaszentralheizung sowie neues Bad), auch der private Kellerraum bleibt vor den Handwerkern verschlossen und es kann die Kellerdecke nicht gedämmt werden.

Der Baugenossenschaft entstehen hohe Kosten und die direkten Nachbarn sind davon betroffen, weil der Umbau nie abgeschlossen wird. Nun ist laut richterlichem Urteil der Nachbar dazu verpflichtet, die Arbeiten machen zu lassen, doch da er da sehr unberechenbar ist, kann ich mir vorstellen, dass er einfach nicht auftaucht oder die Tür verschlossen lässt. Kann die BG das Betreten der Wohnung polizeilich durch das Urteil erzwingen oder werden weitere Schritte nötig? Beispielsweise eine Räumungsklage?

Ich möchte dazu sagen, dass meine bessere Hälfte den Nachbarn dabei erwischt hat, wie er etwas am Kellereingang in Brand gesetzt hat (was vermutlich der Bescheid zum Gerichtsurteil war) und wurde anschließend unter Androhung körperlicher Gewalt davon abgehalten, das Feuer mit einem Eimer Wasser zu löschen.

Da viele Nachbarn schon von Übergriffen seitens dieses Mannes berichtet haben, die von Belästigung bis zu Sachbeschädigung gehen, habe ich die Hoffnung, dass sich das Wohnklima verbessern lässt, indem sich dieser Nachbar aus der Siedlung herausklagen ließe. Insbesondere, weil er ein Feuer gelegt hat direkt am Haus.

Kennt sich da jemand zufällig mit aus?

Modernisierung Vermieter Sanierung Gerichtsurteil Klage psychisch-krank baugenossenschaft
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Nach Modernisierung in Büroräumlichkeiten unangenhmer Geruch im Raum?

Hallo Zusammen, da ich zur Zeit keinen Rat mehr weiß, hoffe ich hier vielleicht Hilfe zu bekommen, um die Ursache feststellen zu können. Im Oktober / November 2016 haben wir unsere Büroräumlichkeiten Modernisiert. Vorher war es ein Großraumbüro und nun mittels einer Strähle Glastrennwand, sorgten wir für zwei getrennte Räumlichkeiten (Größe der Räume 1/4 / 3/4). In beiden kam ein neuer Teppichboden rein der mit Brillux Dispersionskleber LF392 verklebt wurde, verzinkte Rohre wurden gestrichen mit Brillux MP-Dickschicht 229. Im größeren Segment haben wir noch ein Designboden der Firma JAB Anstoetz verlegt und mit Brillux Einseitkleber LF 3061 verklebt. Neue Büromöbel und Akustikpaneele kamen auch in beiden Büroräumlichkeiten rein. Auch in beiden wurden die Wände verspachtelt und gestrichen. Seit der Modernisierung Herscht im großen Büroteil ein übler Geruch, was unerklärlich ist. Die Geruchsquelle lässt sich auch nicht lokalisieren. Die Modernisierung der Büroräumlichkeiten ist jetzt schon einige Monate her. Wenn man lüftet wird es besser aber sobald über das Wochenende der Raum länger nicht gelüftet wird, riecht es wieder sehr unangenehm. Das kleinere Büro hingegegen hat diesen Geruch nicht. Wir haben schon jegliche Tests durchgeführt. ( EInmachglas: Teppichboden (Trocken) und Teppichboden (Feucht)) für einen Tag verschlossen aufbewahrt, doch leider war die Geruchsprobe Negativ. Dann hab ich zwei 1m x 1m platten mit dem Teppichboden und dem Kleber verklebt und das gleiche mit dem Designboden. Kein Geruch Feststellbar. Auch die Akustikpaneele haben wir in Folie Luftdicht verschlossen und nach 1 Woche geöffnet, auch da war das Ergebnis Negativ. Man man noch erwähnen muss, zurerst wurde das kleinere Büro modernisiert und ca 5-6 Wochen Später dann das größere Büro.

Woher kann dieser Geruch kommen? Wieso ist dieser im großen Segment aber nicht im kleinen obwohl außer der Designboden alles andere Identisch ist?

Schonmal Vielen Dank für die Antworten

Einrichtung Bau Handwerk Modernisierung renovierung Ausbau Bodenarbeit Büroeinrichtung Geruch Umbau Geruchsbelästigung
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Muss (m)ein Anwalt für Falschberatung haften?

