Ist mein Chef ein Freund oder Feind?

Hallo erstmals, ich habe folgendes Problem, ich arbeite als Handwerker in einem kleinen Betrieb, und ich habe jetzt folgende Sache, ich muss Anfang September mit Kollegen zur Montage fahren, für Verpflegung und Hotel wird "eigentlich" gesorgt (warum eigentlich, schreib ich später) die Spesen sind eigentlich nicht schlecht die liegen unversteuert bei ca. 800 Euro was an sich zusätzlich zum Lohn schon gut ist (obwohl ich nicht gerade den höchsten Stundenlohn habe (12 Euro)). Normalerweise bekomme ich auch ohne Montage 360 euro spesen da wir täglich eine strecke von 100 Kilometer oder mehr fahren, die fallen aber dann weg womit ich theoretisch nur ein + 400 Euro habe zu meinem gewohnten Standard, so die eine Sache ist das ich bis auf Frühstück alles andere an Essen und Trinken selbst zahlen muss was mich im Monat eventuell 50 Euro oder mehr kosten wird, das heißt ein Plus von nur 300 bis 350 Euro. Die Baustelle soll ungefähr 2 Jahre gehen das heißt ich mache in dem Zeitraum ein + von ungefähr 8000 Euro was sich im ersten Moment auch nach viel anhört. Zudem sollte ich noch erwähnen das die reguläre Arbeitswoche in der Zeit von nur Montag bis Donnerstag gehen wird.

Und zu meinem größten Problem, mein Chef hat uns vor ungefähr einem Monat gefragt ob wir das überhaupt machen wollen, er hat uns Zeit gegeben zum überleben, meine Entscheidung war letzten Endes "NEIN". Begründung: ich habe letztes Jahr im Frühjahr geheiratet, und zwar eine ausländische Frau, sie ist momentan dabei die Deutsche Sprache zu lernen, sie Brauch teilweise noch Hilfe, sie hat kein Führerschein und in meiner Gegend ist es etwas schwer mit den Bussen (Dorf). Außerdem sind wir noch nicht lange verheiratet und wollen uns jeden Tag sehen.

Heute kam es halt zu einem Gespräch wo ich gesagt habe das ich nicht mit will und es sich nicht lohnen würde, mein Chef meinte nur zu mir "früher waren wir noch froh wenn wir Geld verdienen konnten, außerdem müsste meine Frau lernen selbständig zu werden, und wenn ich nicht mitkommen würde müsste er 2 Leute entlassen weil nicht genug Arbeit da wäre". Im Klartext bedeutet das das ich mitkommen muss! Ich bin am überlegen die Firma zu wechseln, aber eigentlich will ich nicht weg von der Firma wo ich arbeite, da ich mit meinen Kollegen gut zurecht komme, und ich Mag es erlich nicht irgendwo der neue zu sein, und diese Gedanken lassen mich momentan nicht los, da es noch viele andere Probleme gibt die ich aber jetzt nocht aufschreiben werde da dies sonst den Ramen sprengen würde.

Sehe ich die Sache jetzt zu eng, oder liege ich mit meinen Gedanken richtig, wie sieht ihr die Sache und was würdet ihr tun.

Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit

Leben, Arbeit, Beziehung, Fair, unfair
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Sind 1200€ Netto als Konstrukteur gerechtfertigt?

Moin Leute,

ich hatte die Ausbildung zum technischen Zeichner gemacht und arbeite nun seit 2 Jahren als CAD-Konstrukteur im Holzbau. Ich konstruiere Gebäude von Gründung bis zur Dachspitze und erstelle Werk- und Montagepläne, Schalpläne, Bewehrungspläne, Positionspläne usw. mit allen Verbindungsmitteln und allem drum und dran. Ich muss schon sagen, es ist ein schwerer Job, den man perfekt 1:1 machen muss.

Als ich hier anfing war ich dem nicht ganz bewusst was ein Konstrukteur wert ist und war froh, dass ich mehr verdiene als ich es in meiner frühreren Arbeit tat. Doch nun hatte ich immer mehr Gespräche mit verschiedenen Personen über Jobs und Gehälter geführt, wo ich denke, dass sich was ändern sollte.

Mich macht es traurig zu wissen, dass meine Kumpanen, die mit mir die Ausbildung gemacht hatten, jetzt bei weitem nicht das machen was ich (der eine macht NUR Bleche mit Bohrungen den ganzen Tag und der andere zeichnet NUR Bodenplatten) aber verdienen 1900€ Netto! Ich kenne einen Maler, der arbeitet weniger als ich (ich mach 40 Std./Woche) und ist sogar Leiharbeiter und verdient 1900€ Netto.

Ich versteh das einfach nicht und ich hab mir dann auch noch im Internet Werte geholt bei Gehalt.de um mich zu vergewissern ob ich wirklich mehr wert bin und siehe da steht auch bestätigt, dass ein Konstrukteur 31.000€-50.000€ im Jahr verdient. Da bin ich nicht mal ansatzweise am Minimum dran! Dabei sagt mein Chef selbst immer "gidf" = google ist dein Freund.

