Gebrauchtwagenkauf – die neusten Beiträge

Gebrauchtwagenkauf beim Händler - Unterschrift auf Kaufvertrag?

Hallo,

ich habe zum ersten Mal in meinem Leben ein (gebrauchtes) Auto beim Händler gekauft.

Ich habe vom Händler einen Vertrag über eine "Verbindliche Bestellung eines gebrauchten Kraftfahrzeuges" erhalten. Auf diesem musste ich 2-fach unterschreiben. Das ist das was ich als "Kaufvertrag" interpretieren würde. Dort steht auch drauf, dass das Fahrzeug unfallfrei ist, der km-Stand, Fahrgestellnummer etc.

Dazu gibt es dann noch drei Anhänge über Vereinbarungen zur Gewährleistung u.ä. die jeweils von mir und dem Verkäufer unterschrieben wurden.

Außerdem habe ich noch eine "Auftragsbestätigung" bekommen mit der selben Auftragsnummer wie in der Bestellung und dort stehen auch die ganzen Daten des Fahrzeugs nochmal drin.

Aber weder auf der Bestellung noch auf der Auftragsbestätigung habe ich eine Unterschrift vom Verkäufer. Ist auch in den Formularen nicht so vorgesehen, also sie wurde nicht "vergessen".

Aufgefallen ist mir das erst Zuhause. Auf Nachfrage meinte der Verkäufer, dass eben keine Unterschrift vorgesehen ist, sondern dass die Auftragsbestätigung das bindende und entscheidende ist.

Ich habe eigentlich bei dem Verkäufer / Autohaus ein gutes Gefühl und gehe davon aus, dass es schon so seine Richtigkeit haben wird.
Aber da es für mich das erste Mal ist, wollte ich hier trotzdem mal fragen ob das alles so in Ordnung ist? Bezahlt werden muss erst wenn das Fahrzeug abgeholt wird. Fahrzeugbrief/-Schein soll ich in den nächsten Tagen per Post erhalten. Da kann doch eigentlich nichts mehr schief gehen? Geht mir hauptsächlich darum ob z.B. die Information "unfallfrei" in der Bestellung auch ohne Unterschrift bindend ist?

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BMW Kaufberatung - welches Fahrzeug besser für sein Geld?

Moin zusammen,

ich habe mal eine Frage an die Autoexperten unter euch.

Ich schaue mich aktuell nach einem BMW 440i bis ca. 35.000 € um. Eigentlich war meine Schmerzgrenze bei max. 100.000 km, jetzt stehen aber zwei interessante Fahrzeuge zur Wahl:

🚘 BMW 440i xDrive

Baujahr: 2019

Kilometerstand: ca. 60.000 km

Preis: ~31.000 €

Deutsches Fahrzeug

Checkheftgepflegt

Pro: Guter Zustand, wenig KM, Auspuffanlage bereits verbaut

Kontra: Weiß (ich finde Schwarz deutlich schöner), nur Barzahlung möglich (ist das eigentlich normal?)

🚘 BMW 440i RWD (Heckantrieb)

Baujahr: 2016

Kilometerstand: ca. 135.000 km

Preis: ~31.000 €

Deutsches Fahrzeug

Checkheftgepflegt

Pro: Wunschfarbe Schwarz, super Kommunikation mit dem Verkäufer, auch Überweisung möglich, allgemein besseres Bauchgefühl

Kontra: Keine Auspuffanlage, doppelt so viel KM wie der andere

Jetzt meine Frage:

Ich habe öfter gehört, dass der B58-Motor als sehr zuverlässig gilt und der Kilometerstand nicht ganz so entscheidend sei.

Würdet ihr eher auf euer Bauchgefühl und Optik setzen (Auto 2), oder doch lieber das jüngere, weniger gelaufene Auto nehmen (Auto 1) – und ggf. später folieren lassen?

Wobei ich mir hier gedanken mache, ob man bei einer folierung und Lackierung die weißen stellen in den Spaltmaßen durchschimmern sehen könnte und eine Vollfolierung den Preis natürlich nochmal ein paar tausend Euro hochtreiben würde, was allerdings noch in meinem Rahmen von 35.000€ liegt.

