Bundestagswahl 2025 – die neusten Beiträge

Meinung des Tages: TV-Duell zwischen Olaf Scholz und Friedrich Merz - wer hat sich besser geschlagen?

Am gestrigen Sonntagabend kam es zur besten Sendezeit zum Kanzlerduell zwischen Noch-Kanzler Olaf Scholz und dem Unions-Kandidaten Friedrich Merz. Doch wer hat sich Eurer Meinung nach besser geschlagen?

Duell liefert keine neuen Erkenntnisse

Von 20:15 Uhr an führten Sandra Maischberger und Maybrit Illner die Zuschauer durch das 90-minütige Kanzlerduell. Der ansonsten eher reserviert auftretende Kanzler Scholz wirkte am gestrigen Abend ungewohnt angriffslustig, während sich Merz staatsmännisch gab. Unmittelbar nach dem Duell erklärten Wahlforscher Scholz zum knappen Sieger des Duells.

Einige Pressekommentatoren widersprechen dem inzwischen jedoch vehement und bemängeln, dass die Veranstaltung wenig Neues geliefert hätte. Das Handelsblatt kritisierte "die Ideenlosigkeit zur Sicherung unseres Wohlstands".

Migration und Wirtschaft als zentrale Themen

Die beiden Themen Migration und Wirtschaft dominierten die gestrige Debatte. Mit Blick auf die jüngsten Ereignisse im Bundestag warf Scholz Merz erneut "Tabubruch" vor und befürchtet, dass Merz auch eine Koalition mit der AfD eingehen könnte. Merz hingegen betonte, dass es "diese Zusammenarbeit nicht geben" würde.

Mit Blick auf die wirtschaftliche Lage warf Merz Scholz vor, eine gestörte Wahrnehmung zu haben. Scholz bekräftigte die aktuell problematische Situation, wehrte sich aber gegen den Vorwurf einer "Deindustrialisierung" in Deutschland. Merz warf Scholz vor, dass mehr als 50.000 Insolvenzen in dessen Amtszeit fallen.

Der Kanzler betonte, dass der russische Angriff auf die Ukraine einen gewichtigen Anteil an der wirtschaftlichen Situation in Deutschland besitzt, bekräftigte jedoch, dass Deutschland nach wie vor die zweitniedrigste Arbeitslosenquote aller G7-Staaten hätte.

In den letzten verbleibenen knapp 14 Tagen wird es im TV noch zu weiteren Duellen zwischen den Kanzlerkandidaten aller Parteien kommen.

Unsere Fragen an Euch:

  • Wer hat Eurer Meinung nach das gestrige Kanzlerduell gewonnen?
  • Welche Punkte fandet Ihr überzeugend, welche weniger?
  • Denkt Ihr, dass Duelle dieser Art die Wahlentscheidung stark beeinflussen können?
  • Welche Kandidaten würdet Ihr gerne im gemeinsamen Gespräch sehen?

Vielen Dank für Eure Beiträge.

Viele Grüße

Euer gutefrage Team

Bild zum Beitrag
Friedrich Merz hat das Duell gewonnen, weil... 39%
Olaf Scholz hat das Duell gewonnen, da... 32%
Andere Meinung und zwar... 29%
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Wie stehen Eure Direktkandidaten in Euren Wahlkreisen zu einem AfD-Verbot? Diese Datei verrät es Euch.

Es ist Bundestagswahlkampf und damit auch die Saison der „Partei-O-Maten“. Wahlomat, Realomat, Wahlswiper – ihr kennt sie. Doch wenn ihr euch, genau wie wir, wundert, warum dabei ausgerechnet eines der spannenden Themen fehlt, haben wir die Lösung für euch: Wir haben 1.500 Direktkandidierenden die vielleicht wichtigste Frage, die im Wahl-O-Mat fehlt, gestellt: Wie stehen Sie zur Prüfung eines AfD-Verbots? Welcher eurer Kandidierenden wäre dafür, wer dagegen? Die Antworten findet ihr in dieser Übersicht. Außerdem haben wir noch direkt eine Mitmach-Aktion, in der ihr die Abgeordneten direkt befragen könnt, die auf unsere Mail nicht geantwortet haben.

