Umweltschutz zerstört Deutschland?

Hallo,

ich habe gerade das Bedürfnis, folgendes Thema anzusprechen:

Durch die Maßnahmen für den Umweltschutz befürchte ich mehr und mehr, dass unser Staat infolgedessen „den Bach herunter geht“. Wirtschaftlich natürlich.

Insbesondere die Automobilbranche hat momentan schwer zu kämpfen und wird es zukünftig noch mehr haben. Da reicht es ja schon, die CO2-Steuer zu nennen.
Aber auch die restlichen Firmen bzw. Konzerne, darunter auch die bedeutende „Pharmaindustrie“, werden leiden. Exporte werden immer teurer. Und es werden zahlreiche Mitarbeiter entlassen.
Dabei sind eh schon Probleme genug wie der Brexit und der Konflikt zwischen USA und China vorhanden.

Nun, viele argumentieren dabei: „Gibt es keinen Bereich mehr zu leben, also ist unsere Existenz bedroht, benötigt es auch keine gute Wirtschaft.“ Dabei ist es aber zahlreich bestätigt - auch wenn es jede Menge „Komiker-Statistiken“ dabei gibt -, dass Deutschland verhältnismäßig wenig für die Auswirkungen des Klimawandels verantwortlich ist.

Und irgendwo ist es für mich nicht mehr mit dem Ausdruck „Vorbildsein“ begründet, dass man den Wohlstand in der BRD ignoriert.

Plötzlich macht sich „niemand“ mehr Gedanken über den demokratischen Wandel, so habe ich das Gefühl; niemand schert sich anscheinend mehr um seine Rente. Nur als Beispiel. Denn zu niedrige Renten waren doch eines der größten Faktoren für die Bevölkerung. Läuft die Wirtschaft aber nicht mehr, dann kann man das irgendwann ohne funktionierende Reform des Steuer- und Sozialsystems knicken.

Ich könnte einen wahnsinnigen Text schreiben. Genauso könnte es auch die Partei „Pro Umweltschutz“.

Doch ich möchte wirklich gerne verstehen, wie es zu einer solchen Denkweise kommt. Bitte erläutert mir das.

Grüße

Lukas

Umweltschutz, Finanzen, Schule, Geld, Wirtschaft, Politik, Klimawandel, Klima, Wirtschaft und Finanzen
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Unverhältnismäßige Benotung in der Schule?

Hallo,

ich (m|18) besuche die einjährige Abendschule während ich gewöhnlich in Vollzeit arbeiten gehe. Der angestrebte Abschluss ist das Fachabitur.

Nur am Rande: Ich habe im Sommer meine Ausbildung zum Verwaltungswirt abgeschlossen und bin auch noch bei derselben Behörde tätig (nun im Beamtenverhältnis auf Probe).

Vor einigen Wochen erhielt ich meine erste Deutscharbeit mit der Note „noch befriedigend“ (3-) zurück. Erschrocken hat mich die Teilbenotung der Rechtschreibung. Zahlreiche Rechtschreibfehler wurden markiert, weil ich z.B. Zahlen nicht ausschrieb, ich Wörter wie „maximal“ bzw. „minimal“ mit „max.“ bzw. „min.“ abgekürzt habe und meine (normal-ordentliche) Schrift nicht erkennen ließ, ob ich banale Nomen groß- oder kleinschrieb. Auf Nachfrage bzgl. der Schreibweise von Zahlen sagte man mir, Zahlen bis 12 müsse man ausschreiben. Auf weiterer Nachfrage, ob man mir das anhand eines Schreiben des Ministeriums oder einer Norm darlegen könnte, konnte man mir nichts sagen. Nur mal als Beispiel.

Nun habe ich meine Englischarbeit zurückerhalten. Die Note ist „voll ausreichend“ (4+). Ich bin Klassenbester in dem Fach, so wie ich auch einer der Besten in den meisten anderen Fächern bin. Eine relevante Aufgabe - inhaltlich perfekt - wurde nicht gewertet, da ich die Teilaufgaben nicht mit „a/b/c“ gegliedert hatte. Nur optisch mit Absätzen eben. Wäre die Aufgabe bewertet worden, hätte ich die „noch sehr gut“ (1-) erhalten. Die Lehrerin fügte mündlich hinzu: „Du lernst jetzt bestimmt daraus.“

Ich frage mich mittlerweile, ob manche Lehrer mich für dumm verkaufen wollen ... eine teilweise solch unverhältnismäßige und praxisferne Beurteilung habe ich noch nie gesehen. Verglichen mit meiner Berufsschule (Landesschule für öffentliche Verwaltung Rheinland-Pfalz) ist das echt erschreckend.

