Welche (Kosten-)Folgen kann der Wechsel des Stromzählers nach sich ziehen?

Ich habe mich nochmals mit dem Thema "Smart Meter" usw. beschäftigt und habe nun Einiges im Internet gelesen.

Offenkundig kann man keinen "Widerspruch" einlegen/sich nicht dagegen wehren. Der Austausch der Zähler ist verpflichtend. Man darf offenkundig nur selbst einen anderen Messstellenbetreiber wählen, in der Hoffnung, dass dieser günstiger ist.

Ich persönlich befinde mich in der Position des Mieters, der noch nie Geld für den Stromzähler an sich bezahlt hat. Vielleicht aber auch doch. Aber wenn, dann habe ich das bisher nie gewusst; nämlich deshalb, weil die Grundgebühr für den Stromzähler selbst im Grundpreis der mtl. Stromabschlagszahlung enthalten war.

Nun ist es so, dass ich in einem Haus wohne, dessen Baujahr weit vor 1945 liegt. Vom grundzuständigen Messstellenbetreiber liegt seit dem 19.12.2019 die Vorabinformation zum Wechsel meines Stromzählers vor.

Nun ist es Februar und es ist noch nichts weiter passiert.

Ich habe nun auf einer Seite der Verbraucherzentrale in einem roten Infokasten folgende Zeilen gelesen:

"Umbau des Zählerschranks kann teuer werden

Die ersten Erfahrungen der Messstellenbetreiber zeigen, dass ein Umbau des Zählerschranks nicht nur in Ausnahmefällen notwendig ist, sondern bei etwa einem Viertel aller Haushalte. Insbesondere betroffen sind Bauten vor 1965. Mit dem Umbau sind schnell hohe Kosten von bis zu mehreren tausend Euro verbunden – Kosten, die am Ende der Verbraucher zahlt."

In diesem Zusammenhang würde ich also gerne wissen:

Was kann da auf mich zu kommen?

Abgesehen davon, dass ich Bedenken habe, dass der neue Zähler nicht korrekt zählen könnte und dass mein Datenschutz auf der Strecke bleibt, weiß ich jetzt nicht so genau, was es mit diesen Kosten auf sich hat, die entstehen, wenn der ganze Zählerschrank umgebaut werden muss, was ja wahrscheinlich ist.

Kann ich mich zurücklehnen, weil es Sache des Vermieter ist? Oder werden da Kosten direkt auf mich zukommen?

Denn, wenn dem so sein sollte (!).... dann hat mir noch keine erklärt, wie ich Rechnungen bezahlen soll, die in die Tausende gehen.

Und auch wenn der Vermieter (, der ein Privatmann ist, ohne Hausverwaltung/"ohne alles") etwaige Kosten dann auf die Miete umlegen würde, was rein mietvertraglich schwierig sein könnte für ihn, dann könnte ich die Miete vermutlich nicht mehr bezahlen.

Bitte um konkrete Antworten. Also bitte nicht nur stumpf das Messstellenbetriebsgesetz zitieren.

Technik, Strom, Energie, Mietwohnung, Recht, Mietrecht, Verbraucherschutz, Stromzähler, Vertragsrecht
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Wie krank sind eigentlich die Journalisten bei der "Bild"? Wie kommen Skandal-Artikel zustande, wo es keinen Skandal gibt?

Unfreiwilligerweise bin ich gerade online (am Handy) auf den Artikel "Makler wirbt für Hitler-Hotel mit Skandal-Slogan" gestoßen.

Es geht im Prinzip nur um den Verkauf des Hotels am Obersalzberg.

Und in der "Bild" wir das jetzt als riesengroßer Skandal aufgemacht. Genau so habe ich ja die grundsätzliche Problematik der Massenmedien und einiger "Sprech-Polizisten" beschrieben in einer Antwort auf eine heute gestellte Frage zum Thema "Wahlalter".

Der ganze Artikel ein einziger Ausraster und Herunterleiern von geschichtlichen Fakten, die Jedem bekannt sind.

"Eine Reise durch die Zeit in einer traumhaften Kulisse" ist der Satz, an dem sich der Schreiber aufhängt.

Ich hingegen verstehe das Problem überhaupt nicht, da die Kulisse in der Tat sehr traumhaft ist. Und jemand, der das verkaufen möchte, muss ja nicht erwähnen, dass das die Residenz von Hitler war. Wozu auch? Jeder potenzielle Käufer wird das schon lange wissen. Und dass die Nazis Verbrechen begangen haben, das weiß auch jeder und hat auch keiner für gut geheißen.

Warum also so ein Artikel?

Ist es letztlich eine mit dem Makler abgesprochene PR-Aktion? Oder ist der Artikel in dem Sinne wirklich ernst gemeint? Also ist es ernst gemeinte Empörung?

Denn dann muss man ja wirklich die Frage klären: Wie psychisch krank müssen Journalisten (Schreiber) bei "Bild" eigentlich sein, um so einen Müll zu veröffentlichen?

Das ist doch unterirdisch peinlich.

Geschichte, Nachrichten, Politik, Journalismus, Medien, Zeitung
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Wie kann man eine Telekom Pre-Paid SIM-Karte aktivieren? Mit welchen Ausweisen?

Bitte keine Standard-Antworten wie "guck auf der Seite" oder "per Video-Ident" oder "bei manchen Anbietern auch mit Postident".

Diese Standard-Antworten bitte nicht geben, weil:

Folgender Sachverhalt:

Ein Rentner, der nur sehr schlecht laufen kann, möchte wieder mobil erreichbar sein. Er will nur telefonieren und angerufen werden können. Sonst nichts (!). Dazu will er schließlich eine aktivierte SIM-Karte von der Telekom haben.

Diese Pre-Paid-SIM Karte lässt sich aber nur per Videoident-Verfahren aktivieren. Dazu muss man allerdings Internet haben. Das hat er nicht. Aber sein Kumpel.

Der Kumpel wollte ihm nun dabei helfen, daher kam der Rentner mit Personalausweis vorbei. Vor Ort und schon dabei wurde aber festgestellt, dass der Personalausweis abgelaufen ist.

Daher die Frage, weil ich bis zu dem Schritt nicht mehr komme (da der Rentner wieder weg ist), mit welchen Ausweisdokumenten kann man das Video-Ident Verfahren noch abschließen?

Geht es auch mit einem vorläufigen Personalausweis? Geht es auch nur mit einem Reisepass? Wenn ja, welche Gültigkeitsdaten müssen dabei beachtet werden?

Denn... Über den normalen Weg mit dem Perso ist es schließlich nun so... Der muss erstmal beantragt werden. Dann dauert das wieder ewig lange bis der neue Perso da ist. Und in der gesamten Zeit, wo der Rentner keinen Perso hat, hat er kein Handy.

Handy, Smartphone, Mobilfunk, SIM-Karte, Telekom
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