Eltern glauben nicht an mich, es sei sinnlos?

Kurz vorweg, ich bin jetzt 17 und mache meine Fachhochschulreife. Ich hatte jahrelange Probleme mit Mobbing, toxischen Freundschaften, viele private Vorfälle (16 Todesfälle von 2015-2020 und noch viele private probleme) ich war bei einer Psychologin, die mir eingeredet hat es sei meine schuld dass ich gemobbt werde und ich bilde mir alles nur ein. In der Realschule hatte Ich immer nur miese Noten, bis zur 8. Hatte ich einen 3.8er Schnitt, in der 9. Wurde es dann 3.1 und in der 10 schaffte ich meinen Abschluss dann mit 2.7

Seit ich 15 bin arbeite ich neben der Schule um mir mein Geld selber zu verdienen, bin besser geworden in der schule und mache in den Sommerferien jedes Jahr 3 Wochen "praktikum" bei einem Projekt für Kinder das jedesjahr stattfinden. Ich erledigen sehr viel für meine Eltern, grad auch was unsere Hunde betrifft und Haushalt, helfe aber auch meiner Schwester viel mit ihren drei Kindern etc.

Aber nun zum eigentlichen problem: ich bin jetzt seit einem jahr auf dem Bk, bin angenommen auf dem 2. Jahr und mache dann nächstes Jahr meine Fachhochschulreife. Meine Noten sind dieses Jahr gut, ich hab einen 2.1 Schnitt, und außer einer 4 in Mathe fast nur 1er und 2er (bin in englisch von 5 auf 2 ubd in deutsch von 4 auf 1 etc) Meine Eltern juckt das aber gefühlt null, meine Noten haben sie nie interessiert, früher dachte ich mir immer "geil, bekomme kein Ärger für meine schlechten noten" aber mittlerweile tut das iwi weh. Wir hatten 8 Jahre keinen Kontakt zu meinem Bruder, jetzt wohnt er bei und und macht Abi nach, sie kennen seinen Stundenplan auswendig, seine Noten, bei mir fragen sie nicht mal, geschweigeden wissen sie welche Klasse ich besuche, sie fragen mich sogar teils was für einen Abschluss ich grade mache..

Ich sitze seit Tagen da und lerne für Arbeiten die wir letzte und diese Woche noch geschrieben haben, am Dienstag schreib ich eine bioprüfung (bin seit Jahren eigentlich Einser Schüler in bio, hab aber angst zu verlacken) ich konnte jetzt tagelang nicht lernen weil ich noch so viel anderes lernen musste, seit vorgestern lerne ich Bio und heute hat meine mum mich gefragt wofür ich eigentlich lerne, meine eins würde ich eh nicht halten können und das bringt mir eh nix.

Das tut irgendwie hart weh, habt ihr vllt Tipps wie ich lerne sowas nicht mehr an mich ran zu lassen? Ich würd ja mit ihnen drüber reden aber es ist ihnen egal dass sie mich damit verletzen, habs bereits versucht.

Habt ihr vllt Tipps dass mir sowas "egal" wird und vllt nebenbei auch für die Prüfung?

Schule, Erziehung, Eltern, Psychologie, schulnoten, Ausbildung und Studium
Schulbeurteilung aufgrund der Fehlstunden?

Sehr geehrte Leserin, Sehr geehrter Leser!

Ich habe hierbei ein konkretes Problem und vorweg, dass ganze handelt sich um Österreichisches Recht. Also Ich bin derzeit in der 5 Klasse einer Höheren Schulausbildung (HTL) und belege dieses Jahr die Matura (Abitur in Deutschland).

Soviel zum Vorwissen, nun zu meiner Frage.

