Auswirkung Zeitwertkonto auf Krankenversicherung?

Hier ist der echte KV-Profi gefragt: Ein normaler Angestellter (58 Jahre) verdient etwa 79.000 Euro jährlich und liegt damit über der Jahresarbeitsentgeltgrenze (Versicherungspflichtgrenze). Er ist seit 1985 privat krankenvollversichert. Nun möchte er ein Zeitwertkonto (Arbeitszeitkonto) gemäß Flexi II-Gesetz einrichten, um später der gesetzlichen Regelaltersgrenze eine Freistellungsphase vorschalten zu können. Weil monatlich für einen bestimmten Zeitraum sehr hohe Beträge umgewandelt werden (Monatsverdienst natürlich weiterhin über 450 Euro), fällt sein Verdienst in dieser Zeit nach Abzug der Zuführungen auf das ZWK deutlich unter die JAEG. Während der Freistellungsphase erhält er 70 bis 130 % des durchschnittlichen Jahresentgelts der letzten zwölf Monate, das dann etwas unter JAEG liegen wird. Also die geltenden Regeln beachtet. Aber wie sieht es mit seiner privaten KV aus? Wie ist er während der Ansparzeit versichert, wie während der Freistellungsphase, wie während des Bezugs der gesetzlichen Altersrente? Welche Probleme kann es geben? Zusatzfrage: Er bekommt mit knapp 60 Jahren eine hohe betriebliche Direktversicherung (§ 40 b EStG) ausgezahlt - er ist dann ja noch in der Ansparphase. Sollte er zu dem Zeitpunkt gesetzlich versichert sein (?), wäre die Kapitalleistung ja mit einem Hundertzwanzigstel monatlich über zehn Jahre voll KVdR-beitragspflichtig, oder?

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PKV übernimmt nur 80% des Impfserums trotz STIKO?

Liebe User,

in einem älteren Tarif einer privaten Krankenkasse (2011) werden bei Arzneimitteln grundsätzlich nur 80% übernommen. Gedeckelt auf max. 2500€ im Jahr. Wenn also eine Schwersterkrankung eintritt und Chemo etc. notwendig würde, ist man also abgesichert.

Aber ich frage mich, wie sieht es mit Impfstoffen aus? Und zwar jene, die von der ständigen Impfkommission (STIKO) wirklich vorgesehen sind für die Bevölkerung?

Die Kasse meint - nö, auch nur 80%.

Mich wundert das, da andere PKV auf der Website direkt angeben, dass STIKO -Impfungen natürlich übernommen werden. Nur Tropenimpfungen sind mit Zuzahlung versehen.

Ich finde aber nichts Rechtliches dazu. Ist das ein reiner Service mancher Kassen, oder ist die PKV im Fall von echten Schutzimpfungen doch verpflichtet, von den üblichen 80% abzusehen?

So richtig kann ich mir das nicht vorstellen, da die Impfungen ja ein staatliches Anliegen sind. Und ein Versicherungsschutz, der nicht 100% übernimmt, könnte in dem Fall dazu führen, dass Menschen impfmüde werden. Die Impfstoffe sind übrigens nicht günstig. Das sind für FSME, Polio und Hepatitis ruckzuck 400,00€

Würde mich über Feedback freuen.

VG

EDIT: Diese Krankheit auf GuteFrage, dass man sich immer belehren lassen muss. Ich habe eine rein objektive rechtliche Frage gestellt und brauche KEINE moralische Bewertung. Bitte mal drüber nachdenken. Einfach lieber gar nichts schreiben, wenn man ohnehin keinen Input hat, außer den Fragesteller zu bewerten. Danke.

Recht, Krankenversicherung, Gesundheit und Medizin, impfen, Jura, private Krankenversicherung, Wirtschaft und Finanzen
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Ich möchte ohne das Wissen meiner Eltern zum Psychologen?

Ich habe schon seit geraumer Zeit Probleme, meine Eltern wissen davon auch. Allerdings glauben sei, dass es mir wieder besser geht (ging es auch eine Zeit lang; wird aber wieder schlimmer). Das Problem ist, dass sie zum einen von Anfang an weder alles wussten noch ihnen alles erzählen will oder wollte. Der Teil, den ich mehr oder minder verschwiegen habe, war auch bisher nicht so schlimm, wird aber jzt zum Hauptproblem. Ich habe mich im Internet ein wenig informiert, und wenn das was laut Internet-Diagnose herausgekommen ist stimmt, dann, naja... hab ich ein SEHR großes psychisches Problem. Und das macht mir, ganz ehrlich, große Angst. Aber auf der anderen Seite- Internet-Diagnose, wer weiß ob das stimmt oder ob ich mich reinsteigere oder was. Aber meine Mutter würde mich endgültig zu einer von ihr ausgewählten Seelenklempnerin schleifen, der ich nicht im geringsten Vertraue. Und die meinen Eltern sofort alles brühwarm erzählt, ob ich will oder nicht. Mit meiner Schulspsychologin möchte ich darüber auch nicht reden, weil wenn ich sie mal als Lehrerin bekomme oder so... das möchte ich nicht.

