Vater will kein Unterhalt zahlen?

Ich (18) möchte von zu Hause ausziehen, da ich daheim oft genug (von meiner Mutter) psychisch misshandelt oder auch unterdrückt werde, was mich wirklich oft sehr einschränkt oder "mitnimmt". Ich bin momentan (noch) arbeitslos und stelle deshalb einen Antrag auf Alg2. Ebenfalls muss ich jetzt auch schon bald einen BAB-Antrag für den August stellen, da ich da auch mit meiner Ausbildung starte. Die ALG2 Leistung könnte damit verfallen, da es die letzte verfügbare ist. Davor muss ich gucken ob ich durch: die Ausbildungsvergütung+ Unterhalt durch meine Eltern/bzw Vater+ BAB-Geld leben kann. Falls nicht bleibt der ALG2 Antrag bestanden, soweit ich das richtig verstanden habe. Oder weiß jemand (vielleicht auch aus eigener Erfahrung) ob ich dann Wohngeld oder etwas anderes davor beantragen muss..?

Jetzt weigert mein Vater zu kooperieren und freiwillig irgendwelche Sachen auszufüllen. Er ist komplett dagegen dass ich ausziehe, tut aber auch nichts gegen die Situation hier zu Hause, bzw. steht nicht für mich ein. Ich hab ihm das versucht zu erklären, aber ist felsenfest davon überzeugt dass ich ihm in Rücken mit der Aktion falle und dass er keinen Cent freiwillig zahlen möchte. Er will sich ggf. sogar einen Anwalt holen, damit er nichts zahlen muss, weil er mir ja -trotz meiner Volljährigkeit- kostenlose Unterkunft und Verpflegung anbietet, und ich das "verweigere". Aber darum geht es mir nicht; ich würde ja bleiben, würde meine Mutter nicht mein Leben vermiesen und mich "in Frieden lassen".
Nun zu meiner Frage.. Ich weiß inzwischen dass die Bundesagentur für Arbeit Möglichkeiten hätte das Gehalt etc. von meinem Vater zu erfahren in dem sie ihn direkt anschreiben oder sonst mir irgendwelchen Strafen drohen. Aber meine momentane Angst ist eher, dass mein Vater die Situation so hindreht als sei Ich die undankbare, unvernünftige Tochter und dass man mir nicht mehr glaubt dass es mir schlecht zuhause geht. Ich hab keine krassen Beweise dass meine Mutter scheiße zu mir ist, außer dass Freunde schon seit Jahren mitbekommen was los ist und ich auch schon mal mit dem Jugendamt gesprochen habe.
Ich kann mir leider keinen Anwalt leisten im Gegensatz zu ihm.
Könnte er damit durchkommen bzw. es so erreichen dass ich zu Hause wohnend bleiben muss bzw. er keinen Unterhalt für mich zahlen muss? Drohen mir dann am Ende auch irgendwelche Strafen oder ähnliches..?

Recht, Anwalt, BAB, Streit mit eltern
BAB/ALG2 Anspruch bei Problemen zu Hause?

Hallo,
ich hätte ein paar Fragen; ich hoffe das irgendjemand Bescheid weiß und mir helfen kann.
Ich bin 18 Jahre alt, momentan arbeitslos (Ausbildung startet am 01.08.21) und wohne derzeit noch bei meinen Eltern.
Aufgrund psychischer Misshandlung, möchte/muss ich von hier ausziehen und habe deshalb einen Antrag auf "ALG2" gestellt. Es liegt sogar bereits ein Bericht beim Jobcenter, vom Jugendamt vor: mit der Empfehlung zum Auszug. Das ist ein wichtiger Bestandteil, weil sonst könnte ja jeder anrufen und irgendwas behaupten&beantragen.
Habe ich in meiner Situation überhaupt ein Anrecht auf Arbeitslosengeld 2?
(Ich denke aufgrund meiner Situation eig schon, aber wollte zur Sicherheit, nochmal nachfragen.)