Darf der Turnlehrer die Anwesenheit in die Note einfließen lassen? Es ist im Moment der Fall, dass ich von 8 malen 2 mal nicht anwesend war. Einmal aufgrund von Corona konnte ich nicht am Unterricht teilnehmen ohne alle Kameraden anzustecken (zu dem Zeitpunkt Präsenz Unterricht) und einmal wegen einer Diplomarbeit Besprechung wo ich etwas wegen der Kooperationsvereinbarung regeln musste, wo ich bereits Monate warten musste also kam eine Verschiebung keinesfalls in Frage. Nun ist jedoch mein Problem, dass ich in Turnen auf einer 2 stehe andere sogar auf einer 4. Normal würde natürlich jeder sagen das ist kein Problem eine 2 ist eh eine gute Note. Da gebe ich grundsätzlich jedem Recht aber wenn man gesamt nur einen 2er und einen 3er hat Schmerzt ein zusätzlicher 2er in Turnen natürlich noch mehr.

Darf der Turnlehrer die Anwesenheit zur Grundlage der Beurteilung festlegen? Ich habe bereits in mehreren Paragraphen nachgelesen und bin immer wieder darauf gestoßen, dass er es nicht darf. Gibt es hierbei jedoch ausnahmen für das Turnen? Auch meine Körperliche Fitness ist weit über meinem Klassendurchschnitt da ich schon seit mehreren Jahren nun aktiv trainiere daher kann er sich auch nicht darauf rausreden. Denn wenn er unbedingt möchte, dass ich einen 10 km lauf mache kann ich das schon erledigen, jedoch haben ihn solche Beispiele auf die Körperliche Fitness kalt gelassen und er meinte er beurteilt lediglich die Anwesenheit und wenn jemand nicht anwesend war geht er vom Prinzip her davon aus, dass es denjenigen nicht interessiert hat.

Damit möchte ich mich für das Lesen bedanken und wünsche Ihnen noch einen schönen Dienstag!

Mit freundlichen Grüßen

Geheimnisvoll

Schule, Österreichisches Recht, schulnoten, Schulrecht, Ausbildung und Studium
Damals vor 16 Jahren Hauptschul-Empfehlung und heute Master. Zeichen, dass Noten nicht alles sind?

Hallo,

damals als ich vor ca. 16 Jahren die Grundschule verließ, haben mir die Lehrer die Empfehlung "Hauptschule" ausgesprochen. Meine Eltern haben mich dann doch auf die Realschule geschickt. Ich war immer ein mittelmäßiger Schüler. Alle Noten vertreten, außer 6 natürlich. Ja auch mal "mangelhaft" in Mathe. Aber ich muss dazu sagen, dass bei mir eine "Rechenschwäche" von einer Lernpsychologin festgestellt würde und ich fastmeine gesamte Schullaufbahn in Therapie war. Dort wurde auch ein IQ-Test gemacht und es kam ein hoher IQ raus. Obwohl ich IQ-Tests derzeit auch etwas anzweifele.

Jedenfalls bin ich nach der FOR-Reife auf das Berufskolleg. Habe die FHR-Reife mit 2,3 abgeschlossen und sogar in Mathe eine "befriedigend" erhalten und hab ein Studium an der FH begonnen. Dort habe ich einen Bachelor absolviert und danach an der Universität einen Master und den mit 1,4 abgeschlossen.

Ich hab mir meine alten Zeugnisse angeschaut und gedacht, dass viele Lehrer mir oft diese Noten gegeben haben, nur weil ich nicht so der Typ bin, der sich im Unterricht beteiligt. Der halt aufmerksam zuhört und seine Aufgaben macht und fertig.

Dann hab ich die Zeugnisse meiner Freundin gesehen. Sie hatte schon in der Grundschule alles 1 und 2. Keine 3 und 4 oder 5! Sie hat die Empfehlung zum Gymnasium bekommen und hat anschließend das Studium an der Uni begonnen. Wir haben zusammen den Master gemacht und was soll ich sagen: Sie ist im Schnitt sogar etwas schlechter als ich. Und jetzt? Jetzt üben wir den gleichen Job aus.

Also meine Frage: Wie kann das sein, dass meine Freundin so gut in der Schule war und am Ende sind wir beide eigentlich gleich gut. Ist das nicht ein Zeichen, dass Noten nur subjektiv sind? Durch sowas wird Kindern die Zukunft verbaut.

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