Kann ich nach über einem Jahr nach der Leistenbruch-OP trotz keiner Bewegung bei der Heilung Fallschirmspringen?

Ich hatte vor über einem Jahr eine Leistenbruch OP nach der Methode wo es 3 kleine Einstiche gibt und ein Netz eingesetzt wird. Nun hatte ich ein halbes Jahr Sportverbot und habe in der Zeit auch wirklich nur rumgesessen also mich nichtmal leicht sportlich betätigt. Deswegen hatte ich Angst, dass wenn ich jetzt wieder mit Klimmzüge etc anfange, dass die OP Narbe aufreißt, weil meine Muskeln in der Zeit so zurückgebildet sind und sozusagen mein Gewicht von über 90kg auf der OP-Narbe lastet. Deswegen war ich beim Arzt und der meinte dass das kein Problem darstellt. Als ich das Fallschirmspringen angesprochen hatte, meinte er ich soll zum Chirugen gehen, der die OP durchgeführt hat und das abklären. Das Problem ist, dass ich nicht so leicht an diesen rankomme. Ich hatte auch das Gefühl, dass der Arzt Fallschirmspringen als extremen Sport angesehen hat, obwohl der ja körperlich nicht so anstrengend ist. Das einzige wo ich mir Sorgen mache ist, wenn der Fallschirm aufgeht wirken ja recht starke Kräfte genau in der Leistengegend, weil da ja der Schutzgurt anliegt. Aber eigentlich drückt der Gurt von aussen ja nur dagegen und der Arzt meinte gefährlich ist der Druck von innen. Deswegen wollte ich wissen, ob das überhaupt ein Problem darstellt und ob vllt jmd von euch auch schon nach einer Leistenbruch OP Fallschirm gesprungen ist und Probleme damit hatte, weil bei Google find ich zum Thema nichts.

Medizin, Chirurgie, Fallschirmspringen, Gesundheit und Medizin, Sport und Fitness
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Nach einem Jahr noch immer traumatisiert - brauche ich professionelle Hilfe?

Hallo zusammen.

Seit Herbst 2009 habe ich einen Traum, einen richtigen Lebenstraum, einen Traum von dem ich dachte, dass ich bereit wäre, alles zu tun, um ihn mir zu erfüllen. Und zwar möchte ich lernen, eine Wingsuit zu fliegen, weil sie für mich die Erfüllung eines Menschheitstraums ist - fliegen, ohne von tonnenweise Stahl umgeben zu sein. Die Wingsuit ist für jemanden, der fliegen möchte, meines Erachtens das, was der Schwimmanzug für einen Schwimmer ist, während ein Flugzeug eher mit einem Boot vergleichbar wäre - kein direkter Kontakt mit dem Medium.

Im Herbst 2012 beschloss ich, die Sache anzugehen und nahm mir vor, mich im Sommer 2013 zum Fallschirmspringer ausbilden zu lassen. Ich fragte einen Kollegen von mir, ob er nicht auch mitmachen wolle und er war sofort begeistert. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätten wir uns direkt für die Lizenzausbildung angemeldet, er bestand hingegen darauf, zuerst einen Tandemfallschirmsprung durchzuführen. Da ich nicht "eine Erfahrung ärmer sein wollte, als er", ließ ich mich dazu überreden.

Am 19. Mai 2013 war es soweit. Wir fuhren zu einem Sprungplatz und ließen uns aus 4.000 m Höhe nach unten bringen. Für mich lief der Sprung äußerst sauber, für meinen Kollegen allerdings nicht, was daran lag, dass er auf dem Weg nach unten das Bewusstsein verlor und es erst wiedererlangte, nachdem sein Tandemmaster ihn aus dem Gurtzeug befreit und seine Beine angehoben hatte, damit das Blut ins Hirn fließt.

Er wollte daraufhin verständlicherweise nicht mehr springen. Das Problem ist, dass mich der Vorfall ebenfalls "blockiert" hat, wohl auch weil ich bereits achtmal in meinem Leben "spontan" (also ohne zugrundeliegende Erkrankung) das Bewusstsein verloren hatte. Das letzte Mal ist allerdings auch schon mindestens acht Jahre her, ich denke das reicht, um davon auszugehen, dass es mich nicht mehr betrifft.

Bei der obligatorischen Tauglichkeitsuntersuchung beim Sportmediziner habe ich diese Vorfälle und auch sonst alle bekannten Erkrankungen wahrheitsgemäß angegeben und wurde trotzdem für tauglich befunden. Aus medizinischer Sicht spricht also absolut nichts dagegen, dass ich fallschirmspringen gehe. Trotzdem bin ich seit dem Vorfall nun "blockiert" und kann mir nicht mehr vorstellen, aus einem Flugzeug zu springen.

Am 24. August 2013 überwand ich meine Ängste und sprang erneut am selben Flugplatz und mit dem selben Tandemmaster. Der Weg nach oben war der reinste Horror. Als ich draußen war, fiel der größte Druck von mir ab und natürlich lief wieder alles sauber. Trotzdem wurde es langfristig mit der Angst nicht wirklich besser.

Am 8. Februar 2014 buchte ich 15 Minuten in einem Windkanal und ließ dort einen Großteil der Freifallausbildung bereits simulieren. Am 3. Mai 2014 werde ich dorthin zurückkehren. Ob das meine Blockade lösen wird ist zumindest fraglich.

Komme ich um einen Psychologen nicht herum? Zahlt die Krankenkasse so etwas? Ist ja schließlich nur für ein "Hobby". Erfolgsaussichten? Alternativen?

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