Ich möchte mich nun dagegen wehren. Ein Widerspruch ist leider nicht zulässig. Ich sehe momentan nur die Möglichkeit einer schriftlichen Beschwerde (formloser Rechtsbehelf). Ich würde sogar soweit gehen und mich auf Art. 20 Abs. 3 GG stützen (Verhältnismäßigkeitsgrundsatz).

Was haltet ihr, rein von meiner Darstellung, von den Bewertungen? Und wie könnte ich mich sonst dagegen wehren und zumindest versuchen, noch etwas an der Benotung zu ändern?

Ich danke schon einmal.

Grüße

Lukas

Arbeit, Schule, Recht, Abitur, Jura, Benotung, Ausbildung und Studium
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Beschwerde gegen Einzelnote?

Hallo,

ich habe eben meine korrigierte Deutscharbeit (einjährige Duale Berufsoberschule mit Ziel der Fachhochschulreife) erhalten.

Das Ergebnis war eine „befriedigend -“, sowohl inhaltlich als auch sprachlich. Einverstanden bin ich damit nicht.

Inhaltlich lag ich schon immer im befriedigenden Bereich bei solchen Aufsätzen. Aber sprachlich wurde ich meist immer mit einer 1 bewertet.

U.a. haben meine Note gewisse „Rechtschreibfehler“ heruntergezogen. Beispiele sind, dass ich die Zahlen nicht ausgeschrieben habe und ich Wörter wie „sogenannte“ und „maximal“ mit „sog.“ bzw. „max.“ abgekürzt habe. Zuletzt wäre noch zu erwähnen, dass auch Fehler gezählt wurden, als ich z.B. das Verb „käme/wäre“ vermeintlich groß geschrieben habe - meine Schrift ist nicht hässlich - aber in dem Falle gibt es bei mir einfach keinen großen, optischen Unterschied zwischen einem „K/k bzw. W/w“.

Für mich sind das absolut gewöhnliche Abkürzungen. Und auch leserliche Unreinheiten, die so banal sind, muss man meiner Meinung nach nicht so hart werten.

Bzgl. der Ausschreibung der Zahlen: Die Lehrerin sagte mir, Zahlen bis 12 müsse man ausschreiben. Ab 13 nicht mehr? Kann mir das irgendjemand belegen? Da müsste es ja wohl eine vom Ministerium erlassene Richtlinie geben. Und selbst wenn, wie kommt es zu so einer schwachsinnigen Regelung. Das sage ich als jemand, der Teil der Exekutive ist und täglich Gesetze ausführt.

Auch wenn die Gesetzgebungskompetenz bei den Ländern liegt, das also überall anders geregelt werden kann, wäre mir ein etwaiger Nachweis aus anderen Bundesländern auch schon einmal sehr Recht (wohne in RLP und besuche auch dort die Schule).

Ggf. möchte ich Beschwerde einlegen, da ein Widerspruch gegen eine Einzelnote i.d.R. unzulässig ist.

Der Notendurchschnitt der Arbeit war übrigens 4,3 - die Noten lagen zwischen befriedigend und mangelhaft.

Ich bedanke mich!

Grüße

Lukas

Schule, Noten, Recht, Beschwerde, Fachhochschulreife, Klassenarbeit, Ausbildung und Studium
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Börsencrash - Vorgehensweise?

Hallo,

ich (m|18) habe einige Tausend Euro ausschließlich in ETF's investiert, um genau zu sein zu 20 % in den Deka DAX auf dem XETRA Handelsplatz und die restlichen 80 % in den iShares MSCI World.

Nun, die Stimmung an den Börsen ist ja momentan optimistisch, mich freut es auch, dass die internationalen Konflikte zuerst einmal etwas gedämpft werden konnten.