Ich würde also gerne einen Facharzt aufsuchen um Gewissheit zu haben, ABER ohne dass meine Eltern das erfahren. Ich bin 15, könnte das offiziell laut Gesetzt also auch schon tun, allerdings privat versichert und hab meine Versichertenkarte auch nicht selber; die haben meine Eltern. Was kann ich da jetzt machen, wegen Bezahlung und so weiter. ich habe noch keinen Weg gefunden, der funktioniert ohne dass meine Eltern es doch mitkriegen...

Bitte helft mir !

Lg eure Ayato

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Als Student im Praktikum in die Private Krankenversicherung wechseln?

Hallo zusammen!

Ich bin seit Beginn meines Studiums gesetzlich in der familienversicherung versichert gewesen und habe damit die 3-Monats-Frist zu Beginn des Studiums versäumt mit der ich in eine private Krankenversicherung hätte wechseln können.

Gibt es irgendwelche andere Möglichkeiten in die PKV zu wechseln während des Studiums?

Als Beispiel: ich bin durch mein Pflichtpraktikum mit Entgelt über der Einkommensgrenze der Familienversicherung und muss mich nun selbst studentisch versichern. Stellt sich mit dieser weiteren Versicherungspflicht durch das Praktikum nicht eine erneute 3-Monats-Frist ein, in der ich mich von der Versicherungspflicht befreien lassen kann? Und sei es auch nur für die Dauer des Praktikums.

Das Internet gibt nur sehr schwammig Auskunft darüber und widerspricht sich teilweise. Und die gute Patientenauskunft war mit dieser Frage leider auch überfordert und meinte ich solle es doch mal versuchen und einen Antrag auf Befreiung stellen. Auch zwei Berater wussten nicht genau Bescheidene konnten mir nicht weiterhelfen.

Oder wäre es beispielsweise möglich über eine selbstständige Tätigkeit in die PKV zu wechseln?

Ich möchte am liebsten über die gesamte Dauer meines Studiums privat versichert sein, vor allem auch, da ich mich nach dem Praktikum für den Teil des Studiums im Ausland (Aufenthalt 2 Jahre) sowieso anders als meine bisherige gesetzliche KV versichern muss.

Ich würde mich über hilfreiche Antworten sehr freuen!

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Wer weiß denn so etwas Spezielles?

Vor ein paar Wochen habt Ihr mich begleitet und unterstützt, als ich verzweifelt war, weil meine Krankenkasse mir für einen neuen Kostenplan (der alte Plan konnte wegen Schlaganfalls meines Zahnarztes nicht ausgeführt werden und ein neuer Zahnarzt wollte/konnte nicht einfach weiter machen, wo der vorherige Zahnarzt aufhören mußte) nur 75 % zahlen wollte.

Prompt zieht meine Zusatz-Versicherung nach. Sie hat Ihren Anteil bisher bis auf die letzte große Rechnung gezahlt. Nun will man aber für den eingereichten neuen Heil-und Kostenplan nicht zahlen, weil die Versicherung davon ausgegangen ist, dass mein Gebiß (laut Rechnungen) saniert ist. Das ist aber nicht der Fall!!! Mehrfache Telefonate mit der Versicherung, wo ich meinen Fall geschildert habe, wurden immer damit abgetan, ich soll doch einfach alles einschicken. Die Rechnungen habe ich jedesmal mit einem Kommentar über den Sachverhalt geschickt. Es ist ja so bei der Versicherung, jedes Mal ist ein anderer Mitarbeiter am Telefon, dem man jedes Mal seinen "Vers" erzählt. Die Bearbeitung wird auch ständig von anderen Mitarbeitern durchgeführt. Habt Ihr einen derartigen oder ähnlichen Fall schon "durchlitten" und wie konntet Ihr reagieren. Bin wieder sehr interessiert, ob und wie Ihr aus dieser schwierigen Lage raus gekommen seid!

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