Mir wurde gesagt ich muss vor meiner Ausbildung dann aber noch ein BAB (Berufsausbildungsbeihilfen) Antrag stellen, weil die ALG2 Leistung die letzte verfügbare ist; davor gilt die Regel, zumindest in der Zeit während der Ausbildung: Ausbildungsvergütung+ Unterhaltspflicht von meinem Vater + ggf. noch BAB Hilfe. Und sollte das immer noch nicht ausreichen, würde der ALG2 Antrag "bleiben", also nicht aufgelöst werde.
Nun habe ich folgendes Problem dass mein Vater nicht freiwillig mit den Gehaltsauszügen usw rausrückt, die aber für einen BAB Antrag ein wichtiger Bestandteil sind.
Kann es passieren, dass ich mein Anspruch auf BAB verliere, weil ich meinen Vater nicht dazu bringen kann, mit den Nachweise seines Gehalts rauszurücken?
Meine Eltern wollen halt nicht dass ich ausziehe und betonen die ganze zeit dass ich es nicht schaffen werde Geld vom Staat zu kriegen, weil ich hier ja "immer noch alles angeboten bekomme", obwohl ich bereits volljährig bin. (also Unterkunft&Verpflegung)
Ich muss hier aber trotzdem weg, aufgrund der ganzen Schwierigkeiten&Streitereien&Unterdrückungen. Ich halte es hier echt nicht mehr so lange aus.
Was mache ich in der Situation? Habe ich aufgrund dessen Anspruch auf BAB (ab Beginn meiner Ausbildung) trotz des "Angebot" meiner Eltern und deren Verhalten? Wird meine Situation anerkannt und berücksichtigt?

Kann es rein theoretisch passieren dass ich einfach "fallen gelassen" werden vom Staat und plötzlich kein ALG2 mehr bekomme, nur weil mein BAB Antrag nicht anerkannt wurde, obwohl ich bereits in einer anderen Wohnung lebe und deshalb auf das Geld angewiesen bin..? (Ich ziehe ja, wenn der ALG2-Antrag genehmigt wird, sehr bald um; also auch schon vor der Ausbildung)

(und noch ganz oberflächlich, würde mich interessieren): Bleibt etwas Geld am Ende des Monats auch für mich übrig? (also wenn ich mit der Ausbildung anfange) oder wird das Jobcenter extra darauf achten, dass ich wirklich so gut wie alles, also mein ganzes Gehalt für die Miete etc. ausgebe, damit ich wirklich nur das mindeste von denen bekomme und dadurch so gut wie nix für mich bleibt?(Ausgehen/ ggf. mal shoppen (natürlich nicht immer)

Danke schonmal für die Antworten.

ALG II, BAB, Jobcenter, Ausbildung und Studium
Habe ich Anspruch auf Unterhalt / Wohngeld / Bab / etc.?

Hallo, ich wohne zurzeit noch bei meinem Vater aber da ich überhaupt nicht mit ihm klarkomme und mich nur noch wie ein Hund behandelt fühle will ich jetzt einen Schlussstrich ziehen und so bald wie möglich ausziehen. Zurzeit bin ich noch in einem festen unbefristeten Arbeitsverhältnis und komme auf 1400€ Netto. Allerdings wollte ich dieses Jahr August eine Ausbildung beginnen (wurde schon bei 2 Stellen angenommen) wo ich höchstens auf meine 650€ Komme. Ich bin 20 Jahre alt und habe noch keine abgeschlossene Ausbildung. Ich habe die Möglichkeit mit meiner Freundin (19) zusammen zu ziehen, sie kommt mit ihrem Ausbildungsgehalt auf 910€ Netto. Eine Wohnung hätte ich auch schon von einem Kollegen der bald auszieht, diese beläuft sich auf 60qm und 550€ warm. Mein Vater verdient vergleichsweise sehr viel, auch wenn ich davon nie einen Cent gesehen habe und wie ich mitbekommen habe sind alle Ansprüche auch davon abhängig. Monatlich 19.000€ Brutto wenn ich mich nicht irre. Habe ich trotzdem noch Recht auf Wohngeld / Bab / Unterhalt / etc. ? Mir konnte bis jetzt niemand weiter helfen und auch alle Staatlichen Anlaufstellen konnten mir nicht wirklich helfen. Ich hoffe einfach nur, dass ich am Ende zu einer humanen Lösung für uns beide komme und ich alles ohne neue Probleme klären kann. Mein Vater würde auch nur das zahlen wozu er verpflichtet ist, deswegen erübrigen sich hoffentlich ein paar Fragen. Ich hoffe ihr könnt mir helfen. Falls noch weitere Angaben zu einer klaren Antwort nötig sind, bitte melden. Beste Grüße und Danke im Vorraus.