AfD-Verbotsverfahren: Wie stehen Eure Wahlkreis-Kandidaten dazu?

VIELE CHECKS – NIRGENDWO AFD-VERBOT

Es gibt viele sinnvolle Tools, mit denen man sich im Vorfeld der Bundestagswahl informieren kann, wer da eigentlich kandidiert und wofür die Leute und Parteien stehen. Ihr kennt wahrscheinlich alle den Wahl-O-Mat, der für einen generellen Überblick nützlich ist. Besonders empfehlen können wir den Kandidierendencheck von Abgeordnetenwatch: Hier könnt ihr wie beim Wahl-O-Mat eure Meinung zu verschiedenen politischen Themen abgeben, doch diese werden nicht nur generell mit den Parteien, sondern individuell mit den Direktkandidierenden in eurem Wahlkreis abgeglichen. Eine Entscheidungshilfe für die Erststimme also.

Das sind alles schöne Tools – doch ein wichtiges Thema, das viele unserer Leser:innen sowie Hunderttausende auf den Straßen beschäftigt, fehlt: Nirgendwo taucht die Haltung zum AfD-Verbot auf. Und das, obwohl dieses Thema durchaus auf breites Interesse stößt: Über eine Million Menschen haben bislang unsere Petition unterzeichnet, in der sie die Politik auffordern, endlich die Prüfung eines AfD-Verbots einzuleiten. Abgeordnete von CDU, SPD, Grünen und Linken standen im Bundestag hinter einem Antrag, der genau das umsetzen wollte. Mittlerweile gab es sogar einen zweiten Antrag zur Prüfung des AfD-Verbots, initiiert von der Grünen-Abgeordneten Renate Künast.

Wie kann es sein, dass dieses Thema bei all den genannten Tools dennoch gar nicht auftaucht? Wahrscheinlich spielt da die Sorge eine Rolle, von der AfD als „linksradikal“, „parteiisch“ oder „voreingenommen“ geframed zu werden. Wir können diese Sorge zwar verstehen, müssen euch aber enttäuschen: Die AfD wird eh jeden als „links“ oder „parteiisch“ beschimpfen, der nicht brav auf ihre rechtsextreme Parteilinie berichtet. Aus Angst vor den Rechtsextremen, das Verbotsverfahren gegen diese nicht zu behandeln, hat wenig Sinn. Aber gut, wenn niemand anders den AfD-Verbots-Check macht, dann machen wir ihn eben selbst.

WIR PRÄSENTIEREN: DEN VOLKSVERPETZER-KANDIDIERENDENCHECK – AFD-VERBOTS-EDITION.

Wir haben tatsächlich alle Kandidierenden angeschrieben – na gut, das stimmt nicht ganz. Kandidierende der rechtsextremen AfD haben wir natürlich nicht angeschrieben, genauso wenig wie sonstige Verfassungsfeinde. Darüber hinaus hat das BSW bislang kaum Strukturen, wie man ihre Direktkandidierenden einfach anschreiben kann, weswegen wir da auch von den wenigsten eine Antwort haben.

Wir haben uns außerdem schweren Herzens dazu entschieden, nur Kandidierende der im Bundestag vertretenen Parteien anzuschreiben. Damit sind leider viele interessante Menschen durchs Raster gefallen, die als Einzelbewerber:in oder für kleinere Parteien antreten. Der Grund dafür ist nicht, dass wir deren Meinung nicht für wichtig halten. Aber ihr müsst bedenken, dass wir nur ein kleines Team sind, das in der Bundestagswahl sowieso schon Überstunden bis zum Himmel schiebt und wir euch noch mit anderen Projekten beliefern wollen (schaut dafür gern auf unserer Seite zur Wahl vorbei). Zudem kann man zwar mittlerweile wirklich viel automatisieren – doch bei so einem großen Projekt ist es gerade wichtig, dass wir sicher gehen, überall das Richtige einzutragen. Das heißt, dieser Kandidierendencheck ist auch einfach enorm viel Handarbeit.

Wir wollen euch an der Stelle trotzdem konkret ermutigen, beim Kandidierendencheck von Abgeordnetenwatch vorbeizuschauen.

