Kieferbehandlung so teuer?

Sehr geehrte Community,

ich war vor kurzem bei einem Kieferorthopäden, da ich seit etwas längerer Zeit bemerkt habe, dass meine Zähne schon etwas schief sind und mich das extrem stört.

Der Kiefertorthopäde hat folgende Diagnose aufgestellt: Angle Klasse 2, 4.5mm horizontaler Überbiss, 6mm vertikaler Überbiss, Engstände der Frontzähne, Mediotrusion rechts 13mm, links 10mm und noch ein paar Kleinigkeiten. Als Behandlung wurde eine Umfassende Behandlung mit Brackets auf allen Zähnen, Bissverschiebung mit selbsteinzuhängenden Elastiks mit einer Behandlungsdauer von 15 Monaten und Kosten von 6800 Euro angegeben.

Nun ich bin Student und leider auch nicht mehr unter 18, so dass meine Krankenkasse nichts übernimmt. Der Kieferorthopäde sagt selbst auch, dass die Verzahnung hinreichend gut ist und kein Eingriff notwendig ist. Es ist mir aber wirklich unangenehm meinen Mund aufzumachen, da insbesondere der Unterkiefer schon sehr verschoben wirkt. Ich merke auch eine gewisse Asymmetrie in den Backen. Die linke Backe ist deutlich größer als die rechte (wahrscheinlich wegen der Bissverschiebung). Hab auch ehrlich gesagt Probleme eine Beziehung anzufangen

Ist ein Preis von 6800 nicht etwas zu viel? Im Internet habe ich über Behandlungsmethoden gehört die nicht über 4000 Euro gehen. Soll ich mir noch zusätzliche Angebote holen?

Würde mich über hilfreiche Antworten sehr freuen.

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Wieso ist der Hype von Katastrophen so schnell vorbei?

Corona ist jetzt grad immer mehr und mehr "langweilig". Ich hatte auch selbst Corona (Wie viele andere auch zur Zeit der Omikron Welle) und bin ungeimpft. Wie zu erwarten - kein Problem, kein Long Covid, kein sonst was.

Möchte aber nicht über geimpft/ungeimpft streiten. Soll jeder machen, was er möchte.

Das ist ein Thema, dass uns im Alltag begegnet und bei dem wir auch selbst betroffen sein können. Deshalb war der Hype langlebig. Teilweise gibt es jetzt noch eingeschüchterte und ängstliche Menschen, aber wenn wir diese mal weglassen, dann hört man im Alltag kaum noch etwas davon. Zumindest bei mir in der Region - Als hätte es Covid nie gegeben.

Dann kam ja jetzt der Ukraine Krieg. Die ersten zwei Wochen war natürlich alles spannend. Doch mittlerweile wiederholen sich die Ereignisse bzw. es passiert nichts "krasseres" mehr. Habe da anfangs auch den Liveticker viel mehr verfolgt. Jetzt aber irgendwie kaum noch.

"Zivilisten gerettet hier", "Drohung da", "Sanktion hier", "Dies das da".

Wie eine Schleife. Es kommt die ganze Zeit fast das selbe. Teilweise sogar mehrfach wiederholt. Habe schon mindestens 3 mal gelesen, dass Scholz dem Putin vorwirft Imperialist zu sein.

Und da wir nicht direkt betroffen sind (ohne Internet würde man davon ja kaum was mitbekommen) verblasst das irgendwie schneller als Covid. Ich habe jetzt das erste mal nach 7-8 Tagen in den Ticker geschaut und nur überflogen.

Warum ist das so, dass wir uns an die Dinge "gewöhnen" und der Hype dann abflacht? Vor allem dann, wenn man nicht unmittelbar betroffen ist im realen Leben.

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