Liebe gutefrage-Community,

seit 7 Monaten laufen in und an dem Haus, in dem sich meine Wohnung -wir wohnen in einer 3er-Wohngemeinschaft- schwerwiegende Modernisierungs- und Instandhaltungsarbeiten. Ohne Handwerker-Schelte zu betreiben, mussten wir leider feststellen, dass diese Arbeiten höchst stümperhaft begangen worden sind und weiter begangen werden. Etliche Minderungsgründe können wir daher geltend machen. Ich werde diese in diesem Zusammenhang nicht weitläufig nennen, aber seid Euch sicher: es sind eine Menge, beginnend bei der absolut fehler- und lückenhaften Modernisierungsankündigung, über plötzliche Schimmelbildung und 6 Monate anhaltenden unsäglichen Schlagbohrer-Krach für stets mind. 6 Stunden am Tag, bis hin zum -selbstverständlich nicht abgesprochenen und angekündigten- Abriss der zur Haustür führenden Eingangsbrücke für Stunden, weshalb das Haus nur durch geheimagent-eske Klettereinlagen über das Baugerüst zu verlassen war. Und einiges mehr!

Wir haben uns als Nachbarschaftskollektiv Hilfe beim Mieterverein gesucht. Der Anwalt dort hat uns bzgl. einer Minderung in diesem krassen Fall ein Einstellen der Mietzahlungen (= 0%) für drei Monate empfohlen. Auf mehrfaches kritisches Nachfragen, ob der Gefahren einer solchen Maßnahme schien er bloß weiter von der Idee überzeugt zu sein. Nach unseren Schilderungen hat er sogar gesagt, es ginge noch weitaus mehr, wenn wir es zu einem Prozess bringen würden und dazu alle Vorfälle möglichst lückenlos rekonstruierten. Nun sind wir Mietparteien gem. §543 BGB "außerordentlich fristlos aus wichtigem Grund gekündigt" worden. Nachdem der Anwalt des Mieterbunds für Tage nicht zu erreichen war, hofften wir Beklagten wenigstens auf einen Plan seinerseits. Anwälte in unseren jeweiligen Bekanntenkreisen hatten jedoch unterdessen den einstimmigen Tenor: "Seid Ihr wahnsinnig zwei Monate infolge nicht zu zahlen? Ihr könnt' so gut wie alles mindern und machen, aber das...?" Wir konnten dann Kontakt zum Anwalt herstellen. Dieser bedauert den Vorfall sehr, er könne sich nicht erinnern uns das so empfohlen zu haben. Weil wir zu Dritt beim damiligen Gespräch anwesend waren, und sich das gesamte Gespräch einst nur um die Gründe, das Maß und die Dauer der Minderung gedreht hat, war es auch kein Missverständnis. Ein vorab aufgesetztes Schreiben mit Paragraphen-Verweisen, das wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschickt hatten(!), wollten wir von ihm ob seiner Rechtmäßigkeit & Formulierungen überprüft wissen. In unserem Beisein hat der Anwalt also damals das Schreiben aufmerksam gelesen. Auch darin begründeten wir schon einen Mietstopp f. 3 Monate - nicht zuletzt vor dem Hintergrund einer schriftlichen Zusage der Vermieter, diese für einen der Nachbarn bereits f. d. gl. Zeitraum zu genehmigen. Anschließend: abgeschickt!

Jetzt die Kündigung, inkl. hoher außergerichtl. Anwaltskosten der Gegenseite & ein von sich selbst erschrockener Anwalt. Was tun? Muss er für die Anwaltskosten konsequenterweise haften?

Miete Mietrecht Anwalt Modernisierung Bauarbeiten BGB fristlose Kündigung Minderung Einbehalt
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Unser Vermieter möchte einen Balkon anbauen - als Modernisierungsmassnahme ist dies bereits angekündigt - Erhöhung der Miete 60€ - Muss ich zahlen?