Was meint ihr? Wer von euch ist vielleicht in der Branche und kann mir das gleiche bestätigen oder liege ich da falsch mit meinem Denken. Ich denke es ist nicht falsch mit dem Chef darüber zu sprechen, nur ich weiß noch nicht wie. Ich will auch nur fair bezahlt werden und das verdienen was ich wert bin.

Wenn mich Leute fragen was ich mache und ich vom Job rede machen alle immer große Augen und sagen mir auch, dass ich mehr verdienen müsste. Mir wurde auch damals schon zugesprochen, dass dies eine hoch angesehene Ausbildung sei und ich hab schließlich die Ausbildung gemacht, damit ich mir in meinem Leben ein Haus und ein tolles Auto leisten kann. Ich bin es Leid jeden Tag zur Arbeit zu fahren und dabei zu sehen wie sie alle mit ihren dicken Autos da rumfahren. Ich bin es Leid ständig Kredite aufnehmen zu müssen weil ich mir nix leisten kann und alles immer teurer wird.

Gehalt, Fair, Konstrukteur, Verdienst, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Ist das Gehalt als Einzelhandelskaufmann im Lebensmittelbereich fair, oder wieviel sollte ich verlangen?

Hallo, Ich arbeite als Einzelhandelskaufmann in einem privaten Supermarkt (von einer größeren Kette) der von einen Kaufmann geführt wird. 

Ich bin dort Drittkraft und stehe damit unter dem stellvertretenden Marktleiter. 

Ich habe sehr viel Verantwortung zu tragen, denn ich leite den Kolo Bereich und vertrete sogut wie alle anderen Bereiche, sollte der Mitarbeiter frei haben oder ausfallen, also bin ich der Mann für alles. Des weiteren schließe ich den Markt oft auf und ab, lerne teilweise neue Mitarbeiter ein und gebe anderen Anweisungen, bringe die Tageseinnahmen zur Bank, muss ab und zu zu Einbruchsalarmen oder zu einem Kühlalarm ob Sonntags oder Nachts. 

Ich habe einen Vertrag bei dem ich für 40h 2100 Brutto gezahlt bekomme, außerdem beinhaltet dieser eine 48h Klausel die besagt dass ich jede Woche bis zu 48h eingeplant werden kann ohne dafür Überstunden oder etwas gezahlt zu bekommen. Durchschnittlich liegt meine Arbeitszeit bei 46h in der Woche, also keinen freien Tag außer Sonntag. 

Urlaubs- oder Weihnachtsgeld verteilt der Kaufmann nach Lust und Laune (50-250€ auf die Mitarbeiterkarte die nur im Markt verwendet werden kann). Abend oder Nachtzuschläge gibt es keine. 

Da dass Personal sehr gering ist, gibt es sehr viel Arbeit weshalb man nur am rumrennen ist und sollte es einen Krankheitsfall geben bedeutet das mehr Stunden für mich, so dass es pro Tag schonmal 10h Arbeit werden kann. Am Tag habe ich 30 min während meiner Pause Ruhe, sofern ich nicht wegen Fragen zur Kasse gerufen werde, Ware annehmen muss oder Leergut machen muss. 

Und jetzt zu meiner Frage, findet ihr 2100 Brutto (ca. 1450€ Netto) fair oder wieviel würdet ihr verlangen?

Gehalt, Einzelhandelskaufmann, Fair, Lebensmittelhandel
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Geht es wirklich nicht eine Arbeit fair zu verteilen?

Z. B. gibt es den Auftrag Kirschen vom Baum zu holen. Es gibt 30 Kirschbäume (etwa gleich groß) - und 2 Leute sollen daran arbeiten möglichst alle (oder so viele wie möglich) gut gereifte Kirschen vom Baum zu holen... Möglichst keine fauligen... keine angeknabberten... und keine unreifen Kirschen...

Jeder bekommt einen Kübel, den er später in vorbereiteten Kisten entleeren kann... Jeder hat eine Leiter... Jeder weiß, dass er beim Aufstellen der Leiter vorsichtig sein soll - nicht das er umkippt und sich verletzt... hier ist man eigenverantwortlich - wenn man Sorge hat, dass die Leiter nicht gut steht, soll man es nicht machen und wo anders versuchen... das Problem weiter leiten...

Die beiden könnten sich darauf einigen, dass der eine 15 macht und der andere 15 - gäbe es nicht genau 30 Bäume könnten sie sich einen Baum auch teilen, wenn sie es sehr streng mit der Fairness nehmen...

Es ist ihnen überlassen wann und wie lange sie pflücken wollen.. Es gibt aber eine Deadline, bis wann diese Arbeit auf jeden Fall erledigt sein sollte - da dann die Kisten abgeholt werden... Für jede volle Kiste bekommen sie einen festgelegten Betrag. 5 Kisten sollte jeder vollkriegen - wer mehr voll kriegt, bekommt mehr...-

Wenn es jemand nicht schafft 5 Kisten bis zur Deadline voll zu kriegen wird darüber gesprochen warum es nicht geklappt hat... und eine Lösung für das nächste Mal gesucht.

