Vergaberichtlinien für goldene Schallplatte?

Hallo ich kenne die offiziellen Vergaberichtlinien für goldene Schallplatten von dem BVMI. Nun aber eine ganz andere Frage!

Die Rede ist von Downloads, CD Verkäufen die der Verwertungsgesellschaft geleldet werden. Was wäre also wenn ein Unternehmen einen Song erfindet, den Song auf der Internetseite veröffentlicht und bei ein oder zwei Portalen als Free Download anbietet. Ein Monat später stellt das Unternehmen dann fest das der Song zum Beispiel "nachweislich und legal" zum Beispiel 500.000 gedownloaded wurde!

Kann nach der erfolgreichen Prüfung eines Wirtschaftsprüfers oder Notars eine goldene Platte verliehen werden? Hier ist immerhin die Rede von einem kostenlosen Download der also weder der GEMA gemeldet wurde noch einer anderen Verwertungsgesellschaft wie GVL etc. Ist es also möglich für einen Song der kostenlos angeboten wird überhaupt eine Auszeichnung zu erhalten oder hätte der Song offiziell verkauft werden müssen?

Der Frage geht ein reales Beispiel voran. Ein Unternehmen in meiner Heimatstadt hat einen Werbesong veröffentlicht komplett kostenfrei und als Wergejoke (Komplett Lizenz- und GEMA Frei). Der IT-Mensch dieser Firma ist ein Freund von mir und sagte mir das dieser Werbesong bereits über 500.000 mal gedownloaded wurde. Er fand es lustig weil so viele Downloads selbst manche Künstler nicht schaffen. So bin ich und mein Kumpel eben auf diese Frage gekommen..

Kennt sich da jemand aus? In WikiPedia und auf der Seite von BVMI ist nur die Rede von Verkäufen.

Musik, Rechtsanwalt, GEMA, Recht, Musiker, Musikindustrie, Musikverlag, Rechtsberatung, BVMI
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Ist die GEMA berechtigt Informationen zu Besucherzahlen und Umsätzen einzufordern?

Hallo :) ich hoffe, jemand von euch kennt sich mit der GEMA gut aus und kann mir weiterhelfen.
Aus gegeben Anlass habe ich folgende Frage:
Darf die GEMA von unserer Band die Besucheranzahlen und Nettoumsätze unserer Konzerte einfordern wenn wir nur eigene NICHT GEMA-gelistete Musik gespielt haben?
Die Veranstaltungen wurden angemeldet und auch mit der Titelfolge versendet, die zeigt dass wir nur eigene GEMA-freie Musik gespielt haben (was zusätzlich handschriftlich auf der Titelfolge vermerkt wurde). Somit sind wir unserer Beweispflicht nachgekommen, dass Ihnen kein Anspruch entsteht. Nun stellt uns die GEMA aber Rechnungen (natürlich mit Höchstbesucherzahl und Höchstumsatz) und will diese nur korrigieren, wenn wir genaue Angaben zu Besucherzahlen und Nettomumsätzen machen.
Das sehen wir nicht ein, da der GEMA wie bereits schon geschrieben in keinem Fall ein finanzieller Anspruch aus unseren Konzerten ensteht - weil jede Rechnung abschließend mit dem Faktor 0 multipliziert wird. Wir haben eh schon genug Zeitaufwand mit dieser unfreiwiliigen "Brieffreundschaft".
Im VGG habe ich den Paragraphen 42 gefunden, der sich sinngemäß nur auf die Verpflichtung einer Angabe der Titelfolge bezieht aber nicht auf die erzielten Umsätze.
Ich freue mich auf eure Antworten und wenn mir jemand sogar einen Paragraphen dazu nennen kann, wäre ich seh dankbar.

Musik, GEMA, Recht, Besucherzahlen, Wirtschaft und Finanzen
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