Ich möchte aber hier mal die Gelegenheit nutzen, da ich immer noch eher ahnungslos bin was Wertpapiere betrifft, mich auch über solche Szenarien zu informieren, die bei einem „Börsencrash“ auftreten. Denn ausschließen kann man das nicht, manche sagen sogar „Er wird kommen!“.

Nun, niemand kann etwas voraussehen können, deshalb nehmt diesen Beitrag einfach mal zur Diskussion als Anlass.

Nun zum Kern bzw. meiner eigentlichen Frage: Wie würdet ihr zum aktuellen Zeitpunkt mit Wertpapieren umgehen? Ich brauche das Geld voraussichtlich die nächsten 10 Jahre nicht, sonst hätte ich das auch nicht gemacht. Aber könnt ihr mir von ein paar Szenarien berichten, wie sich alles in ein paar Jahren verändern könnte?

Mario Draghi hat ja eine „ultralockere“ Geldpolitik eingeleitet, die Nachfolgerin tritt in Kürze ihr Amt an, Negativzinsen sind nicht aufzuhalten, ... alles so Stichworte, die mir einfallen. Aber eine Prognose kann ich leider nicht aufstellen.

Ich würde mich über ein paar interessante Antworten freuen.

Grüße

Lukas

Wirtschaft, Aktien, Börse, Wertpapiere, Börsencrash, etfs, Wirtschaft und Finanzen
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Exorbitantes Einkommen in der heutigen Zeit?

Hallo,

eben habe ich mit ein paar Freunden das Thema des „exorbitanten Einkommens von YouTubern oder Influencern“ aufgegriffen.

Mittlerweile ist es kein Geheimnis mehr, dass der o.g. Personenkreis ein Einkommen oberhalb aller Vorstellungen erwirtschaften kann. Der Witz daran ist, dass diese Leute in aller Regel jedoch absolut nichts - im Verhältnis! - tun. Die durchschnittliche Arbeitszeit ist normal, es sind keinerlei Qualifikationen zwingend erforderlich und der Tag bestimmt sich nach den eigenen Vorstellungen. Und zudem leistet man eigentlich gar nichts für den Staat.

Vergleichen wir das Einkommen mal mit einem Rechtsanwalt ist einer hervorragenden Kanzlei, welches auf mehr als 100.000 € jährlich steigen kann. Dafür muss dieser aber jahrelang überdurchschnittliche Leistung erbringen, bevor er dort angekommen ist.

Nun, ich möchte dem Ganzen wenigstens noch ein bisschen sinnvollen Geschmack geben. Aktuell wird ja wieder darum in der Politik diskutiert, wie man unterschiedliche Gehälter besteuern kann. Auch die von den „Gutverdienern“. Wieso nimmt man denn nicht einfach den YouTubern o.ä. aber auch z.B. Fußballspielern einen ordentlichen Bruchteil ihres Einkommens? Damit würde man den Rest in Ruhe lassen und man hätte Einiges mehr Geld für Klimapolitik, Verkehrs- und Schulausbau sowie die IT-Modernisierung u.v.m.

Hat der Staat Angst, dass diese ausreisen und dadurch die „paar tausend“ Euro zu verlieren, die sich aus der Einkommensteuer ergeben?

Versteht das bitte nicht als Beitrag geprägt von Neid, natürlich ist vieles ungerecht. Aber ich bin mir sicher, diese YouTuber werden nicht mehr all' zu lange existieren. Doch zum jetzigen Moment ist es einfach nur lächerlich, darüber klage auch ich als Beamter, der schon sehr zufrieden sein darf.

Wie ist eure Meinung?

Grüße

Lukas

Youtube, Steuern, Politik, Einkommen, Influencer
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Diskussion - Meinung zu Zulassungs-/Zugangsvoraussetzungen?

Hallo,

ich bin 18 Jahre alt und Verwaltungswirt. Mein bisher höchster Abschluss ist die mittlere Reife. Seit einigen Tagen habe ich zusätzlich noch das Vergnügen in der Abendschule, um mir meine Fachhochschulreife innerhalb eines Jahres zu erwerben.

Mein Ziel ist es, Jura erfolgreich zu studieren und bestenfalls als Staatsanwalt oder Richter später einmal zu dienen. Man merkt, ich setze mir lieber ordentliche Ziele anstatt mein Leben planlos zu vor mir hin zu leben.