Bei baulichen Veränderungen ist es dem Bauherren ja gelegen das einheitliche Bild der Immobilie (Immobilien bei mehreren) beizubehalten. An unserem Haus sollen im Laufe diesen Jahres (Baubeginn ab 04/17) Balkone angebaut werden, das Schreiben dazu erhielt ich am Dienstag den 10.01.2017. Unter dem Gesichtspunkt des einheitlichen Bildes aller zusammengehörigen Häuser in unserer Strasse die auch der selben Gesellschaft gehören würde ein solcher Anbau aber bedeuten, das nur an der schmalen Seite unseres Hauses ein Balkon angebaut wird, da alle anderen Häuser desselben Vermieters in der selben Strasse die einen Balkon haben diesen jeweils an der schmalen Seite (links bzw. rechts) des Hauses haben. Dies bedeutet weiter, das nur die drei Wohnungen (drei Mietparteien) die an der äusserst rechten bzw. linken Seite des Hauses sich befinden Zugang zu den Balkonen haben (welcher Mieter oder Eigentümer lässt schon seinen Nachbarn in die Wohnung – es sei denn es ist ein langjähriger Freund oder ein Familienmitglied). Das würde weiter bedeuten die Wohnungen an der Voder und Rückseite des Hauses würden keinen Balkon bekommen und haben folglich keine Verbesserung der Mietqualität (hier Erhöhung der Quadratmeterzahl Ihrer Wohnungen) zu erwarten. Ein Zugriff auf den neuen im Rahmen der "Modernisierungsmassnahme" zu bauenden Balkon ist auch nicht möglich (der Zugang zum Balkon erfolgt über die entsprechende Fremdwohnung). Nur die drei Mietparteien an der späteren Balkonseite (schmale Seite des Hauses) könnten den Balkon vollumfänglich nutzen und hätten somit auch mehr Wohnfläche zur Verfügung. die restlichen nicht (Meine Wohnung gehört zu den letzteren (Längsseite des Hauses - Vorne)Unser Vermieter hat schon über eine Mietpreiserhöhung nach Ende der „Modernisierungsarbeiten“ von 60€/Monat wegen den Baukosten in Höhe von rund 79tsd Euro für den Balkon schriftlich informiert (Es sollen mehrere Häuser derart "modernisiert werden"). DIe Erhöhung der Mietkosten soll von allen Mietparteien getragen werden - auch von denen die aufgrund der Tatsache das Ihre Wohnung nach hinten oder vorne gelegen sind nicht an der Seite keine Balkone bekommen (Alle Mieter haben das selbe Schreiben erhalten mit den Angaben zur zu erwartenden Mietpreiserhöhung) Da ich den Balkon folglich nicht nutzen kann bezahle ich für meine 47qm Wohnung trotzdem 60€/monatlich mehr als bisher obwohl ich nicht mehr Wohnraum zur Verfügung, folglich keine Verbesserung der Wohnverhältnisse zu erwarten habe (bei mir bleibt alles beim alten) Muss ich dann trotzdem die 60€/Monat Mieterhöhung zahlen meine nach den Baumassnahmen zu zahlende Miete beträgt nach dem Ende der Massnahme statt bisher € 462,72 (w +NK) dann 522,72 (w+NK) also € 11.12 je Quadratmeter (das ist in Dortmund schon fast der Preis für eine Gewerbeimmobilie im unteren Preissegment) - die Baumassnahme ist ja als "Modernisierungsmassnahme" angekündigt. Oder kann ich dagegen (erfolgreich) Widerspruch einlegen. Vielen Dank für Eure Antworten.

Wohnung Mietrecht Modernisierung mieten
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Modernisierung des Bades! Ist das so rechtens?

Hallo,

wir wohnen seit mehr als 10 Jahren in einem Mehrfamilienhaus zur Miete.

Das Bad in unserer Wohnung ist knappe 50 Jahre alt (die Badausstattung ist ähnlich alt und versprüht den Charme der 60iger Jahre, also alte Badewanne, altes Klo, alter Spülkasten, 60iger Jahre Fliesen usw.) und unser Vermieter möchte gerne das ganze Bad sanieren / modernisieren. Es soll laut unserem Vermieter eine gründliche allumfassende Sanierung werden, also sämtliche alten Sanitärobjekte raus, anstelle von Badewanne nur noch eine Dusche, der Spülkasten fürs WC soll in der Wand verschwinden, sämtliche Fliesen sollen ersetzt werden, natürlich auch Einbau neuer Armaturen... wie gesagt: alles!

Vor ca. 6 Wochen (zweite Julihälfte) war der Vermieter mit fünf verschiedenen Handwerksfirmen bei uns in der Wohnung zur Visite, Ausmessung und Angebotseinholung.

Von Seiten des Vermieters hieß es dann, er würde sich melden, falls es mit den Handwerksfirmen (Angebote, Preise) klappt und er sich mit einer von denen einig wird. Außerdem erwähnte er beiläufig, dass die Modernisierung dann zeitlich wohl in den September oder Oktober fallen würde. Alles mündliche Aussagen im Hausflur.