Recht, Unterhalt, Familienrecht, Anspruch, BAB, Kindergeld, Wohngeld, Kindergeldanspruch, Ausbildung und Studium
BAB erhalten ohne Mietvertrag?

Hallo,

ich bin 21 Jahre alt und befinde mich im ersten Ausbildungsjahr zum Kaufmann für Büromanagement meiner ersten Ausbildung. Mein Gehalt liegt bei 560€ Netto.

Derzeit schlafe ich zusammen mit meinem 13 jährigen Bruder in einem Zimmer. Unter dem selben Dach wohnt zusätzlich, abgesehen von meiner Mutter, mein 23 jähriger Bruder.

Mein Vater wohnt zusammen mit meinem Opa und meiner Oma, er selbst bezieht Hartz 4.

Mein Ausbildungsbetrieb ist nur wenige Kilometer vom Haus meiner Mutter entfernt. Das Haus meines Vaters ebenfalls.

Meine Mutter bezieht 2000€ Netto monatlich.

Ich muss mir eine eigene Wohnung suchen, da meine Mutter eine Persönlichkeitsstörung hat, die eine extreme psychische Belastung für mich darstellt. Übergangsweise hab ich bereits auf der Couch in der Wohnung meines Vaters (und Omas, Opas) geschlafen.

Soweit ich weiß, bekommt man BAB NUR DANN, wenn der Betrieb zu weit weg ist, als dass man bei seinen Eltern wohnen könnte. Stimmt das? Wie ist das geregelt, wenn man mit seinen Eltern einfach nicht unter einem Dach leben kann, obwohl sie recht nah am Betrieb wohnen.

Außerdem benötigt man wohl bereits VOR Antrag einen Mietvertrag, was ein Ding der Unmöglichkeit ist bei 560€ Netto, auch mit Kindergeld zusammen könnte ich mir keine Wohnung inkl. Lebensmittel leisten. Was soll ich tun? Mein Kopf raucht bereits seit über eine Woche weil ich nicht weiß ob das ganze hinhaut.. die Frau vom Jobcenter hatte scheinbar kein Bock auf meine Fragen und meinte einfach ich soll einen Online Antrag stellen die kann mir nicht helfen.. Danke im Voraus.

Recht, Ausbildungsbeihilfe, BAB, Ausbildungsförderung, Ausbildung und Studium
(17) meine Mutter will mich vor die Türe setzen wohin?

Hey Leute, ich brauche dringend einen Rat.