Man hat auch das Problem vielleicht schon erkannt, bis auf in ein paar Ausnahmen benötige in die allg. Hochschulreife. Das heißt, dass überhaupt erstmal der Beginn meines Studiums noch das ein oder andere Jahr entfernt ist. Daher habe ich beschlossen, ab 2020 lieber noch den Bachelor of Arts in Verwaltung
(3. Einstiegsamt) zu machen, um mir dann immerhin den mühsamen Weg von Fachhochschulreife zu allg. Hochschulreife zu ersparen.

Es ist ja mittlerweile kein Geheimnis mehr, dass in öff. Verwaltung, aber auch bei Gerichten, Staatsanwaltschaften etc qualifizierte Leute fehlen. Eine große Pensionswelle steht an und zu wenig "Nachrücker" sind vorhanden. Natürlich ist es in mehr als nur großem Interesse, dass diese Stellen nur von Personen mit besonderer Eignung, Befähigung und Leistung besetzt werden können.

Aber ein (Fach)Abitur ist doch nichts weiter als ein Indiz dafür, dass die Merkmale vorhanden sein könnten. Durch einen solchen schulischen Abschluss werden doch nicht solche Voraussetzungen erfüllt, die tatsächlich ausschlaggebend sind.
Hier als Beispiel der Biologie- oder Religionsunterricht, in dem man auch noch Klassenarbeiten schreiben muss, Hausaufgaben wie in der Grundschule erfüllen muss und steckbriefartige Vorträge hält.

Aktuell wundere ich mich, weshalb das entsprechende System der Bildung in Deutschland immer noch so gestaltet ist, obwohl es das praktisch gesehen gar nicht mehr dürfte/sollte. Zumindest einmal hinsichtlich des anstehenden bzw. bereits vorhandenen Bedarfes von "Personal" und dem aktuellen bzw. zukünftigen Bestand dessen.

Wissen, Studium, Schule, Bildung, Jura, Schulabschluss, Bildungssystem, Beruf und Karriere, Schule und Ausbildung, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Antrag nach §§ 44 SGB X, 116a SGB XII?

Hallo,

ich als Sachbearbeiter für Grundsicherung nach dem SGB XII habe ein Schreiben von einer Rechtsanwältin bzgl. der Auslegung der o.g. Vorschriften erhalten.

Ich versuche, den Sachverhalt möglichst knapp zu fassen, fange aber erstmal von vorne an.

Herr X behauptet, seine Grundsicherungsleistungen seien in den Jahren 2015 - 2019 falsch berechnet worden. Seine Rechtsanwältin stellt einen Antrag auf Überprüfung nach § 44 SGB X. Danach beträgt der Zeitraum 4 Jahre, auf den der VA überprüft wird.

Nun gilt die Regelung des § 116a Nr. 2 SGB XII aber, wonach nur noch ein Anspruch auf Überprüfung bis zum Beginn des vorvergangenen Jahres zum Zeitpunkt der Antragstellung besteht.

Nun ist aber die Rechtsanwältin der Auffassung, dass dennoch eine Überprüfung von 2015 - 2019 erfolgen muss und begründet das wie folgt: "§ 116a SGB XII ist insofern auszulegen, dass mit der jeweiligen Beantragung bzw. mit Vorlage von Nachweisen und Ergänzungen der Angaben durch die Leistungsempfänger, jeweils ein Antrag auf Überprüfung des jeweiligen Vorjahres zu sehen ist und aus diesem Grunde nunmehr rückwirkend die Überprüfung mindestens innerhalb eines 4-jährigen Zeitraums hätte erfolgen müssen."

Heißt also nochmal ... Reicht der Leistungsberechtigte zum Beispiel Stromabrechungen ein, ist das als ein Antrag i.S.v. § 44 SGB X zu sehen? Verstehe ich das richtig?

Was haltet ihr von der Aussage und wie ist diese zu beurteilen?

Ich bitte um Korrektur, wenn in meinem Verständnis ein Fehler liegt.

Ich bedanke mich im Voraus.

Grüße
Lukas

Recht, Sozialrecht, Behörden, SGB XII, Sozialhilfe, Grundsicherung im Alter, Grundsicherung bei Erwerbsminderung, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen
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