Danach war wieder 6 Wochen Funkstille…

Jetzt heute der Anruf, mit der Ankündigung der Modernisierung, die in knapp 3 Wochen starten soll und ca. 2 Wochen dauern soll.

Ist das so rechtens? Ist es nicht so, dass der Vermieter drei Monate vorher schriftlich ankündigen muss wann er die Modernisierungsarbeiten genau vorhat (zumindest bei solchen großen Modernisierungsangelegenheiten)!? Wir fühlen uns etwas überrumpelt, weil eine Ankündigung des Modernisierungstermins drei Wochen im Voraus arg kurzfristig ist. Wir haben ja auch unsere eigenen terminlichen Verpflichtungen & Pläne (Job, Schule, Urlaub etc.). Eigentlich wollten wir in einer der betroffenen Wochen unsere Familie in Österreich für ein paar Tage besuchen. Und arbeiten und zur Schule müssen wir ja auch. Wie soll denn das funktionieren? Früher gemachte mündliche Aussagen a la „wahrscheinlich im September oder Oktober“ sind mir nicht spezifisch genug. Wir können uns ja nicht die gesamten zwei Monate freihalten. Wir brauchen doch auch Planungssicherheit.

Und wie ist das während der Sanierung? Wir müssen ja auch auf Klo und uns duschen. Wir können ja nicht vom Balkon defäkieren / urinieren und uns im nächsten See / Fluss waschen. Haben wir rein rechtlich ein wenig Mitspracherecht bei der terminlichen Gestaltung? Ist eine Wohnung ohne sanitäre Anlagen überhaupt bewohnbar? Wo gehen wir die Zeit über Duschen? Was ist zumutbar? Was sagt die Erfahrung? Was sagt das Recht?

Bin für jeden konstruktiven Tipp dankbar. Vielen Dank, ThomasGerl

Wobei mir nicht ganz klar ist, warum der Vermieter jetzt mit Gewalt das Bad renovieren will, vor allem da wir in etwa einem Jahr ausziehen. Wäre es für den Vermieter nicht sinnvoller das Bad zeitlich zwischen unserem Auszug und dem Einzug nachfolgender Mieter zu modernisieren?

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Fensteraustausch-Modernisierung welche Eigenleistungen/ Duldungen?

Guten Tag,

derzeit werden in meiner Mietwohnung die Fenster getauscht (Moderniserungsmaßnahme) gepante Zeit ca. 6-7 Tage. Hierfür wurden in Eigenleistung alle Zimmermöbel umgestellt um Baufreiheit zu schaffen und abgedeckt, zum Schutz vor Baustaub. Nach 2 Tagen wurden nun alle Fenster getauscht, aber die Putzarbeiten finden erst nach dem Wochenende statt. Da alles umgeräumt und abgedeckt ist, stehen derzeit weder Möbel noch Betten zur Verfügung. Muss ich dies dulden und alles wieder umräumen usw. ? Oder gibt es dort Möglichkeiten den Vermieter für eine anderweitige Unterbringung zu belangen ? Desweiteren werden Gardinen und Halterungen für die Jalousien nicht mehr passen. Wer trägt die Kosten für eine Neuanschaffung bzw. Änderung ? Die Reinigung nach dem Umbau erfolgt in Eigenleistung, oder ? Eigtl ja nur mehrmals saugen und Staubwischen etc. Die Handwerker müssen zwar zwingend nicht beaufsichtigt werden müssen, ich mache dies aber trotzdem. Habe es halt nicth so gerne wenn Fremde über mehrere Stunden in den eigenen 4 Wänden sind. Kann der Verdienstausfall erstattet werden ?

ps: ich weiß nicht ob es etwas ändert, aber der Vermieter hat die Maßnahme nicht fristgerecht angekündigt

Puhhh.... So viele Fragen ;) Ich bedanke mich im Voraus für jeden der sich die Mühe macht diesen Text zu lesen und vielleicht sogar ein paar Antworten liefern kann. Rechtschreibfehler dürft Ihr behalten :D

Beste Grüße Gard

Mietrecht Modernisierung Umbau
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Darf ein Vermieter von einer Toten weiterhin miete Kassieren und hat eine Tote eine Kündigungsfrist des Mietvertrages einzuhalten?