Ich bin 17 Jahre alt und lebe gemeinsam mit meinem Halbruder und mit meinen Stiefvater gemeinsam.
mein Vater hat uns verlassen als ich 6 war und seid dem hört man nichts von ihm ( er lebt nicht in Deutschland )

Ich hab seid August meine Ausbildung zur Zahnarzthelferin begonnen, neben bei hab ich natürlich noch Berufsschule und mache noch mein Fachabitur. Arbeite jeden Tag von 8:00-18:30 und am Samstagen hab ich Schule für mein Abi.
nun ist das so das ich mich im Haushalt nicht mehr beteiligen kann oder es einfach nicht mehr schaffe, ich gebe monatlich meine Mutter rund 300€ meines Gehaltes und sie ist noch immer nicht zu Frieden. Ich hab schon immer Schläge von meiner Mutter bekommen egal in welcher Art mit Gürtel mit der Staubsauger Stande mit Vasen oder Stühlen mit Fäusten mir wird ins Gesicht gespuckt und ich werde bis zu untersten Schublade gedemütigt und fertig gemacht. ( meine Mutter hat Depressionen und Angststörungen)

jedenfalls ist es schon seid mein 15 Lebensjahr so, das sie sagt das ich mit 18 ausziehen soll. Aber seid ich jetzt arbeiten gehe und so gut wie nie zuhause bin, es ist sehr schlimm geworden. Sobald ich durch diese Türe komme ist das erste was ich höre zieh endlich aus, ich ertrage dich nicht mehr ich werfe dich raus. Aber ich verdiene nur 673€ und meine Mutter geht nicht arbeiten sie lebt von Jobcenter weil sie gesundheitlich eingeschränkt ist. ( mein Stiefvater will mich am liebsten auch ganz schnell weg haben) Nur ich sitze zu Zeit auf eine tickende Zeitbombe bis sie mich wirklich raus schmeißt mit all meinen Sachen. Ich habe keine Familie oder Bekannten in Deutschland ich hab nur meine Mutter. Jugendamt wäre keine Option ich hab Angst um mein Bruder.

Mutter, Familie, Wohnung, Angst, Ausbildung, Eltern, BAB, Berufsausbildungsbeihilfe, Jugendamt, Ausziehen mit 17
BAB zu wenig - was tun?

Hi!

Ich bräuchte mal ein Rat von euch.. Und zwar beginne ich am 3. August meine Ausbildung. Vergütung sind 600€ / 680€ / 800€ brutto (Netto 470-500€ / 520-580€ / 670-700€). Ich hab den BAB Rechner benutzt und da kam raus, dass ich 144€ Zuschuss bekommen würde. Meine kompletten Ausgaben abzuziehen bleiben mir noch gute 5€ im Monat. Meine Eltern können mir auch nicht helfen, da sie vom Staat leben. Kindergeld bekomme ich zwar ausgezahlt ist aber auf dem Konto meiner Mutter. Wird gespart. Ich hab gelesen und mich informiert, dass wenn ich Anrecht auf BAB habe, leider keine Rechte mehr auf andere Sozial- u. Finanzielle Hilfen habe. Könnte ich noch etwas machen um etwas mehr zu kriegen?

(Dazu muss ich zur Berufsschule in Lübeck.

Essen zahlen (270€) Ticket würde ungefähr 100€ kosten (ist schon die Hälfte).

Dazu kommt ein Ticket zur Praxis - 70-75€. Für Miete gebe ich 232€ weg. Strom, Heiz, Gas Kosten schätze ich auf 80-150€. Essen Zuhause dann ca. 100-150€ im Monat. Dazu brauche ich noch einen Handy und Wlan Vertrag - jeweils 20-40€.

Leider verstehe ich auch nicht was das Einkommen der Eltern mit meinem Haushalt zutun hat?

Sie werden meine Miete nicht zahlen und Unterhalt auch nicht, da ich komplett ausziehen werde und auf mich gestellt bin. Ich sehe es nicht ein, wegen meinen Eltern (wessen Geld ich nicht sozusagen "sehen " oder "nutzen" werde) dadurch fast 300€ weniger BAB zu kriegen.

Meine Eltern leben selber sehr knapp und mich mit einem eigenen Haushalt können sie nicht mitziehen.)

MfG dxschx

BAB, Berufsausbildungsbeihilfe, Ausbildung und Studium

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