Warum wird in einer kirchlichen Predigt genau das immer wiederholt, was selbstverständlich sein sollte?

Am letzten Sonntag war ich in der Kirche bei einer Konfirmation. Da ist mir bewusst geworden, dass sich ziemlich jedes Gebet, jedes Lied und jede Predigt auf einen Kern konzentriert, der nur immer und immer wieder unterschiedlich verpackt dargeboten wird.

Der Kern ist

  • Gott ist groß
  • Gott / Jesus liebt dich

Das wurde so häufig in unterschiedlicher Form wiederholt, dass ich mich gefragt habe, wieso das Christen überhaupt nötig haben. Ich muss gestehen, dass ich Atheist bin, aber ich bin mir sicher, dass ich mich auch ein bisschen genervt / gelangweilt fühlen würde, wäre ich gläubig. Ich saß da zwei Stunden und wofür, habe ich mich gefragt. Klar wollte ich meinem Familienangehörigen beistehen, aber inhaltlich bin ich nur für die zwei oben genannten Aussagen "Gott ist groß" und "Gott liebt dich" zur Kirche gegangen.

Gerade wenn man gläubig ist, müsste das doch eine Selbstverständlichkeit sein, die nicht immer wiederholt werden müsste.

Tja und was macht man, wenn man sich auf etwas keinen Reim bilden kann? Man fängt an, mutzumaßen, wie so etwas entstehen konnte. Meine Gedanken gingen dann in die Richtung, dass das Volk Israel ja früher noch viel depressiver gewesen sein musste als die Deutschen heute. Das erinnert mich daran, wie manche Leute vom Motivationstrainer gesagt bekommen, sie sollten sich morgens vor den Spiegel stellen und sich zehnmal sagen "Du schaffst das.", "Du bist gut.",...
Und so ein bisschen erinnert mich das an Gehirnwäsche, muss ich ehrlich sagen.

Also nochmal zusammengefasst meine Frage:

Hältst du als Christ es für notwendig, dir immer wieder zu sagen, dass Gott groß ist und dass er dich liebt?
Oder ist es einfach etwas, was sich mit der Zeit eingeschliffen hat und zu einem Automatismus, einem sinnbildhaften Mantra entwickelt hat?
Oder siehst du das wie ich, dass man mal gucken könnte, was es sonst noch an religiösen Themen gäbe?

Religion, Kirche, Fundament, Konfirmation, Predigt, Kerne
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Frage zum Verständnis der Balmer Formel - warum kann man die Hauptquantenzahl m unendlich groß werden lassen?

Hallo Community,

ich beschäftige mich gerade mit der Balmerformel, also f=C[(1/2^2)-(1/m^2)], C=3,288*10^15 Hz.

Ich habe jetzt schon öfters gehört, dass diese Formel auf ein Wasserstoffatom definiert worden sei. Dieses hat aber doch nur eine Hauptquantenzahl, in der Chemie würde ich von Schalen sprechen, nämlich m=1. Von daher kann doch kein Elektron von irgendeinem höheren Energieniveau auf den zweiten Zustand abfallen, weil es keinen zweiten Zustand gibt, den Wasserstoff hat nur eine Schale?!

Außerdem hat Wasserstoff vier Linien im sichtbaren Bereich, die m=3, m=4, m=5 und m=6 entsprechen, aber Wasserstoff hat doch gar kein sechstes Energieniveau (keine 6. Schale), von dem die Elektronen auf das zweite Energieniveau, was es meiner Auffassung nicht mal bei Wasserstoff gibt, relaxieren können?

Desweiteren habe ich Aufgaben gelesen wie "Ermitteln Sie die Grenzfrequenz f für beliebig große Werte von m - wie ist das zu verstehen? Ich meine, mathemathisch gesehen kann ich m gegen Unendlich laufen lassen, aber wo ist der chemische Sinn dahinter? Es gibt doch maximal Elemente mit 7 Schalen (chemisch gesehen), von daher kann m doch nicht größer als 7 werden?

Ich denke, Ihr versteht, was meine Fragen/ Probleme sind?

Für Hilfe bin ich sehe dankbar.

Grüße carbonpilot01

Schule, Mathematik, Mathe, Chemie, Physik, Quantenphysik, Quantum, Kerne, Elektronen
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