Danke schonmal im vorraus, freue mich auf eure Antworten

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Autokauf mit Mängeln, falscher Kilometerstand, unter Druck gesetzt – wie komme ich da wieder raus??

Hallo,

ich bin gerade in einer sehr schwierigen Situation nach einem Autokauf und hoffe auf ehrliche, sachliche Antworten. Ich schildere alles so genau wie möglich.

Ich habe ein gebrauchtes Auto für 5400 Euro gekauft. Bereits vor dem Termin hatte ich 1000 Euro angezahlt und bin dann zur Abholung nach Kirchheim unter Teck gefahren. Ich hatte eine Freundin dabei und habe dem Händler klar gesagt, dass ich das Fahrzeug nur mitnehme, wenn die Probefahrt ohne Auffälligkeiten verläuft.

Während der Probefahrt traten jedoch erhebliche Probleme auf:

Das Lenkrad hat bei jeder kleinen Bodenwelle stark geknackt. Auch beim Geradeausfahren gab es spürbare Rucke im Lenkrad. Teilweise hat es sich leicht von selbst bewegt – es fühlte sich instabil und unsicher an. Meine Freundin hat beim Berühren des Lenkrads dieselben Vibrationen bemerkt. Für mich hat sich das Fahrverhalten nicht normal angefühlt.

Der Händler sagte dazu nur, das liege am Domlager – das sei laut ihm eine Kleinigkeit. Er habe keine Zeit gehabt, es vorher zu reparieren, aber es sei nichts Schlimmes. Als ich meine Zweifel geäußert habe, meinte er sinngemäß: „Ich bin mit dem Auto vorher 600 km gefahren – das hat überhaupt keine Probleme gemacht.“ Das sollte mich offenbar beruhigen.

Trotz meines unguten Gefühls habe ich dann die restlichen 4400 Euro in bar bezahlt. Das Geld hatte ich mir kurzfristig leihen müssen. Zusätzlich habe ich mein bisheriges Fahrzeug – eine A-Klasse von 2005 – dort gelassen. Der Händler hat mir dafür nur 150 Euro angerechnet.

Das war im Nachhinein betrachtet ein riesiger Fehler: Die A-Klasse hatte ich vor zwei Jahren für 2700 Euro gekauft. Ich habe in den zwei Jahren viel investiert: neuer Anlasser, neue Batterie, Zündkerzen, Bremsflüssigkeit, polierte Scheinwerfer, neue Reifen, TÜV über ein Jahr gültig. Einzig die Antriebswellenmanschette hätte gemacht werden müssen. Ich war an dem Tag einfach total unter Druck, überfordert und hatte das Gefühl, ich muss schnell entscheiden – und habe zugestimmt.

Nach der Probefahrt habe ich dann doch noch gesagt, dass ich das Fahrzeug in diesem Zustand nicht nach Ingolstadt fahren möchte (ca. 180 bis 200 km). Ich hatte Angst, dass unterwegs etwas passiert. Der Händler hat dann angeboten, das Domlager kostenlos zu reparieren und mir das Auto am Donnerstag persönlich nach Ingolstadt zu bringen. Als „Entgegenkommen“ hat er mir seinen privaten Mercedes vollgetankt mitgegeben, damit ich heimkomme.

Das klingt erstmal kulant – aber rückblickend wirkt es für mich wie eine Strategie, mich zu beruhigen. Ich habe bis heute **keine Werkstattrechnung, keine schriftliche Bestätigung, keinen Nachweis, was am Fahrzeug überhaupt gemacht wurde oder gemacht wird**. Alles lief nur über Versprechungen und WhatsApp.

Außerdem ist mir beim Fahren aufgefallen, dass der Kilometerstand nicht mit dem beworbenen Wert übereinstimmt. Angegeben waren 149.000 km – auf dem Tacho standen aber 162.000 km. Der Händler hat auf Nachfrage nur abgewiegelt.

Ich habe inzwischen große Zweifel, ob bei diesem Geschäft alles korrekt gelaufen ist. Ich habe das Gefühl, dass Mängel verharmlost wurden, dass ich finanziell überrumpelt wurde und dass mein altes Fahrzeug völlig unter Wert genommen wurde. Es gibt keinen schriftlichen Kaufvertrag, keine Übergabedokumente, keine Reparaturnachweise – aber das Geld ist komplett bezahlt und mein altes Auto ist weg.