WIE FUNKTIONIERT DER CHECK?

Zunächst einmal müsst ihr wissen, in welchem Wahlkreis ihr wählen dürft. Ihr seid euch nicht sicher? Kein Problem: Dank der Unterstützung unserer lieben Kolleg:innen von Abgeordnetenwatch könnt ihr das ganz einfach herausfinden. Gebt einfach in das Feld hier unten eure Postleitzahl ein, drückt Enter – und schon werden die Kandidierenden eures Wahlkreises angezeigt.

Übrigens könnt ihr die Eingabemaske auch umgekehrt nutzen: Wenn ihr den Namen einer Politikerin/eines Politikers wisst, aber nicht sicher seid, wo er/sie kandidiert, könnt ihr auch einfach den Namen eingeben und erfahrt den Wahlkreis.

Quelle und Link zur Datei/Eingabemaske:

https://www.volksverpetzer.de/analyse/afd-verbot-check/?lid=kh4doov8zzr7&mtm_campaign=BrazeMailing&mtm_kwd=250218%20-%20UPDATE%20-%20afdverbot%20Bundestagswahl%20-%20WINNER&mtm_source=Newsletter#kandidierendencheck

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Würdet Ihr auch Freie Wähler wählen wie ich bei der Bundestagswahl 2025?

Das beste Ergebnis der Freien Wähler bei einer Landtagswahl erzielten sie bei der Landtagswahl in Bayern 2023, wo sie 15,8 % der Stimmen erreichten.

Hier sind einige der bedeutendsten Errungenschaften der Freien Wähler in Bayern, detailliert und ausführlich:

  1. Freiberufliche Hebammen können seit 2019 eine finanzielle Unterstützung von 5000 Euro beim Freistaat beantragen. Dies soll den Beruf attraktiver machen und die Zahl der Hebammen erhöhen.
  2. Die Freien Wähler haben ein eigenes Wasserstoffzentrum in Nürnberg gegründet, das als "Wasserstoff.Bayern (H2.B)" bekannt ist. Dieses Zentrum soll die Entwicklung und Nutzung von Wasserstofftechnologien fördern und Bayern zu einem Vorreiter in der Energiewende machen.
  3. Die Freien Wähler haben die Einführung von Alltagskompetenz und Lebensökonomie in den Lehrplan der bayerischen Schulen durchgesetzt. Dies soll den Schülerinnen und Schülern helfen, praktische Fähigkeiten und Lebenskompetenzen zu erwerben.
  4. Die Freien Wähler setzen sich für Steuererleichterungen für kleine und mittlere Unternehmen ein und fordern die Abschaffung der Erbschaftssteuer. Sie wollen auch den Steuerfreibetrag für Arbeitnehmer erhöhen und landwirtschaftliche Betriebe von niedrigeren Steuern profitieren lassen.
  5. Die Freien Wähler plädieren für stärkere Kommunen und mehr Bürgerbeteiligung, einschließlich Volksentscheide auf Bundesebene. Sie möchten den Bundestag zum größten Rathaus der Republik machen und die Kommunen stärker in politische Entscheidungen einbeziehen.
  6. Sie setzen sich für den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs ein und unterstützen den Bau von Radwegen. Ein Beispiel ist das Projekt "Radl-Bayern", das den Ausbau von sicheren Radwegen in den Städten und Gemeinden fördert.
  7. Die Freien Wähler haben sich für den Ausbau der digitalen Infrastruktur an Schulen starkgemacht. Dazu gehören die Bereitstellung von Tablets und Laptops sowie der Ausbau von WLAN-Netzen in Schulen.
  8. Sie setzen sich für bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne im Pflegebereich ein. Sie unterstützen auch die Einrichtung von kommunalen Gesundheitszentren, um die medizinische Versorgung auf dem Land zu verbessern.
  9. Die Freien Wähler fördern den Bau von bezahlbarem Wohnraum und setzen sich für eine soziale Wohnungspolitik ein. Sie unterstützen Initiativen wie den Bau von Genossenschaftswohnungen und fordern eine Begrenzung der Mietpreise.
  10. Sie engagieren sich für den Schutz der Natur und die Förderung erneuerbarer Energien. Dazu gehören Projekte wie die Aufforstung von Wäldern, der Ausbau von Wind- und Solarenergie sowie der Schutz von Naturschutzgebieten.
  11. Die Freien Wähler setzen sich für die Unterstützung von bäuerlichen Familienbetrieben und die Förderung regionaler Produkte ein. Sie unterstützen auch Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung des ländlichen Raums, wie den Ausbau der Breitbandinfrastruktur.
  12. Sie setzen sich für bessere Ausrüstung und Ausbildung der Feuerwehr und Rettungsdienste ein. Ein Beispiel ist die Förderung von freiwilligen Feuerwehren durch Zuschüsse für Ausrüstung und Ausbildung
  13. Die Freien Wähler fördern den Erhalt und die Pflege von kulturellen und historischen Denkmälern. Sie unterstützen Maßnahmen zur Restaurierung von Kirchen, Schlössern und anderen historischen Gebäuden.
  14. Sie treiben die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung voran, um bürokratische Prozesse zu vereinfachen und den Bürgern den Zugang zu Verwaltungsdienstleistungen zu erleichtern.
  15. Die Freien Wähler setzen sich für eine nachhaltige Energiepolitik ein, die den Ausbau erneuerbarer Energien fördert und gleichzeitig die Versorgungssicherheit gewährleistet. Sie unterstützen Projekte zur Nutzung von Wind-, Solar- und Wasserkraft.
  16. Sie setzen sich für die Unterstützung von Familien ein, indem sie Maßnahmen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördern. Dazu gehören der Ausbau von Kinderbetreuungsangeboten und flexible Arbeitszeitmodelle.
  17. Die Freien Wähler fördern den Breitensport und den Bau von Sportstätten. Sie setzen sich für die Unterstützung von Sportvereinen und die Schaffung von Freizeitmöglichkeiten für alle Altersgruppen ein.
  18. Sie setzen sich für soziale Gerechtigkeit ein, indem sie Maßnahmen zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ungleichheit unterstützen. Dazu gehören Programme zur Unterstützung von bedürftigen Familien und Maßnahmen zur Integration von Migranten.
  19. Die Freien Wähler setzen sich für die Verbesserung der Verkehrssicherheit ein, indem sie Maßnahmen zur Reduzierung von Verkehrsunfällen fördern. Dazu gehören die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur und Aufklärungskampagnen zur Verkehrssicherheit.
  20. Integration und Migration: Sie setzen sich für eine gelungene Integration von Migranten ein, indem sie Maßnahmen zur Förderung der Sprachkenntnisse und zur Schaffung von beruflichen Perspektiven unterstützen.
NEIN 80%
JA 20%
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Stellen wir uns eine Gesellschaft vor, in der jeder das gleiche Einkommen erhält, unabhängig von Beruf oder Herkunft. Durch eine vollständige Abschöpfung aller Einkommen und Vermögen finanziert der Staat ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle.

Wohnen wird zum Grundrecht: Jeder hat Anspruch auf eine staatlich bereitgestellte Wohnung. Unternehmen werden vergesellschaftet, Gewinne fließen in die Allgemeinheit. Wichtige Wirtschafts- und Konsumentscheidungen treffen Bürgerräte, um Ressourcen nachhaltig und gerecht zu verteilen.

Mit der fortschreitenden Automatisierung und Digitalisierung stehen wir ohnehin vor grundlegenden Fragen: Millionen Jobs werden verschwinden, während gleichzeitig die Profitraten durch Technologieeinsatz sinken (Marx lässt grüßen). Ist es nicht an der Zeit, die Wirtschaft grundlegend neu zu denken?

Kein Existenzdruck mehr, kein Neid – stattdessen maximale soziale Sicherheit und eine Wirtschaft, die sich nach den Bedürfnissen der Menschen richtet. Ein realistisches Zukunftsmodell oder aktuell noch Utopie?

Begründet eure Antworten und bleibt sachlich.

Nein, lieber weiter am neoliberalen Kapitalismus festhalten 77%
Das ist eine gute und nachhaltige Idee 23%
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