Hallo Meine Oma ist am 29.05.2016 verstorben.

Mein Onkel Ihr Vermieter ist der Ansicht das sie trotz dem sie nicht mehr unter uns weilt die Kündigungsfrist von 3 Monaten einzuhalten hat und er bis dahin von dem Konto welches er von Ihr verwaltet weiterhin Miete im wert von über 600 euro jeden Monat Kassieren darf und die Wohnung erst nach seinem Urlaub ende August räumen brauch und einen Nachvermieter suchen muss und vorher auch noch Geld für Modernisierung zusätzlich abziehen darf . So macht er also noch Reibach an seiner Toten Mutter was ich persönlich weder ethisch noch moralisch in Ordnung finde.

Das heißt also seine Geschwister erhalten kaum noch was von dem Betrag der übrig ist zumal sie es leider auch versäumt hat ein Testament zu machen und er muß sie seiner Meinung nach auch erst ab Oktober auszahlen dann ist warscheinlich nichts mehr da da er alles verprasst hat .

Daher meine Fragen.

  1. Hat seine Tote Mutter wirklich eine Kündigungsfrist von drei Monaten und darf er weiterhin Miete kassieren von Ihrem Konto ?

  2. Hätte das Konto nicht direkt bei Tot der Mutter gespeert werden müßen von der Bank so das er nicht mehr an das Geld dran kommt ?

  3. Darf er tatsächlich Unkosten noch abziehen für Modernisierung ? Sie hat 9 Jahre ca dort gewohnt

  4. Darf er die Wohnung wirklich erst ab ende August räumen und erst dann sich auf die Suche nach einem Nachmieter machen ?

  5. Er hat eine e-mail versendet das jeder sich melden soll wer noch was haben will doch wenn zwei das gleiche wollen von Ihr soll der Höchtbietende Betrag entscheiden sprich er will da also noch mal zusätzlich kassieren was vor allem für viele aufgrund Rente eh nicht in Frage kommt darf er das ?

  6. Wenn es kein Testament gibt muss der Betrag der übrig bleibt unter allen Gewschwistern zu gleichen teilen aufgeteilt werden , stimmt es ?

Ich finde sein vorgehen unterste Schublade und ich denke ihr gebt mir recht daher interesiert mich und meine Eltern die Rechtslage für diese Fragen und ich hoffe ihr könnt uns helfen. Danke LG Tend4

Miete Rechtsanwalt Recht Mietrecht Modernisierung Erbrecht Erbe Rechte Gesetz
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Wann ist ein neues Dach denn eine Modernisierung und wann Instandhaltung?

Hallo an alle,

heute mal keine Frage zum Hund ;)))

Also, das bereits gedämmte Dach in unserem Haus soll neu gemacht werden. Grund dafür ist, es ist grottenschlecht gemacht worden, der Vermieter ist so oder so verpflichtet das zu ändern, das ist klar.

Aber, man möchte es uns als gaaaaanz tolle Sache verkaufen, man sei besorgt, man möchte den Mietern Heizkosten sparen, man ist so nett und entgegenkommend, bla, bla, bla.....

Und weil das so teuer ist, will man das Modernisierung nennen und auf die Mieter umlegen. Wenn nicht ganz, dann aber doch zum Teil.

Nun wäre das ja keine Modernisierung, das Haus ist über 20 Jahre alt und wirklich "hingerotzt" worden. Wenn das Dach jetzt neu gedämmt wird, ist das eine Instandhaltung, keine Modernisierung. Weil es so grottenschlecht gemacht wurde. Ohne Dampfsperre, ohne Zwischendecke, die Folie ist ungeeignet und lose usw. Der Dachdecker, der letztens hier war, sagte, so etwas dürfe heute nicht mehr vermietet werden.

Und wie immer, verlässt man sich im Haus darauf, dass ich das schon regele also werde ich das tun müssen. Ich habe schon Termine beim Mieterverein und auch bei einem anderen Anwalt für Mietrecht. Man sagte mir schon, dass es "nur" eine Instandhaltung sei aber ich muss trotzdem dahin um alles abzuklären.

Trotzdem frage ich auch hier weil einige Experten dabei sind. Wie kann der Vermieter/Verwalter das so drehen, dass es evtl. doch (zum Teil) als Modernisierung durchgeht? Das möchten die unbedingt durchprügeln....

Danke für eure Antworten.

Modernisierung Dach Dämmung umlagefähig Mietshaus
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