Was kann ich tun?

– Kann ich vom Kauf zurücktreten, wenn das Fahrzeug nicht wie besprochen übergeben wird?

– Muss der Händler mir die Reparatur schriftlich nachweisen?

– Ist das Geschäft anfechtbar, wenn ich unter Druck gehandelt habe und wichtige Infos (z. B. Kilometerstand) nicht gestimmt haben?

– Sollte ich einen Anwalt einschalten oder zur Verbraucherzentrale gehen?

– Wäre eine Anzeige wegen Anfangsverdacht auf Betrug gerechtfertigt?

– Gibt es Chancen, mein altes Auto zurückzubekommen?

Ich bin für jede Hilfe dankbar. Bitte keine Vorwürfe – ich versuche einfach, aus dieser Situation wieder herauszukommen und mich zu schützen.

Danke fürs Lesen

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Gebrauchtwagenkauf?

Hallo zusammen. Im März, haben wir bei einem Gebrauchtwagenhändler in Gelsenkirchen, einen gebrauchten Opel Astra gekauft. Dieser wurde von uns Bar bezahlt. Da er zum Zeitpunkt der Besichtigung, keinen aktuellen TÜV hatte stellte der Händler diesen vor. Von mir bemerkte Mängel, sprich Bremsen wurden erneuert. Vom Händler, wurde uns zugesagt, das Lackschäden ausgebessert und eine Reinigung des Wagens noch durchgeführt wird. Nachdem 4 Wochen von der ersten Besichtigung vergangen waren, konnte der Wagen von uns abgeholt werden. Als wir eintrafen, stand der Wagen auf dem Hof. Aus dem Kofferraum hing ein Kabel heraus. Ich schaute mir den Wagen an und musste zu meinem Bedauern feststellen, daß eine Reinigung nicht erfolgt ist und auch Lackschäden nicht ausgebessert worden. Auf meine Frage, was das Kabel zu bedeuten hat, bekam ich die lapidare Aussage Batterieladen. Auf die Frage Lackreparatur, und Reinigung, keine Zeit. Da unser Wagen ohne TÜV und abgemeldet dort auf dem Hof stand, konnten wir leider nicht anders und mussten den Wagen nehmen. Ein Serviceheft und diverse Unterlagen, werden uns zugesendet, wurde uns zugesichert. Auf der Heimfahrt, begannen die Probleme mit der Elektronik. Also zurück zum Händler. Auf dem Hof angekommen, langes Gesicht des Verkäufers. Also, rein in die Werkstatt. Der Wagen sprang nicht mehr an. Batterie platt. 80AH Batterie serienmäßig und dr Händler wollte eine 60AH einbauen. Ich sagte, das funktioniert nicht. Dem war auch so. Endergebnis erste große Fahrt. 500 km, Getriebeschaden. Abschleppen durch ADAC zurück zum Händler. Bis jetzt immer noch kein Serviceheft und keine Information ob der Wagen fertig ist. Wir möchten den Wagen nicht mehr, wollen unser Geld zurück und mit dem Verein in Gelsenkirchen nix mehr zu tun haben. Anwalt ist eingeschaltet. Mahnvervahren läuft. Der Händler ist in Widerspruch gegangen. Jetzt läuft alles auf eine Zivilklage hinaus. Wie stehen unsere Chancen auf Rückabwicklung? Danke für euer Interesse.

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Audi A6 Avant 3.0 TDI Bi-Turbo Erfahrungen?

Hallo zusammen,

ich interessiere mich für einen Audi A6 Avant 3.0 TDI Bi-Turbo (313 PS) aus dem Baujahr 2013 mit rund 180.000 Kilometern Laufleistung. Das Fahrzeug ist optisch in einem guten Zustand und verfügt über eine sehr umfangreiche Ausstattung, unter anderem mit Head-Up Display, Nachtsichtgerät, 360-Grad-Kamera, Sitzbelüftung, Vollleder, adaptivem Fahrwerk und mehr. Der Wagen hat die 8-Gang-Automatik (ZF) und ist natürlich ein Quattro.