Es wird aufgeschrieben, wer welche Kisten befüllt hat und sollten bei der Verpackung der Kirschen später viele faulige, unreife und angeknabberte gefunden werden - die aussortiert werden müssen - gibt es ein wenig Lohnabzug (mehr als eine festgelegte Anzahl - die Verpacker können ein Beweisfoto von den aussortieren Kirschen machen)... Ein paar dürfen schon dabei sein... aber nicht zu viel - sonst ist das schlechte Pflücker-Qualität.

Wäre das z. B. fair?

Arbeit, Fair, verteilen
3 Antworten
Was bedeutet "nett sein"?

Was ist "nett"?

"Ich habe ihn pünktlich zu Dienstschluss nach Hause gehen lassen - ihn nicht unbezahlte Überstunden machen lassen und ihn damit erpresst, dass er sonst gekündigt wird - Ich habe ihm heute auch nicht ständig zusätzliche Arbeiten aufgebrummt, die eigentlich ich machen sollte... Ich bin nett." --> Solange die Menschenrechte noch nicht verwirklicht sind, kann man das so sehen... Solange man das noch nicht melden kann, können sich die Leute, die oben sind, so viel Unfairness im Beruf erlauben, wie sie wollen - denn es hat ja keine Konsequenzen. Denn der Arbeitnehmer kann sich noch nicht gut gegen dieses Unrecht wehren (es wird besser - aber ganz fair ist es noch nicht)... die Aufgaben in vielen Unternehmen sind noch nicht fair verteilt. Oft sind niedrig bezahlte Tätigkeiten anspruchsvoller als hoch bezahlte Tätigkeiten, wo die Leute für ihr Geld insgesamt gesehen, wenig zu leisten haben und auch wenig zur Rechenschaft gezogen werden können - vor allem weil es meist an klaren Vorgaben mangelt. Wer macht was wann- auf welche Weise - zu welchem Zweck?

"Wir machen pünktlich Schluss und falls in Ausnahmefällen mal Überstunden anfallen, werden diese auch bezahlt." = normal? Fair? Akzeptabel?

"Ich übernehme für ihn den Mittwoch-Dienst weil er sich da gerne mit seinen Verwandten treffen möchte und ich an dem Tag Zeit habe. Ich muss das nicht tun - es ist auch okay, wenn ich ablehne - aber in dem Fall ist es in Ordnung für mich." = nett

Kommunikation, Fair, Menschenrechte, nett, akzeptabel, ausnahme, eindeutig, Vorgaben, normal
4 Antworten
Ist der Verlust eines Kindes nicht der schlimmste Schmerz den eine Mutter fühlen kann?

Hallo Leute.
Ich habe da eine Frage und bräuchte mal eine Meinung.

Im Juli hat eine Tragödie in der Schweiz für Schlagzeilen gesorgt.
Eine Mutter hat Ihr Kind ganze 3 Stunde im Auto vergessen und es somit sterben lassen. Ihr Name war Cheyenne und Sie war erst 5 Jahre alt...Von diesem Tag an ist dies das einzige Thema bei mir bei der Arbeit...Seit Monaten ziehen die Medien über die Mutter her...

"Wie kann man sein Kind nur 3 Stunden vergessen?"

"Schlechteste Mutter aller Zeiten"

"Kinder machen kann diese Schlpe aber Sie am Leben erhalten kann Sie nicht!"

Das sind einige Kommentare die Leser hinterlassen...

Die Leute hassen diese Frau aber nicht nur wegen diesem Vorfall...Sie hatte Ihren Ehemann betrogen und behauptet er habe die Kinder angefasst um sich das Sorgerecht zu erschleichen...Die beiden befinden sich jetzt noch in einem heftigen Scheidungskrieg...

Dir Mutter ist wegen fahrlässiger Tötung freigesprochen worden.
Die Tatsache das Sie Schuld ist am Tod ihrer fünf jährigem Tochter sei die ultimative Strafe...Ob Sie das Sorgerecht verliert bleibt offen...

Die Leute drehen völlig am Rad wegen diesem Urteil...

Nun meine Frage an euch...

Ist der Schmerz den die Mutter nun für immer in sich trägt wirklich die ultimative Strafe...Oder hat Sie doch etwas "schlimmeres verdient"?
Wird Sie aus eurer Sicht das Sorgerecht verlieren oder sonstige Konsequenzen zu spüren bekommen?

Sorry das der Text so lang ist...Aber ich poste das hier weil ich weiss das Hier nicht nur lauter Hasskommentare mit Schimpfwörtern erscheinen werden...Sondern ernstgemeinte Meinungen...

Scheidung, Presse, Fair, Fremdgehen, Gerechtigkeit, kindstod, Schuldgefühle, unfair
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