Allerdings bin ich mir unsicher, wie zuverlässig der 3.0 Bi-Turbo bei dieser Laufleistung wirklich noch ist. Ich habe mehrfach gelesen, dass gerade dieser Motor thermisch stark belastet ist und damit gewisse Schwachstellen mitbringt, etwa im Bereich AGR, DPF, Turbolader, Ansaugung oder auch beim Hitzeschutz im Motorraum. Manche berichten von Ölverlusten, anderen Problemen rund um das Ladeluftsystem oder kostspieligen Defekten im Bereich der Abgasnachbehandlung. Mich würde daher interessieren, ob diese Probleme wirklich so häufig auftreten – und ob sie bei 180.000 km bereits zu erwarten sind oder eher später.

Außerdem stellt sich für mich die Frage, wie hoch der reale Unterhalt für solch ein Fahrzeug ist – also Verbrauch (Alltag und Langstrecke), Reparaturkosten, Wartungsintervalle, typischer Werkstattaufwand (auch außerhalb der Audi-Vertragswerkstatt), Steuer, Versicherung etc. Gerade der Bi-Turbo mit 313 PS scheint ja anspruchsvoller zu sein als die schwächeren Varianten.

Lohnt es sich eurer Meinung nach, solch ein Fahrzeug zu kaufen, wenn es gut gepflegt ist und eine nachvollziehbare Historie hat? Oder ist man mit dem 245-PS-Single-Turbo oder dem 272-PS-Faceliftmodell besser dran? Gibt es Alternativen mit ähnlich viel Leistung und Komfort, die robuster oder günstiger im Unterhalt sind?

Ich freue mich über ehrliche Einschätzungen, eigene Erfahrungen oder Hinweise, worauf man bei genau diesem Modell besonders achten sollte – sowohl technisch als auch wirtschaftlich.

Vielen Dank im Voraus!

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Nissan Skyline aus Japan importieren?

Hallo zusammen,

wie der Titel schon sagt möchte ich in Zukunft einen Nissan Skyline importieren lassen. Es hat zwar noch ein paar Jahre Zeit, natürlich wird es in 5 Jahren alleine schon preislich gesehen anders aussehen als jetzt, aber ich möchte mich trotzdem generell schonmal informieren.

Infos zum Auto: Es soll ein Nissan Skyline R33 GTR werden. Er soll am besten Stock sein / wenig umbauten haben.

Meine Recherche: Sollte ich ein Modell aus Auktionen kaufen für sagen wir 20.000€ muss ich für jegliche Gebühren wie Zulassungen, Importgebühren, Kaufpreis, Mehrwertsteuer und Umbauten wie Lichtmaschine auf linkslenkerverkehr umbauen, Abgasanlage um EU-Normen zu erfüllen und ggf. Motor revidieren da evtl. schon 200.000km gelaufen mit ungefähr 40.000€ rechnen.
Dann steht das Auto aber in Deutschland und ist TÜV-Konform und lange fahrbereit. Bitte korrigiert mich oder setzt Anmerkungen falls ich da etwas vergesse oder falsch verstehe.

Meine Frage: Wie importiere ich das Auto am besten?

Also welche Firma nehme ich dazu am besten in die Hand um das Vorhaben zu realisieren? Klar kann ich über online Auktionshäuser mir das Auto beschaffen, sollte ich aber genauere Fotos haben wollen oder die Abwicklung nach dem Kauf ist schwierig so ohne Kontakte und Japanischkenntnisse.

Bisher habe ich auf KFZone geschaut, dort finde ich die Website ziemlich übersichtlich und man bekommt einen Einblick ins Auktionshaus in Japan. Allerdings weiß ich nicht wie es bei denen mit dem Import aussieht und wie gut sie sind.

Natürlich würde ich lieber ein bereits auf deutschen Straßen zugelassenes Fahrzeug nehmen, wenn es denn angeboten wird und der Preis auch noch halbwegs stimmt. Dies ist nur leider sehr selten, ich habe bisher noch keinen halbwegs Stock R33 GTR gefunden.

Vielen Dank für eure Hilfe und Anregungen!

Mfg, Jonas

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